Media Monday #112

Nach einem Wochenende, das – so wie es eben sein muss – ganz im Zeichen der Kinderbespaßung stand, fühlt es sich so an, als hätte ich mich Freitagabend in eine Zeitmaschine gesetzt und wäre direkt und ohne Umwege in den Montagmorgen gereist. Diese Erfahrung bringt mich auch direkt zu den aktuellen Fragen des Medienjournals, für die sich Wulf einmal wieder etwas Neues überlegt hat…

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  1. Ich erinnere mich noch, wie ich als Kind/Teenager den Film „Zurück in die Zukunft“ sah und daran, dass die Zeitreisehandlung in den kurzen Fragmenten, die ich damals bewusst wahrnahm, mich tief beeindruckt hat.
  2. Das hatte nicht nur zur Folge, dass ich den Film und seine Nachfolger ein paar Jahre später bei jeder TV-Ausstrahlung mitnahm, sondern auch, dass meine Liebe für Sci-Fi und diese spezielle Art von Popcornkino geprägt wurde.
  3. In den darauffolgenden Jahren habe ich unzählige weitere Filme gesehen, doch das nächste magische Ereignis dieser Größenordnung sollte für mich erst wieder „Jurassic Park“ als 12-jähriger im Kino gewesen sein.
  4. Deshalb liebe ich das 80er/90er Jahre Kino von Zemeckis, Spielberg und Co. auch noch heute.
  5. Somit waren die kurzen Ausschnitte von „Zurück in die Zukunft“ auf der Geburtstagsfeier eines Grundschulfreundes eines der prägendsten Filmerlebnisse für mich.

Run, Fatboy, Run (255)

Nachdem ich den heutigen Freibadbesuch – unter Protest des Zappelinchens – aufgrund des ausbleibenden Sonnenscheins und eines fies kalten Windes vorzeitig abbrechen musste, habe ich die idealen Wetterverhältnisse sogleich für einen Lauf genutzt. So zumindest der Plan. Wie es eben so ist, kam dann die Sonne raus und es wurde mit 26 °C auch ordentlich heiß.

Distance: 7.68 km
Duration: 00:45:43
Avg Speed: 10.07 km/h
Avg Pace: 5:57 min/km
Energy: 636 kcal

Da ich schon einmal unterwegs war, versuchte ich auch die 10 km/h beizubehalten, was letztendlich – wenn auch nur knapp – geklappt hat. Insgesamt bin ich recht zufrieden, zumal ich nicht mehr damit gerechnet hatte dieses Wochenende Zeit für einen Lauf zu finden. Auch die nächste Woche sieht wieder ziemlich dicht aus, doch man wird sehen…

Im ersten Ohr: Stay Forever Folge 22: LucasArts
Im zweiten Ohr: Flimmerfreunde #47: Vier gewinnt oder eben nicht, s. Ryan Gosling – Kinoaction 2013

DREDD (2012)

Auch wenn ich heute bereits auf dem Rückweg von der Arbeit hätte einschafen können (was schlecht gewesen wäre, denn ich fahre mit dem Auto), habe ich mich noch zu einer Filmsichtung aufgerafft, denn schließlich hat es schon zu lange keine neue Filmbesprechung mehr gegeben. Die Auswahl war schnell getroffen und somit fand der 2012er Sci-Fi-Actioner „DREDD“ mit angenehmen 95 Minuten Laufzeit seinen Weg in den Player…

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Zunächst muss ich vorausschicken, dass ich weder die Comicvorlage kenne, noch ich mich gut an das 1995er Sylvester Stallone-Vehikel erinnern kann. Den Trailer zur aktuellen Version fand ich aufgrund der eingesetzten Extremzeitlupe visuell interessant und angenehm kompromislos. Zwei Aussagen, die so auch auf den gesamten Film zutreffen. Die Optik ist teils wirklich beeindruckend und ich fand die düstere Zukunftswelt von Mega City One – trotz verhältnismäßig geringem Budget – imposant und glaubwürdig dargestellt. Die Extremzeitlupen funktionieren auch im Film tadellos und ich hätte gerne mehr davon gesehen.

