Abenteuer Kind #1: Hitzige Zeiten

In Anlehnung an Dons Vaterlektionen, möchte ich an dieser Stelle meine eigenen väterlichen Abenteuer festhalten. Inzwischen ist unser Zappelinchen genau eine Woche alt. Mag man das glauben? Ich selbst kann mir ja jetzt schon nicht mehr vorstellen, wie es ohne sie war – auch wenn das für die kinderlosen Leser unter euch bestimmt furchtbar schmalzig und übertrieben sentimental klingen mag.

Doch zurück zum Thema. Der liebe Sommer ist da. Und wie! Eine Hitzewelle hat sich über Deutschland gelegt, die ich noch vor ein paar Wochen mehr als nur willkommen geheißen hätte. Doch nun? Das beherrschende Thema ist: Was zieht man der Kleinen an? Nicht nur tagsüber, sondern besonders auch nachts. Nicht zu warm, nicht zu kalt. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Stets eine gewisse Gradwanderung.

Heute jedoch habe eine weitere Neuerung kennengelernt. Das Vorkühlen (nicht zu verwechseln mit dem Vorglühen). Was tun wenn man den ersten großen Ausflug plant und es im Auto (nicht nur gefühlte) 40° C hat? Richtig. Vorkühlen eben. Also dreht der frischgebackene Papa erst einmal ein paar einsame Runden, um die Klimaanlage auf Hochtouren zu bringen. Dann erst wird die wertvolle Fracht zugeladen. Bei jeder Fahrt. Ausnahmslos. Ein Navi wäre – bei meinem Orientierungssinn – also spätestens jetzt Pflicht. Sonst würde ich im unbekannten Gelände wohl nie wieder zum Ausgangspunkt des Vorkühlens zurückfinden.

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

In hitzigen Zeiten lieber vorkühlen, als vorglühen.

You Little Wonder, Little Wonder You

Das Warten hat ein Ende. Sie ist da. Sie ist endlich da. Momentan kann ich meine Gefühle noch nicht so richtig in Worte fassen. Es ist einfach zu überwältigend. Soviel ist zumindest sicher. Nachdem die Geburt – ein Marathon, ohne Übertreibung – nicht ganz unproblematisch war, sind Mutter und Tochter inzwischen glücklicherweise wohlauf. Erst wenn man so etwas einmal erlebt hat, weiß man was Sorgen sind. Alles andere verliert an Bedeutung. Wirklich ein unbeschreibliches Gefühl.

Nun habe ich doch mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte. Vermutlich musste ich einfach nur noch einmal in Worte fassen, wie dankbar ich bin. Wie unendlich dankbar. Nun sitze ich hier am Rechner, die vergangenen 45 Stunden verschwimmen zu einem Kaleidoskop aus Bildern und Gefühlen und dennoch kann ich es jetzt schon nicht mehr erwarten morgen wieder meine Tochter in den Armen zu halten. Unbeschreiblich.

Du kleines Wunder, kleines Wunder du.

Sonnwendfeuer 2010

Wie im letzten Jahr und den Jahren davor habe ich gestern wieder einmal die Flammen tanzen sehen. Schon wieder Sonnwende, obwohl man die sommerlichen Tage bisher an einer Hand abzählen kann. Ich mag noch gar nicht daran denken, dass es in absehbarer Zeit wieder merklich früher dunkel werden wird. Eine schreckliche Vorstellung.

Der gestrige Abend war irgendwie anders, als die Jahre zuvor. Es mag sicherlich auch daran liegen, dass kein Bier geflossen ist, doch hat sich auch meine gesamte Wahrnehmung verändert. Herumtollende Kinder. Eltern mit Babys auf dem Arm. Weinende und lachende Gesichter. Nächstes Jahr werden wir mit unserem Zappelinchen dabei stehen und alles mit ganz anderen Augen sehen. Ein seltsames und doch unglaublich gutes Gefühl.

Nestbau

Der Countdown läuft unweigerlich und somit haben wir uns entschlossen einen Teil der immer knapper werdenden Zeit sinnvoll zu nutzen, um zumindest einen Teil der Aufgabenliste abzuarbeiten. Knapp 30 Stunden später ist der Nestbau beendet und unser kleines Projekt ist für uns wieder etwas mehr in der Realität angekommen:

Nun fehlt es nur noch an – zumindest was den Innenausbau angeht – Details, doch dieses lange Wochenende hat ja immerhin noch zwei Tage. Die Sonne lässt sich auch wieder blicken und durchflutet die neue Spielwiese mit ihrem schönsten Gelb. Ich habe das Gefühl alles wird gut.

Nächtliche Abenteuer

Gestern war es wieder einmal soweit: Ein Junggeselle ist aufgebrochen, um sich den Abenteuern der Nacht zu stellen. Und was das wieder für Abenteuer waren. Da sind doch tatsächlich Erinnerungen an meinen eignenen eigenen Junggesellenabschied wach geworden. Good times…

Auf absehbare Zeit war dies wohl vorerst die letzte Unternehmung dieser Art. Irgendwie schade. Wie auch bei der letzten Abschiedstour hatten wir alle wieder enorm viel Spaß und über so manches nächtliche Abenteuer werden wir in den nächsten Wochen bestimmt noch viel lachen.

