Schöne Bescherung – OT: Christmas Vacation (1989) (WS7)

Ich sehe „Schöne Bescherung“ jedes Jahr und bespreche den Film danach auf meinem Blog. Du möchtest die komplette Dosis Griswolds? Du findest alle Besprechungen hier!

Dieses Jahr habe ich mir mit meiner Sichtung von „Schöne Bescherung“ Zeit gelassen. Ich hatte sogar schon Sorge, dass ich überhaupt nicht mehr dazu komme. Woran das lag? Es gab eine Prämiere und ich habe erstmals meine Kinder in die wundersame Welt der Griswolds eingeführt. Und wie das in der Vorweihnachtszeit so ist, sind diese schwer beschäftigt: Weihnachtsfeiern von Kindergarten und Schule, Proben zum Krippenspiel und vieles mehr. Aber heute war es endlich soweit…

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Wie jedes Jahr überlege ich, was ich meiner inzwischen schon achten Besprechung  des Klassikers noch hinzufügen kann. Durch die äußeren Umstände ist das dieses Mal allerdings recht einfach: Meine Frau meinte irgendwann, dass es ziemlich eindeutig sei woher das Zappelinchen seinen Humor hat. Sie hat sich bei den Slapstick-Szenen ebenso weggeschmissen, wie es mir selbst nach all den Jahren noch gelingt. Wahrlich ein großer Spaß und ich bin mir sicher, mit der heutigen Sichtung die Tradition, in der Vorweihnachtszeit „Schöne Bescherung“ zu schauen, erfolgreich an die nächste Generation weitergegeben zu haben.

Der Zwergofant dagegen konnte mit dem bunten Geschehen noch nicht so viel anfangen und hat eher die Weihnachtslieder und das gezeichnete Intro genossen. Aufgrund der Kinder habe ich dieses Jahr einmal wieder die deutsche Synchronisation des Films geschaut und musste dabei feststellen, dass diese wahrlich ausgezeichnet funktioniert. Normalerweise kann ich Synchros nicht mehr schauen, doch hier hat es mich überhaupt nicht gestört. Ob das daran liegt, dass ich diese Fassung aus meiner Kindheit kenne oder ob in den 80ern noch mehr Liebe in die Synchronisation gesteckt wurde? Ich vermute es ist eine Mischung aus beiden Faktoren.

Nachdem ich nun endlich bei den Griswolds vorbeigeschaut habe, kommt auch bei mir so langsam die weihnachtliche Stimmung an. Ich bin froh, dass das Zappelinchen begeistert war und habe nun noch einen Grund mehr, mich jedes Jahr auf diese unsinnige aber doch irgendwie schöne Tradition zu freuen. Das Zappelinchen würde die folgende Wertung bestimmt unterschreiben: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Alien vs. Predator – Extended Cut (2004) (WS1)

Während sich meine Familie heute auf der Weihnachtsfeier der Klasse meiner Frau tummelt, hatte ich ganz unverhofft einen freien Nachmittag. Was also fange ich mit meiner Zeit an? Richtig, ich wasche etliche Ladungen Wäsche (das Wochenende ist schließlich mit Weihnachten verplant) und habe die Chance nachmittags einen Film zu sehen. Um mit meiner Sichtung der „Predator“-Reihe weiterzukommen, habe ich „Alien vs. Predator“ in den Player geschoben. An meine erste Sichtung vor inzwischen über 10 Jahren konnte ich mich nur noch schemenhaft erinnern. Ob dies ein gutes Zeichen war, lest ihr in der folgenden Besprechung…

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Wenn ich mir meine damalige Besprechung des Films so durchlese, dann kann ich diese auch heute noch 1:1 unterschreiben: Ich mochte nach wie vor die Exposition mit den klischeehaften Charakteren sowie dem langsamen Spannungsaufbau. Auch wenn die Effekte inzwischen in die Jahre gekommen und recht eindeutig als CGI identifizierbar sind, so sorgen sie immer noch für so manch beeindruckendes Bild. Ich mag die Atmosphäre und kann selbst mit der simplen Prämisse des Films leben. Wenn dann jedoch die blauen Blitze über das Bild zucken wird klar, dass hier Paul W. S. Anderson am Werk ist und Erinnerungen an seinen B-Prügler „Mortal Kombat“ werden wach.

