Frohe und gesunde Weihnachten! (2021)

Ja, ist denn heut’ schon Weihnachten? Tatsächlich ist es schon soweit. Auch wenn sich das vergangene Jahr im Detail sehr zäh und anstrengend angefühlt hat, so ist es für mich auch unfassbar schnell vergangen. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass seit dem Weihnachtsfest 2020 bereits ein ganzes Jahr vergangen ist. Bei diesem Gedanken kommt es zu einem Kurzschluss in meinem Kopf. Aber nun sind die Feiertage da. Die letzten Wochen waren unfassbar anstrengend. Für alle. Ich freue mich auf die Auszeit vom Job, doch weiß ich jetzt schon, dass ich Zeit brauchen werden, um runterzufahren. Ich werde unruhig sein und nichts mit mir anzufangen wissen. Vermutlich ein Zeichen unserer Zeit und des vergangenen Jahres. Deshalb ist es vermutlich gut, dass die ersten Tage des Urlaubs bereits ziemlich durchgeplant sind… 🎄

Immerhin der Weihnachtsbaum verströmt Stimmung

Immerhin der Weihnachtsbaum verströmt Stimmung

Frohe Weihnachten, liebe Leser*innen! 🎅

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren habe ich dieses Jahr bis inklusive zum 23. Dezember gearbeitet. Den Weihnachtsbaum haben wir dennoch bereits am 18.12. aufgestellt. Somit war auch das Home Office zumindest ein wenig weihnachtlich. Ansonsten habe ich nur wenig Zeit und Energie in die Vorbereitungen zu den Feiertagen gesteckt. Haben wir letztes Jahr noch vier Weihnachtsfilme gesehen, so gab es heuer einzig und allein „Schöne Bescherung“. Das Minimalprogramm sozusagen. Auch die Feierlichkeiten laufen, dank egoistischer Impfverweiger*innen, eher auf Sparflamme – und das obwohl bei uns in der Familie alle mindestens zweifach geimpft sind (Kinder teils schon einfach) und wir uns alle regelmäßig testen:

Heiligabend feiern wir mit den Schwiegereltern bei uns zu Hause. Den ersten Feiertag sind wir bei meiner Schwägerin und ihrer Familie eingeladen. Am zweiten Feiertag steht eventuell der Besuch der Patentante des Zwergofanten auf dem Plan. Am doch  sehr inoffiziellen dritten Feiertag fahren wir dann meine Mutter besuchen und gegen Abend noch bei meiner Schwester samt Familie vorbei. Mein Bruder hat sich dagegen ausgeklinkt. Dennoch ein volles Programm, das sich trotzdem seltsam verzerrt anfühlt. Auch wenn ich mich auf die Begegnungen freue, und es bestimmt auch schön wird, so freue ich mich auch darauf, danach ein paar Tage zu haben, an denen einfach einmal nichts ansteht. Zumal die Stimmung generell eher angespannt ist. Die vergangenen zwei Jahre sind eben auch an uns nicht spurlos vorüber gegangen.

Ihr lest es schon raus: So wirklich froh fühle ich mich an diesem Weihnachtsfest nicht. Dabei gibt es viel, worüber ich dankbar sein kann: Wir alle, sowohl die engste Familie als auch der erweiterte Familien- und Freundeskreis sind bisher ohne gesundheitliche Schäden durch die Pandemie gekommen. Dafür bin ich sogar unfassbar dankbar. So stressig und kräftezehrend er manchmal auch ist, ich habe einen sicheren Job, keine finanziellen Sorgen und die besten Kolleg*innen. Vielleicht schaffe ich es ja, das alles, nach der Auszeit zwischen den Jahren, auch wieder mehr wertzuschätzen. In diesem Sinne: Ein frohes und gesundes Weihnachtsfest, liebe Leser*innen! ❤

