Media Monday #169

Wieder ist eine Woche ins Land gegangen. Diese stand besonders im Zeichen von schlaflosen Nächten, kranken Kindern und geplatzten Plänen. Doch zumindest den Fragen des Medienjournals soll nichts im Wege stehen. Viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. „Silent Hill: Revelation“ ist ein erschreckend schwacher Film, wenn man berücksichtigt, dass der Vorgänger die bis dato gelungenste Videospielverfilmung überhaupt darstellt und auch als eigenständiger, sehr atmosphärischer Horrorfilm funktioniert.
  2. Jüngst habe ich nach vielen Jahren einmal wieder „Die Sendung mit der Maus“ gesehen und muss sagen, dass die Show auch heute noch exzellent (nicht nur) für Kinder funktioniert.
  3. „The Wire“ ist eine dieser Serien, die ich mir schon längst hätte angesehen, wenn ich dafür Ruhe und Muße gefunden hätte.
  4. Für meine private (Medien-)Sammlung möchte ich unbedingt einen schönen Platz im neuen Haus finden – mal sehen, ob der Plan aufgeht…
  5. Ein völlig zu Unrecht viel zu unbekannter Romanheld ist Special Agent Pendergast – dieser wurde leider sogar in seiner eigenen Romanverfilmung „Das Relikt: Museum der Angst“ ignoriert.
  6. So manche Bottle-Episode diverser TV-Serien hätte genauso gut ein Theaterstück sein können, da diese speziellen Episoden meist an nur einem sehr begrenzten Schauplatz spielen.
  7. Zuletzt gelesen habe ich „Filme der 2000er“ und das war sehr interessant, weil ich dadurch wieder etliche Filme entdeckt habe, die ich nun sehen möchte.

Media Monday #168

Es gibt Zeiten im Leben, die scheinen eher fremdbestimmt und bieten kaum eine Verschnaufpause. Im Moment befinde ich mich wieder in einer solchen Phase, was größtenteils unserem Hausbau zuzuschreiben ist. Für eine halbe Stunde zwinge ich meine Gedanken jedoch in Richtung Film und beantworte die aktuellen Fragen des Medienjournals – viel Spaß also mit meinen Antworten!

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  1. Ein Großteil meiner Schulzeit war mir persönlich deutlich zu langatmig – heute dagegen wüsste ich die nahezu unendlichen Freiheiten, die man damals hatte, wohl viel mehr zu schätzen.
  2. Fragwürdige Moral kann interessante Aspekte zu einer Geschichte hinzufügen; wenn allerdings nicht die Möglichkeit zur Reflexion gegeben wird, dann habe ich damit auch teils Probleme.
  3. Filme bzw. Bücher, die mich nicht interessieren, würde ich schon aus Prinzip nicht schauen/lesen, denn die vorhandene Freizeit ist ja bekanntlich begrenzt.
  4. Will man mir so richtigen Ekel verursachen in einem Film, gibt es nichts effektiveres als realistisch anmutende Gewalt oder Verletzungen, denn dafür liegt meine Toleranzgrenze ziemlich niedrig (anders als bei übertriebenem Splatter).
  5. Helden der Kindheit: Für mich wird es nie eine bessere Jugendbande geben als „Die Goonies“, schließlich sind sie auf Schatzsuche, schlagen sich mit üblen Gangstern rum und erleben dabei ein echtes Abenteuer.
  6. Warum gibt eigentlich nicht mehr Romane, die sich [es gibt mehr als genug Bücher da draußen, die ich gerne lesen möchte, da muss ich mir im Moment nicht noch mehr wünschen].
  7. Zuletzt gesehen habe ich „Monsters“ und das war ein beeindruckendes Erlebnis, weil Regisseur Gareth Edwards damit bewiesen hat, dass man mit Talent und Willen auch ohne unendlich großes Budget einiges erreichen kann.

Media Monday #167

Wieder einmal liegt ein Wochenende hinter mir, das erneut hauptsächlich von Planungen zum bevorstehenden Hausbau dominiert war. Auch diese Woche stehen wieder mindestens drei Termine auf dem Programm. Heute jedoch ist der Abend frei, was es mir erlaubt die Fragen des Medienjournals zeitnah zu beantworten – viel Spaß damit!

