My New HD Experience

Heute war es endlich soweit: Ich habe meine neue Brille abgeholt. Die ersten 20 Minuten dachte ich noch, dass wir keine Freunde werden. Eher fühlte ich mich, als hätte ich auf einem Frachter in Sehnot angeheuert. Schwindel und ein flaues Gefühl im Magen waren plötzlich meine Begleiter. Glücklicherweise hat sich das nach einer gewissen Zeit gegeben.

Nun kann ich den neu gewonnenen Durchblick schon mehr genießen. Es ist schon ein deutlicher Unterschied – besonders wenn ich den Blick in die Ferne schweifen lasse. Beim nahen Sehen (z.B. am Bildschirm) stört mich die Brille eher noch bzw. es ist noch ein eher unangenehmes Gefühl. Mal sehen, wann sich das legt.

Nun werde ich wohl auch meine Sehgewohnheiten anpassen müssen, denn man merkt schon sehr, dass das Blickfeld eingeschränkt ist und man beim nach unten sehen doch mal eben den ganzen Kopf bewegen muss. Aktuell sind meine Kopfschmerzen auch eher schlechter geworden, was ich jedoch der akuten Veränderung zuschreiben möchte.

Ich bin nun sehr gespannt, wie sich mein Sehempfinden in den nächsten Tagen entwickeln wird. Im Moment schwanke ich noch zwischen Freude (endlich alles scharf und schick schaue ich zudem auch noch aus) und Bangen (verändertes Sehempfingen und Kopfschmerzen). Aber man gewöhnt sich schließlich an vieles… 😉

12 Gedanken zu “My New HD Experience

  1. Schickes Modell hast Du Dir ausgesucht! 🙂
    Man gewöhnt sich aber doch schnell an die Brille, irgendwann sieht man den Rand nicht mehr und auch die Kopfbewegungen werden ganz selbstverständlich.

    Beim Arbeiten am PC und beim Rumtigern in Wohnung und Büro setze ich meine Brille normalerweise ab, speziell am Bildschirm finde ich sie ebenfalls störend. Spätestens zum Fernsehen setze ich sie dann aber wieder auf – die kleine Frageschrift bei WWM weist mich immer wieder dezent darauf hin, daß ich meine Sehhilfe doch benötige…

    Wünsche Dir eine gute Eingewöhnung und drücke fest die Daumen, daß die Kopfschmerzen noch verschwinden!

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  2. Danke! 🙂

    Da bin ich beruhigt. Denke auch, dass man sich erst an die neue Sehsituation gewöhnen muss. Die gesamte visuelle Signalverarbeitungskette hat ja nun ein neues Glied bekommen. Übrigens habe ich mir gerade einen Film angesehen und musste feststellen, dass das Bild selbst auf die paar Meter deutlich schärfer ist. Ist mir zuvor gar nicht aufgefallen, dass ich da anscheinend auch nicht mehr so 100%ig scharf sehe. Demnach kann ich dein WWM-Argument gut nachvollziehen… 😉

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  3. Pingback: Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los – OT: Ice Age: Dawn of the Dinosaurs « Tonight is gonna be a large one.

  4. Bei mir war es anfangs auch so, diese ganzen Details die man plötzlich wieder sieht. 🙂
    Meine Sehschwäche machte sich in der Schule bemerkbar, als ich Probleme bekam, die Texte am Hellraumprojektor zu lesen.

    Wünsche ebenfalls eine gute Eingewöhnung und viel Spass in deinem neuen Leben in High Definition. 😀

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  5. Danke! Inzwischen geht es tatsächlich schon besser, allerdings irririert es mich immer noch etwas, dass ich meine Umgebung durch die Brille minimal verkleinert wahrnehme und ich nur in der Brillenmitte unverzerrt sehe. Naja, dafür ist alles wunderbar scharf! Hat eben alles so seine Vor- und Nachteile… 😉

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  6. Jaja, das ist das „lustige“ an einer neuen Brille, wenn man vorher nie eine hatte.. Am Anfang sieht eh erstmal alles verzerrt aus, bis man sich mal so langsam daran gewöhnt.
    Dass man ständig den ganzen Kopf bewegen muss, wenn man was außerhalb der Brillengläser sehen will, empfinde ich selbst nach 12-13 Jahren als nervig.