Euer bullion

51 Gedanken zu “Frohe und gesunde Weihnachten! (2021)

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  4. Ich hoffe, du konntest das Weihnachtsfest genießen und auch ein wenig Entspannung finden! Mir will es auch nicht in den Kopf, dass schon wieder ein Jahr vergangen ist. Es fühlt sich wie ein verlorenes oder gestohlenes Jahr an. Pläne liegen auf Eis, alles ist kompliziert und nichts unbeschwert. Verstehe sehr gut, dass das an den Kräften zehrt. Ich bin auch unendlich dankbar, dass alle meine Liebsten bislang von Corona verschont geblieben sind, aber manchmal ist es schwer, für etwas dankbar zu sein, was im Jahr 2021 eigentlich schon keine Thema mehr hätte sein müssen… Ich wünsche dir/euch trotzdem noch ein schönes Restjahr und ein paar entspannte Tage, bevor der Wahnsinn im neuen Jahr weitergeht!

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    • Bisher war nur wenig Entspannung, da es auch Spannungen in der Familie gab. Aber nun ist erst einmal Ruhe für ein paar Tage. Glücklicherweise! Denn mir geht es wie dir nach dem Jahr: Es fühlt sich wie verloren oder gestohlen an. Das beschreibt es wirklich gut. Die schönen, entspannten Sachen sind weggefallen, dafür ist Job usw. mit voller Kraft (wenn nicht noch stärker) weitergelaufen. Ein unschönes Ungleichgeweicht.

      Auch wenn du alleine Urlaub hast, hoffe ich, dass du auch ein wenig die Zeit nutzen kannst. Und sei es „nur“ für Filme und Serien. Kann ja auch ganz heilsam sein. 🙂

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      • Oh, das klingt nicht so schön mit den Spannungen in der Familie. Ich hoffe, das klärt sich zeitnah auf und du kannst die Ruhe nach dem Fest nun noch ausnutzen und Kraft für das neue Jahr schöpfen. Ich habe das Gefühl, ich bräuchte eigentlich noch zwei bis drei weitere Wochen länger Urlaub, um mal richtig abzuschalten. Es stimmt, das letzte Jahr hat auch beruflich richtig geschlaucht, obwohl ich nicht mal sagen kann, dass ich groß Überstunden machen musste oder so. Es gab einige gesundheitliche Probleme, gerade in der Jahresmitte und der zweiten Jahreshälfte und ich habe das Gefühl, die belasten mich immer noch. Dazu die Sorge um den Herrn Koch mit seinen zahlreichen Kontakten auf der Arbeit und das Damoklesschwert Restaurantschließungen und Kurzarbeit, das immer noch über der ganzen Branche hängt. Ich kann jetzt auch nicht sagen, dass ich voller Freude auf 2022 blicke. Aber wer tut das schon? Ich grabe mich nun noch die restliche Woche in Filme, Bücher und Co. ein, bevor Montag der Wahnsinn dann schon weitergeht. What a time to be alive…

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      • Das mit dem längeren Urlaub glaube ich dir gerne. Bei mir ist es ja noch eine Woche, da ich erst am 10.01. wieder anfange. Wird aber dennoch nicht reichen, denn mein Terminkalender ist danach jetzt schon wieder übervoll. Ich wünsche dir sehr, dass du deine gesundheitlichen Probleme nun komplett hinter dir lassen kannst. Sowas ist echt unnötig, gerade noch wenn das restliche Jahr schon keine Erholung zulässt.

        Ich glaube dir auch gerne, dass du dir Sorgen um deinen Herrn Koch machst. Die vielen Kontakte im Job sind immer kritisch (ist bei meiner Frau als Lehrerin auch so). Wenn dann bei euch auch noch mögliche finanzielle Sorgen durch Schließungen dazu kommen, ist das ja eine zusätzliche Belastung. Drücke euch auch hier die Daumen bzw. uns allen, dass Omikron doch nicht so durchschlägt und endlich die Vernunft ankommt.