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  1. Ich hoffe ja ein bisschen auf ein Revival von Jugendabenteuer-Filmen, denn „Die Goonies“ oder „Stand by Me“ zählen bis heute zu meinen Lieblingen – J. J. Abrams‘ „Super 8“ war da schon einmal ein sehenswerter Genrebeitrag.
  2. Urlaubs- oder Strandlektüre gibt es bei mir dieses Jahr mangels Urlaub und Strand nicht.
  3. Die unglaubwürdigste Entwicklung einer Figur gibt es meist immer dann, wenn Serien zu lange laufen und den Autoren nichts mehr Sinnvolles einfällt.
  4. Eltern wissen: Ein gesundes und zufriedenes Kind ist unverzichtbar für einen guten Schlaf.
  5. Roboter können einem wirklich den schönsten Kneipenabend ruinieren.
  6. „Carlito’s Way“ ist gerade deshalb ein so toller Gangsterfilm, weil er die tragische Geschichte eines Gangsters erzählt, der wirklich aussteigen will.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „Guardians of the Galaxy“ und das war wirklich ein tolles Kinoerlebnis, weil Regisseur James Gunn darin bombastisches Popcorn-Kino mit abgefahrenen Charakteren kombiniert und dabei eine bemerkenswerte Leichtigkeit bewahrt.

Top 10 Serienzitate

Nach dem „Top 10 Filmzitate“-Stöckchen von Sebastian vom Review Corner möchte Wortman nun die Top 10 Serienzitate wissen. Da fällt die Wahl ja fast noch schwerer als bei den Filmzitaten!

Der Einfachheit halber habe ich mich größtenteils auf Catchphrases aus Shows beschränkt, aus denen ich jeweils eine eigene Top 10 hätte zaubern können – im Gegensatz zu den Filmzitaten dieses Mal in alphabetischer und nicht wertender Reihenfolge:

1. „Arrested Development“ (2003-2006)

‚I’ve made a huge mistake.‘ (Gob)

Einer von unzähligen Klassikern aus dieser wunderbaren Show! Gob könnte einem schon fast leid tun, wenn er nicht immer selbst für seine großen Fehler zuständig wäre.

2. „Coupling“ (2000-2004)

‘Do you know what would be the best way to wipe out all of human kind?… Make all women telepathic because if they suddenly found out about the kind of stuff that goes on in our heads they’d kill us all on the spot. Men are not people. We are disgustoids in human form!’ (Jeff)

Für mich fasst dieser Jeffismus perfekt den Humor zusammen, den er zur Serie gebracht hat. Und ein Fünkchen Wahrheit (eventuell sogar mehr) steckt auch noch drin.

3. „Curb Your Enthusiasm“ (seit 2000)

‚Pretty good. Pret-ty pret-ty pret-ty good.‘ (Larry David)

Das kann man nicht erklären, man muss es gesehen haben…

4. „Firefly“ (2002)

‚Someone ever tries to kill you, you try to kill ‚em right back!‘ (Cpt. Malcolm Reynolds)

Ein exzellentes Beispiel für Joss Whedons Art Charaktere alleine durch ein Zitat zu definieren. Genauso ist er, unser Captain Tightpants!

5. „Friday Night Lights“ (2006-2011)

‚Clear eyes. Full hearts. Can’t lose.’ (Coach Eric Taylor)

Wer hätte gedacht, dass dieser Spruch einmal solch eine Bedeutung für mich haben würde?

6. „Friends“ (1994-2004)

‚We were on a break!‘ (Ross)

Auch wieder so eine Show mit unzähligen Catchphrases. Dieser hier definiert die Serie für mich perfekt und ist im Grunde so herrlich tragikomisch, dass wohl nur Ross und Rachel nicht darüber lachen können.

7. „It’s Always Sunny in Philadelphia“ (seit 2005)

‘Oooh shit… Look at the door, dude. You see that door right there? The one marked pirate? You think a pirate lives in there?’ (Charlie)

Auf der Tür steht natürlich nicht Pirate sondern Private – schon alleine beim daran denken kann ich mich kaum noch auf dem Stuhl halte. Herrlich!

