Österreich: Pongau 2026 #6 – Wanderung auf den Kreuzkogel über Großarl

Kaum zu glauben, dass wir schon an unserem letzten Urlaubstag angekommen waren. Es standen zwei Aktivitäten zur Wahl: Bogenschießen oder wieder wandern. Obwohl wir die Wanderung des Vortages noch in den Beinen gespürt hatten, fiel unsere Entscheidung auf die Wanderung auf den Kreuzkogel über Großarl. Letztendlich sollte sich dies als genau richtig erweisen, denn in den Tagen nach dem Urlaub haben wir die Berge schon sehr vermisst. Begleitet mich nun also auf dem letzten Teil meines Reiseberichts durch Österreich… ⛰️

Mit der Kieserlbahn ging es in Großarl nach oben

Mit der Kieserlbahn ging es in Großarl nach oben

Wir waren ja bereits am ersten Tag kurz in Großarl und kannten uns somit schon ein wenig aus. Wir haben erneut den zentralen Parkplatz angesteuert und sind dann mit der Kieserlbahn auf die Hochebene gefahren. Auch das hat uns wieder über hundert Euro gekostet, was viel Geld ist. Doch auch diese Fahrt hat sich gelohnt, denn schließlich haben wir etliche wunderbare Stunden in den Bergen verbracht:

Der Blick auf das Fulseck (haben wir nicht bestiegen)

Der Blick auf das Fulseck (haben wir nicht bestiegen)

In alle Richtungen bot sich eine herrliche Aussicht

In alle Richtungen bot sich eine herrliche Aussicht

Große Versorgungswege prägten den ersten Teil unserer Wanderung

Große Versorgungswege prägten den ersten Teil unserer Wanderung

Zwischendurch konnte man auch abseits der großen Wege gehen

Zwischendurch konnte man auch abseits der großen Wege gehen

Im Gegensatz zu unserer letzten Wanderung, waren die Wege hier oben deutlich größer und breiter. Ich musste bei der Wanderung stark an unseren letztjährigen Urlaub und die Schmittenhöhe denken. Durch die zugänglicheren Wege war hier auch deutlich mehr los. Erst im letzten Drittel sollten wir wieder alleine unterwegs sein.

Das Zappelinchen und Frau bullion sind weiter unten geblieben

Das Zappelinchen und Frau bullion sind weiter unten geblieben

Der Zwergofant und ich haben den Gipfel erklommen

Der Zwergofant und ich haben den Gipfel erklommen

Abseits der großen Wege konnte man kleinere Gipfel erklimmen. Der Zwergofant und ich haben dies meist in Angriff genommen. Das war eine schöne Abwechslung und hat uns mit wundervollen Aussichten belohnt. Zudem konnten wir recht gut das gesamte Wandergebiet überblicken und grob ausmachen, wohin es uns noch verschlagen sollte.

Auf diesem Foto kann man nahezu unsere komplette Wanderstrecke sehen

Auf diesem Foto kann man nahezu unsere komplette Wanderstrecke sehen

Herrlichste Aussicht...

Herrlichste Aussicht…

...in jede Richtung

…in jede Richtung

Später hat uns der Weg noch über eine Skipiste geführt, auf der ich vor gut 25 Jahren tatsächlich Ski gefahren bin. Das war damals der Versuch meiner Frau, mich fürs Skifahren zu begeistern, doch ich war ein hoffnungsloser Fall. Somit ist es bei diesem einen Versuch geblieben und meine Erinnerungen daran sind auch nur noch sehr blass. Da bin ich doch lieber im Sommer in den Bergen unterwegs.

Auf dem unteren Weg sollte uns der zweite Teil der Wanderung entlangführen

Auf dem unteren Weg sollte uns der zweite Teil der Wanderung entlangführen

Hier bin ich vor einer halben Ewigkeit auch einmal Ski gefahren

Hier bin ich vor einer halben Ewigkeit auch einmal Ski gefahren

Monumentale Berge am Horizont

Monumentale Berge am Horizont

Bei ungefähr der Hälfte unserer Wanderung, sollte uns der Weg auf den Kreuzkogel führen, dem höchsten Gipfels dieses Gebiets. Von dort aus hatten wir erneut eine fantastische Aussicht und es haben noch weitere Wanderwege gelockt. Allerdings mussten wir ja auch wieder nach unten ins Tal zu unserem Auto kommen. Also sind wir auf der geplanten Route geblieben.