Natürlich ist „Alien vs. Predator“ für beide Franchises viel zu geleckt und lässt selbst in der erweiterten Fassung die nötigen Gewaltspitzen vermissen. Dennoch funktioniert der Film und der ausführlich visualisierte Kampf eines Predators gegen ein Alien im Mittelteil ist zweifellos famos anzusehen. Die menschlichen Figuren verkommen dabei zur Staffage und tatsächlich hatte ich das Gefühl sogar zu viel von den beiden nun nicht mehr ganz so mysteriösen außerirdischen Rassen zu sehen. Das Finale passt wiederum zum Franchise und erinnert sehr an „Predator 2“, jedoch auf einem völlig übertriebenen Level.

Insgesamt hat mich dieses Crossover mit den beiden Titanen unter den Filmmonstern erneut ausgezeichnet unterhalten. Es ist – auch wenn viele Kritiker das anders sehen – qualitativ gar nicht so weit weg von „Predators“ entfernt und eben für die Action-Liebhaber unter den Fans. Für mich tatsächlich weit besser als sein Ruf, was ich vom direkten Nachfolger leider nicht behaupten kann. Wie sich dieser wohl in einer Zweitsichtung schlägt? Hierfür gibt es völlig berechtigte: 6/10 Punkte.

Die 5 besten Road Trip Filme

Weihnachten steht kurz vor der Tür und Gorana schickt uns mit DIE 5 BESTEN am DONNERSTAG auf einen Road Trip. Geschichten dieser Art liebe ich sehr und es ist mir wieder einmal schwer gefallen mich auf fünf Filme festzulegen. Auch wenn mir noch viel mehr eingefallen wäre, so habe ich versucht unterschiedlichste Genres zu finden und Filme auszulassen, die es bei mir in fast jede Liste schaffen. Umso gespannter bin ich natürlich, was auch so eingefallen ist…

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Das Thema für Ausgabe #25 lautet:

Die 5 besten Road Trip Filme

  1. „Dein Weg“ (2010) – Emilio Estevez‘ Drama über die Wanderung des Jakobswegs ist ein stiller, spiritueller Film, der dennoch nicht aufgesetzt wirkt und emotional unglaublich kraftvoll ist. Ein Road Trip der ruhigeren Art.
  2. „Die schrillen Vier auf Achse“ (1983) – Natürlich darf dieser Klassiker unter den 80er-Jahre-Komödien nicht fehlen. Der erste Auftritt der Griswolds ist noch anarchischer als die Fortsetzungen und immer wieder ein lohnender Trip.
  3. „Hitcher: Der Highway Killer“ (1986) – Es sollte ein simpler Road Trip werden, doch schon bald hält der Horror in Gestalt von Rutger Hauer Einzug in diesen kleinen, feinen Schocker. Eine starke Atmosphäre und ein fieser Bösewicht wissen auch heute noch zu überzeugen.
  4. „Into the Wild“ (2007) – Sean Penns Verfilmung von Christopher McCandless‘ Schicksal ist ein unfassbar packender Reisefilm, der die Verlockungen dieses Lebens ebenso zeigt wie die Gefahren. Mich hat der auf einer wahren Begebenheit beruhende Film sehr beeindruckt.
  5. „Mad Max: Fury Road“ (2015) – Was fehlt noch in dieser Liste? Natürlich Action und diese treibt George Miller in seiner „Mad Max“-Fortsetzung auf die Spitze. Furiose Charaktere und Old-School-Action bilden das Fundament dieses famosen Road Trips.

Mad Men – Season 7

Einmal mehr geht eine große Serie zu Ende, die mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen ist. Ich würde sogar soweit gehen das wunderbare Zeitportrait als eine meiner absoluten Lieblingsserien zu bezeichnen. Obwohl das Finale von „Mad Men – Season 7“  bereits 2015 ausgestrahlt wurde, so wirkt es auch noch ein Jahr später nach und ich habe noch keine aktuelle Serie auf dem Radar, die diese Lücke zu schließen vermag. Auch wenn alle Welt von „Breaking Bad“ und „The Walking Dead“ schwärmt, so wird für mich immer „Mad Men“ das Kleinod unter den Eigenproduktionen des Kabelsenders AMC bleiben. In mehrerer Hinsicht das Ende einer Ära.

