Run, Fatboy, Run (405)

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und somit war es höchste Zeit, nach erneut einer guten Woche Pause, wieder einmal laufen zu gehen. Schließlich hat sich mein Gewicht seit Beginn meines Urlaubs schon um knapp zwei Kilo erhöht – und da jeden Abend die Leckereien locken, wird sich dieser Trend so schnell auch nicht umkehren…

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Distance: 8.15 km
Duration: 00:48:04
Elevation: 86 m
Avg Pace: 5:53 min/km
Avg Speed: 10.17 km/h
Heart Rate: 174 bpm
Stride Frequency: 155 spm
Energy: 709 kcal

Nach einer kurzen Nacht (ich bin im Urlaub immer so unvernünftig, was meinen Schlaf angeht), habe ich mich gleich früh aufgerafft und mich in die Kälte begeben. Es ging ein frostiger Wind bei gerade mal 1 °C und somit war ich froh, als ich mich warm gelaufen hatte. Anfangs wollte ich nur eine kleine Runde mit ca. 5 km drehen, dann die 10 km anpacken – letztendlich wurden es 8 km. Deutlich ausbaufähig, aber immerhin war ich laufen. Das neue Jahr kann kommen! 😀

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 62: Laufanalyse bei Molibso

Der Herr der Ringe: Die zwei Türme – OT: The Lord of the Rings: The Two Towers – Extended Edition (2002) (WS1)

Aktualisierung: Ich habe „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ am 1. Januar 2024 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Nun hat es doch etwas länger gedauert, bis ich meine Sichtung von Peter Jacksons erster Mittelerde-Trilogie mit „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ fortsetzen konnte. Eigentlich hatte ich für heute bereits den dritten Teil eingeplant, doch werde ich jetzt das Finale erst zwischen den Jahren schauen und somit noch etwas länger mit Frodo, Sam und Co. unterwegs sein. Auch bei diesem zweiten Teil liegt meine letzte Sichtung bereits mehr als acht Jahre zurück und ich war gespannt, wie der Film heute noch auf mich wirkt…

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Der zweite Teil der Trilogie schließt nahtlos an „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ an und lässt die Geschichte wie aus einem Guss wirken. Dennoch besitzt der Film eine ganz eigene Atmosphäre, die düsterer und endgültiger wirkt als noch der Auftakt des Abenteuers. Die Gefährten sind zerschlagen und erleben eigene Geschichten in ihren individuellen Handlungssträngen. Auch wird Mittelerde größer, wir lernen neue Völker und Charaktere kennen, die die Reise unserer Gefährten beeinflussen. Viel Stoff für viel Film. Knapp vier Stunden nimmt sich „Die zwei Türme“ in der erweiterten Fassung für seine Handlung Zeit und wirkt dabei keine Minute zu lang.

Im Gegensatz zum ersten Teil ist mir dieses Mal tatsächlich aufgefallen, dass sich die visuellen Effekte in den letzten Jahren doch deutlich weiterentwickelt haben. Speziell Gollum sieht man in manchen Szenen seine Künstlichkeit doch ein wenig an, gerade wenn man seinen Auftritt in „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ im Hinterkopf hat. Dieser Effekt verfliegt aufgrund der grandiosen Performance Andy Serkis jedoch schnell und man vergisst auch 14 Jahre später, dass man es hier mit einem reinen CGI-Charakter zu tun hat. Nach wie vor großartige Arbeit.

Neben der imposanten Schlacht um Helms Klamm, stechen für mich besonders die Szenen im Fangorn-Wald heraus, die eine ganz eigene Atmosphäre besitzen. Die Kombination aus Realaufnahmen, Miniaturen und CGI bleibt speziell in den beiden großen Schlachtszenen – nämlich Helms Klamm und Isengard – unerreicht. Wie bereits im ersten Teil seiner Trilogie hat Peter Jackson auch hier wieder unzählige denkwürdige Bilder geschaffen, die nur noch von Howard Shores Score übertroffen werden, dem mit seinen neuen Themen (u.a. zu Rohan) die musikalische Abbildung Mittelerdes abermals perfekt gelingt.