Von der Handlungsseite her gesehen, geht es für unsere zwei Judges nach kurzer Einführung in das Setting auch schon gleich zur Sache. Es wird wild geballert, Gefangene werden dabei nicht gemacht. Angenehm erwachsene Sci-Fi-Action. Wirklich nett. Leider jedoch bleiben die Charaktere völlig hinter den Schauwerten und der mitreißenden Action zurück. Es liegt bestimmt nicht (nur) am Helm, doch mit Judge Dredd wurde ich einfach nicht warm. Selten war mir eine Figur so egal. Auch die gleichförmig grimmige Kinnpartie schien mir auf Dauer doch etwas anstrengend. Es mag der Vorlage geschuldet sein, doch irgendwie wollte das für mich nicht funktionieren – zumal andere Judges anscheinend durchaus gewisse menschliche Regungen zeigen. Judge Dredd dagegen schien eher „Der Terminator“ Konkurrenz machen zu wollen und Anderson war, obwohl sie durchaus Potential besaß, als Gegenpol leider zu schwach.

Eine Bewertung fällt mir nun nicht leicht: Einerseits mochte ich das Setting, die Optik und die Action, andererseits war die Handlung etwas ermüdend und die Charaktere blieben mir fern. Für die Dauer der Sichtung durchaus ein spaßiges Vergnügen, doch lange vorhalten wird „DREDD“ bei mir nicht. Durchaus mit der Option zur Aufwertung, sollte ich einmal nicht so müde sein: 6/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (254)

Heute war kein guter Lauftag. Die Zeit ist eigentlich prima, doch die Motivation hinter dem Lauf nicht. Ein klassischer Frustlauf. Wenn ich mich heute nach der Arbeit nicht in die Laufschuhe geschwungen hätte, dann wäre ich vermutlich explodiert. Puff. Nun ist zumindest die aufgestaute Energie ein wenig abgebaut. Frustlauf eben.

Distance: 7.12 km
Duration: 00:41:05
Avg Speed: 10.4 km/h
Avg Pace: 5:46 min/km
Energy: 585 kcal

So schnell war ich über die 7 km schon lange nicht mehr unterwegs. Die üblichen 6 min/km wurden deutlich unterboten, was wirklich recht nett ist. Das nächste Mal dann hoffentlich wieder entspannter – und so wie es aussieht wird es frühestens am Sonntag soweit sein.

Im ersten Ohr: Watch Men! – Folge 02: The Hobbit
Im zweiten Ohr: Second Unit #70: Ratatouille (Hörervorschlag)

Bayerischer Wald 2013 #7: Waldwipfelweg

Auch wenn der Urlaub inzwischen schon wieder in fernster Vergangenheit liegt, möchte ich die Bilderserie doch noch zu Ende führen. Am letzten Tag vor unserer Abreise, auf der wir auch noch Einiges erlebt haben, hat es uns auf den nahe gelegenen Waldwipfelweg verschlagen.

waldwipfelhaus

Die erste Besonderheit war bereits das auf dem Kopf stehende Haus, das nicht nur bei den Kindern für offene Münder sorgte. Leider jedoch befand sich diese Attraktion noch im Bau und somit blieb uns nur diese interessante Außenansicht.

ausblick

Der Waldwipfelwegselbst war ein tolles Erlebnis. Man war wirklich hoch über den Wipfeln und hatte eine gigantische Sicht. Aufgrund der Konstruktion hat man selbst das Schwanken der Betonpfeiler gespürt. Wirklich nichts für Leute mit Höhenangst.

