Das letzte lange Wochenende ist vorbei. Ich habe es tatsächlich geschafft zwei Filme zu sehen und zu besprechen sowie viel Zeit im Freien zu verbringen. Fußball habe ich dagegen nicht gesehen, doch dazu später mehr. Die neue Woche beginnt natürlich mit den Fragen des Medienjournals – und ich hoffe sehr, dass dies nicht der letzte Blogeintrag in den nächsten Tagen bleiben wird. Nun aber erst einmal viel Spaß mit meinen Antworten!

- Der perfekte Film für einen Männerabend/Mädelsabend ist wohl – und ich kann hier nur für den Männerabend sprechen – „The Abyss“ oder „Während Du schliefst“ (soviel dann zur Gender-Typisierung). Zumindest haben sich diese beiden Filmabende besonders in meinem Gedächtnis verankert.
- „The Man Who Killed Don Quixote“ soll ja ein toller Film sein, aber allein, dass das Glück für Terry Gilliam nicht mitspielt, hält mich schon davon ab, ihn eines Blickes zu würdigen, weil er nie fertig gestellt werden konnte; dafür ist die Doku „Lost in La Mancha“ ganz großartig!
- Die WM ist im vollen Gange. Steht der Film- oder allgemeine Medienkonsum nun hinten an oder flieht ihr ganz bewusst in fremde Welten, um dem Fussball-Trubel zu entgehen?
Da kann ich mich nur selbst zitieren: Wir befinden uns im Jahre 2014 n. Chr. Ganz Deutschland ist im WM-Fieber… Ganz Deutschland? Nein! Ein von einem unbeugsamen Filmfreund geführtes Blog hört nicht auf, dem Fußballwahn Widerstand zu leisten. Somit lief bei mir natürlich nicht das Deutschland-Spiel, sondern Oliver Stones „Savages“ in der erweiterten Fassung. - Wenn schon historische Geschichte, dann aber bitte am liebsten aus der Epoche, in der sich tolle Geschichten erzählen lassen – und ich glaube, das ist in jeder Epoche möglich.
- Found-Footage-Filme nebst obligatorischem Kameragewackel können durchaus sehenswert sein (siehe „Cloverfield“), doch irgendwie wird diese Technik inzwischen recht inflationär eingesetzt (der Rest war übrigens auch nicht besser).
- Die Negierung der Ereignisse des Vorgängers in „Silent Hill: Revelation“ ist so dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass es mir nahezu jegliches Vergnügen an dem Film genommen hat.
- Zuletzt gelesen habe ich „Filme der 2000er“ aus dem Taschen-Verlag und das war, wie alle anderen Bücher aus der Reihe, sehr lesenswert, weil die Auswahl an Filmen dort sehr breit gefächert ist und man, durch die Aufmachung und eingestreuten Informationen, Lust auf beinahe jeden der vorgestellten Filme bekommt.





