Die 5 besten (animierten) Kurzfilme

Nach den Snacks, die ich beim Serien schauen verputze, springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den fünf besten Kurzfilmen. Da ich zuletzt nur animierte Kurzfilme gesehen habe, besteht meine Liste beinahe ausnahmslos aus Pixar-Produktionen. Bei den anderen Teilnehmer:innen ist bestimmt mehr Abwechslung vorhanden, weshalb ich umso gespannter bin. 🖼️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #385 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #385 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #385 lautet:

Die 5 besten (animierten) Kurzfilme

  1. „Bao“ (2018) – Der Vorfilm zu „Die Unglaublichen 2“ besitzt unglaublich viel Herz und er hat mich emotional voll gepackt. Kein Wunder, dass Regisseurin Domee Shi vier Jahre später mit „Rot“ ihr ebenso gelungenes Langfilmdebüt geben durfte.
  2. „Der Vogelschreck“ (2000) – Als Vorfilm zu „Monster AG“ ist „For the Birds“ (so der Originaltitel) genau in die Zeit meines Studiums gefallen, in der ich mich selbst noch als Animator versucht hatte. Wir haben den Film rauf und runter analysiert. Bis heute einer der witzigsten Kurzfilme, die ich je gesehen habe. Regisseur Ralph Eggleston ist leider zu früh verstorben.
  3. „La Luna“ (2011) – Den Kurzfilm zu „Merida: Legende der Highlands“ habe ich häufiger gesehen als den Hauptfilm. Er ist einfach nur wundervoll, sowohl audiovisuell als auch inhaltlich. Ein Traum! Auch war er für Regisseur Enrico Casarosa das Sprungbrett zum famosen Langfilmdebüt „Luca“.
  4. „Liebe geht durch den Magen“ (2014) – Die einzige Nicht-Pixar-Produktion auf dieser Liste. „Feast“ (so der Originaltitel) ist der Vorfilm zu „Baymax: Riesiges Robowabohu“ und kann durch seinen außergewöhnlichen Stil überzeugen. Wahrlich eine Pracht! Auch inhaltlich konnte mich der Film bewegen.
  5. „Piper“ (2016) – Der Kurzfilm auf dieser Liste, den ich als letztes gesehen habe. Der Vorfilm zu „Findet Dorie“ überzeugt durch seinen fotorealistischen Stil und seine zuckersüße Geschichte. Das Setting am Meer bekommt mich ohnehin. Unbedingt anschauen!

Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

19 Gedanken zu “Die 5 besten (animierten) Kurzfilme

  1. Es ist schon enorm, wie viel Geschichte man in so wenige Minuten packen kann. Kennst du schon den diesjährigen Weihnachtsspot von Disney+? Der ist sooooo süß…

    Und was wurde aus dem Plan Animator zu werden?

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    • Ja, das finde ich auch immer beeindruckend bei Kurzfilmen. Den Weihnachtsspot kenne ich noch nicht, werde ich aber bestimmt bald mal anschauen.

      Bei dem Plan kam das Leben dazwischen. Damals sind meine jetzige Frau und ich gerade in die erste gemeinsame Wohnung gezogen und um den Plan richtig umzusetzen, sprich in den animationsfilmischen Bereich zu gehen, hätte ich mindestens nach München oder Berlin oder Hamburg gehen müssen. Als habe ich in der Agenturwelt eher Industrieanimation gemacht und bin dadurch ins Marketing gerutscht.

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      • Ach so lange man am Ende glücklich ist mit dem Weg, den man gegangen ist, ist ja alles ok. Ich wollte eigentlich auch immer etwas anderes werden (Gestaltungstechnische Assistentin oder Kinderbuchillustratorin, um die Frage mal vorweg zu nehmen), aber bei mir hat das mit der Schule leider so gar nicht hingehauen. Ich will mich auf jeden Fall nicht beschweren und das, was ich hier so mitbekomme, glaube ich, geht es dir genauso 🙂

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      • Oh, als Kinderbuchillustratorin könnte ich mir dich auf jeden Fall gut vorstellen! Das Talent hättest du auf jeden Fall. Was meinen beruflichen Werdegang angeht, habe ich zwar meinen Platz gefunden inzwischen und wohl auch ganz gut Karriere gemacht, wenn man das so nennen will, allerdings hadere ich damit momentan sehr. Eben ob es der richtige Weg war, mein Wertbeitrag usw. Gibt auch dedizierte Gründe dafür, doch das würde hier den Rahmen sprengen. War damals eine sehr pragmatische (und emotionale) Priorisierung von Privatleben gegenüber beruflichem Traum. Und dahinter stehe ich immer noch.

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      • Mein Vater hat damals das Studium abgebrochen und ist zur Polizei gegangen, weil es eben der stabilere Weg war, als sich auf einmal Familie (also ich) ankündigte.

        Aber es ist ja nie zu spät nochmal neue Wege zu gehen. Ich sage auch immer zu meinem Mann, sollte er irgendwann mal unglücklich im Beruf sein, dann soll er sich umorientieren. Wir wuppen das schon irgendwie.

        Für uns liegt die Priorität auch so, dass wir als Familie Zeit füreinander haben und eine gute Zeit haben können. Wenn ich mitbekomme, dass manche ihre Kinder am Tag kaum zu Gesicht bekommen, ist das schon schade. Aber manchmal geht es für viele gar nicht anders…

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      • Das ist eine gesunde Grundeinstellung. Trifft bestimmt auch bei uns zu, dass wir es schon schaffen würden, wenn ich mir etwas Neues suche. Doch es liegt in meiner Natur, dass ich (zu) sehr auf Sicherheit (für die Familie) bedacht bin, so dass ich schon (zu) viel aushalte, bevor für mich der Punkt gekommen ist das Risiko Jobwechsel einzugehen. Zumal ich wohl nicht mehr das gleiche nur woanders machen wollen würde. Wenn sich die Unzufriedenheit zu sehr auf Zeit mit der Familie niederschlägt, ist aber der Punkt gekommen, sich ernsthaft Gedanken zu machen.

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