Ich war stets eher ein Nachtmensch. Lange aufbleiben, lange ausschlafen. Einfach wunderbar! Mit dem Eintritt ins Berufsleben hatte sich mein Schlafrhythmus allerdings notgedrungen an die äußeren Umstände angepasst. Inzwischen war selbst am Wochenende meist um 8:00 Uhr die Nacht vorbei. Dennoch kam ich stets auf ca. 7 Stunden Schlaf und war rundum zufrieden. Dann zog das Zappelinchen in unser Schlafzimmer ein.
Vorweg möchte ich festhalten, dass ich mich nicht beschweren möchte. Es gibt wohl kaum ein zweites Kind, das so ausgeglichen ist und nahezu perfekt durchschläft, wie unser Zappelinchen. Dennoch ist der Schlaf nicht mehr so tief und fest, wie früher und spätestens zwischen 5:00 und 6:00 Uhr wird der Nacht abrupt ein Ende gesetzt. Die Folge ist, dass die 7 Stunden Schlaf auf meist nicht mehr als 5 Stunden geschrumpft sind.
Inzwischen gibt es durchaus Abende, an denen ich vor 21:00 Uhr auf dem Sofa eingedöse. Dazu sollte man wissen, dass mir dies zuvor nie – ungelogen: nie! – passiert ist. Am Wochenende ist es beinahe noch schlimmer. Um die knappe Freizeit entsprechend zu nutzen bleibe ich an freien Tagen meist länger wach, als gut für mich ist. Das Resultat? Noch weniger Schlaf.
Aber wie gesagt: Ich möchte mich nicht beschweren. Wenn ich am Morgen angelächelt werde, ist die Müdigkeit wie weggeblasen und wenn dann keine 10+ Stunden Arbeitstage folgen würden, wäre ich wohl der glücklichste Mensch der Welt…
Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?
Teilt euch eure Kräfte gut ein. Ihr werdet sie brauchen.