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Unter dem Waldwipfelweg gab es noch einen Naturerlebnispfad, der mit einigen netten und wissenswerten Elementen aufwarten konnte. Ein wirklich lohnenswerter Besuch. Den Nachmittag verbrachten wir größtenteils mit Packen und im Hotelpool. Auf dem Heimweg hat es uns dann noch ins idyllisch gelegene Kloster Weltenburg am Donaudurchbruch verschlagen…

Media Monday #111

Nach einem erlebnisreichen Wochenende, fällt mir der Entzug der Familie heute wieder besonders schwer. Zumal die nächsten Wochen auch extrem arbeitsreich sein werden. Urlaubzeit eben. Irgendjemand muss es ja machen. Doch immerhin will die Mittagspause für die aktuellen Fragen des Medienjournals sinnvoll genutzt werden. Viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. In den Weiten der cineastischen Traumwelten werden die Goon Docks immer mein Lieblingsort sein, denn dort gibt es noch echte Abenteuer, einäugige Piraten und nette Monster – dicht gefolgt übrigens von Hill Valley und Hobbingen.
  2. SchauspielerIn Danny DeVito wäre prädestiniert, die historische Figur Napoleon Bonaparte zu verkörpern, weil man ihn nicht einmal digital verkleinern müsste.
  3. Will man ganz bewusst den Sommer vor der Tür ausblenden, schaut man sich am besten „Das Ding aus einer anderen Welt“ an, denn nicht nur das Setting verspricht eiskalte Spannung.
  4. Die Folter-Szenen in Filmen, wie „Syriana“ oder „Zero Dark Thirty“ finde ich weit schockierender, als völlig überzogenen Folter-Quark à la „Saw III“.
  5. Ich glaube, die Serie „Parenthood“ gefällt mir gerade deshalb so gut, weil die Charaktere echt wirken und ich mit ihrer – zugegebenermaßen idealisierten – Welt wunderbar identifizieren kann.
  6. Ich kann nicht verstehen, wie jemand auch in seiner Freizeit nur Sachbücher lesen kann, denn für mich ist Lesen gleichbedeutend mit dem Eintauchen in fremde Welten.
  7. Meine zuletzt gesehene Film Doku war eine Epsiode der Serie „Tribe“ mit Bruce Parry und die war wieder einmal äußerst faszinierend, weil Parry es jedes Mal schafft eine fremde Welt erfahrbar zu machen.

The Shield – Season 4

Aufgrund der momentanen Hitzewelle hat es mich seltener nach Los Angeles in den fiktiven Distrikt Farmington verschlagen, in dem auch die Handlung von „The Shield – Season 4“ angesiedelt ist. Dabei unterstreicht das aktuelle Klima wunderbar die brodelnde Konfliktsituation, weshalb ich auch wieder komplett in die Serie hineingesogen wurde. Was beneide ich Zuschauer, die diese Serie innerhalb nur weniger Wochen verschlingen können…

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Mit Beginn des vierten Jahres standen bei „The Shield“ zunächst personelle Veränderungen an. David Aceveda verlässt The Barn um in den Stadtrat zu wechseln, was Platz für Captain Monica Rowling schafft. Gespielt wird Rowling von Glenn Close, was für mich eine besondere Freude war, habe ich sie doch bereits in der ebenfalls von FX produzierten Serie „Damages“ sehr gerne gesehen. Anders als man es vielleicht erwarten könnte, wird Aceveda jedoch nicht einfach plump aus der Serie herausgeschrieben. Er bleibt fester Bestandteil des Ensembles und nimmt nur eine andere Position ein, die für die bekannten Charaktere jedoch von mindestens ebenso großer Bedeutung ist. Konfrontationen zwischen ihm und Rowling sind somit vorprogrammiert.

Nach der Auflösung des Strike Teams im Finale der dritten Staffel, fühlt sich das vierte Jahr in Farmington ein wenig wie ein Reboot an. Dies liegt auch an der neuen Führung, die einen komplett neuen Ansatz wählt, um für Recht und Ordnung zu sorgen. Mit Antwon Mitchell gibt es zudem einen Gegenspieler, der aufgrund diverser neuer Konstellationen im Team rund um Vic Mackey für einigen Wirbel sorgt. Besonders das Verhältnis zwischen den ehemaligen Strike Team-Mitgliedern wird dabei abermals auf eine harte Probe gestellt – und ich bin mir sicher, dass sich die aufgestauten Emotionen irgendwann mit einem Knall entladen werden.