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Die ursprünglich in zwei Teilen ausgestrahlte finale Staffel setzt nahtlos an die vorangegangenen Ereignisse an. Don und Megan führen eine Fernbeziehung, was genauso wenig funktioniert, wie man das erwarten würde. Peggy ist trotz ihres beruflichen Erfolges frustriert und auch die anderen Charaktere befinden sich in einer Art Schwebezustand. Dons Karriere ist zerstört und er muss wieder von vorne anfangen. Die Rollen zwischen ihm und Peggy vertauschen sich, was eine wirklich interessante Dynamik mit sich bringt, besonders da sich Don in dieser Beziehung nicht wie ein egoistisches Arschloch verhält, sondern tatsächlich wie ein Mentor. Zumindest meistens und immer dann, wenn man es am wenigsten erwarten würde. Die Beziehung zwischen den beiden ist wohl eine der wenigen ehrlichen in dieser Serie, was sich auch im letzten Telefonat zwischen Don und Peggy zeigt.

Kurz vor dem Abgrund jedoch wendet sich das Blatt. Sterling Cooper & Partners wird von McCann Erickson gekauft und unsere Hauptfiguren scheinen den großen Preis gewonnen zu haben. Doch wie es in der Werbung eben so ist, bleibt am Ende nichts zurück. Nur Schein, keine Substanz. Das große Finale wirkt seltsam aus der Serienwelt entrückt, passt aber doch zu den vorhergehenden Staffeln, ihn denen Don bereits öfter aus seinem Alltag ausgebrochen ist. Am Ende ist er ganz unten und doch glücklich. Hat er die Werbewelt tatsächlich hinter sich gelassen? Oder am Ende doch wieder nur Inspiration aus seinen neuen Erfahrungen gezogen? Das Ende ist offen und das ist gut so. Denn das Leben geht auch für die Charaktere von „Mad Men“ weiter, selbst wenn wir den wichtigsten noch kurz für eine letzte Szene begegnen dürfen. Wie Werbung selbst zeigt uns die Serie hier nur das, was wir sehen wollen. Und Don? Don bleibt ein Mysterium. Ob er als Relikt der alten Werbewelt in die neue Ära starten wird, bleibt der Vorstellung des Zuschauers überlassen. Ich persönlich glaube, er kehrt zurück.

Was die qualitative Einordnung der einzelnen Staffeln angeht, so fällt mir das bei dieser durchgehend herausragenden Serie sehr schwer. Ich habe alle Staffeln als exzellent in Erinnerung. Dennoch habe ich es versucht und bin gespannt, wie eure Reihenfolge (gerne mit Begründung in den Kommentaren) aussieht:

  1. „Mad Men – Season 4“ (9.7 Punkte)
  2. „Mad Men – Season 3“ (9.7 Punkte)
  3. „Mad Men – Season 2“ (10 Punkte)
  4. „Mad Men – Season 5“ (9.5 Punkte)
  5. „Mad Men – Season 7“ (9.5 Punkte)
  6. „Mad Men – Season 1“ (10 Punkte)
  7. „Mad Men – Season 6“ (9.2 Punkte)

Mir ist der Abschied von „Mad Men“ so schwer gefallen, wie schon lange bei keiner Serie mehr. Ich würde gerne noch weiterverfolgen, wie sich die Charaktere in den 70er Jahren entwickeln. Da gäbe es bestimmt noch viele spannende Geschichten zu sehen. Man soll jedoch aufhören, wenn es am schönsten ist – und das hat Matthew Weiner auf jeden Fall geschafft. Er lässt und Zuschauer hungrig nach mehr zurück. Eben wie eine gute Werbung: 10/10 (9.5) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Media Monday #286

Es geht hart auf Weihnachten zu. Der vierte Advent ist gefeiert und all überall stehen Weihnachtsfeiern und Krippenspiele auf dem Programm. Mein Jahr hat noch zwei Arbeitstage und ich bin danach auch wirklich froh, mich komplett der Familie widmen zu können, die momentan durch diverse Krankheiten ziemlich gebeutelt ist. Zudem gibt es noch viel vorzubereiten und in Weihnachtsstimmung zu kommen. Doch bevor es soweit ist, gilt es erst noch die Fragen des Medienjournals zu beantworten. Viel Spaß damit und eine schöne Restvorweihnachtszeit…