Wie es nicht anders zu erwarten war, überzeugt auch „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ heute noch wie am ersten Tag. Auch wenn an einzelnen Elementen bereits der Zahn der Zeit nagt, so kann er andere Stärken umso mehr ausspielen. Vermutlich macht dies auch einen Klassiker aus. Inzwischen beginne ich bereits mit meinen Kindern meine persönlichen Lieblingsfilme anzuschauen und ich freue mich jetzt schon auf den Tag (auch wenn es noch bestimmt 6-8 Jahre dauert), an dem ich sie in die magische Welt Mittelerdes einführe: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Media Monday #287 – Christmas-Special

Der Großteil des Weihnachtsfests liegt bereits wieder hinter uns und Wulf ergreift die Gelegenheit und gestaltet die heutigen Fragen des Medienjournals entsprechend. Wie passend, dass ich den heutigen Abend für ein paar Blogartikel auserkoren habe und mich nach allerlei Trubel über ein paar ruhige Momente freue. Ich hoffe ihr habt euer bisheriges Weihnachtsfest ebenso gelungen verlebt, wie es mir vergönnt war, und lasst eure Leser mit euren Antworten daran teilhaben…

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  1. Lag bei dir etwas in Richtung Film/Buch/etc. unter dem Weihnachtsbaum (sofern vorhanden)?
    Es gab Howard Shores Score zu „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“, das Buch „The World of Ice & Fire: The Untold History of Westeros and the Game of Thrones“ und ein Film Quiz. Was sonst noch unter dem Baum lag, könnt ihr meinem Bericht zum Konsumrausch 2016 entnehmen. Bereits im Vorfeld hat mir Flo Lieb die Blu-ray von „The Tree of Life“ geschenkt, worüber ich mich auch sehr gefreut habe.
  2. Hast oder wirst du selbst auch etwas in der Richtung verschenken und wenn ja, was (sofern du es an dieser Stelle verraten kannst)?
    Ich habe zwei Bücher verschenkt, die sich mit dem unfassbar wichtigen Thema Bier beschäftigen.
  3. Gibt es etwas, dass du dir nach den Weihnachtstagen noch unbedingt wirst kaufen müssen, sofern niemand es dir schenkt?
    Bereits seit einer halben Ewigkeit befindet sich das Buch „Alien the Archive: The Ultimate Guide to the Classic Movies“ auf meinem Wunschzettel, doch vermutlich ist das Cover einfach zu abschreckend. Ich werde aber dennoch tapfer warten…
  4. Der beste Weihnachtsfilm, den ich in diesem Jahr gesehen habe, ob zum ersten oder wiederholten Male, war natürlich „Schöne Bescherung“, den ich zum ersten Mal gemeinsam mit meinen Kindern genossen habe.
  5. Besonders freue ich mich zur Weihnachtszeit immer über viel Zeit für und mit der erweiterten Familie.
  6. Wohingegen mich der Geschenkewahnsinn zu Weihnachten einfach nur noch nervt, weil das – speziell für die Kinder – immer der absolute Overkill ist.
  7. Die freien Tage habe ich genutzt beziehungsweise werde ich nutzen, um mich endlich der Familie, Filmen, Serien, Büchern und meinem Blog zu widmen.

Konsumrausch 2016

Eben wünsche ich euch noch ein frohes Weihnachtsfest, schon sind der Heilige Abend und der erste Feiertag vorüber. Es ist jedes Jahr aufs Neue unfassbar, wie schnell diese turbulente Zeit an einem vorüberrast. Dabei sollte es doch besinnlich zugehen. Wer Kinder hat weiß jedoch, dass dies ein Irrglauben ist – und genau so muss es sein: An Heiligabend waren wir zunächst im Kindergottesdienst, wo das Zappelinchen im Kinderchor mitgesungen hat, und danach ging es zu den Schwiegereltern. Die Kids samt ihren Cousins und ihrer Cousine haben bis knapp 22 Uhr durchgehalten. Eine respektable Leistung. Am ersten Feiertag war dann meine Familie an der Reihe und auch hier wurde wild mit den beiden Cousinen gefeiert, viel zu viel gegessen und eine irrsinnige Menge an Päckchen geöffnet. Auch ich wurde, wie ihr dem Foto entnehmen könnt, eifrig beschenkt und muss demnach, ähm, sehr brav gewesen sein:

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Anders als noch im letzten Jahr blieben dieses Mal die nützlichen Dinge aus. So sitze ich gerade hier und lausche Howard Shores Score zu „The Hobbit: The Battle of the Five Armies“ während ich heute Vormittag bereits in „The World of Ice & Fire: The Untold History of Westeros and the Game of Thrones“ geschmökert habe. Auch das Film Quiz wird für etliche unterhaltsame Momente sorgen und natürlich gab es wieder den einen oder anderen Whisky, wobei ich mich hier besonders auf die Smoking Guns der Tastillery freue. Das halbe Kilo Lindor wird mich dann hoffentlich dazu anspornen auch im kommenden Jahr wieder eifrig zu trainieren. Ja, in der freien Zeit zwischen den Jahren hat es mein Körper schon nicht leicht…

Am morgigen zweiten Feiertag haben wir ausnahmsweise keine großen Pläne. Nach der kompletten Dosis Großfamilie werden wir viele neue Brettspiele testen und die Kinder können sich in aller Ruhe mit ihren neuen Spielsachen beschäftigen. Vielleicht wird es ja doch noch ein wenig besinnlich? 😉

Frohe Weihnachten! (2016)

Jedes Jahr nehme ich mir vor die Vorweihnachtszeit zu genießen. Viel Zeit mit der Familie zu verbringen, auf Weihnachtsmärkte zu gehen, zu basteln, Geschichten zu erzählen und – ganz einfach – in Weihnachtsstimmung zu kommen. Jedes Jahr kommt der 24. Dezember, ohne dass ich diese Vorhaben wirklich erfolgreich umgesetzt habe. Im Gegensatz zu letztem Jahr mussten wir kein Haus fertigstellen, doch hatte mich die Arbeit in den vergangenen Wochen fest im Griff und erst seit ein paar Tagen gelingt es mir ein wenig abzuschalten…

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Am Abend meines letzten Arbeitstages in diesem Jahr, habe ich dem weihnachtlichen Theaterstück unseres Zappelinchens beigewohnt und seitdem der Weihnachtsbaum steht und ich mit den Kindern „Schöne Bescherung“ gesehen habe, macht sich so langsam die Erkenntnis breit, dass nun tatsächlich zwei ruhige Wochen mit meinen Liebsten auf mich warten. Neben den festen Terminen, sprich Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen, Silvester und zwei Geburtstagen, habe ich keine Pläne. Ich werde viel Zeit mit der Familie verbringen, viel essen und trinken, ein paar Filme und Serien schauen sowie ein wenig bloggen. Und dabei hoffentlich ein wenig entspannen. Klingt doch nach einem guten Plan, was meint ihr?

Nun bleibt mir nur noch auch euch, meinen lieben Lesern, ein frohes Weihnachtsfest mit euren Liebsten zu wünschen. Genießt die ruhigen Tage und sammelt Kraft für die Herausforderungen, die auch 2017 bestimmt für uns bereithalten wird. Erfreut euch an eurer Familie, genießt die kulinarischen Freuden und seid dankbar für das, was ihr habt (und geschenkt bekommt). Wir lesen uns auch zwischen den Jahren, doch nun erfreue ich mich erst einmal an leuchtenden Kinderaugen… 🙂

Euer bullion

Schöne Bescherung – OT: Christmas Vacation (1989) (WS7)

Ich sehe „Schöne Bescherung“ jedes Jahr und bespreche den Film danach auf meinem Blog. Du möchtest die komplette Dosis Griswolds? Du findest alle Besprechungen hier!

Dieses Jahr habe ich mir mit meiner Sichtung von „Schöne Bescherung“ Zeit gelassen. Ich hatte sogar schon Sorge, dass ich überhaupt nicht mehr dazu komme. Woran das lag? Es gab eine Prämiere und ich habe erstmals meine Kinder in die wundersame Welt der Griswolds eingeführt. Und wie das in der Vorweihnachtszeit so ist, sind diese schwer beschäftigt: Weihnachtsfeiern von Kindergarten und Schule, Proben zum Krippenspiel und vieles mehr. Aber heute war es endlich soweit…

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Wie jedes Jahr überlege ich, was ich meiner inzwischen schon achten Besprechung  des Klassikers noch hinzufügen kann. Durch die äußeren Umstände ist das dieses Mal allerdings recht einfach: Meine Frau meinte irgendwann, dass es ziemlich eindeutig sei woher das Zappelinchen seinen Humor hat. Sie hat sich bei den Slapstick-Szenen ebenso weggeschmissen, wie es mir selbst nach all den Jahren noch gelingt. Wahrlich ein großer Spaß und ich bin mir sicher, mit der heutigen Sichtung die Tradition, in der Vorweihnachtszeit „Schöne Bescherung“ zu schauen, erfolgreich an die nächste Generation weitergegeben zu haben.

