Nach einer halben Ewigkeit beantworte ich die neuesten Fragen des Medienjournals heute einmal wieder sehr zeitnah zu ihrem Erscheinen. Dies ist jedoch weniger der Tatsache geschuldet, dass ich morgen frei habe, als dass der morgige Tag bereits ziemlich verplant ist. Warum und wieso könnt ihr vielleicht demnächst in einem neuen Eintrag der „Abenteuer Kind“-Reihe lesen. Doch nun erst einmal viel Vergnügen mit meinen Antworten…

- Das Duo aus RegisseurIn Rian Johnson und DarstellerIn Joseph Gordon-Levitt finde ich spannend, da in dieser Konstellation mit „Brick“ und „Looper“ bereits zwei sehenswerte Genrefilme enstanden sind.
- Südstaaten-Krimis besitzen stets eine ganz eigene Atmosphäre, die – wie sollte es auch anders sein? – meist schwülstig und bedrückend ist, wie z.B. in Alan Parkers grandiosem „Angel Heart“.
- Von der Atmosphäre eines Moments urplötzlich an einen bestimmten Film erinnert zu werden lässt sich mit nichts vergleichen, weil diese Assoziation oft einen beinahe traumartigen Effekt hat, der an die Begegnung mit längst vergessenen Gerüchen erinnert.
- Ich fände es sympathisch wenn in Interviews auch mal gefragt würde, ob der Schauspieler, Regisseur etc. nicht einmal Lust hätte über etwas anderes zu reden, als das übliche Marketing-Blabla. Mit einer ehrlichen Antwort gewürdigt, dürfte dies sogar einen stärkeren Effekt haben, als die ewig gleichen Aussagen, wie toll doch der Dreh gewesen sei usw.
- „GoodFellas“ hat eine beeindruckende Kameraführung, weil Michael Ballhaus die überschwängliche Gangsterwelt ebenso gekonnt einfängt, wie die Gewaltexzesse und den Absturz – für mich immer noch einer der am besten aussehenden Filme.
- Statt Rezensionen/Kritiken wäre es toll, wenn es auf Film-Blogs u. ä. viel mehr Specials gäbe wie etwa mehr Serienkritiken – ernsthaft: Ich lese liebend gerne eure Besprechungen und könnte dafür gerne auf News-Schnipsel, Trailer usw. verzichten. Serien dürften gerne häufiger thematisiert werden und auch in Sonderthemen schaue ich rein, doch für mich sind Rezensionen, sprich eure ganz individuellen Meinungen, der Grund warum ich so gerne eure Blogs lese.
- Mein zuletzt gelesenes Buch war „A Feast for Crows“ und das war in der ersten Hälfte ziemlich anstrengend, weil George R. R. Martin zu viele neue Figuren einführen wollte, in der zweiten Hälfte jedoch hat er den Fokus wieder gefunden und mich erneut in seinen Bann gezogen.







