BuyBust (2018)

Was für ein Tag. Morgens in die Schule für einen Corona-Test gefahren, für einen kurzen Moment ein falsches Ergebnis bekommen, Panik und Erleichterung innerhalb nur einer Minute. Laufen gewesen und später am Tag erschreckende Zahlen der Testungen vernommen. Was für ein Tag. Sagte ich das schon? Mit „BuyBust“ wollte ich abends dann nur noch unterhaltsame Action genießen. Ob der Plan aufgegangen ist?

BuyBust (2018) | © Alive

BuyBust (2018) | © Alive

Anstrengend und doch faszinierend und packend

Ich muss gestehen, dass mich vor allem das schöne Mediabook (siehe Foto unten) zum Kauf verleitet hat. Doch auch die Aussicht auf einen philippinischen Actionfilm, der keine Gefangenen macht, schien vielversprechend. Im Vorfeld wurde Erik Mattis Film oft mit „The Raid: Redemption“ verglichen, der ja mehr als ein Achtungserfolg war. Letztendlich haben beide Filme, bis auf ihre grobe Prämisse (eine detailliert erzählte Razzia bzw. Verhaftung), aber gar nicht so viel gemein. „BuyBust“ beginnt erstaunlich ruhig und baut während seiner ersten halben Stunde eine enorme Spannung auf. Man lernt die Figuren kennen und die Atmosphäre ist zum Schneiden dicht. Die Inszenierung wirkt recht naturalistisch, was ich zu diesem Zeitpunkt noch mochte.

Als es letztendlich in die Slums von Gracia geht, scheitert der zuvor gefasste Plan natürlich und die Einsatzkräfte müssen aus einem Schmelztiegel von Armut und Gewalt fliehen. Ab diesem Zeitpunkt reiht sich eine Actionszene an die nächste, was zunächst einmal großartig klingt. Allerdings zeigt sich hier, dass Regisseur Erik Matti zwar Atmosphäre wunderbar einfangen kann, er aber kein Action-Regisseur ist. Bis auf eine durchaus imposante Plansequenz gegen Ende des Films, ist jede Actionszene komplett verwackelt und durch unzählige sowie unnötige Schnitte zerteilt. Als Zuschauer habe ich schnell die Orientierung verloren und konnte dem Geschehen nur schwer folgen. Wirklich sehr schade, da der Film an anderer Stelle viel richtig macht. Selbst die harte Gewalt wirkt seltsam entrückt, da das Schnittgewitter nicht wirklich zur Action passen will.

Fazit

Auch wenn „BuyBust“ audiovisuell teils unangenehm anstrengend ist, so konnte mich seine dichte Atmosphäre dennoch begeistern. Auch seine Aussage besitzt durchaus mehr Substanz als man zunächst vermuten würde. Letztendlich war mir der Kern des Films, der zu einer guten Stunde aus Non-Stop-Action besteht, aber zu redundant und handwerklich zu schwach umgesetzt. Dennoch eine interessante Erfahrung abseits des klassischen Hollywood-Kinos: 6/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (914)

Auch wenn das Wetter heute eher bescheiden war, wollte ich auf den Trail durch den Wald. Schon alleine, um weicheren Untergrund zu haben, denn mein Fuß zwickt immer noch. Ich wollte es auch bewusst langsam angehen lassen, doch das hat nur auf den ersten 5 km funktioniert. Danach wurde ich wieder unvernünftig… 🙄

Traillauf bei Sturm und Regen

Traillauf bei Sturm und Regen

Distanz: 10.53 km
Zeit: 00:59:50
Anstieg: 114 m
Ø Pace: 5:41 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 808 kcal

2021: 594 km
März: 122 km
KW 10: 55 km

Trotz Sturm, Regen und Matsch war es ein wundervoller Lauf. Bei dem Wetter trauen sich auch die ganzen Hundehalter*innen nicht in den Wald. Somit hatte ich freie Bahn, worüber ich stets sehr glücklich bin. Bis auf die Schmerzen im Fuß geht somit eine weitere erfolgreiche Laufwoche zu Ende. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #671 – Space Sweepers
Im zweiten Ohr: blink-182, Feeder

Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft (2015)

Ein Jahr Pandemie. Ein Jahr Home Office. Ein Jahr Unsicherheit und Verzicht. Aber auch ein Jahr wöchentliche Filmabende. So auch heute und die Wahl, vor allem die des Zappelinchens, ist auf „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ gefallen. Sie hatte den Film schon einmal mit einer Freundin gesehen und die Prämisse klang auch in meinen Ohren recht nett. Was hatte der Film also letztendlich zu bieten? 👩‍🏫

Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft (2015) | © Sony Pictures Home Entertainment GmbH

Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft (2015) | © Sony Pictures Home Entertainment GmbH

Nette Effekte und ein gelungenes Finale

Ich mag ja Filme, die ihre Figuren schrumpfen. Als Kind hat mich besonders „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ begeistert, an den sich „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ natürlich anlehnt. Inzwischen habe ich diesen schon seit Jahren nicht mehr gesehen, was ich wohl einmal ändern sollte. Doch auch „Der Indianer im Küchenschrank“ ist in meinen Augen ein wundervoller Kinderfilm und selbst der vom erwachsenen Publikum verschmähte „Downsizing“ hat mich durchaus fasziniert. Nun also eine deutsche Kinderbuchverfilmung, was das Spielfeld schon recht eng steckt.

Es gab etliche Elemente, die mir gut gefallen haben: Die Effekte sind überraschend gelungen und die Entwicklung des Films gegen Ende hat mir auch gefallen. Leider dauert es gerade zu Beginn ewig (fast 25 Minuten), bis die Geschichte ins Rollen kommt. Danach folgen erst einmal ziemlich doofe und billige Gags, bis sich der Film auf seine Stärken besinnt. Insgesamt also zu viel Otto (ja, Otto Waalkes hat einen Gastauftritt) und zu wenig Rick Moranis, doch letztendlich nette Unterhaltung für die ganze Familie.

Fazit

Die Kinder waren von „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ ziemlich begeistert, auch wenn der Zwergofant wieder recht oft die Hände vor den Augen hatte. Auch ich hatte meinen Spaß, wenngleich es doch einer der durchschnittlicheren deutschen Kinderfilme gewesen ist, die im letzten Jahr den Weg auf unseren Fernseher gefunden haben: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Die Besprechung ist Teil des CMARCH, der Blogaktion für Kinderfilme des Sneakfilm-Blogs.

Teenage Mutant Ninja Turtles: The Ultimate Visual History (Andrew Farago)

Cowabunga! Wie in den letzten Wochen immer wieder geschrieben, bin ich komplett im Turtles-Fieber. Wieder einmal. Auslöser waren die Sichtungen der drei Golden-Harvest-Verfilmungen sowie der Einstieg in die 2012er Nickelodeon-Serie zusammen mit meinen Kindern. Da ich von „Back to the Future: The Ultimate Visual History“ schon so begeistert war, habe ich mir „Teenage Mutant Ninja Turtles: The Ultimate Visual History“ zugelegt und in nahezu einem Durchgang verschlungen. Was das Buch für alte und neue Turtles-Fans zu bieten hat, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… 🐢

I Love Being a Turtle!

Die Origin-Geschichte der Turtles bzw. ihrer Erfinder Kevin Eastman und Peter Laird war mir bereits vor dem Buch bekannt. Zuletzt habe ich sie in der dritten Staffel der wunderbaren Netflix-Dokuserie „The Toys That Made Us“ erlebt, welche bereits viel des Inhalts des Buches vorwegnimmt. Das ist aber nicht schlimm, denn „Teenage Mutant Ninja Turtles: The Ultimate Visual History“ geht noch einmal mehr in die Tiefe, gerade was die Entwicklung des Franchise nach der initialen Erfindung angeht. Andrew Faragos Recherchen gehen sehr in die Tiefe und ich habe so ziemlich alles über die Turtles erfahren, was ich jemals zu träumen gewagt hätte. Nur das Thema Videospiele wird leider etwas stiefmütterlich behandelt und auch die neueste Serie „Rise of the Teenage Mutant Ninja Turtles“ hat, alleine aufgrund des Veröffentlichungszeitpunkts, keinen Platz mehr im Buch gefunden.