        Aber nun erst einmal schönen Resturlaub mit viel Eskapismus! 🙂

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      • Hier sind die Urlaubstage leider nicht so reichlich gesät (Agentur halt), aber ich weiß jetzt schon, dass nächste Woche eigentlich gar nichts los sein wird, weil viele Leute noch im Urlaub sind, Insofern hoffe ich auf einen ruhigen Jahresstart. Darf auch gerne etwas langweilig sein. 😉 Aber krass, dass dein Kalender fürs neue Jahr jetzt schon voll ist. Das klingt auch nicht gesund auf Dauer. Hoffentlich wird das im Laufe der nächsten Monate besser. Meine gesundheitlichen Probleme sind leider solche der Sorte „gekommen, um zu bleiben“, aber aktuell halte ich sie ganz gut in Schach.

        Ich drücke euch auch die Daumen, dass Omikron nicht so schlimm wird wie befürchtet. Alle, die mit Schule zu tun haben, tun mir so unglaublich leid. Was da alles verbockt wurde/wird, ist einfach unfassbar. Ich glaub, wenn ich noch Lehrerin wäre, wäre ich nur noch wütend. Ändert aber vermutlich auch nichts. Immerhin konntest du deine Kindern nun impfen lassen – das ist bestimmt eine Riesenerleichterung gewesen. Irgendwie werden wir auch diese Welle (hoffentlich unbeschadet) überstehen.

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      • Wie viele Urlaubstage hast du? Bei mir sind es dieses Jahr noch 28, ab nächstem Jahr dann 30 und das ist auch noch zu knapp. Würde ohne Familie wohl lieber zwischen den Jahren arbeiten, weil es da eben schön ruhig ist. So geht es vom Vollen ins Volle.

        Dann drücke ich dir doppelt die Daumen, dass du zumindest gut mit deinen gesundheitlichen Problemen leben können wirst. 😔

        Ja, die Impfung der Kids ist wirklich eine Erleichterung! Momentan fiebern wir der zweiten Impfung entgegen, die Ende Januar kommen wird. Hoffe sehr, dass wir bis dahin ohne Infektion durchkommen. 😬

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      • Ich hab 27 Tage (nächstes Jahr 28, weil ich einen aus 2021 mit rübernehme), aber finde das auch zu wenig. Werde das im Personalgespräch nächstes Jahr definitiv versuchen, nach oben zu handeln. Ich war auch nie jemand, der unbedingt Urlaub in Wochen mit Feiertagen genommen hat, aber inzwischen plane ich das eiskalt so, um möglichst oft möglichst lange Freizeit am Stück rauszuschlagen. Anders hält man den Wahnsinn, der sich Alltag nennt, leider nicht durch aktuell. Mag mir gar nicht ausmalen, wie es ist, wenn man von Vollzeitjob im Urlaub jedes Mal auf Vollzeit Kinderbetreuung geht, weil eben Ferien abgedeckt werden müssen. Wenn mir irgendwas in den letzten zwei Jahren klar geworden ist, dann wie sehr Familien einfach permanent unter Druck stehen. Macht es mir nicht leichter, mich selbst für ein Kind zu entscheiden. Ich wünsche dir aber, dass die kommende Woche ohne Feiertage etc. dir vielleicht doch noch etwas Raum für Ruhe lässt, bevor der volle Terminkalender wieder ruft… 😦 Und die Daumen, dass ihr alle weiterhin ohne Infektion durchkommt, sind natürlich auch gedrückt!