    PS: Völlig off-topic, aber es gibt gerade keinen aktuellen Eintrag dazu: Vielen Dank für die Veronica Mars-Empfehlung vor ner halben Ewigkeit, hatte die erste Staffel in 3 Tagen durch, und muss mir jetzt notgedrungen noch Staffel 2+3 kaufen. Die Serie macht wirklich süchtig.

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  7. Das beruhigt mich ja, dass meine Wahrnehmung mit den Verzerrungen anscheinend normal ist. Ich hatte teils schon befürchtet der Augenarzt hat sich da irgendwie vermessen… 😉

    Das mit „Veronica Mars“ freut mich! War bzw. ist eine grandiose Serie, an die ich immer wieder gerne zurückdenke. Auf die verbleinden zwei Staffeln kannst du dich auf jeden Fall freuen, stehen diese der ersten doch in kaum etwas nach.

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  8. Ich kann eigentlich alles, was hier geschrieben wurde, nur bestätigen. Vor allem natürlich den Gewöhnungseffekt.
    Den hatte ich vor zwei Monaten übrigens selbst auch wieder, nachdem ich von einem Modell mit sehr schmalem Rahmen (was ich so ähnlich 9 Jahre lang trug) zur breitrahmigen Variante Marke „Linksliberaler, pseudointellektueller Student“ umgestiegen bin.

    Und auf jeden Fall möchte ich Brillen als modisches Accessoire mittlerweile auch nicht mehr missen.

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  9. Wieder eine Bestätigung, dass mit meinem Sehempfinden alles in Ordnung ist. Wunderbar! Ich glaube ohne die die Mitteilungen von euch alten Brillenhasen wäre ich schon längst nochmal zum Optiker gerannt… 😉

    Also modisches Accessoire ist die Brille übrigens wahrlich nicht zu vernachlässigen. Wenn die Dinger nur nicht so verdammt teuer wären!

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  10. Kopfschmerzen sind ganz natürlich, wenn man mehr als eine minimale Veränderung durch neue Brillengläser mitmacht. Die ebben nach spätestens zwei Tagen ab (und dürften bei dir inzwischen ja auch schon vorbei sein).

    Da ich selbst nicht so oft direkt nach oben/unten/rechts/links schaue, stört es mich nicht sonderlich, den Kopf bisweilen zu bewegen. Verleiht einem eher das Gefühl in einem real-life-Ego-Shooter zu wandeln, wo man immer nur das sieht, was sich im Rahmen befindet (hehe).

    Bedenkt man, wie viele Menschen heutzutage eine Sehhilfe benötigen, würde mich mal interessieren – da geht der Historiker mit mir durch -, wie das früher so war. Ob die Menschen dann einfach schlechter gesehen haben und gut ist, oder ob die Arbeit an Computern/Fernsehern in unserer heutigen Gesellschaft zur Augenschwäche führt. Wenn jetzt auch noch der Journalist mit mir durchgehen würde, täte ich das recherchieren, hab aber grad – da an der Uni und gleich VL – keine Zeit dazu.

    Wie dem auch sei: herzlichen willkommen im Club!

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  11. Yep, die Kopfschmerzen sind weitgehend vorrüber. Während der Arbeit schaue ich ja auch nur fast gerade aus, was die irritierenden Verzerrungen minimiert. Der Ego-Shooter-Vergleich ist übrigens gar nicht mal so schlecht… 😉

    Die Frage nach der historischen Entwicklung von Sehschwäche habe ich mir auch schon einmal gestellt. Wäre wirklich interessant dem einmal nachzugehen. Ich vermute ja, dass es tatsächlich viel an der Bildschirmarbeit liegt. Ist ja an sich auch bescheuert immer der gleiche Abstand und man nimmt sich – besonders in Stressphasen – ja auch nicht wirklich die Auszeit, die für die Augen gut wäre. Leider.

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  12. Pingback: Happy Birthday Blog! « Tonight is gonna be a large one.

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