Der Zwergofant dagegen konnte mit dem bunten Geschehen noch nicht so viel anfangen und hat eher die Weihnachtslieder und das gezeichnete Intro genossen. Aufgrund der Kinder habe ich dieses Jahr einmal wieder die deutsche Synchronisation des Films geschaut und musste dabei feststellen, dass diese wahrlich ausgezeichnet funktioniert. Normalerweise kann ich Synchros nicht mehr schauen, doch hier hat es mich überhaupt nicht gestört. Ob das daran liegt, dass ich diese Fassung aus meiner Kindheit kenne oder ob in den 80ern noch mehr Liebe in die Synchronisation gesteckt wurde? Ich vermute es ist eine Mischung aus beiden Faktoren.

Nachdem ich nun endlich bei den Griswolds vorbeigeschaut habe, kommt auch bei mir so langsam die weihnachtliche Stimmung an. Ich bin froh, dass das Zappelinchen begeistert war und habe nun noch einen Grund mehr, mich jedes Jahr auf diese unsinnige aber doch irgendwie schöne Tradition zu freuen. Das Zappelinchen würde die folgende Wertung bestimmt unterschreiben: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Alien vs. Predator – Extended Cut (2004) (WS1)

Während sich meine Familie heute auf der Weihnachtsfeier der Klasse meiner Frau tummelt, hatte ich ganz unverhofft einen freien Nachmittag. Was also fange ich mit meiner Zeit an? Richtig, ich wasche etliche Ladungen Wäsche (das Wochenende ist schließlich mit Weihnachten verplant) und habe die Chance nachmittags einen Film zu sehen. Um mit meiner Sichtung der „Predator“-Reihe weiterzukommen, habe ich „Alien vs. Predator“ in den Player geschoben. An meine erste Sichtung vor inzwischen über 10 Jahren konnte ich mich nur noch schemenhaft erinnern. Ob dies ein gutes Zeichen war, lest ihr in der folgenden Besprechung…

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Wenn ich mir meine damalige Besprechung des Films so durchlese, dann kann ich diese auch heute noch 1:1 unterschreiben: Ich mochte nach wie vor die Exposition mit den klischeehaften Charakteren sowie dem langsamen Spannungsaufbau. Auch wenn die Effekte inzwischen in die Jahre gekommen und recht eindeutig als CGI identifizierbar sind, so sorgen sie immer noch für so manch beeindruckendes Bild. Ich mag die Atmosphäre und kann selbst mit der simplen Prämisse des Films leben. Wenn dann jedoch die blauen Blitze über das Bild zucken wird klar, dass hier Paul W. S. Anderson am Werk ist und Erinnerungen an seinen B-Prügler „Mortal Kombat“ werden wach.

Natürlich ist „Alien vs. Predator“ für beide Franchises viel zu geleckt und lässt selbst in der erweiterten Fassung die nötigen Gewaltspitzen vermissen. Dennoch funktioniert der Film und der ausführlich visualisierte Kampf eines Predators gegen ein Alien im Mittelteil ist zweifellos famos anzusehen. Die menschlichen Figuren verkommen dabei zur Staffage und tatsächlich hatte ich das Gefühl sogar zu viel von den beiden nun nicht mehr ganz so mysteriösen außerirdischen Rassen zu sehen. Das Finale passt wiederum zum Franchise und erinnert sehr an „Predator 2“, jedoch auf einem völlig übertriebenen Level.

Insgesamt hat mich dieses Crossover mit den beiden Titanen unter den Filmmonstern erneut ausgezeichnet unterhalten. Es ist – auch wenn viele Kritiker das anders sehen – qualitativ gar nicht so weit weg von „Predators“ entfernt und eben für die Action-Liebhaber unter den Fans. Für mich tatsächlich weit besser als sein Ruf, was ich vom direkten Nachfolger leider nicht behaupten kann. Wie sich dieser wohl in einer Zweitsichtung schlägt? Hierfür gibt es völlig berechtigte: 6/10 Punkte.