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      • Ich drücke dir die Daumen, dass du was an den Urlaubstagen machen kannst. Meine Erfahrung ist jedoch, dass gerade Urlaubstage nicht so leicht individuell verhandelbar sind. Vielleicht macht es Sinn eher an den Wettbewerbsgedanken als Arbeitsgeber zu appellieren. Da sollten zentrale 30 Tage Urlaub schon drin sein, gerade wenn andere Agenturen auch mit 4-Tageswoche usw. werben. Nur so als Gedanke. 🙂

        Ich kann dir nur sagen: Man gewöhnt sich auch mit Kindern und Vollzeitjob an die wenige Freizeit bzw. nutzt diese dann eben anders. Also wenn man das will. Die Zeit komplett für einen alleine ist dann halt eher nachts oder wenn gerade nichts ansteht. Dieses Jahr hätte wohl jeder (vielleicht bis auf die Leute in Kurzarbeit) mehr Freizeit zur Erholung gebrauchen können. Da gibt es wohl nicht die perfekte Lösung.

        Zudem sind die Kids bei mir jetzt schon so alt, dass sie sich auch gut selbst beschäftigen können und ich es auch mal unter dem Tag an den Rechner schaffe, um zu bloggen. Puh! 😅

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      • Ich hab die Urlaubstage tatsächlich für 2022 schon hoch gehandelt, bin aber nicht da gelandet, wo ich hin wollte. Insofern versuche ich es dieses Jahr noch mal. 😉 Bei uns gibt es da wenig Einheitlichkeit. Habe gelernt, dass man nur was bekommt, wenn man auch sehr deutlich danach fragt, insofern gehe ich da inzwischen offensiver ran als noch vor 1-2 Jahren. Zumal du schon richtig sagst: Der Wettbewerb um Mitarbeitende ist hart. Wir suchen aktuell eigentlich mind. 3 PMs, aber es gibt einfach keine, die arbeitslos oder wechselwillig sind. Insofern ist der Wille, Fachkräfte glücklich(er) zu machen und zu halten, hoffentlich auch 2022 groß. 😉

        Kinder, die sich selbst beschäftigen können, sind natürlich super. Aber so groß müssen sie halt auch erst mal werden. 😀 Was die Erholung in der Kurzarbeit angeht, da wäre ich mir allerdings nicht so sicher. Das ist psychisch nicht leicht wegzustecken (finanzielle Ängste, Zukunftsängste, das Gefühl, nicht gebraucht zu werden, obwohl mal eine Fachkraft ist und seinen Job liebt etc.). Ich hoffe ganz ehrlich, dass wir das nicht noch mal durchmachen müssen, das schlägt schon richtig aufs Gemüt. Und niemand braucht etwas, das die Laune noch weiter runterzieht gerade. 😉

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      • Oh cool, dann hast du schon hoch gehandelt. Prima! Ja, das mit den Fachkräften ist momentan nicht einfach. Hast du dir überlegt, mal den Schritt Richtung PM zu gehen? Ich glaube wir hatten das schon einmal und du wolltest nicht, aber seitdem hast du ja auch mehr Erfahrung sammeln können. Dürfte auch einen Gehaltssprung darstellen, wenn ich mich zumindest an meine Agenturzeit erinnere (und war auch eine gute Vorbereitung für die andere Seite). So oder so wünsche ich dir, dass sich deine Firma in arbeitnehmerbelangen weiterhin positiv entwickelt. Home-Office-Möglichkeit besteht ja weiterhin oder?

        Ich wollte damit nicht sagen, dass Kurzarbeit wie Urlaub oder Erholung ist. Gerade in Branchen, bei denen der Ausgang unsicher bleibt. Ein paar Bekannte von mir haben die Zeit allerdings wie Urlaub genutzt, da die finanziellen Einbußen anscheinend nicht zu groß waren und sie auch wussten, dass es weiter geht. Ist aber natürlich eine sehr individuelle Situation. Drücke euch auf jeden Fall die Daumen, dass ihr da nicht noch einmal durchmüsst. 💚

