Hilfe, die Amis kommen – OT: European Vacation (1985) (WS1)

Welch passenderen Film könnte es zum Abschluss des Urlaubs geben, als den zweiten Teil der „Vacation“-Reihe? Nach einem eher faulen Tag habe ich also „Hilfe, die Amis kommen“ in den Player geschoben und wir haben uns erneut mit den Griswolds auf Reisen begeben. Wie der Film heute bei uns ankam? 🌍

Hilfe, die Amis kommen (1985) | © Warner Home Video

Hilfe, die Amis kommen (1985) | © Warner Home Video

Klischeehafte Späße, die oft angestaubt wirken

Noch mehr als „Die schrillen Vier auf Achse“ wird in der Fortsetzung in die Klischeekiste gegriffen. Daraus entspringen viele Gags, die man heute nicht mehr so schreiben würde. Dennoch funktioniert dieser platte Humor irgendwie, weil es eben die Griswolds sind und auch diese Reise durch Europa in ganz netten Bildern eingefangen wird. War bereits der erste Teil schon recht episodisch erzählt, so setzt John Hughes, der erneut das Drehbuch geschrieben hat, noch mehr auf abgeschlossene Einzelerlebnisse auf dieser chaotischen Familienreise. Die Kinder werden dabei von anderen Schauspieler*innen verkörpert, welche leider nicht so gut funktionieren wie ihre Pendants im Vorgänger oder auch Nachfolger.

Wie bereits in meiner letzten Besprechung vor 13 Jahren muss ich kurz Willy Millowitsch hervorheben, der ausgerechnet als Kölner Urgestein einen bayerischen (Nicht-)Verwandten von Clark mimen darf. Warum ich das anspreche? Willy Millowitsch hat nach dem Krieg für einige Zeit im Haus meiner Großmutter gewohnt und diese Anekdote ist seitdem fester Bestandteil unserer Familiengeschichte. À propos Besetzung: Audreys Freund wird von niemand anderem als William Zabka gespielt, den man natürlich als Johnny Lawrence aus „Karate Kid“ und „Cobra Kai“ kennt. Leider hat er keine sonderlich große Rolle.

Fazit

„European Vacation“ ist ein ziemlich deutlicher Rückschritt zum Vorgängerfilm. Er lebt vor allem von seinen abwechslungsreichen Schauplätzen sowie der Familiendynamik der Griswolds. Wenn man über die platten Gags und die Klischees hinwegsehen kann, dann macht jedoch auch „Hilfe, die Amis kommen“ immer noch viel Spaß: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1583)

Das letzte Urlaubswochenende ist angebrochen. Gestartet ist es heute ganz früh mit einem Bücherflohmarkt, sprich ich habe viel zu wenig Schlaf abbekommen. Mittags waren wir wieder zu Hause und ich habe mich direkt zu einem Lauf aufgemacht. Nach dem gestrigen Halbmarathon war das durchaus eine Herausforderung. 😬

War heute härter als gedacht

War heute härter als gedacht

Distanz: 12.08 km
Zeit: 01:12:59
Anstieg: 103 m
Ø Pace: 6:02 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 1010 kcal

2023: 1666 km
September: 33 km
KW 35: 59 km

Ich habe mir wirklich sehr schwer getan. Schlafmangel, zu viel Alkohol und Essen bei der gestrigen Geburtstagsfeier und die Belastung vom Vortrag steckten mir noch sehr in den Knochen. Zudem schmerzt der Wespenstich im Oberschenkel immer noch. Nein, das war kein guter Lauf, aber ich habe es durchgezogen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #784 – Tyler Rake: Extraction 2
Im zweiten Ohr: Frank Turner, Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (1582)

An manchen Tagen soll es einfach nicht sein: Für heute hatte ich mir einen Halbmarathon vorgenommen. Schließlich bin ich im August nicht dazu gekommen. Wenn ich mir etwas vornehme, dann ziehe ich das auch durch. Insofern konnte mich nicht einmal der drohende (und auf dem Regenradar natürlich kaum sichtbare) Regen davon abhalten. Tatsächlich hat es gut 90 Minuten durchgeregnet und ich war schon weit vor der Hälfte nass bis auf die Knochen. 🌧