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  1. In der Erwartung, von meinem heutigen Lauf durch den Nebel enttäuscht zu werden, war ich überrascht wie gut ich nach der langen Pause doch wieder vom Fleck kam.
  2. Besonders interessant fand ich die Ankündigung Denis Villeneuve würde „Blade Runner 2“ drehen, denn er scheint mir dafür sehr geeignet.
  3. Die Buchverfilmung „Erlösung“ hätte ruhig ein wenig länger/ausführlicher sein können, schließlich sind viele interessante Aspekte unter den Tisch gefallen.
  4. Um mich mal einem neuen Genre zuzuwenden habe ich „In eisige Höhen“ gelesen und dabei festgestellt, dass ich viel öfter dokumentarische Bücher lesen sollte.
  5. Ich würde ja gerne viel öfter mit Freunden ins Kino gehen, doch irgendwie ergibt es sich kaum noch.
  6. Die TV-Serie „Mad Men“ bietet allerfeinstes Storytelling, schließlich habe ich selten ein besser erzähltes Drama gesehen – weder im TV noch im Kino.
  7. Zuletzt habe ich einmal wieder „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ in der erweiterten Fassung gesehen und das war einfach magisch, weil der Film so viele ikonische Szenen enthält und ich sofort wieder in die Welt von Mittelerde eingetaucht bin.

Run, Fatboy, Run (404)

Nachdem ich letzte Woche endlich einmal wieder laufen war, wollte ich das Tageslicht am Wochenende nutzen, um gleich einen zweiten Lauf zu absolvieren. Irgendwie kam dann doch alles anders als gedacht (das Zappelinchen musste wegen einer fiesen Mittelohrentzündung zum Notdienst) und somit bin ich doch wieder erst kurz vor Anbruch der Dunkelheit zum Laufen gekommen. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, herrschte auch dichter Nebel, so dass ich maximal 50 Meter weit sehen konnte. Gerade über die Felder bei einsetzender Dämmerung ein sehr gruseliges Erlebnis. Nur gut, dass ich keine übermäßige Fantasie besitze. Ähm.

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Distance: 7.20 km
Duration: 00:41:19
Elevation: 61 m
Avg Pace: 5:44 min/km
Avg Speed: 10.46 km/h
Heart Rate: 177 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 634 kcal

Dieses Mal ging es schon wieder ein wenig schneller von der Sohle. Es war ziemlich kühl (so um die 0 °C) und ich wollte mich auch nicht zu sehr verausgaben. Gerade die Steigungen habe ich noch als sehr anstrengend empfunden. Auf jeden Fall bin ich froh einmal wieder draußen gewesen zu sein und ebenso gespannt, ob es sich nun wieder bei zwei Läufen pro Woche einpendelt. Nötig wäre es, denn man braucht ja schließlich ein Gegengewicht zu all den vorweihnachtlichen Leckereien…

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 63: Marathon

Der Herr der Ringe: Die Gefährten – OT: The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring – Extended Edition (2001) (WS1)

Nachdem ich in den letzten Jahren in der Weihnachtszeit Mittelerde stets via „Der Hobbit“ einen Besuch abgestattet habe, war dieses Jahr endlich einmal wieder „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ an der Reihe. Meine letzte Sichtung des Films liegt beinahe auf den Tag genau acht Jahre zurück, weshalb ich sehr gespannt war, ob mich Peter Jacksons Adaption des Fantasy-Klassikers auch heute noch zu begeistern wissen würde. Etwaige Zweifel sollten sich schnell in Luft auflösen…

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Wenn ich daran denke, dass dieser erste Teil der Trilogie bereits 15 Jahre auf dem Buckel hat, dann kann ich dies kaum glauben. Ich weiß heute noch, wie mitgerissen ich nach dem ersten Kinobesuch war und dass ich ihn unbedingt noch einmal im Kino sehen wollte. Danach hatte sich schnell das jährliche Ritual eingebürgert, die Reihe zu Weihnachten zu sehen, da kurz zuvor stets die neueste Extended Edition auf DVD erschienen ist. Somit zählt gerade „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ zu meinen meistgesehenen Filmen. Von den Stunden an zusätzlicher Beschäftigung in Form der fantastischen Making-of-Dokumentationen einmal ganz zu schweigen. Kein Wunder also, dass mir die Filmreihe auch heute noch sehr am Herzen liegt und stets ganz besondere Emotionen bei mir hervorruft.