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      • Ich hab tatsächlich im letzten Jahr auf eine andere Position gewechselt, die auch PM beinhaltet (Onlineredaktion und Content Management). Aber ehrlich gesagt hab ich vorher als Texterin auch schon viel Orga intern und teilweise auch extern gemacht, insofern ist das eher eine inhaltliche Verschiebung. Wir bräuchten eigentlich erfahrene (Online) Marketing Manager und deren Job kann und will ich nicht machen. 😅 Zumal dann wieder jemand auf meiner Position fehlen würde. Bin gespannt, wie sich das Team in 2022 entwickelt. Wir haben weiterhin HO-Möglichkeiten und seit letztem Jahr auch eine Kollegin, die in einem anderen Bundesland wohnt und nur 1-2 Mal im Monat in der Agentur vor Ort ist. Ich glaub, ohne Abstriche bei der Präsenz findet man niemanden mehr. Kaum einer will wieder zurück zur kompletten Arbeit im Büro, habe ich den Eindruck. Ich jedenfalls nicht…

        Es gibt Menschen, die in KA waren und wussten, dass es sicher nur eine Phase ist? Wow. Gut, mit einem finanziellen Polster lässt sich das dann sicher aushalten. 😮 Hier bei uns werden diese Woche endlich die Coronaregeln verschärft (überfällig) und man darf gespannt sein, was da noch kommt. Ich hoffe einerseits, dass es ohne Restaurantschließungen geht, aber andererseits bringt es auch nichts, Restaurants mit superstrengen Vorgaben (z. B. PCR-Test) offen zu halten, denn dann kommt auch niemand und es ist ein Verlustgeschäft. Ach ja, als schwierig.

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      • Freut mich zu lesen, dass du diesen Schritt gewagt hast! Online Marketing Manager dann für Google Ads, Display usw.? Also eher die Performance-Richtung?

        Ja, ich glaube auch, dass es ohne HO nicht mehr geht. Wir stellen inzwischen auch viele Leute aus ganz Deutschland an. Mal funktioniert das ganz gut, manchmal weniger. Hier müssen wir wohl noch lernen, die Leute gut anzubinden, denn es ist natürlich nicht mehr so einfach wie früher, als noch alle im Büro waren. Doch dahin möchte ja niemand mehr zurück. Hybrid ist das Stichwort der Stunde und das gilt es nun mit Leben zu füllen. 🙂

        Ja, Automobilzulieferer z.B. oder jmd. der für einen Bundesligaverein arbeitet. Da ist überall wohl genügend Geld vorhanden, um abzusehen, dass es nach der Kurzarbeit weitergeht. Da waren die Leute recht entspannt und haben die gewonnene Freizeit gerne mitgenommen. Ist aber sicher nicht bei jedem so, keine Frage. Bin auch sehr gespannt, wie es nun weitergeht nach den Ferien. Sowohl in der Schule als auch im Job und der Gesellschaft generell.

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      • Ach, der Schritt ging mit einer internen Umstrukturierung einher und ich bin eigentlich ziemlich froh, dass man dabei für die entsprechende Position an mich gedacht hat. Online liegt mir viel mehr als Kreativtext für Kampagnen oder sowas. 😉 Wir suchen eher Leute, die ganzheitliche Betreuung machen, also einen Online Marketing Manager, der Ads kann, aber z. B. auch Websiteprojekte (zusammen mit dem technischen Dienstleister) etc. von vorne bis hinten betreut. Ähnliches gilt auch für die anderen Marketingpositionen – da braucht es Leute, die Kampagnen entwerfen, planen, durchsteuern und letztlich auch controllen. Ist anspruchsvoll, aber man hat eben auch viel Gestaltungsspielraum und viel Verantwortung. An sowas will ich mich aber trotzdem nicht wagen. 😉

