Kaum zu glauben, dass wir schon an unserem letzten Urlaubstag angekommen waren. Es standen zwei Aktivitäten zur Wahl: Bogenschießen oder wieder wandern. Obwohl wir die Wanderung des Vortages noch in den Beinen gespürt hatten, fiel unsere Entscheidung auf die Wanderung auf den Kreuzkogel über Großarl. Letztendlich sollte sich dies als genau richtig erweisen, denn in den Tagen nach dem Urlaub haben wir die Berge schon sehr vermisst. Begleitet mich nun also auf dem letzten Teil meines Reiseberichts durch Österreich… ⛰️
Wir waren ja bereits am ersten Tag kurz in Großarl und kannten uns somit schon ein wenig aus. Wir haben erneut den zentralen Parkplatz angesteuert und sind dann mit der Kieserlbahn auf die Hochebene gefahren. Auch das hat uns wieder über hundert Euro gekostet, was viel Geld ist. Doch auch diese Fahrt hat sich gelohnt, denn schließlich haben wir etliche wunderbare Stunden in den Bergen verbracht:
Im Gegensatz zu unserer letzten Wanderung, waren die Wege hier oben deutlich größer und breiter. Ich musste bei der Wanderung stark an unseren letztjährigen Urlaub und die Schmittenhöhe denken. Durch die zugänglicheren Wege war hier auch deutlich mehr los. Erst im letzten Drittel sollten wir wieder alleine unterwegs sein.
Abseits der großen Wege konnte man kleinere Gipfel erklimmen. Der Zwergofant und ich haben dies meist in Angriff genommen. Das war eine schöne Abwechslung und hat uns mit wundervollen Aussichten belohnt. Zudem konnten wir recht gut das gesamte Wandergebiet überblicken und grob ausmachen, wohin es uns noch verschlagen sollte.
Später hat uns der Weg noch über eine Skipiste geführt, auf der ich vor gut 25 Jahren tatsächlich Ski gefahren bin. Das war damals der Versuch meiner Frau, mich fürs Skifahren zu begeistern, doch ich war ein hoffnungsloser Fall. Somit ist es bei diesem einen Versuch geblieben und meine Erinnerungen daran sind auch nur noch sehr blass. Da bin ich doch lieber im Sommer in den Bergen unterwegs.
Bei ungefähr der Hälfte unserer Wanderung, sollte uns der Weg auf den Kreuzkogel führen, dem höchsten Gipfels dieses Gebiets. Von dort aus hatten wir erneut eine fantastische Aussicht und es haben noch weitere Wanderwege gelockt. Allerdings mussten wir ja auch wieder nach unten ins Tal zu unserem Auto kommen. Also sind wir auf der geplanten Route geblieben.
Nach einer kurzen Rast haben wir uns entschlossen, nicht mit der anderen Bahn nach unten ins Tal zu fahren, sondern unsere Wanderung zu erweitern. Das heißt, wir sind die Runde zur Kieserlbahn komplett zurückgelaufen.
Nachdem wir erst wieder auf großen Versorgungswegen Richtung Tal gelaufen sind, ging es auf kleineren Trampelpfaden wieder ordentlich nach oben. Das war eine schöne Abwechslung. Mittendrin sind zwei Schlangen (vermutlich Blindschleichen) über den Weg gehuscht, was das Zappelinchen richtig erschrocken hat.
Nun begann der schönste Abschnitt unserer Wanderung. Der Zwergofant hat unsere kleine Truppe angeführt, die Frauen bildeten das Schlusslicht und ich habe die Brücke geschlagen und ein paar Fotos gemacht. Klare Rollenaufteilung würde ich sagen.
Nach diesem landschaftlich schönen Abschnitt, kamen wir wieder im ersten Viertel der Wanderung heraus. Nun ging es langsam zurück zur Kieserlbahn, doch bevor wir nach unten gefahren sind, galt es noch ein Versäumnis nachzuholen.
Der Zwergofant wollte unbedingt einmal Kaiserschmarrn essen und das haben wir im Bergrestaurant „Wolke 7“ nachgeholt. Für den Rest gab es Eis bzw. etwas Kühles zu trinken. Der Kaiserschmarrn war wirklich lecker und ein gelungener Abschluss unserer Wanderung. Danach nahmen wir die Bahn nach unten und gingen zurück zum Auto.
Hier könnt ihr die Route unserer Wanderung nachvollziehen:
Distanz: 8.73 km
Zeit: 03:18:24
Anstieg: 470 m
Ø Pace: 22:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 2.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 95 bpm
Ø Temperatur: 27.2 °C
Kalorien: 954 kcal
Nach unserer Rückkehr ins Hotel galt es zu packen, was immer der deprimierendste Teil des Urlaubs ist. Davor sind der Zwergofant und ich jedoch noch einmal in den Hotelpool gesprungen, was aber ein kurzes Vergnügen war, denn es zog ein Gewitter auf. Danach gab es noch einmal ein leckeres Abendessen und wir haben Abschied genommen. Es war ein famoser Urlaub, auf den ich gerne zurückblicke:
- Unsere Ankunft im Alpendorf & Hotel „Der Alpenblick“
- Besuch der Liechtensteinklamm
- Wanderung Mühleben-Rundweg vom Alpendorf aus
- Besuch der Eisriesenwelt Werfen
- Panorama-Wanderung über Grießenkareck & Saukarfunktel
- Wanderung Kreuzkogel über Großarl
Am nächsten Morgen waren wir noch einmal ausführlich frühstücken und haben das Gepäck im Auto verstaut. Da die Autobahn dicht war, sind wir, nachdem man es dann wieder durfte, über Land gefahren. Das hat sich gezogen, doch letztendlich sind wir gut durchgekommen und waren nach gut vier Stunden wieder zu Hause. Der perfekte Urlaub, der uns genau zum richtigen Zeitpunkt aus dem Alltag gerissen hat. 🥰


























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Auf die Berge zu schauen, das ist schon was. Das war so klasse, als wir auf dem Top of Innsbruck waren.
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