Go Ninja, Go Ninja, Go!

Wie auch die anderen „The Ultimate Visual History“-Bücher ist dieser Band gespickt mit großartigen Illustrationen und Fotos. Ebenso gibt es etliche Extras, wie etwa alte Werbeflyer usw., welche dem Buch beiliegen. Am meisten jedoch habe ich mich über einen Nachdruck des ersten „Teenage Mutant Ninja Turtles“-Comics gefreut und dabei richtig Lust bekommen, in die Comic-Welt der vier Schildkröten einzusteigen. Das Poster mit dem schönen Cover-Artwork ist eine weitere Zugabe:

Das famos gestaltete Buch mit dem ersten TMNT-Comic und einem Poster als Bonus | © Insight Editions

Das famos gestaltete Buch mit dem ersten TMNT-Comic und einem Poster als Bonus | © Insight Editions

Fazit

Wenn eure Jugend auch nur annähernd von den TMNT geprägt war, dann kann ich euch das Buch nur ans Herz legen. Es ist wunderschön gestaltet und kann auch inhaltlich überzeugen. Es ist schon eine grandiose Geschichte, wie aus dieser verrückten Idee zweier talentierten Comic-Zeichner ein solch großes Franchise werden konnte. Eine dicke Empfehlung für Andrew Faragos Buch: 10/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (913)

Letzte Nacht gab es bei uns solch ein Unwetter, dass mich der Donner fast aus dem Bett hat springen lassen. Hinzu kam Hagel und Regen, dass es eine Freude war. Über den Tag hat sich das Wetter etwas beruhigt, es war aber dennoch sehr nass, windig und unbeständig. Bäh. 🌧

Regen, Wind, Hagel – heute war wirklich alles dabei

Regen, Wind, Hagel – heute war wirklich alles dabei

Distanz: 10.23 km
Zeit: 00:53:59
Anstieg: 100 m
Ø Pace: 5:16 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 6.7 °C
Kalorien: 709 kcal

2021: 584 km
März: 111 km
KW 10: 45 km

Mittags bin ich dennoch zu einem Lauf aufgebrochen. Eigentlich wollte ich (wegen Fuß) nur eine langsame Runde laufen, doch da ich irrsinnigerweise in kurzer Hose los bin, musste ich doch einen Zahn zulegen. Letztendlich kam ich, trotz Gegenwind, sehr flott voran und war am Ende dennoch froh, wieder zu Hause zu sein. 😅

Im Ohr: Sneakpod #671 – Space Sweepers

Run, Fatboy, Run (912)

Auch heute ging es wieder los. Das Wetter war bescheiden, das Sprunggelenk hat gezwickt. Wetter war nach ein paar Metern egal, das Sprunggelenk habe ich nach ein paar Kilometern nicht mehr gespürt. Mal sehen, was das wird. Den Umfang werde ich diese Woche ohnehin ein wenig reduzieren. 😅

Grau in grau again

Grau in grau again

Distanz: 8.13 km
Zeit: 00:44:44
Anstieg: 56 m
Ø Pace: 5:30 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 9.4 °C
Kalorien: 602 kcal

2021: 573 km
März: 101 km
KW 10: 34 km

So langsam ist 5:30 min/km meine Wohlfühlgeschwindigkeit. Bin gespannt, ob sich daran 2021 etwas ändern wird. 🏃‍♂️

Im Ohr: Sneakpod #671 – Space Sweepers

Run, Fatboy, Run (911)

Heute habe ich mein Sprunggelenk so stark gespürt, wie schon lange nicht mehr. Über den Verlauf des Laufs wurde es zwar besser, aber böse Erinnerungen hat dieser typische Schmerz dann doch mit sich gebracht. Ich verfalle nun nicht in Panik, aber werde die Sache einmal weiter beobachten… 😬

So richtig toll war das Wetter heute auch nicht, aber immerhin war es trocken

So richtig toll war das Wetter heute auch nicht, aber immerhin war es trocken

Distanz: 10.29 km
Zeit: 00:56:56
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 5:32 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 762 kcal

2021: 565 km
März: 93 km
KW 10: 26 km

Ansonsten war es ein guter Lauf. Ich bin recht flott vorangekommen und habe deshalb direkt eine 10-km-Runde gedreht. 🏃‍♂️

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 579 – Bewegt. Bild. Banausen.