Am augenscheinlichsten sind mir heute die unzähligen ikonischen Bilder aufgefallen, die Peter Jackson geschaffen hat. Man kennt sie aus Memes, Parodien und vor allem aus der Erinnerung. Die Bilder haben sich eingebrannt und es ist immer wieder wie nach Hause kommen: ins Auenland, nach Hobbingen, Bruchtal oder Lothlorien. Fantastische Welten, die Teil der Filmgeschichte geworden sind. Am meisten Sorge hatte ich wohl, ob die Effekte heute noch tragen und ja, sie funktionieren nach wie vor tadellos. Dies liegt wohl vor allem an der geschickten Kombination aus praktischen Effekten, Miniaturen und CGI. Die größte emotionale Wirkung entfaltet bei mir aber immer noch Howard Shores wunderbarer Score, der mich in den letzten 15 Jahren beinahe wöchentlich begleitet. So häufig wie „The Breaking of the Fellowship“ habe ich wohl selten den Track einer CD gehört. Immer wieder wunderschön.

Auch wenn der Film mit knapp vier Stunden Laufzeit alles andere als kurz ist, so herrscht ein durchaus hohes Tempo. Die handelnden Figuren sind beständig in Bewegung und selbst die kurzen Verschnaufpausen wirken nie hinderlich oder verzögernd. Eine weitere Erkenntnis, die ich bei der heutigen Sichtung gewinnen konnte, ist die Bestätigung, dass es durchaus angenehm ist die visualisierte Vorgeschichte in Form von „Der Hobbit“ so gut im Gedächtnis zu haben. Dadurch wurde für mich die Bindung noch verstärkt, wobei dies bestimmt nicht bei allen Zuschauern der Fall sein wird.

Ich bin sehr froh, mich einmal wieder zur Sichtung von „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ aufgerafft zu haben. Die lange Laufzeit mag abschreckend wirken, doch das Erlebnis ist immer noch genauso mitreißend wie vor 15 Jahren. Ich freue mich jetzt schon auf die Sichtung der beiden verbleibenden Teile. Peter Jacksons Mittelerde ist einfach immer einen Besuch wert: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (403)

Es ist unfassbar. Dies ist mein erster Lauf seit knapp acht Wochen. Wie es dazu kam? Nachdem ich Schmerzen im Fußrücken hatte, kaufte ich mir gleich zwei paar neue Laufschuhe und war äußerst motiviert. Zeitgleich ereilte mich jedoch eine Erkältung. Und was für eine. Kaum war sie am abklingen, ging es ein paar Tage später auch schon wieder los. Hinzu kam eine beruflich sehr fordernde Phase, so dass ich mich auch nicht richtig auskurieren konnte. Heute jedoch war der Tag gekommen, an dem ich den verbleibenden Schnupfen einfach Schnupfen sein ließ und mich aufgerafft habe, um endlich einmal wieder laufen zu gehen…

run-fatboy-run-403

Distance: 5.49 km
Duration: 00:33:19
Elevation: 28 m
Avg Pace: 6:03 min/km
Avg Speed: 9.89 km/h
Heart Rate: 177 bpm
Stride Frequency: 147 spm
Energy: 472 kcal

Wenn man sich das Foto anschaut, könnte man meinen ich sei durch Amerika gelaufen, doch dem war nicht so. Ich habe zum ersten Mal in diesem Jahr meine Stirnlampe ausgepackt und mich in die Dunkelheit gewagt. Da wir nun zentraler wohnen, war auch über meine Stirnlampe hinaus immer Licht vorhanden, was durchaus angenehm war. Der Lauf selbst hat sich gut angefühlt, doch bin ich auch bewusst langsam gelaufen, da ich nichts riskieren wollte. Nach einer guten halben Stunde war ich dann auch wieder zu Hause und ich hoffe sehr, dies bald einmal wiederholen zu können.

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 63: Marathon

Die 5 besten Wasserfilme (Platsch…)

Mit ihrer heutigen Fragestellung für DIE 5 BESTEN am DONNERSTAG hat Gorana genau meinen Nerv getroffen: Ich liebe Filme, in denen Wasser eine zentrale Rolle spielt. Natürlich hätte ich hier auch viele weitere Filme – von „Cocoon“ bis „Titanic“ – nennen können, doch letztendlich habe ich mich für eine bunte Mischung entschieden. Wie steht ihr so zu Wasser und Film?

