In Anlehnung an Dons Vaterlektionen, möchte ich an dieser Stelle meine eigenen väterlichen Abenteuer festhalten. Inzwischen ist unser Zappelinchen genau eine Woche alt. Mag man das glauben? Ich selbst kann mir ja jetzt schon nicht mehr vorstellen, wie es ohne sie war – auch wenn das für die kinderlosen Leser unter euch bestimmt furchtbar schmalzig und übertrieben sentimental klingen mag.
Doch zurück zum Thema. Der liebe Sommer ist da. Und wie! Eine Hitzewelle hat sich über Deutschland gelegt, die ich noch vor ein paar Wochen mehr als nur willkommen geheißen hätte. Doch nun? Das beherrschende Thema ist: Was zieht man der Kleinen an? Nicht nur tagsüber, sondern besonders auch nachts. Nicht zu warm, nicht zu kalt. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Stets eine gewisse Gradwanderung.
Heute jedoch habe eine weitere Neuerung kennengelernt. Das Vorkühlen (nicht zu verwechseln mit dem Vorglühen). Was tun wenn man den ersten großen Ausflug plant und es im Auto (nicht nur gefühlte) 40° C hat? Richtig. Vorkühlen eben. Also dreht der frischgebackene Papa erst einmal ein paar einsame Runden, um die Klimaanlage auf Hochtouren zu bringen. Dann erst wird die wertvolle Fracht zugeladen. Bei jeder Fahrt. Ausnahmslos. Ein Navi wäre – bei meinem Orientierungssinn – also spätestens jetzt Pflicht. Sonst würde ich im unbekannten Gelände wohl nie wieder zum Ausgangspunkt des Vorkühlens zurückfinden.
Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?
In hitzigen Zeiten lieber vorkühlen, als vorglühen.







