Top 10 Filmzitate

Keine Blogparade, sondern ein Stöckchen mit dem mich Sebastian vom Review Corner ziemlich treffsicher beworfen hat. Und was für ein tolles Stöckchen! Er möchte von mir meine Top 10 der besten bzw. prägnantesten Filmzitate wissen. Nichts einfacher als das? Eher gar nicht so einfach, bei den großartigen Filmzitaten da draußen!

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10. „From Dusk Till Dawn“ (1996)

‚Everybody be cool—you be cool!‘ (Seth)

Wohl einer der ersten englischsprachigen Sprüche, die sich mir ins Gedächtnis gebrannt haben. George Clooney war in der Rolle aber auch so cool!

9. „Bang Boom Bang“ (1999)

‚Alles auf Horst!‘ (Hilmi)

Bei diesem Film hätte man eigentlich jede einzelne Textzeile nennen können. Es gibt wohl kaum ein zweites Werk, das so viele denkwürdige Zitate liefert – national oder international.

8. „GoodFellas“ (1990)

‚For as long as I can remember I always wanted to be a gangster. To me that was better than being president of the United States. To be a gangster was to own the world.‘ (Henry Hill)

Voice-over sind häufig als billiges Stilmittel verschrien, an dem sich schlechte Autoren bzw. Regisseure bedienen. Ich dagegen liebe gut eingesetzte Voice-over und das hier ist eines der besten!

7. „Jurassic Park“ (1993)

‚Welcome to Jurassic Park!‘ (John Hammond)

Dieses Zitat hat mein bisher wohl großartigstes Kinoerlebnis eingeläutet. Mehr muss ich nicht sagen.

6. „Schöne Bescherung“ (1989)

‚Hmm, gar nicht mal so gut!’ (Eddie)

Wohl einer der Sprüche, die man immer und überall anbringen kann. Interessanterweise ist er eine Erfindung der deutschen Synchronautoren und taucht im englischen Original gar nicht auf.

5. „Stand by Me“ (1986)

‚I never had any friends later on like the ones I had when I was twelve. Jesus, does anyone?‘ (The Writer)

Es ist einfach die Wahrheit. Selten wurden Nostalgie so treffend auf den Punkt gebracht. Wer da keine Träne verdrückt…

4. „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ (2002)

‘Those were the stories that stayed with you. That meant something, even if you were too small to understand why. But I think, Mr. Frodo, I do understand. I know now. Folk in those stories had lots of chances of turning back, only they didn’t. They kept going. Because they were holding on to something.’ (Sam)

Auch aus Peter Jacksons epischer Fantasy-Trilogie hätte ich unzählige Zitate anführen können. Anfangs hatte ich auch noch aus jedem Film eines in der Liste, doch dieses hier fasst für mich wohl perfekt zusammen, was ich an der Reihe so liebe.

3. „True Romance“ (1993)

‘Amid the chaos of that day, when all I could hear was the thunder of gunshots, and all I could smell was the violence in the air, I look back and am amazed that my thoughts were so clear and true, that three words went through my mind endlessly, repeating themselves like a broken record: you’re so cool, you’re so cool, you’re so cool.’ (Alabama)

Alabamas Schlussmonolog zusammen mit Hans Zimmers fantastischem Score funktioniert für mich einfach immer. Ich blicke schon während der Film noch läuft wehmütig auf die gemeinsam verbrachte Zeit zurück und freue mich auf die nächste Sichtung. Um es auf den Punkt zu bringen: so cool!

2. „Absolute Giganten“ (1999)

‚Weißt du was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenns so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle wo, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.‘ (Floyd)

Sebastian Schippers Meisterwerk ist einer der poetischsten Filme, die ich kenne. Kein Wunder also, dass auch er reich an Zitaten ist. Das stärkste ist wohl das hier genannte, wenngleich es wohl auch am besten im Film funktioniert, da Schipper exakt das von Floyd beschriebene Springen der Platte in eine der schönsten Szenen der Kinogeschichte integriert.

