New Girl – Season 5

Es gibt Serien, die schaut man jedes Jahr, wenn die neue Staffel veröffentlicht wird. Ganz ohne Hype und große Erwartungen. Dazu gehört mit „New Girl – Season 5“ auch eine Serie, die in ihrem ersten Jahr noch aufregend war, doch inzwischen niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlockt. Ob das am Überangebot neuer Serien, der  sinkenden Qualität oder unserer kurzen Aufmerksamkeitsspanne liegt?

New Girl - Season 5

Gratwanderung zwischen lustig und belanglos

Was soll ich sagen? Ich hatte auch dieses Jahr wieder sehr viel Spaß mit dieser verrückten WG. Ähnlich wie im inzwischen ebenso verachteten, ehemaligen Comedy-Erfolg „The Big Bang Theory“ entwickeln sich die Charaktere hier langsam weiter und gehen nach und nach feste Beziehungen ein. Der Höhepunkt dieser Entwicklung ist bestimmt, dass Schmidt endlich Cece heiratet. Jess selbst mäandert ein wenig durch diese Staffel, was wohl auch an der längeren Auszeit aufgrund von Zoey Deschanels Schwangerschaft liegt. Der Ersatz in Form von Megan Fox als Gaststar ist ein wenig uninspiriert, stört aber auch nicht. Am meisten Spaß macht die Serie ohnehin, wenn unsere Hauptfiguren in der Bar abstruse Gespräche führen oder in ebensolche Situationen geraten.

Fazit

„New Girl“ ist nach wie vor eine wunderbare Comedy, die mir auch im fünften Jahr viel Spaß gemacht hat. Gerade wenn man abends spät auf die Couch kommt und noch etwas zum Abschalten (im übertragenen Sinne) benötigt. Inzwischen ist bekannt, dass die verkürzte siebte Staffel auch die letzte sein wird. Das scheint mir auch ein guter Punkt, um auszusteigen. Bis dahin bleibe ich aber gerne dabei: 7/10 (7.4) Punkte.

14 Gedanken zu “New Girl – Season 5

  1. Ich habe das ganz ähnlich wie du gesehen. Haut mich nicht mehr vom Hocker (nicht genügend, um eine Kritik zu schreiben… 😉 ), aber macht trotzdem noch Spaß.

    „Black-ish“ hab ich auch schon mal auf meine Watchlist geschoben, hab aber gerade genügend Comedy durch „Seinfeld“ auf Prime und „Parks and Recreation“ auf DVD. 😉

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    • Ach, die Kritik zu schreiben ist bei mir so drin. Schließlich muss ich irgendwo festhalten, was ich gesehen habe. Fast schon zwanghaft. Aber kommt ja auch meinen Lesern zugute… 😉

      Deine Erwähnungen von „Seinfeld“ machen mir auch Lust darauf, die Serie einmal wieder zu schauen. Ist bis heute neben „Friends“ wohl meine liebste, klassische Sitcom.

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  2. Genau unter der gleichen Rubrik (Gewohnheitsserie) habe ich es bei mir auch verbucht. Nett zwischendurch, weil man die Charaktere so gerne mag. Aber dass sie sich langsam weiterentwickeln, finde ich gerade nicht. Genau wie bei Big Bang werden sie eher ganz figurenuntypisch in die gängigen Konventionen gepresst; müssen jetzt heiraten, Kind kriegen etc. Verträgt sich natürlich nicht mehr mit dem Konzept WG-Serie. Aber ja, es könnte schlimmer sein. 🙂 Und viel an Comedys gibt es ja tatsächlich nicht.

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    • Ach, ich finde durchaus, dass die Weiterentwicklung einigermaßen glaubhaft ist. Den Spagat eigentlich die gleiche Serie erzählen zu wollen, aber nun mit anderen Charakteren (bzw. die andere Schwerpunkte in ihrem Leben haben) funktioniert dagegen nur bedingt. Die WGs einfach so weiterlaufen zu lassen hätte auch nicht funktioniert. Das hatte „Friends“ damals schon vieeeel eleganter hinbekommen… 😉

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      • Ne, Stillstand ist natürlich auch keine Option, obwohl es ja bei manchen Serien dann doch funktioniert. Aber der Sprung sollte nicht so groß sein, dass man die Figuren kaum wiedererkennt. Schmidt jedenfalls scheint irgendwo seinen Witz verloren zu haben. Winston dagegen immer noch sehr unterhaltsam. 🙂

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      • Winston ist (zusammen mit Nick) auch immer noch mein Favorit. Das kann noch so dumm sein, die Handlungsstränge funktionieren meist für mich. Leider fand ich dieses Mal Jess auch recht blass. Insgesamt hat dann aber doch noch alles gepasst. Gibt weitaus schlechtere Comedys.

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      • Das liegt mit Sicherheit daran, dass sie so lange weg war. Ich war positiv überrascht, dass ihre Abwesenheit so wenig ins Gewicht gefallen ist, obwohl sie doch die zentrale Figur ist. Bin sehr gespannt, wie es zu Ende geht. So schlecht kann es also doch noch nicht sein. 😉

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