Dutch und Claudette arbeiten während der gesamten Staffel daran ihr Image wieder aufzupolieren, doch haben sie darin nur sehr bedingt Erfolg. Unterdessen gibt es eine einige Konfrontationen zwischen Dutch und Vic, da sich die Privatleben der beiden auf eine interessante Art und Weise zu überschneiden beginnen. Richtung Staffelfinale drehen alle Handlungsstränge dann auch noch einmal auf und das tatsächliche Ende wirft düstere Schatten voraus – in der nächsten Staffel könnte es eng um Vic und sein Team werden.

Ingesamt hat mir auch die vierte Staffel wieder ausgezeichnet gefallen, was u.a. auch an Glenn Close und ihrem neu eingeführten Charakter lag. Ich hoffe, wir bekommen sie auch in den kommenden Staffeln noch ab und an zu sehen. Im Vergleich zu den vorherigen Staffeln kann ich erneut kaum einen Qualitätsunterschied feststellen. Somit freue ich mich schon sehr auf das, was die Autoren noch so für uns Zuschauer bereithalten: 9/10 (8.8) Punkte.

Blog Update: Finde (d)eine Serie

Weil ich mit der ‚Finde (d)einen Film‘-Aktion noch nicht ausgelastet bin, habe ich die Vorgehensweise nun auch für Serien adaptiert. Eine ausführliche Erklärung spare ich mir an dieser Stelle, da diese im entsprechenden ‚Finde (d)einen Film‘-Eintrag nachgelesen werden kann. Folglich präsentiere ich euch ohne große Worte zu verlieren:

Finde (d)eine Serie

Kriterien
Folgende Kriterien habe ich mir für die Serien-Tags überlegt:

  • Episoden pro Staffel
  • Erstausstrahlungsjahr
  • Erzählform
  • Freigabe
  • Genre
  • Laufzeit einer Episode
  • Produktionsland
  • Sender
  • Staffel
  • Wertung

Feedback
Was haltet ihr von dieser Einteilung? Vermisst ihr ein Kriterium? Und habt ihr das Film-Pendant überhaupt schon einmal genutzt?

Auch über generelles Feedback würde ich mich freuen:
Finde (d)eine Serie

Run, Fatboy, Run (253)

Da ich heute recht spät aus der Arbeit gekommen bin und noch die Kinder ins Bett bringen wollte, habe ich meinen schon länger gefassten Plan in Tat umgesetzt und bin einmal wieder eine kurze, schnelle Runde gelaufen. Der kürzeste Lauf seit Mitte Januar.

Distance: 4.11 km
Duration: 00:22:16
Avg Speed: 11.08 km/h
Avg Pace: 5:25 min/km
Energy: 334 kcal

Der Lauf war ganz okay, die Zeit ist auch prima, doch bin ich solche Zeiten früher auch auf ganz anderen Strecken gelaufen. Irgendwie ist es auch nicht so befriedigend nur um die 20 Minuten unterwegs zu sein. Das nächste Mal dann hoffentlich wieder etwas länger…

Im Ohr: CINECAST #15: BytePics mit Wolf Speer!

Bayerischer Wald 2013 #6: Silberberg

Den dritten Tag unseres Urlaubs haben wir größtenteils zum Wandern genutzt. Mit dem Sessellift ging es auf den Silberberg, was schon einmal das erste Abenteuer mit zwei Kindern war. Doch trotz Kraxe, unheimlichem Gewackel und Skepsis fanden alle Beteiligten das Erlebnis letztendlich toll.

silberberg_aussicht

Oben angekommen, wurden wir mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Runter sind wir dann recht gemütlich in gut einer Stunde gelaufen, doch mehr hätten wir unserem Zappelinchen auch nicht zumuten wollen. Immerhin gab es auch am Silberberg eine Sommerrodelbahn, welche natürlich auch gleich ausprobiert wurde.

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Nachmittags ging es noch nach Bodenmais und Regen (den Urlaubsstationen meiner Kindheit), was für ein paar nostalgische Gefühle sorgte. Am nächsten – und leider letzten – Urlaubstag, haben wir schließlich noch den örtlichen Waldwipfelweg erkundet…