1. „Blade Runner“ (1982)

‘I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser gate. All those moments will be lost in time, like tears in rain.’ (Roy Batty)

Wenn ich an diese Szene denke, bekomme ich heute noch Gänsehaut. Bedenkt man zudem, dass Rutger Hauer Battys Monolog improvisiert haben soll, dann kann man nur den Hut ziehen. Für mich der perfekte Moment in einem perfekten Film. Besser geht es nicht.

Hat Sebastian das Stöckchen eher an die (seine Wortwahl) üblichen Verdächtigen weitergereicht, so habe ich dabei eher an eine gesunde Mischung aus jugendhaftem Esprit sowie die alten Hasen der filmischen Blogosphäre gedacht. Somit geht das Stöckchen an:

Media Monday #164

Das Wochenende ist wieder einmal verflogen: Den halben Samstag haben wir, bereits zum wiederholten Male, damit verbracht uns eine Küche planen zu lassen. Danach gab es viel zu leckeres Käsefondue, das mir immer noch schwer im Magen liegt. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der erweiterten Familie – und nun warten auch schon wieder die Fragen des Medienjournals auf ihre Antworten. Ihr wartet auch? Dann viel Spaß beim Lesen!

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  1. Wenn ich Steven Spielbergs „Jurassic Park“ sehe werde ich richtiggehend nostalgisch, weil ich 1993 damit das beeindruckendste Kinoerlebnis meiner Jugend (wenn nicht sogar meines Lebens) hatte und ich mich heute noch exakt an dieses magische Gefühl erinnern kann.
  2. Mit seiner Rolle als Sy Parrish ist Robin Williams endlich mal aus seinen Rollenschema ausgebrochen, denn …ach, mir fehlen immer noch die Worte… 😦
  3. Coming-of-age-Stories funktionieren bei mir immer – ganz egal ob im Abenteuer-Setting à la „Die Goonies“, „Stand by Me“ oder „Super 8“, Musikfilm à la „Almost Famous“ oder Fantasy à la „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“.
  4. Die Visualisierung des Mendel’schen Marionettenspielers in „Felidae“ war die mitunter brutalste Szene, die mir je in einem Zeichentrickfilm untergekommen ist und jagt mir noch heute Schauer über den Rücken.
  5. „The Amazing Spider-Man“ hätte man nun wirklich nicht noch einmal aufwärmen müssen, schließlich ist Sam Raimis Trilogie (übrigens auch als Coming-of-Age-Geschichte) nach wie vor großartig und der letzte Teil kam auch erst 5 Jahre vor dem Reboot in die Kinos.
  6. Normalerweise kann ich allzu wackeliger Kameraführung nichts abgewinnen, aber in „Elysium“ hat hat mich dieses Stilmittel zumindest nicht sonderlich gestört, weil es zum Setting gepasst hat.
  7. Zuletzt gesehen habe ich die erste Staffel der TV-Serie „One Tree Hill“ und das war wunderbar einfache Unterhaltung, weil der Mikrokosmos in der US-Kleinstadt Tree Hill ganz klare Regeln hat, zu denen u.a. gehört dass sich der Vater der Scott-Sippe benimmt wie der Bösewicht eines „James Bond“-Films. Herrlich!

Media Monday #163

Nach einem Wochenende mit einigen Höhen (feuchtfröhlicher Männerabend, erfolgreiche Küchenplanung und lustiger Kärwa-Sonntag) und Tiefen (10-stündiger PC-Rettungsmarathon, der letztendlich in verbogenen CPU-Pins und einer kaputten Windows-Installation gipfelte), fehlt das Gefühl der Erholung nahezu komplett. Um dem süßen Nichtstun gar nicht erst den Hauch einer Chance zu geben, beantworte ich lieber die Fragen des Medienjournals – viel Spaß mit meinen geistreichen Antworten!