Die 5 besten Road Trip Filme

Weihnachten steht kurz vor der Tür und Gorana schickt uns mit DIE 5 BESTEN am DONNERSTAG auf einen Road Trip. Geschichten dieser Art liebe ich sehr und es ist mir wieder einmal schwer gefallen mich auf fünf Filme festzulegen. Auch wenn mir noch viel mehr eingefallen wäre, so habe ich versucht unterschiedlichste Genres zu finden und Filme auszulassen, die es bei mir in fast jede Liste schaffen. Umso gespannter bin ich natürlich, was auch so eingefallen ist…

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Das Thema für Ausgabe #25 lautet:

Die 5 besten Road Trip Filme

  1. „Dein Weg“ (2010) – Emilio Estevez‘ Drama über die Wanderung des Jakobswegs ist ein stiller, spiritueller Film, der dennoch nicht aufgesetzt wirkt und emotional unglaublich kraftvoll ist. Ein Road Trip der ruhigeren Art.
  2. „Die schrillen Vier auf Achse“ (1983) – Natürlich darf dieser Klassiker unter den 80er-Jahre-Komödien nicht fehlen. Der erste Auftritt der Griswolds ist noch anarchischer als die Fortsetzungen und immer wieder ein lohnender Trip.
  3. „Hitcher: Der Highway Killer“ (1986) – Es sollte ein simpler Road Trip werden, doch schon bald hält der Horror in Gestalt von Rutger Hauer Einzug in diesen kleinen, feinen Schocker. Eine starke Atmosphäre und ein fieser Bösewicht wissen auch heute noch zu überzeugen.
  4. „Into the Wild“ (2007) – Sean Penns Verfilmung von Christopher McCandless‘ Schicksal ist ein unfassbar packender Reisefilm, der die Verlockungen dieses Lebens ebenso zeigt wie die Gefahren. Mich hat der auf einer wahren Begebenheit beruhende Film sehr beeindruckt.
  5. „Mad Max: Fury Road“ (2015) – Was fehlt noch in dieser Liste? Natürlich Action und diese treibt George Miller in seiner „Mad Max“-Fortsetzung auf die Spitze. Furiose Charaktere und Old-School-Action bilden das Fundament dieses famosen Road Trips.

Mad Men – Season 7

Einmal mehr geht eine große Serie zu Ende, die mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen ist. Ich würde sogar soweit gehen das wunderbare Zeitportrait als eine meiner absoluten Lieblingsserien zu bezeichnen. Obwohl das Finale von „Mad Men – Season 7“  bereits 2015 ausgestrahlt wurde, so wirkt es auch noch ein Jahr später nach und ich habe noch keine aktuelle Serie auf dem Radar, die diese Lücke zu schließen vermag. Auch wenn alle Welt von „Breaking Bad“ und „The Walking Dead“ schwärmt, so wird für mich immer „Mad Men“ das Kleinod unter den Eigenproduktionen des Kabelsenders AMC bleiben. In mehrerer Hinsicht das Ende einer Ära.

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Die ursprünglich in zwei Teilen ausgestrahlte finale Staffel setzt nahtlos an die vorangegangenen Ereignisse an. Don und Megan führen eine Fernbeziehung, was genauso wenig funktioniert, wie man das erwarten würde. Peggy ist trotz ihres beruflichen Erfolges frustriert und auch die anderen Charaktere befinden sich in einer Art Schwebezustand. Dons Karriere ist zerstört und er muss wieder von vorne anfangen. Die Rollen zwischen ihm und Peggy vertauschen sich, was eine wirklich interessante Dynamik mit sich bringt, besonders da sich Don in dieser Beziehung nicht wie ein egoistisches Arschloch verhält, sondern tatsächlich wie ein Mentor. Zumindest meistens und immer dann, wenn man es am wenigsten erwarten würde. Die Beziehung zwischen den beiden ist wohl eine der wenigen ehrlichen in dieser Serie, was sich auch im letzten Telefonat zwischen Don und Peggy zeigt.