8. „Seinfeld“ (1989-1998)

‚Hello, Newman.‘ (Jerry Seinfeld)

Dieses Zitat zu wählen ist mir unglaublich schwer gefallen, da „Seinfeld“ wohl bis heute die Show mit der höchsten Zitatdichte ist. Dennoch ist die Wahl letztendlich auf ‚Newman!‘ gefallen. Was auch sonst?

9. „Six Feet Under“ (2001-2005)

‘You can’t take a picture of this. It’s already gone.’ (Nate Fisher)

Alleine beim daran denken kommen mir die Tränen…

10. „The West Wing“ (1999-2006)

‚What’s next?‘ (President Jed Bartlet)

Immer vorwärts denkend, immer nahe an den Menschen dran. Mein Lieblingspräsident. Leider nur im TV…

Was das weitere Verbreiten des Stöckchens angeht, so halte ich es wie Wortman und überlasse euch das Aufsammeln… 🙂

Media Monday #166

Nachdem mich letzte Woche noch die Müdigkeit übermannt hat, nutze ich den morgigen freien Tag direkt, um schon jetzt die Fragen des Medienjournals zu beantworten. Ich hoffe ihr wisst diesen Einsatz zu schätzen, denn in weniger als 6 Stunden ist die Nacht auch schon wieder vorbei – und wir wissen ja alle, welch katastrophale Folgen Schlafentzug hat… 😉

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  1. Die berühmteste Person, von und mit der ich wohl noch nie einen Film gesehen habe ist u.a. Terrence Malick.
  2. Könnte ich nur aus mir bereits bekannten Filmen zu wählen, um einen davon noch mal zu schauen, fiele meine Wahl wohl auf „Jurassic Park“ – dieser besitzt für mich einfach den größten Wiederanschauungswert.
  3. Simon Pegg bewundere/mag ich ja weniger wegen der Schauspielerei, sondern mehr aufgrund seiner sympathischen Ausstrahlung, die allerdings auch in jeder seiner Rollen (ja, selbst in „The World’s End“) aufblitzt.
  4. Könnte ich in der Zeit zurückreisen, um bei einer Filmpremiere dabei sein zu können, fiele meine Wahl auf „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ in Neuseeland, weil ich damals schon bei der Dokumentation über die Premiere eine Gänsehaut hatte.
  5. Die gut ein dutzend Bücher auf meinem Lesestapel wollte ich zu gerne lesen, jedoch bin ich abends meist zu müde und schaffe nur noch wenige Seiten.
  6. Die Serie „Felicity“ ist leider maßlos unterschätzt, denn schließlich erzählt sie eines der schönsten College-Dramen, und war damals das Sprungbrett für J. J. Abrams, dem Showrunner hinter „Lost“ sowie Regisseur des „Star Trek“-Reboots und ganz aktuell „Star Wars: Episode VII“.
  7. Zuletzt gelesen gesehen habe ich „Olympus Has Fallen“ und das war teils nette Action-Unterhaltung und teils grober Unfug, weil Antoine Fuqua den wunderbar altmodischen Film mit miesen CGIs und hanebüchenen Handlungselementen angereichert hat – zuletzt gelesen habe ich dagegen eure Glückwünsche.

Blogparade: 10 Most Surprising Performances

Nach einer längeren Zeit ohne Blogparade möchte die Singende Lehrerin wissen, welche 10 schauspielerischen Leistungen uns vollkommen – positiv – überrascht haben, und zwar entgegen unserer Erwartungen, die wir mit diesem Schauspieler oder dieser Schauspielerin verknüpft hatten.

Gar nicht so einfach! Hier aber meine 10 positiv überraschenden Schauspielleistungen in (nach dem Film sortiert) alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge:

  1. Liam Neeson in „96 Hours“ (spät zum Actionstar)
  2. Leonardo DiCaprio in „Blood Diamond“ (beeindruckend intensiv)
  3. Patrick Swayze in „Donnie Darko“ (gegen sein Image)
  4. George Clooney in „From Dusk Till Dawn“ (enorm cool)
  5. Christoph Waltz in „Inglourious Basterds“ (plötzlich ein Weltstar)
  6. Ewan McGregor in „Moulin Rouge“ (er kann sogar singen)
  7. Jennifer Lopez in „Out of Sight“ (fand ich in der Rolle klasse)
  8. John Travolta in „Pulp Fiction“ (was für eine Wiederentdeckung)
  9. Brad Pitt in „Sieben“ (hat für mich seinen Wandel eingeläutet)
  10. Justin Timberlake in „The Social Network“ (unerwartet gut)