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  1. Serien oder Filme, die Drogenhandel oder -konsum thematisieren gibt es in allen Ausprägungen; für mich wird Danny Boyles „Trainspotting“ immer der Drogenfilm überhaupt sein: beeindruckend, verlockend, abschreckend und verstörend. Selbst nach all den Jahren immer noch großartig!
  2. Intervalltraining empfinde ich als anstrengend, denn man wird ganz bewusst aus seinem üblichen Laufrhythmus gerissen – aber das ist natürlich auch Sinn und Zweck der Übung.
  3. Arztserien gehören – „Scrubs“ einmal ausgenommen – zu einem Genre, das ich mich a) überhaupt nicht interessiert und ich mir b) auch nur schlecht anschauen kann.
  4. Ich würde mir ja mal einen Tatort wünschen, der in meiner Heimat spielt – huch, aber das wird ja passieren!
  5. Jeder selbstdeklarierte Arthouse-Film schreit schon Kunstfilm, erscheint mir aber nur prätentiös, weil es das Marketing anscheinend als nötig ansah, ihn als Kunst zu verkaufen.
  6. Jennifer Lawrence ist nicht nur attraktiv, sondern überzeugt auch in ihren Rollen, speziell in „Winter’s Bone“ und „Silver Linings“ aber auch der erfolgreichen „The Hunger Games“-Reihe; richtig sympathisch macht sie aber ihre offene, natürliche Art, die sie in diversen Interviews offenbart.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „Das ist das Ende“ und das war wirklich ein lustiges Erlebnis, weil sich eine ganze Reihe von Hollywood-Stars gekonnt selbst auf die Schippe nimmt – und das im Rahmen eines politisch herrlich unkorrekten Anarcho-Weltuntergangsszenarios.

Blogliebe 2014

Liebe liegt in der virtuellen Luft. Blogliebe. Auch wenn es in letzter Zeit eher so aussieht, dass immer mehr Blogger und Leser zu reinen Social-Media-Angeboten abwandern, so hat die Chaosmacherin, kurz nachdem Sie aufgrund von Untätigkeit vorübergehend aus meiner Blogroll entfernt wurde, doch wieder ihre Liebe zum Bloggen entdeckt – und in diesem Zuge gleich auch die Aktion „Blogliebe“ ins Leben gerufen. Was bedeutet das für uns Blogger da draußen? Auf jeden Fall mitmachen natürlich!

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Die Empfänger meiner Blogliebesbekundung habe ich bewusst so gewählt, dass sie den meisten meiner Leser noch nicht bekannt sein dürften, sprich: Ich habe die üblichen Media-Monday-Teilnehmer einfach ausgeklammert, da diese untereinander ohnehin vernetzt sind. Somit befinden sich unter meinen Empfehlungen kaum dedizierte Filmblogs, was sie jedoch nicht weniger lesenswert macht:

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Media Monday #162

Der Start in die neue Woche war mit zwei plötzlich erkrankten Kindern einmal wieder ein wenig holprig. Zudem ist mein Abend bereits verplant (dieses Mal tatsächlich Freizeit), so dass kaum Zeit für die Fragen des Medienjournals bleibt. Umso lesenswerter sind meine unter Zeitdruck entstandenen Antworten natürlich, also schaut auf jeden Fall rein und hinterlasst einen Kommentar!