Doch lasst euch gesagt sein: Nothing good happens after 2 a.m.

Prolog: Die Nichte

Heute Nacht wurde meine Nichte geboren. Weit vor dem geplanten Termin. Mutter, Vater und Kind sind wohlauf. So ein Glück! Nun bin ich tatsächlich Onkel. Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Meine kleine Schwester hat ein Kind bekommen. Nun kann ich es kaum noch abwarten, endlich aus der Arbeit zu verschwinden und die glückliche, kleine Familie zu sehen. Noch mindestens drei Stunden. Ah!

Wenn ich jetzt schon so ungeduldig und aufgeregt bin, wie mag es dann erst im Sommer sein, wenn das die eigene Tochter ihren bzw. der eigene Sohn seinen großen Auftritt hat? 😀

Konsumrausch 2009

Wie bereits im letzten Jahr (und den Jahren davor) wurde ich auch in diesem Jahr wieder reichlich beschenkt, wobei sich bereits jetzt ein leichter Trend in Richtung Kinderzimmer feststellen lässt. Da gibt es ja so tolle Sachen!

Wie üblich wurde ich wieder mit reichliche Hör-, Seh- und Lesestoff ausgestattet und im April geht es für uns auch erneut zu DIE GROSSE WELT DER FILMMUSIK, worauf ich mich jetzt schon wieder sehr freue. Ansonsten habe ich eine wintertaugliche Laufjacke bekommen, womit ich jetzt leider keine Ausrede mehr habe bei frostigen Temperaturen nicht Laufen zu gehen.

Vielen lieben Dank an all meine Weihnachtsmänner und Christkinder!

Frohe Weihnachten! (2009)

Es ist wieder einmal soweit. Die besinnliche Zeit beginnt und bevor man sich versieht, ist sie auch schon wieder vorbei. Damit geht ein Jahr zuende, welches mich selbst in den letzten Wochen noch meine verbliebenen Nerven kostete. 2009 wird mir demnach nicht in guter Erinnerung bleiben. Doch man soll ja nach vorne schauen und 2010 kündigt sich jetzt bereits an äußerst turbulent zu werden. Pretty, pretty, pretty exciting!

Doch nun möchte ich meinen Lesern zunächst einmal erholsame Feiertage, ein frohes Fest und einen guten Rutsch wünschen. Das gesamte Programm eben. Genießt die wenigen ruhigen Tage und besinnt euch auf die Dinge, die wirklich wichtig sind. Frohe Weihnachten!

Euer bullion

I Can Make My Own People

Mit Trends in der Blogosphäre ist das so eine Sache. Folgt man ihnen? Geht man ihnen aus dem Weg? Keine einfache Entscheidung. Nun haben Frau Bü und donvanone allerdings ein höchst interessantes Projekt gestartet, bei dem ich nicht widerstehen konnte und zusammen mit Frau bullion insgeheim bereits vor einigen Monaten mit eingestiegen bin. Den letzten Meilenstein unseres kleinen Projekts möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten:

Natürlich werden nun auch weitere Fragen aufgeworfen:

  • Welches Projekt wurde früher gestartet?
  • Wer wird als erstes ein Ergebnis präsentieren?
  • Werden noch weitere Blogger diesem aktuellen Trend folgen?

Anbei noch ein kurzes Zitat, damit sich meine Mitmenschen schon einmal auf die Veränderungen einstellen können, die ich so durchmachen werde:

All fathers are intimidating. They’re intimidating because they are fathers. Once a man has children, for the rest of his life, his attitude is, „To hell with the world, I can make my own people. I’ll eat whatever I want. I’ll wear whatever I want, and I’ll create whoever I want.“

(Jerry Seinfeld über Väter, „The Jacket“)

My New HD Experience

Heute war es endlich soweit: Ich habe meine neue Brille abgeholt. Die ersten 20 Minuten dachte ich noch, dass wir keine Freunde werden. Eher fühlte ich mich, als hätte ich auf einem Frachter in Sehnot angeheuert. Schwindel und ein flaues Gefühl im Magen waren plötzlich meine Begleiter. Glücklicherweise hat sich das nach einer gewissen Zeit gegeben.

Nun kann ich den neu gewonnenen Durchblick schon mehr genießen. Es ist schon ein deutlicher Unterschied – besonders wenn ich den Blick in die Ferne schweifen lasse. Beim nahen Sehen (z.B. am Bildschirm) stört mich die Brille eher noch bzw. es ist noch ein eher unangenehmes Gefühl. Mal sehen, wann sich das legt.

Nun werde ich wohl auch meine Sehgewohnheiten anpassen müssen, denn man merkt schon sehr, dass das Blickfeld eingeschränkt ist und man beim nach unten sehen doch mal eben den ganzen Kopf bewegen muss. Aktuell sind meine Kopfschmerzen auch eher schlechter geworden, was ich jedoch der akuten Veränderung zuschreiben möchte.

Ich bin nun sehr gespannt, wie sich mein Sehempfinden in den nächsten Tagen entwickeln wird. Im Moment schwanke ich noch zwischen Freude (endlich alles scharf und schick schaue ich zudem auch noch aus) und Bangen (verändertes Sehempfingen und Kopfschmerzen). Aber man gewöhnt sich schließlich an vieles… 😉