        Ich finde es sehr spannend, dass ihr auch Leute eingestellt habt, die komplett remote arbeiten. Hast du das in deinem Team auch? Ich glaube, dass man der Typ dafür sein muss. Wer sich im HO nicht konzentrieren oder sich selbst schlecht organisieren kann, kann keinen 100 % HO-Job machen. Da kann man als Firma dann noch so viel Unterstützung bieten. Bei uns ist aber auch weiterhin das Thema, wie wir dauerhaft mit Hybrid umgehen. Richtig spannend wird es, wenn die Pandemie irgendwann mal kein Thema mehr ist und die Präsenzverfechter auf diejenigen treffen, die nie wieder mehr als 2 oder 3 Tage die Woche ins Büro wollen. Wenn ich den Job wechseln würde, dann wäre mit die HO-Option inzwischen auch superwichtig. Schon erstaunlich, was sich da in den letzten zwei Jahren getan hat.

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      • Das klingt doch so als wäre dein Job, mit kreativen Anteilen und zugleich Organisations- bzw. Projektmanagementaufgaben, eine ganz gute Zwischenstufe. Kann verstehen, warum du den Schritt zur komplett umfassenden (Online) Marketing Managerin nicht gehen willst. Aber ist ja auch noch Zeit und Luft, man muss ja nicht gleich in jede Stufe reinstolpern. 🙂

        Ich habe keinen MA bei mir im Team, der von Anfang an remote war, aber einer ist Anfang letzten Jahres ca. 250 km weit weg gezogen und arbeitet nun komplett remote. Er kommt einmal im Monat ins Büro und die Zusammenarbeit funktioniert weiterhin super. Allerdings kannten wir uns davor auch schon und haben lange zusammengearbeitet. Ich arbeite auch mit anderen Leuten zusammen, die komplett remote angestellt wurden und das ist deutlich schwieriger, finde ich. Bei uns ist es jetzt schon teils so, dass es Leute gibt, die sind fast jeden Tag im Büro, dann Leute, die wollen gar nicht mehr und dann Leute, wie ich, die pro Woche ca. 1-3 Tage reingekommen. Ganz wie es eben passt. Jetzt wird auch das Gebäude langsam auf hybrid angepasst und dann gibt es auch die nötige Technik, damit alles funktioniert. Bin sehr gespannt, wie es dann angenommen wird.

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      • Boah ja, das ist wirklich alles nicht so leicht mit Präsenz/Hybrid/Remote. Du hast recht – es ist sicherlich leichter, auf komplett remote umzustellen, wenn der MA vorher schon in Präsenz in der Firma gearbeitet hat und mit Abläufen vertraut ist. Wir haben letztes Jahr eine Remote-Mitarbeiterin eingestellt und die kommt eigentlich auch alle zwei Wochen für zwei Tage ins Büro – vor allem, um den persönlichen Anschluss zu haben, glaube ich. Ansonsten haben wir auch alles: Leute, die 100 % Präsenz machen, Leute, die hybrid ca. 50/50 arbeiten und Leute die inzwischen hauptsächlich HO machen (so wie ich aktuell). Bei euch scheint ja auch schon die Entscheidung gefallen zu sein, dass Hybrid das neue Normal der Zukunft ist. Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass es einen Weg zurück gibt. Schon gar nicht mit der Arbeitnehmergeneration nach uns. Insofern hat Corona gewisse Entwicklungen auch positiv beschleunigt. Ob die Not aus mir aber noch eine echte Online Marketing Managerin macht? Ich glaub’s eher nicht. Aber allein im Content Marketing und im Content Management gibt es zum Glück genug zu tun. 😉

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      • Ja, die nachfolgenden Generationen haben eh nochmal ganz andere Ansprüche. Ich kann mich da teilweise schon nicht mehr ganz reinfinden, weil ich es als „Jammern auf hohem Niveau“ empfinde. Aber ich komme eben auch aus einer Zeit, da musste man um jeden Job im Marketing/Werbung/Agentur kämpfen. Da habe ich manchmal das Gefühl, die heutigen nachkommenden Fachkräfte wissen gar nicht, wie gut sie es haben. Aber ist vermutlich der alte Mann, der aus mir spricht… 😉