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  1. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende: Eine meiner liebsten Serien im Comedy-Bereich, nämlich „That ’70s Show“, hatte ihren Zenit gegen Ende bereits überschritten, was bei Sitcoms leider recht häufig vorkommt. Meine liebsten Drama-Serien, u.a. „The West Wing“, „The Sopranos“ oder „Friday Night Lights“, wurden dagegen zu meiner vollsten Zufriedenheit zu Ende erzählt.
  2. Mit den Filmen der 1920er Jahre als Dekade konnte ich bisher wenig anfangen, weil ich mich einfach noch nicht bewusst auf sie eingelassen habe, doch die Dokumentation „The Story of Film: An Odyssey“ hat mich definitiv neugierig gemacht.
  3. Ich fände es ja toll, wenn es zu meinen Lieblingsserien und -filmen neue Abenteuer und Geschichten gäbe und sei es als Film oder Miniserie, denn Comics oder Bücher wollen für mich da nicht so recht funktionieren; das hat immer etwas von Fanfiction.
  4. Seit ich von etlichen aktuellen Kinofilmen so viel Gutes auf all euren Blogs habe lesen können, drängt es mich richtiggehend, sie mir für das Heimkino vorzumerken, denn ins Kino schaffe ich es zurzeit einfach nicht.
  5. Alles beim Film geschieht um des reinen Effekts willen, denn kein Dialog, keine Kameraeinstellung und kein Schnitt ist zufällig gewählt.
  6. Dieser unsägliche Zwang, englische Filmtitel mit dämlichen deutschen Untertiteln zu versehen, fand bei dem Trend englische Filmtitel durch andere englische Filmtitel zu ersetzen (z.B. „96 Hours“ anstelle von „Taken“) seinen Höhepunkt, weil das noch viel dämlicher ist als optionale deutsche Untertitel; ich finde ja ohnehin, dass z.B. „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ durchaus noch Charme besitzt.
  7. Zuletzt gelesen habe ich die Gute-Nacht-Geschichte für mein Zappelinchen und das war wie jeden Abend einfach nur schön, weil es dieser eine wunderbare Moment der Ruhe ist, bevor es letztendlich ins Bett geht.

Media Monday #161

Obwohl noch nicht einmal richtig angefangen, beginnt die Sache mit dem Hausbau so langsam aber sicher doch eher anstrengend zu werden. Behörden, Termine, Handwerker. Eine interessante Konstellation, um die man sein Leben herum planen darf. Selbst die Fragen des Medienjournals scheinen heute eher anstrengend, was aber auch generell an diesem Montag liegen kann. Ich wünsche euch dennoch viel Spaß beim Lesen meiner Antworten!

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  1. Das Stilmittel, Splitscreens einzusetzen wurde in Zeiten des Hays Codes u.a. dazu benutzt, Mann und Frau zusammen im Bett zu zeigen, ohne dass diese tatsächlich in einem Bett liegen. Großartig, oder?
  2. Selten gab es eine unsympathischere Hauptfigur als Walter White aus „Breaking Bad“, denn zumindest auf seinem Höhepunkt der Macht war er ganz schön unausstehlich (natürlich gehört es aber zum Konzept, dass man immer wieder Sympathie zu ihm entwickelt).
  3. Mit Science-Fiction hat man mich im Grunde schon am Haken, weil ich das Genre einfach mag und selbst schwächer besprochenen Filmen eine Chance gebe.
  4. Es wird allerhöchste Zeit, dass der Hype um „50 Shades of Grey“ ein Ende findet, denn ich befürchte das wird in den kommenden Monaten noch unerträgliche Ausmaße annehmen.
  5. Bester Nebeneffekt, mich mit meinen Seh- und/oder Lese-Gewohnheiten auf meinem Blog auseinanderzusetzen ist Medien (seien es nun Filme, Serien oder Bücher) bewusster zu konsumieren und Eindrücke genauer zu reflektieren.
  6. Von dieser Frage kann ich mich nur kopfschüttelnd abwenden, weil mir partout keine Antwort einfallen will.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „Prisoners“ und das war eines der besten Filmerlebnisse, die ich dieses Jahr hatte, weil der Film extrem spannend ist und sich dabei dennoch Zeit für seine Geschichte lässt.