Hoch hinauf zum Kreuzkogel

Hoch hinauf zum Kreuzkogel

Gleich haben wir den höchsten Punkt der Wanderung erreicht

Gleich haben wir den höchsten Punkt der Wanderung erreicht

Der Blick vom Gipfel ins Tal

Der Blick vom Gipfel ins Tal

Eine weitere, verlockende Wanderstrecke

Eine weitere, verlockende Wanderstrecke

Nach einer kurzen Rast haben wir uns entschlossen, nicht mit der anderen Bahn nach unten ins Tal zu fahren, sondern unsere Wanderung zu erweitern. Das heißt, wir sind die Runde zur Kieserlbahn komplett zurückgelaufen.

Das Tal führt bis ganz nach hinten

Das Tal führt bis ganz nach hinten

Dort drüben habe wir unsere Wanderung gestartet

Dort drüben habe wir unsere Wanderung gestartet

Nachdem wir erst wieder auf großen Versorgungswegen Richtung Tal gelaufen sind, ging es auf kleineren Trampelpfaden wieder ordentlich nach oben. Das war eine schöne Abwechslung. Mittendrin sind zwei Schlangen (vermutlich Blindschleichen) über den Weg gehuscht, was das Zappelinchen richtig erschrocken hat.

Hier ging es für uns wieder steil bergauf

Hier ging es für uns wieder steil bergauf

Der Zwergofant wartet auf uns Nachzügler

Der Zwergofant wartet auf uns Nachzügler

Nun begann der schönste Abschnitt unserer Wanderung. Der Zwergofant hat unsere kleine Truppe angeführt, die Frauen bildeten das Schlusslicht und ich habe die Brücke geschlagen und ein paar Fotos gemacht. Klare Rollenaufteilung würde ich sagen.

Der Zwergofant immer mit schnellem Schritt voran

Der Zwergofant immer mit schnellem Schritt voran

Wohl mein Lieblingsabschnitt dieser Wanderung

Wohl mein Lieblingsabschnitt dieser Wanderung

Nach diesem landschaftlich schönen Abschnitt, kamen wir wieder im ersten Viertel der Wanderung heraus. Nun ging es langsam zurück zur Kieserlbahn, doch bevor wir nach unten gefahren sind, galt es noch ein Versäumnis nachzuholen.

Ein Blick zurück auf unseren Wanderweg

Ein Blick zurück auf unseren Wanderweg

Das Gebiet war recht gut ausgeschildert

Das Gebiet war recht gut ausgeschildert

Der Zwergofant wollte unbedingt einmal Kaiserschmarrn essen und das haben wir im Bergrestaurant „Wolke 7“ nachgeholt. Für den Rest gab es Eis bzw. etwas Kühles zu trinken. Der Kaiserschmarrn war wirklich lecker und ein gelungener Abschluss unserer Wanderung. Danach nahmen wir die Bahn nach unten und gingen zurück zum Auto.

Hier könnt ihr die Route unserer Wanderung nachvollziehen:

Unsere Route (via Garmin)

Unsere Route (via Garmin)

Distanz: 8.73 km
Zeit: 03:18:24
Anstieg: 470 m
Ø Pace: 22:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 2.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 95 bpm
Ø Temperatur: 27.2 °C
Kalorien: 954 kcal

Nach unserer Rückkehr ins Hotel galt es zu packen, was immer der deprimierendste Teil des Urlaubs ist. Davor sind der Zwergofant und ich jedoch noch einmal in den Hotelpool gesprungen, was aber ein kurzes Vergnügen war, denn es zog ein Gewitter auf. Danach gab es noch einmal ein leckeres Abendessen und wir haben Abschied genommen. Es war ein famoser Urlaub, auf den ich gerne zurückblicke:

  1. Unsere Ankunft im Alpendorf & Hotel „Der Alpenblick“
  2. Besuch der Liechtensteinklamm
  3. Wanderung Mühleben-Rundweg vom Alpendorf aus
  4. Besuch der Eisriesenwelt Werfen
  5. Panorama-Wanderung über Grießenkareck & Saukarfunktel
  6. Wanderung Kreuzkogel über Großarl

Am nächsten Morgen waren wir noch einmal ausführlich frühstücken und haben das Gepäck im Auto verstaut. Da die Autobahn dicht war, sind wir, nachdem man es dann wieder durfte, über Land gefahren. Das hat sich gezogen, doch letztendlich sind wir gut durchgekommen und waren nach gut vier Stunden wieder zu Hause. Der perfekte Urlaub, der uns genau zum richtigen Zeitpunkt aus dem Alltag gerissen hat. 🥰

2 Gedanken zu “Österreich: Pongau 2026 #6 – Wanderung auf den Kreuzkogel über Großarl

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