Heute war es endlich soweit: Ich habe meine neue Brille abgeholt. Die ersten 20 Minuten dachte ich noch, dass wir keine Freunde werden. Eher fühlte ich mich, als hätte ich auf einem Frachter in Sehnot angeheuert. Schwindel und ein flaues Gefühl im Magen waren plötzlich meine Begleiter. Glücklicherweise hat sich das nach einer gewissen Zeit gegeben.

Nun kann ich den neu gewonnenen Durchblick schon mehr genießen. Es ist schon ein deutlicher Unterschied – besonders wenn ich den Blick in die Ferne schweifen lasse. Beim nahen Sehen (z.B. am Bildschirm) stört mich die Brille eher noch bzw. es ist noch ein eher unangenehmes Gefühl. Mal sehen, wann sich das legt.
Nun werde ich wohl auch meine Sehgewohnheiten anpassen müssen, denn man merkt schon sehr, dass das Blickfeld eingeschränkt ist und man beim nach unten sehen doch mal eben den ganzen Kopf bewegen muss. Aktuell sind meine Kopfschmerzen auch eher schlechter geworden, was ich jedoch der akuten Veränderung zuschreiben möchte.
Ich bin nun sehr gespannt, wie sich mein Sehempfinden in den nächsten Tagen entwickeln wird. Im Moment schwanke ich noch zwischen Freude (endlich alles scharf und schick schaue ich zudem auch noch aus) und Bangen (verändertes Sehempfingen und Kopfschmerzen). Aber man gewöhnt sich schließlich an vieles… 😉