Nun seid ihr dran:

  • Liste die 10 schauspielerischen Leistungen auf, die euch vollkommen – positiv – überrascht haben, und zwar entgegen eurer Erwartungen, die ihr mit diesem Schauspieler oder dieser Schauspielerin verknüpft hattet (weitere Details und Einschränkungen gibt es bei der Singenden Lehrerin).
  • Erstelle einen Beitrag in deinem Blog und verlinke auf diesen und den Ursprungsartikel.
  • Ende der Parade ist der 1. Oktober. Danach wird die Singende Lehrerin eine Liste mit den Top 10 positiv überraschenden schauspielerischen Leistungen erstellen.

Weitere Blogparaden:

Media Monday #165

Ein anstrengendes, aber gleichzeit produktives und schönes Wochenende liegt hinter mir. Wie ihr vielleicht an der Uhrzeit der Veröffentlichung merkt, habe ich zurzeit Urlaub – somit gibt es meine Antworten auf die Fragen des Medienjournals heute ein wenig früher als gewohnt. Heute Vormittag waren wir bereits im Tiergarten und den Nachmittag haben wir für diverse Handwerkergespräche genutzt. Aber nun zurück zum Thema Film…

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  1. Wenn SchauspielerInnen unter die SchriftstellerInnen (wahlweise alternativ: MusikerInnen) gehen habe ich das bisher noch nicht mitbekommen – ich komme schon nicht hinterher die interessanten Bücher richtiger Autoren zu lesen.
  2. Biografien finde ich grundsätzlich spannend, wenn mich das Leben der jeweiligen Person interessiert.
  3. Synchronisierte Fassungen sollte man heutzutage eigentlich nicht mehr sehen müssen, denn die Technik wäre weit genug auch den Originalton stets mit auszustrahlen – sei es im TV oder im Internet (Anmerkung: Nur O-Ton ist natürlich auch nicht der Weisheit letzte Schluss, aber man sollte die Wahl haben können).
  4. Der wunderschöne Film „Beginners“ war für mich die großartigste Überraschung der jüngeren Vergangenheit, weil Regisseur Mike Mills darin das Coming-out sowie den Tod seines Vaters höchst emotional und sympathisch verarbeitet hat.
  5. An Büchern schreckt mich am ehesten der Platz den sie in den Regalen benötigen ab, denn der ist zurzeit wirklich knapp – aber ab nächstem Jahr wird das anders, dann freue ich mich darauf alle Bücher im Regal stehen zu sehen.
  6. Aus Filmen/Büchern/Serien zu zitieren ist unter Filmfreunden sehr beliebt, wie man auch an Sebastians Stöckchen „Top 10 Filmzitate“ sieht.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „The World’s End“ und das war ein wunderbarer Abschluss der Cornetto-Trilogie, weil Regisseur Edgar Wright darin erneut diesen speziellen britischen Humor mit einer höchst unterhaltsamen Geschichte und innovativer Inszenierung verknüpft hat.

Top 10 Filmzitate

Keine Blogparade, sondern ein Stöckchen mit dem mich Sebastian vom Review Corner ziemlich treffsicher beworfen hat. Und was für ein tolles Stöckchen! Er möchte von mir meine Top 10 der besten bzw. prägnantesten Filmzitate wissen. Nichts einfacher als das? Eher gar nicht so einfach, bei den großartigen Filmzitaten da draußen!

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10. „From Dusk Till Dawn“ (1996)

‚Everybody be cool—you be cool!‘ (Seth)

Wohl einer der ersten englischsprachigen Sprüche, die sich mir ins Gedächtnis gebrannt haben. George Clooney war in der Rolle aber auch so cool!

9. „Bang Boom Bang“ (1999)

‚Alles auf Horst!‘ (Hilmi)

Bei diesem Film hätte man eigentlich jede einzelne Textzeile nennen können. Es gibt wohl kaum ein zweites Werk, das so viele denkwürdige Zitate liefert – national oder international.