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Das Thema für Ausgabe #24 lautet:

Die 5 besten Wasserfilme (Platsch…)

  1. „Deep Blue Sea“ (1999) – Eigentlich ein typischer Guilty-Pleasure-Film, doch ich liebe Renny Harlins Hai-Thriller tatsächlich sehr. Man darf ihn nicht zu ernst nehmen und kann dann ein paar wunderbar unterhaltsame Minuten mit ihm verbringen. Schaue ich immer wieder sehr gerne.
  2. „Findet Nemo“ (2003) – Es gibt wohl kaum einen zweiten Animationsfilm, der so stark auf Wasser setzt, wie diesen Pixar-Klassiker – von „Findet Dorie“ vielleicht einmal abgesehen. Die Unterwasserwelt ist eine wahre Pracht und ich liebe die visuelle Vielfalt.
  3. „Fluch der Karibik“ (2003) – Wasser bedeutet natürlich auch Piraten, ihr Landratten! Eigentlich hätte ich hier auch „Die Piratenbraut“ nennen können oder einen der Nachfolger, doch letztendlich ist dieser erste Teil des Franchises wohl der bedeutendste Piratenfilm der jüngeren Vergangenheit. Arrr!
  4. „The Abyss“ (1989) – James Camerons Sci-Fi-Klassiker ist nicht nur mein Lieblingswasserfilm, sondern auch generell einer meiner Lieblingsfilme. Die Atmosphäre ist gigantisch und man taucht regelrecht in das Leben der Tiefsee ein. Technisch nach wie vor beeindruckend und inhaltlich mitreißend. Einfach ein gigantisch guter Film. Ich will endlich eine Blu-ray davon!
  5. „The Cave“ (2005) – Ähnlich wie „Deep Blue Sea“ kommt auch dieser Film eher aus der B-Movie-Ecke. Macht aber nichts, denn die Aufnahmen der Unterwasserhöhlen sind beeindruckend und entschädigen für so manche inhaltliche Entwicklung. Auch wenn es nicht der beste Wasserfilm ist, so übertrifft er viele Genre-Kollegen ohne Wasser doch bei Weitem.

Media Monday #285

„Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist’s nicht mehr weit…“ schallt es bereits seit Tagen durch das Haus und ja, es ist wirklich nicht mehr lange hin. Während sich meine Familie bereits vollständig im Weihnachtsfieber befindet, will bei mir noch nicht so recht Stimmung aufkommen: zu viel gibt es noch zu erledigen. Das Wochenende ist auch nur so an mir vorbeigerauscht und ich hoffe, dass ich das beim nächsten Media Monday auch von der kommenden Arbeitswoche behaupten kann. Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals, in denen Wulf bereits weihnachtliche Themen aufgreift…

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  1. Wenn denn dann die Weihnachtsfeiertage anstehen, landet wie jedes Jahr „Schöne Bescherung“ im Player, denn kein Film bringt mich schöner in Weihnachtsstimmung als dieser Klassiker.
  2. Ich schätze ja die Filme von John Woo sehr, aber „Mission: Impossible 2“ ist wohl der absolute Tiefpunkt seiner Karriere gewesen, schließlich ist er, was die Geschichte und den Erzählrhythmus angeht, eine ziemliche Katastrophe.
  3. Musikfilme oder filmische Musicals sehe ich stets sehr gerne, weshalb u.a. „Almost Famous“ und „Moulin Rouge“ zu meinen Lieblingsfilmen zählen.
  4. Eine der Serien-Überraschungen 2016 für mich ist „The Path“ – allerdings auch, weil es bisher die einzige Serie aus dem diesem Jahr ist, die ich bisher gesehen habe.
  5. Es wundert mich ja immer wieder, wie wenige doch hierzulande „Seinfeld“ zu kennen scheinen, immerhin hat die Serie die Sitcom-Welt der 90er geprägt, wie kaum eine zweite (von „Friends“ einmal abgesehen).
  6. Hörspiele liegen bei meinen Kindern immer noch voll im Trend.
  7. Zuletzt habe ich die Jussi-Adler-Olsen-Verfilmung „Erlösung“ gesehen und das war gute Unterhaltung, weil die Charaktere und Stimmung der Vorlage gut getroffen wurden, ohne ihr jedoch inhaltlich das Wasser reichen zu können.