Nach dem eher ruhigen Besuch der Eisriesenwelt, haben wir uns am Folgetag zu einer größeren Wanderung aufgemacht. Da noch viele Bergbahnen geschlossen hatten, sind wir nach Wagrain gefahren, um dort eine Panorama-Wanderung über den Grießenkareck & den Saukarfunktel zu machen. Die Bergbahn „Flying Mozart“ hatte bereits geöffnet und sollte uns für über 100 Euro zum Startpunkt unserer Wanderung bringen. Viel Geld für eine Bergbahnfahrt (hoch und wieder runter), doch es sollte sich jeder einzelne Cent gelohnt haben… 🏔️
Oben angekommen, haben wir zunächst einmal die Wanderkarten studiert. Wir hatten uns bereits im Vorfeld eine Panorama Wanderung ausgesucht, die über mehrere Gipfel führen sollte. Auf der Wanderkarte war auch ein QR-Code, hinter dem sich ein GPX-Track verborgen hat. Obwohl diese Wanderung größtenteils ganz gut ausgeschildert war, sollte dies die perfekte Ergänzung sein, um uns sicher ans Ziel zu führen. Doch noch befanden wir uns am Start unserer Wanderung:
Von der Bergbahnstation aus konnten wir mit dem Grießenkareck bereits unseren ersten Gipfel sehen. Schon alleine der Weg dorthin war wunderbar! Keine großen Versorgungswege, wie bei unserer letzten Wanderung, sondern kleine, verschlungene Pfade. Es war auch kaum etwas los. Mit uns waren vielleicht noch fünf Personen im Umkreis der Bergbahnstation unterwegs und nur wenig später sollten wir ganz alleine auf der Panorama-Wanderung sein. Diese war teils durchaus anspruchsvoll und bot ein paar kleinere Kletterpassagen, die jedoch nie gefährlich waren.
Am Grießenkareck angekommen, machten wir ein paar Fotos am Gipfelkreuz und zogen danach auch schon recht schnell weiter zum Saukarfunktel. Der Abschnitt zwischen den beiden Gipfeln war wirklich herrlich und bot viele unterschiedliche Ausblicke in die Natur. Auch hatten wir diesen Weg komplett für uns alleine, denn so weit schien sich, außer uns, niemand von der Bergstation entfernt zu haben.
Teils mussten wir durch Schneefelder wandern oder diesen ein wenig ausweichen. Dank GPX-Track auf der Uhr, war das alles kein Problem. Wirklich sehr angenehm und ich würde mir wünschen, dass diese in allen Wandergebieten angeboten würden. Manchmal findet man auch auf Komoot die passenden Tracks, aber ob diese dann komplett stimmen, ist immer ein gewisses Glücksspiel.
Zum Saukarfunktel hinauf durften wir ein wenig klettern, was durchaus etwas abenteuerlich war. Oben angekommen haben wir kurz gerastet und eine Kleinigkeit gegessen. Die Aussicht war, wie ihr unten sehen könnt, wirklich fantastisch. Für mich definitiv eines der Highlights unserer Wanderung.
Nun folgte ein Abschnitt, der uns vor eine Herausforderung stellte: Sowohl die Beschilderung als auch der GPX-Track halfen uns nicht so recht weiter, denn ein Teil der Wanderstrecke war gesperrt bzw. es gab eine Umleitung. Diese war jedoch nicht wirklich gut ausgeschildert, so dass wir einige Annahmen treffen mussten. Letztendlich erwiesen sich diese als richtig, denn nach ein paar abenteuerlichen Abschnitten kamen wir wieder auf dem geplanten Hauptweg heraus.
Nun führte unsere Wanderung tatsächlich für ein Stück über große Versorgungswege. Das war nicht sonderlich spannend und auch nicht schön zu laufen, da es beständig bergab ging. Und wo es bergab geht, muss es auch wieder bergauf gehen. Zunächst sollte uns der Weg jedoch über eine weitere Kuhweide führen, was wieder für Nervenkitzel gesorgt hat. Danach ging es durch ein Stück Wald und letztendlich kamen wir an einer recht freien Ebene heraus, wo wir auf einem Felsen Rast machten.
Der letzte große Abschnitt unserer Wanderung führte uns dann beständig nach oben und dies über verschlungene Pfade durch eine moorartige Landschaft. Wirklich eine schöne Abwechslung. Man musste hier schon gut auf seinen Weg achten, was sich auch daran gezeigt hat, dass der Zwergofant an einer Stelle abgerutscht ist. Außer einer Schürfwunde ist allerdings nichts passiert. Dennoch ein weiteres Argument, warum ich mit den Kindern keine alpinen Wanderungen machen würde. Nach dem kurzen Schreck ging es dann weiter durch die schöne Landschaft.
Gegen Ende unserer Wanderung kamen wir wieder kurz unter dem „Flying Mozart“ heraus. Der letzte halbe bis ganze Kilometer wollte also in knallender Sonne und über breite Versorgungswege bestritten werden. Das war kein Spaß und wir waren froh, als wir endlich wieder an unserer Bergbahnstation angekommen waren.
Nun haben wir erst noch einmal etwas getrunken und gegessen und uns dann auf den gemütlichen Weg nach unten gemacht. Trotz des Panorama-Wegs in der Höhe sind wir am Ende auf knapp 700 Höhenmeter gekommen. Das haben wir auch in den Beinen gespürt. Aber es hat sich gelohnt, denn die Wanderung war herrlich!
Hier könnt ihr die Route unserer Panorama-Wanderung nachvollziehen:
Distanz: 12.05 km
Zeit: 04:56:06
Anstieg: 689 m
Ø Pace: 24:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 2.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 103 bpm
Ø Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 1632 kcal
Nach dieser wundervollen Wanderung waren wir uns abends noch gar nicht so sicher, was wir am letzten Tag machen wollten. Es gab die Option Bogenschießen zu gehen oder noch eine Wanderung in Angriff zu nehmen. Letztendlich haben wir uns aufs erneute Wandern geeinigt und diese sollte uns nach Großarl führen, wo wir auf den Kreuzkogel gestiegen sind… 🥾






























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War ein ordentlicher Fußmarsch wie es ausschaut. 🙂
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War es und einer, der sich wirklich gelohnt hat. War wunderschön.
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Das glaube ich dir gerne.
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Oh ich liebe so etwas. Wir kommen viel zu selten dazu!! Aber diese Aussicht.
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Ja, die Aussicht war wirklich herrlich. Überhaupt diese Wanderung. Wenn ich diese noch einmal Revue passieren lasse, könnte ich mich wirklich nicht entscheiden, ob ich lieber am Meer oder doch in den Bergen bin. Am besten beides.
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