        Content Marketing bzw. Content Management ist ja auch eine super Aufgabe! Bin ja selbst in dem Feld unterwegs und arbeite mit einem famosen Team an Content-Produzenten! 🙂

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      • Ja, natürlich können nachfolgende Generationen die Probleme und Sorgen früherer nicht mehr nachempfinden. Ich finde es aber ehrlich gesagt gar nicht so schlecht, dass da Fachkräfte nachkommen, die sich nicht mit Bedingungen zufrieden geben, nur weil es diese Bedingungen schon immer gab. Letztlich profitieren dann auch andere (ältere) Mitarbeitende davon, wenn auf einmal Dinge wie Vier-Tagr-Woche oder remotes Arbeiten normal werden. Natürlich muss das alles immer im Verhältnis zu Ausbildung, Leistung etc. stehen. Ein spannendes und gleichzeitig schwieriges Thema, das uns auf jeden Fall noch weiter begleiten wird…

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      • Ja, es ist Bewegung reingekommen bzw. durch die Pandemie noch verstärkt worden, was grundsätzlich eine gute Sache ist. Freue mich auch darauf, hier in Zukunft mitgestalten zu können, jedoch denke ich mir manchmal insgeheim auch: „Really? Du hast echt noch nirgends gearbeitet, wo es wirklich schlimm war…“ Aber da muss man dann eben eine gute Balance finden und ich bin zuversichtlich, dass die Arbeitswelt in 5 Jahren eine bessere sein wird.

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      • Stimmt, manchmal denkt man schon: „Darüber regst du dich jetzt auf? Das ist doch gar nichts.“ Aber es legt eben bei erfahreneren Leuten den Finger in die Wunde und zeigt auf, was man eigentlich schon für Dinge durchgemacht hat. Rückblickend würde ich einiges, was ich woanders erlebt habe, so auch nicht mehr mit mir machen lassen. Insofern ist es schon okay, wenn jüngeren Fachkräften vielleicht ein, zwei negative Erfahrungen erspart bleiben, einfach weil Arbeitgeber sich weiterentwickeln mussten. Schön, dass du bei dir in der Firma das Thema Arbeitsbedingungen mitgestalten kannst. Mitgestaltung, gewisse Entscheidungsfreiheiten und Optionen sind einfach wichtig. Kaum jemand will eben noch alles hierarchisch von oben vorgekaut bekommen…

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      • Natürlich sollte niemand bewusst negative Erfahrungen machen und die Schwelle ist hier für jeden ja auch anders. Bin sehr gespannt, wo wir in ein paar Jahren stehen und hätte selbst nichts dagegen wenn es doch mal 40 Tage Urlaub oder eine 4-Tages-Woche wären… 😉

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      • Ach, das war ein Fake? Ist ja krass. Die Schlagzeile habe ich auf jeden Fall gelesen und war auch ein bisschen neidisch. Dann muss ich das ja nun nicht mehr sein… 😀 (Hätte trotzdem gerne die 4-Tage-Woche. Selbst beim Herrn Koch testen sie aktuell so ein Modell.)

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      • Ja, leider. Hätte bestimmt noch einmal Druck aufgebaut. Auch bei uns. Oh, eine Vierertageswoche bei Herrn Koch? Cool! Bei uns haben ein paar Mitarbeiter auf 36 Stunden reduziert, mit jedem zweiten Freitag frei. Das ist auch nett, aber natürlich sehr individuell (wenn man es sich leisten kann und es die Rolle zulässt).

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      • Oh, das klingt auch nach einem spannenden System mit dem freien Freitag jede zweite Woche! Ich arbeite ja auch „nur“ 38 h (40 wäre Vollzeit bei uns), damit ich freitags früher gehen kann. Bei 40 h habe ich das Gefühl, ich renne am Wochenende nur allen Aufgaben hinterher, die unter der Woche liegen geblieben sind. So kann ich zumindest freitags am Nachmittag noch ein bisschen was erledigen. Aber klar, dafür verzichte ich auch auf Geld.

