Der Alltag hat mich wieder. Zumindest ein Teil davon. Sprich im Gegensatz zu den letzten Media Mondays, schreibe ich diesen wieder aus meinem Arbeitskeller. Nur arbeiten muss ich glücklicherweise noch nicht. Die Heimreise hat gut geklappt, war aber mit über neun Stunden im Auto dennoch anstrengend. Inzwischen ist die Wäsche gewaschen, Dachbox und Dachträger vom Auto abmontiert und es ist kühl und regnet. Einzig die Bearbeitung der Urlaubsfotos rettet mich vor einer Sinnkrise. Ich mag noch gar nicht daran denken, dass es in einer Woche wieder mit der Arbeit losgeht. Aber nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals. Wie ist es bei euch? Liegt der Urlaub noch vor oder auch schon hinter euch? 🏖

- Der Start mancher Serie ist ja durchaus noch ein mediales Großereignis und ich vermute, dass nach dem Hype oft nicht viel davon übrig bleibt.
- Ich finde nicht, dass es wirklich vonnöten wäre, dass alle paar Monate ein neuer Streaming-Dienst aus dem Boden schießt und der Zugang zu Serie immer weiter fragmentiert wird.
- Ein physisches Medium bereichert meines Erachtens auf alle Fälle den Filmgenuss, denn eine Blu-ray im eigenen Regal kann nicht einfach so aus dem Programm genommen werden und das Bonusmaterial ist häufig auch sehr interessant, wie ich in meinem Plädoyer für physische Medien ausführlich dargelegt habe.
- Ich bin der Meinung, dass jedes momentan auftretende Wetterphänomen (Jahrhundertflut hier, Jahrhundertsturm dort) dahingehend eine Ausnahmeerscheinung ist, dass es natürlich keine Ausnahmeerscheinung ist, sondern wir uns in den nächsten Jahren regelmäßig auf die Auswirkungen der menschgemachten Klimakatastrophe freuen dürfen. Danke für jahrelange Ignoranz an Politik, Wirtschaft und die „Hauptsache mein Schnitzel schmeckt und das Benzin für meinen SUV ist schön billig“-Fraktion.
- Die neue STUDIOCANL UHD Blu-ray von „Die Piratenbraut“ lässt mein Fan-Herz höher schlagen, einfach weil die 4K-Restaurierung sehr gelungen ist und man im neu produzierten Bonusmaterial viel über die komplizierte Entstehungsgeschichte des Films erfährt.
- Ich muss zugeben, das Laufen am Meer schmerzlich zu vermissen, denn die altbekannten Pfade im Regen abzulaufen ist nicht halb so schön.
- Zuletzt habe ich „Brügge sehen… und sterben?“ gesehen und das war beim zweiten Mal besonders beeindruckend, weil ich vor zwei Wochen erst selbst in Brügge war und demnach viel wiedererkennt habe.
Eine Erinnerung an schönere Tage (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):