Kurz vor dem Abgrund jedoch wendet sich das Blatt. Sterling Cooper & Partners wird von McCann Erickson gekauft und unsere Hauptfiguren scheinen den großen Preis gewonnen zu haben. Doch wie es in der Werbung eben so ist, bleibt am Ende nichts zurück. Nur Schein, keine Substanz. Das große Finale wirkt seltsam aus der Serienwelt entrückt, passt aber doch zu den vorhergehenden Staffeln, ihn denen Don bereits öfter aus seinem Alltag ausgebrochen ist. Am Ende ist er ganz unten und doch glücklich. Hat er die Werbewelt tatsächlich hinter sich gelassen? Oder am Ende doch wieder nur Inspiration aus seinen neuen Erfahrungen gezogen? Das Ende ist offen und das ist gut so. Denn das Leben geht auch für die Charaktere von „Mad Men“ weiter, selbst wenn wir den wichtigsten noch kurz für eine letzte Szene begegnen dürfen. Wie Werbung selbst zeigt uns die Serie hier nur das, was wir sehen wollen. Und Don? Don bleibt ein Mysterium. Ob er als Relikt der alten Werbewelt in die neue Ära starten wird, bleibt der Vorstellung des Zuschauers überlassen. Ich persönlich glaube, er kehrt zurück.

Was die qualitative Einordnung der einzelnen Staffeln angeht, so fällt mir das bei dieser durchgehend herausragenden Serie sehr schwer. Ich habe alle Staffeln als exzellent in Erinnerung. Dennoch habe ich es versucht und bin gespannt, wie eure Reihenfolge (gerne mit Begründung in den Kommentaren) aussieht:

  1. „Mad Men – Season 4“ (9.7 Punkte)
  2. „Mad Men – Season 3“ (9.7 Punkte)
  3. „Mad Men – Season 2“ (10 Punkte)
  4. „Mad Men – Season 5“ (9.5 Punkte)
  5. „Mad Men – Season 7“ (9.5 Punkte)
  6. „Mad Men – Season 1“ (10 Punkte)
  7. „Mad Men – Season 6“ (9.2 Punkte)

Mir ist der Abschied von „Mad Men“ so schwer gefallen, wie schon lange bei keiner Serie mehr. Ich würde gerne noch weiterverfolgen, wie sich die Charaktere in den 70er Jahren entwickeln. Da gäbe es bestimmt noch viele spannende Geschichten zu sehen. Man soll jedoch aufhören, wenn es am schönsten ist – und das hat Matthew Weiner auf jeden Fall geschafft. Er lässt und Zuschauer hungrig nach mehr zurück. Eben wie eine gute Werbung: 10/10 (9.5) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Media Monday #286

Es geht hart auf Weihnachten zu. Der vierte Advent ist gefeiert und all überall stehen Weihnachtsfeiern und Krippenspiele auf dem Programm. Mein Jahr hat noch zwei Arbeitstage und ich bin danach auch wirklich froh, mich komplett der Familie widmen zu können, die momentan durch diverse Krankheiten ziemlich gebeutelt ist. Zudem gibt es noch viel vorzubereiten und in Weihnachtsstimmung zu kommen. Doch bevor es soweit ist, gilt es erst noch die Fragen des Medienjournals zu beantworten. Viel Spaß damit und eine schöne Restvorweihnachtszeit…

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  1. In der Erwartung, von meinem heutigen Lauf durch den Nebel enttäuscht zu werden, war ich überrascht wie gut ich nach der langen Pause doch wieder vom Fleck kam.
  2. Besonders interessant fand ich die Ankündigung Denis Villeneuve würde „Blade Runner 2“ drehen, denn er scheint mir dafür sehr geeignet.
  3. Die Buchverfilmung „Erlösung“ hätte ruhig ein wenig länger/ausführlicher sein können, schließlich sind viele interessante Aspekte unter den Tisch gefallen.
  4. Um mich mal einem neuen Genre zuzuwenden habe ich „In eisige Höhen“ gelesen und dabei festgestellt, dass ich viel öfter dokumentarische Bücher lesen sollte.
  5. Ich würde ja gerne viel öfter mit Freunden ins Kino gehen, doch irgendwie ergibt es sich kaum noch.
  6. Die TV-Serie „Mad Men“ bietet allerfeinstes Storytelling, schließlich habe ich selten ein besser erzähltes Drama gesehen – weder im TV noch im Kino.
  7. Zuletzt habe ich einmal wieder „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ in der erweiterten Fassung gesehen und das war einfach magisch, weil der Film so viele ikonische Szenen enthält und ich sofort wieder in die Welt von Mittelerde eingetaucht bin.