        Beim Herrn Koch haben sie auf 4-Tage-Woche umgestellt, weil sie 1) keine Personal mehr gefunden haben und irgendwas bieten mussten und 2) die 8-h-Tage zu massiven Überstunden geführt haben. Also verteilen sie die 40 h jetzt auf vier Tage. Ergebnis: Im Normalfall keine Überstunden mehr, im Normalfall keine Personalprobleme mehr. Jetzt ist natürlich wieder Kurzarbeit und man weiß nicht, ob irgendwer nicht doch noch hinschmeißt und sich was anderes sucht. Es ist schon frustrierend.

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      • Ja, finde ich auch spannend. Wenn es jeder macht (also auf Teamebene, nicht komplett im Unternehmen), wird es aber auch wieder schwierig, denn die Aufgaben werden ja nicht weniger. 38 Stunden klingt auch gut. Ich habe Freitag schon immer so viele Stunden, dass ich locker mittags gehen könnte, aber geht meist nicht. Doch so zwischen 15 und 16 Uhr bin ich dann auch meist raus.

        Das Konzept von Herrn Koch klingt toll! Drücke sehr die Daumen, dass es so bleibt und sich weiter durchsetzt. 👍

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      • Klar, wenn man wirklich im ganzen Unternehmen die Wochenarbeitszeit runterstufen/anders verteilen will, dann geht das nicht ohne Planung und eigentlich auch nicht ohne generellen strukturellen Wandel in der Arbeitswelt. Denn solange eben erwartet wird, dass jeden Tag von 8-18 Uhr jemand erreichbar ist, wird das schwierig. Ich glaube aber, dass es Wege gibt, wenn man das als Unternehmen wirklich will. Nicht jede*r muss ja freitags frei haben. Ich habe eine Kollegin, die auf eigenen Wunsch immer mittwochs frei hat (sie arbeitet aber auch „nur“ Teilzeit). Sicher wird die Arbeit nicht weniger, aber man wird als Arbeitgeber für die nächste Generation halt auch nicht attraktiver mit 40-h-Woche und Dauerüberstunden. Unsere Generation will das ja eigentlich schon nicht, viele machen es aber trotzdem aus Pflichtbewusstsein, Alternativlosigkeit etc. Insofern glaube ich, dass innovative Unternehmen hier vorangehen werden in den nächsten Jahren. Ob deins und meins dann dazugehören – wir werden sehen…

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      • Damit das wirklich ins Rollen kommt, muss noch viel passieren, glaube ich. Eben Unternehmen, die im großen Stil vorangehen. Zumindest sprechen wir schon drüber. Finde da ist in den letzten zwei Jahren eh schon unglaublich viel passiert. Schade nur, das es erst so einen Auslöser wie die Pandemie gebraucht hat. Ohne wäre Home Office immer noch die Ausnahme. Jetzt müssen wir (alle) nur dran bleiben, damit sich weiterhin etwas bewegt.

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      • Das stimmt, da ist viel passiert. Ohne Pandemie gäbe es bei uns sicherlich immer noch kein Homeoffice bzw. es wäre technisch gar nicht möglich. Spannend wird es wirklich erst, wenn Corona vorbei sein sollte und eigentlich alles von 100 Prozent Präsenz bis 100 Prozent remote Realität sein könnte. Da wird es sicherlich in fast jedem Unternehmen noch mal ruckeln. Ich möchte auch nicht Chefin sein momentan.

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      • Man hat ja schon in den letzten Wochen gesehen, dass manche Unternehmen ihre Mitarbeiter*innen komplett ins Büro zurückgeholt haben. Sowas kann ich nicht verstehen. Aber ja, der Wechsel zu „echtem“ Hybrid ist noch einmal eine ganz neue Herausforderung.

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