8. „GoodFellas“ (1990)

‚For as long as I can remember I always wanted to be a gangster. To me that was better than being president of the United States. To be a gangster was to own the world.‘ (Henry Hill)

Voice-over sind häufig als billiges Stilmittel verschrien, an dem sich schlechte Autoren bzw. Regisseure bedienen. Ich dagegen liebe gut eingesetzte Voice-over und das hier ist eines der besten!

7. „Jurassic Park“ (1993)

‚Welcome to Jurassic Park!‘ (John Hammond)

Dieses Zitat hat mein bisher wohl großartigstes Kinoerlebnis eingeläutet. Mehr muss ich nicht sagen.

6. „Schöne Bescherung“ (1989)

‚Hmm, gar nicht mal so gut!’ (Eddie)

Wohl einer der Sprüche, die man immer und überall anbringen kann. Interessanterweise ist er eine Erfindung der deutschen Synchronautoren und taucht im englischen Original gar nicht auf.

5. „Stand by Me“ (1986)

‚I never had any friends later on like the ones I had when I was twelve. Jesus, does anyone?‘ (The Writer)

Es ist einfach die Wahrheit. Selten wurden Nostalgie so treffend auf den Punkt gebracht. Wer da keine Träne verdrückt…

4. „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ (2002)

‘Those were the stories that stayed with you. That meant something, even if you were too small to understand why. But I think, Mr. Frodo, I do understand. I know now. Folk in those stories had lots of chances of turning back, only they didn’t. They kept going. Because they were holding on to something.’ (Sam)

Auch aus Peter Jacksons epischer Fantasy-Trilogie hätte ich unzählige Zitate anführen können. Anfangs hatte ich auch noch aus jedem Film eines in der Liste, doch dieses hier fasst für mich wohl perfekt zusammen, was ich an der Reihe so liebe.

3. „True Romance“ (1993)

‘Amid the chaos of that day, when all I could hear was the thunder of gunshots, and all I could smell was the violence in the air, I look back and am amazed that my thoughts were so clear and true, that three words went through my mind endlessly, repeating themselves like a broken record: you’re so cool, you’re so cool, you’re so cool.’ (Alabama)

Alabamas Schlussmonolog zusammen mit Hans Zimmers fantastischem Score funktioniert für mich einfach immer. Ich blicke schon während der Film noch läuft wehmütig auf die gemeinsam verbrachte Zeit zurück und freue mich auf die nächste Sichtung. Um es auf den Punkt zu bringen: so cool!

2. „Absolute Giganten“ (1999)

‚Weißt du was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenns so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle wo, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.‘ (Floyd)

Sebastian Schippers Meisterwerk ist einer der poetischsten Filme, die ich kenne. Kein Wunder also, dass auch er reich an Zitaten ist. Das stärkste ist wohl das hier genannte, wenngleich es wohl auch am besten im Film funktioniert, da Schipper exakt das von Floyd beschriebene Springen der Platte in eine der schönsten Szenen der Kinogeschichte integriert.

1. „Blade Runner“ (1982)

‘I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser gate. All those moments will be lost in time, like tears in rain.’ (Roy Batty)

Wenn ich an diese Szene denke, bekomme ich heute noch Gänsehaut. Bedenkt man zudem, dass Rutger Hauer Battys Monolog improvisiert haben soll, dann kann man nur den Hut ziehen. Für mich der perfekte Moment in einem perfekten Film. Besser geht es nicht.

Hat Sebastian das Stöckchen eher an die (seine Wortwahl) üblichen Verdächtigen weitergereicht, so habe ich dabei eher an eine gesunde Mischung aus jugendhaftem Esprit sowie die alten Hasen der filmischen Blogosphäre gedacht. Somit geht das Stöckchen an:

Media Monday #164

Das Wochenende ist wieder einmal verflogen: Den halben Samstag haben wir, bereits zum wiederholten Male, damit verbracht uns eine Küche planen zu lassen. Danach gab es viel zu leckeres Käsefondue, das mir immer noch schwer im Magen liegt. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der erweiterten Familie – und nun warten auch schon wieder die Fragen des Medienjournals auf ihre Antworten. Ihr wartet auch? Dann viel Spaß beim Lesen!