Media Monday #160

Nachdem ich das Wochenende im Rahmen eines Firmenausflugs in der bayerischen Landeshauptstadt verbracht habe, blieb es auf dem Blog entsprechend ruhig. Höchste Zeit also mit den aktuellen Fragen des Medienjournals wieder etwas Leben in die virtuelle Bude zu bringen – viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Einmal einen Tag auf Recht und Ordnung pfeifen: Mit dem Bösewicht Dr. Horrible aus „Dr. Horrible’s Sing-Along Blog“ würde ich gerne einmal die Plätze tauschen, denn er singt tolle Songs, ist frisch verliebt und hat mit Captain Hammer einen großartigen Gegenspieler.
  2. Ein gelungenes Prequel macht für mich aus, dass die Erzählung der Vorgeschichte inhaltlich motiviert ist, was leider viel zu selten der Fall ist; ein positives Beispiel ist für mich David Lynchs „Twin Peaks: Fire Walk With Me“.
  3. Wohingegen ich mir von einem Sequel erhoffe, dass es lieb gewonnene Charaktere sinnvoll weiterentwickelt, eine neue Geschichte erzählt und dabei dennoch dem Geist des Originals treu bleibt; das beste Beispiel dafür ist für mich immer noch „Zurück in die Zukunft II“.
  4. Ich ärgere mich richtiggehend, dass ich noch immer nicht dazu gekommen bin, mir „The Wire“ zu Gemüte zu führen, denn die Serie steht schon viel zu lange ungesehen im Regal.
  5. Dass ich heute morgen aus dem Bett gekommen bin hat mich richtiggehend überrascht, zumal ich erstmals seit Tagen wieder mehr als 4 Stunden Schlaf bekommen habe.
  6. Das letzte Mal, dass ich mit einer Empfehlung so richtig fies auf die Nase gefallen bin, war [da eure Blogs und Einträge die Quelle für meine Empfehlungen sind, gibt es natürlich (fast) keine Reinfälle mehr].
  7. Zuletzt gelesen habe ich diverse E-Mails, Blogartikel und Fachtexte und das war Arbeit, weil ich dafür bezahlt werde.

Media Monday #159

Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame habe ich mich gestern doch dazu hinreißen lassen, das WM-Endspiel zu sehen – um 5:30 Uhr war die Nacht dann dennoch schon wieder vorbei. Immerhin hat es sich (wenn man Fußball-Experten glauben mag) gelohnt das Spiel zu sehen. Ich dagegen fand es nur leidlich spannend. Insofern fühle ich mich beim Beantworten der Fragen des Medienjournals wieder in sichereren Gewässern. Viel Spaß dabei!

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  1. Die Familie Braverman in der Serie „Parenthood“ ist wirklich eine Bilderbuchfamilie – und das ohne kitschig und aufgesetzt zu wirken, einfach toll!
  2. Wenn man einen Film poetisch nennen könnte, dann sicherlich „Absolute Giganten“, denn Sebastian Schipper braucht am Ende gar nicht viele Worte, um große Gefühle hervorzurufen.
  3. Optik ist ja nicht alles, aber „Godzilla“ im gleichnamigen Film sah schon beeindruckend gut aus, auch wenn die Handlung nicht ganz mit seinen Auftritten mithalten konnte.
  4. James Caan gefällt mir am besten in auf Rollen – und zwar in „Rollerball“, dem dystopischen Sci-Fi-Actioner von 1975.
  5. Das schönste Happy-End ist immer noch das hier: ‚Amid the chaos of that day, when all I could hear was the thunder of gunshots, and all I could smell was the violence in the air, I look back and am amazed that my thoughts were so clear and true, that three words went through my mind endlessly, repeating themselves like a broken record: you’re so cool, you’re so cool, you’re so cool.‘ (Alabama, „True Romance“)
  6. Das letzte Mal so richtig als Geek gefühlt habe ich mich als ich nach dem WM-Endspiel überlegte, ob ich nun nicht gleich noch den aktuellen Media Monday beantworten sollte.
  7. Zuletzt gesehen habe ich die erste Staffel der TV-Serie „Girls“ und das war beste Unterhaltung, weil Lena Dunham in Personalunion das richtige Händchen für Drehbuch, Regie und Schauspieler bewiesen hat.

Media Monday #158

Nach einem äußerst intensiven Wochenende mit zwei großen Geburtstagsfeiern, bot der Sonntag definitiv zu wenig Erholung. Die Nacht auf den Montag war zudem von unzähligen Störungen durchzogen, was den Wochenstart ein wenig holprig gestaltete. Dennoch lasse ich es mir natürlich nicht nehmen die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Viel Spaß dabei!