Run, Fatboy, Run (910)

Nachdem ich gestern nur mit schweren Beinen vorankam, ging es mir heute nicht groß anders. Aber zumindest war ich deutlich schneller unterwegs… 🏃‍♂️

Es hat sich sogar kurz die Sonne blicken lassen!

Es hat sich sogar kurz die Sonne blicken lassen!

Distanz: 8.17 km
Zeit: 00:44:19
Anstieg: 62 m
Ø Pace: 5:26 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 619 kcal

2021: 555 km
März: 83 km
KW 10: 16 km

Vielleicht lag es an der Sonne, die sich kurz gezeigt hat? Kalt war es wieder, doch das ist mir lieber als wärmer und nass, so wie es wohl die nächsten Tage werden soll. Hmpf.

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 579 – Bewegt. Bild. Banausen.

Run, Fatboy, Run (909)

Nach dem Halbmarathon vom Samstag habe ich gestern pausiert, war aber dennoch knapp 1,5 Stunden spazieren. Ob es daran liegt, dass meine Beine heute noch so schwer waren? Vielleicht auch einfach generelle Erschöpfung am Montag… 😓

Heute war alles grau in grau und ziemlich kalt

Heute war alles grau in grau und ziemlich kalt

Distanz: 8.33 km
Zeit: 00:49:25
Anstieg: 64 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 638 kcal

2021: 548 km
März: 75 km
KW 10: 8 km

Heute war ich wirklich so langsam, wie schon ewig nicht mehr. Aber mehr war einfach nicht drin. Auch das Wetter war so richtig bäh. Immerhin laufen. 🏃‍♂️

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 579 – Bewegt. Bild. Banausen.

Media Monday #506

Ich spare mir diese Woche das Aufregen über die neuesten Entwicklungen und lasse meinen Tweet vom Donnerstag sprechen:

Ansonsten war das Wochenende recht entspannt (siehe unten) und wir haben es heute mit einem Sonntagsspaziergang ausklingen lassen. Für alles Weitere lasse ich meine Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals sprechen. Schaut doch mal rein und bleibt gesund! 💚

Media Monday #506

  1. Ich musste mich diese Woche schon wieder sehr über die Politik aufregen, die stets zwischen opportunistisch und unfähig schwankt (siehe Tweet oben).
  2. Aufwändige Sammlereditionen mag ich sehr. Das gilt nicht nur für Filme, sondern auch z.B. Comics, wie die wunderbare Jubiläumsedition von „Akira“ (siehe Fotos unten).
  3. Filme, die mich immer wieder begeistern, werden oft zu Lieblingsfilmen.
  4. Mich bewegen vor allem meine Beine, weshalb ich am Wochenende auch den zweiten Halbmarathon des Jahres gelaufen bin.
  5. Das Zappelinchen und der Zwergofant haben den wöchentlichen Filmabend mit „Ich: Einfach unverbesserlich 3“ sehr genossen.
  6. Auch wenn sie nach zwei Staffeln so gut wie abgesetzt ist, konnte mich David Finchers Serie „Mindhunter“ doch ziemlich begeistern.
  7. Zuletzt habe ich den Wunsch meiner Kinder erfüllt und mit ihnen zusammen „Frag doch mal die Maus“ gesehen und das war seeeehr langwierig, weil die Show bis kurz vor Mitternacht gedauert hat.

Diese Woche hat eine wundervolle Manga-Edition den Weg in mein Comic-Regal gefunden (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):