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  1. Wenn ich Steven Spielbergs „Jurassic Park“ sehe werde ich richtiggehend nostalgisch, weil ich 1993 damit das beeindruckendste Kinoerlebnis meiner Jugend (wenn nicht sogar meines Lebens) hatte und ich mich heute noch exakt an dieses magische Gefühl erinnern kann.
  2. Mit seiner Rolle als Sy Parrish ist Robin Williams endlich mal aus seinen Rollenschema ausgebrochen, denn …ach, mir fehlen immer noch die Worte… 😦
  3. Coming-of-age-Stories funktionieren bei mir immer – ganz egal ob im Abenteuer-Setting à la „Die Goonies“, „Stand by Me“ oder „Super 8“, Musikfilm à la „Almost Famous“ oder Fantasy à la „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“.
  4. Die Visualisierung des Mendel’schen Marionettenspielers in „Felidae“ war die mitunter brutalste Szene, die mir je in einem Zeichentrickfilm untergekommen ist und jagt mir noch heute Schauer über den Rücken.
  5. „The Amazing Spider-Man“ hätte man nun wirklich nicht noch einmal aufwärmen müssen, schließlich ist Sam Raimis Trilogie (übrigens auch als Coming-of-Age-Geschichte) nach wie vor großartig und der letzte Teil kam auch erst 5 Jahre vor dem Reboot in die Kinos.
  6. Normalerweise kann ich allzu wackeliger Kameraführung nichts abgewinnen, aber in „Elysium“ hat hat mich dieses Stilmittel zumindest nicht sonderlich gestört, weil es zum Setting gepasst hat.
  7. Zuletzt gesehen habe ich die erste Staffel der TV-Serie „One Tree Hill“ und das war wunderbar einfache Unterhaltung, weil der Mikrokosmos in der US-Kleinstadt Tree Hill ganz klare Regeln hat, zu denen u.a. gehört dass sich der Vater der Scott-Sippe benimmt wie der Bösewicht eines „James Bond“-Films. Herrlich!

Media Monday #163

Nach einem Wochenende mit einigen Höhen (feuchtfröhlicher Männerabend, erfolgreiche Küchenplanung und lustiger Kärwa-Sonntag) und Tiefen (10-stündiger PC-Rettungsmarathon, der letztendlich in verbogenen CPU-Pins und einer kaputten Windows-Installation gipfelte), fehlt das Gefühl der Erholung nahezu komplett. Um dem süßen Nichtstun gar nicht erst den Hauch einer Chance zu geben, beantworte ich lieber die Fragen des Medienjournals – viel Spaß mit meinen geistreichen Antworten!

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  1. Serien oder Filme, die Drogenhandel oder -konsum thematisieren gibt es in allen Ausprägungen; für mich wird Danny Boyles „Trainspotting“ immer der Drogenfilm überhaupt sein: beeindruckend, verlockend, abschreckend und verstörend. Selbst nach all den Jahren immer noch großartig!
  2. Intervalltraining empfinde ich als anstrengend, denn man wird ganz bewusst aus seinem üblichen Laufrhythmus gerissen – aber das ist natürlich auch Sinn und Zweck der Übung.
  3. Arztserien gehören – „Scrubs“ einmal ausgenommen – zu einem Genre, das ich mich a) überhaupt nicht interessiert und ich mir b) auch nur schlecht anschauen kann.
  4. Ich würde mir ja mal einen Tatort wünschen, der in meiner Heimat spielt – huch, aber das wird ja passieren!
  5. Jeder selbstdeklarierte Arthouse-Film schreit schon Kunstfilm, erscheint mir aber nur prätentiös, weil es das Marketing anscheinend als nötig ansah, ihn als Kunst zu verkaufen.
  6. Jennifer Lawrence ist nicht nur attraktiv, sondern überzeugt auch in ihren Rollen, speziell in „Winter’s Bone“ und „Silver Linings“ aber auch der erfolgreichen „The Hunger Games“-Reihe; richtig sympathisch macht sie aber ihre offene, natürliche Art, die sie in diversen Interviews offenbart.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „Das ist das Ende“ und das war wirklich ein lustiges Erlebnis, weil sich eine ganze Reihe von Hollywood-Stars gekonnt selbst auf die Schippe nimmt – und das im Rahmen eines politisch herrlich unkorrekten Anarcho-Weltuntergangsszenarios.