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  1. Der coolste Westernheld ist und bleibt Yul Brunner in „Die glorreichen Sieben“, denn zusammen mit Steve McQueen strahlt er mehr Lässigkeit aus, als die meisten anderen heutigen Stars zusammen.
  2. Die Serie „Coupling“ hat in dem Moment stark nachgelassen, als Jeff die Serie verlassen hat, weil er für die nötige Würze in der Gruppendynamik gesorgt hat und die größten Lacher stets auf seiner Seite hatte.
  3. Wenn in Filmen Engel in Erscheinung treten, dann ist wohl der Teufel auch nicht fern.
  4. Scripted-Reality-Shows würde ich mir nicht einmal unter Zwang ansehen, denn warum sollte man sich Leute anschauen, die nicht schauspielern können und dabei Texte von anderen Leuten aufsagen, die nicht schreiben können?
  5. Es gibt heutzutage in Filmen wirklich viel zu wenig Dinosaurier, aber das dürfte sich mit „Jurassic World“ ja bald ändern.
  6. Buch-Verfilmungen und Comic-Adaptionen sind ja groß in Mode, aber wieso kommt eigentlich niemand mal auf die Idee Brettspiele zu verfilmen? Achja, da war doch was
  7. Zuletzt gesehen habe ich eine Episode der TV-Serie „Girls“ und das war ziemlich großartig, weil Lena Dunham wirklich auf den Punkt schreiben kann und ihre Generation mit viel Selbstironie betrachtet.

Media Monday #157

Das Wochenende war mit Kindergartenausflug und Sonnwendfeuer anstrengend, aber auch wirklich schön. Die letzte Woche ist einmal wieder rasant verflogen und so ist es kaum verwunderlich, dass es tatsächlich schon wieder an der Zeit ist, die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Viel Spaß mit meinen – und natürlich auch allen anderen – Antworten!

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  1. Die einen treten sang- und klanglos ab, andere SchauspielerInnen ruinieren sich ihren Ruf im Alter mit halbgaren Rollen. Tom Hanks allerdings hat es geschafft, mich bis heute in ihren/seinen Rollen zu begeistern, denn ob als Kind im Manne in „Big“, als Schiffbrüchiger in „Cast Away“ oder in einer Vielzahl an Rollen in „Cloud Atlas“ – Tom Hanks konnte mich bisher in jeder Schaffensperiode überzeugen.
  2. Weil letzte Woche vehement danach verlangt worden ist (und die WM ja schließlich immer noch läuft): Der beste Fußballfilm ist „Absolute Giganten“ bzw. es ist der einzige Film, in dem ich den teilweisen Fokus auf Fußball tatsächlich auch unterhaltsam fand.
  3. Wenn es darum geht, eine historische Persönlichkeit zu verkörpern, hat meiner Meinung nach Peter Dinklage in „Game of Thrones“ den besten Job gemacht, weil es ihm gelingt die Essenz des historischen Tyrion Lannister glaubwürdig auf die Serienversion von George R. R. Martins historisch akkurat recherchierter Romanreihe zu übertragen.
  4. Früher konnte ich mit dem Genre Historienfilm überhaupt nichts anfangen, aber Mel Gibson hat mich bekehren können, weil „Braveheart“ damals meine Wahrnehmung des Genres mit seiner Mischung aus emotionalem Drama und mitreißenden Schlachtszenen komplett umgekrempelt hat.
  5. Das unsinnigste Merchandise-Produkt, das ich je gesehen habe, war wohl so unsinnig, dass ich es auch sofort wieder vergessen habe.
  6. Taschenbuch, Hardcover oder eBook?
    Meist Taschenbuch, in besonderen Fällen auch Hardcover und bisher noch nie eBook.
  7. Zuletzt gesehen habe ich Tony Scotts „Staatsfeind Nr. 1“ und das war deutlich stärker als ich in Erinnerung hatte, weil die früher unglaubwürdige Prämisse des Films inzwischen vom Zeitgeschehen eingeholt wurde.