90 Minuten Dauerregen und Wespenstich bei Kilometer 10. Natürlich in den Oberschenkel.

90 Minuten Dauerregen und Wespenstich bei Kilometer 10. Natürlich in den Oberschenkel.

Distanz: 21.24 km
Zeit: 02:06:29
Anstieg: 148 m
Ø Pace: 5:57 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 157 spm
Temperatur: 17.1 °C
Kalorien: 1773 kcal

2023: 1654 km
September: 21 km
KW 35: 47 km

Die Krönung war dann noch, dass mich bei Kilometer zehn eine Wespe gestochen hat. Natürlich direkt in die Innenseite des Oberschenkels. Sprich die zweite Hälfte des Laufs war ziemlich schmerzhaft. Irgendwie ging es dann aber doch weiter. Insgesamt war das alles wahrlich kein guter Lauf, doch ziemlich tolles mentales Training an meinem letzten Urlaubstag. Und der Halbmarathon im September ist am ersten Tag schon abgehakt. Vielleicht schaffe ich ja, wie auch im Juli, noch einen zweiten? 🐝🤪

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 630 – Kernkraft in Action
Im zweiten Ohr: Sneakpod #784 – Tyler Rake: Extraction 2
Im dritten Ohr: Skye Wallace

Die 5 besten Naturkatastrophen, die das Ende der Welt einläuten

Die Sommerwochen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG scheinen vorbei zu sein und wir begeben uns in die Welt der Naturkatastrophen. Diese Liste ist mir recht leicht gefallen, denn im Gegensatz zum realen menschgemachten Klimawandel, der mir wirklich Sorgen bereitet, schaue ich sehr gerne fiktive Katastrophenfilme. ☀

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #327 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #327 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #327 lautet:

Die 5 besten Naturkatastrophen, die das Ende der Welt einläuten

  1. Meteoriten schlagen auf der Erde ein in „Greenland“ (2020) – Das klingt nicht sonderlich spektakulär, doch im Gegensatz zu „Don’t Look Up“ wird die Erde nicht auf einen Schlag vernichtet, sondern wir wohnen dem Überlebenskampf einer Familie bei. Dieser wird hier sehr packend erzählt.
  2. Die Sonne brennt alles nieder in „Hell“ (2011) – Tim Fehlbaums Film erinnert eher an Endzeitfilme wie „Mad Max“ und doch ist die Katastrophe, die er heraufbeschwört, in Zeiten der Klimakrise leider eine sehr aktuelle. Auch das grelle Licht wird sehr imposant dargestellt. Einer meiner liebsten deutschen Genrefilme.
  3. Die Sonne erlischt in „Sunshine“ (2007) – Das Gegenstück geschieht in Danny Boyles Sci-Fi-Schocker, denn hier droht die Sonne zu erlöschen. Ein sehr faszinierender Film mit grandioser Optik. Gefällt mir mit jeder Sichtung besser.
  4. Die undefinierte Katastrophe in „The Road“ (2009) – Der konkrete Auslöser für die Endzeitwelt wird nicht gezeigt. Aber eines ist klar: Die Natur ist kaputt und Menschen tun unmenschliche Dinge, um zu überleben. Bis heute einer der erschütterndsten Filme, die ich je gesehen habe.
  5. Die Meeresspiegel steigen in „Waterworld“ (1995) – Die Welt wird komplett von Wasser bedeckt und dadurch ergeben sich ganz neue Herausforderungen. Einer der größten Flops der Filmgeschichte, den ich dennoch sehr mag.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Hilfe, ich hab meine Freunde geschrumpft (2021)

Heute hat das Zappelinchen entdeckt, dass mit „Hilfe, ich hab meine Freunde geschrumpft“ endlich ein Film auf Netflix verfügbar ist, den sie schon ewig sehen wollte. Den zweiten Teil der Filmreihe hat sie geliebt und somit war die Vorfreude groß. Mich selbst hat die Ankündigung eher kalt gelassen, da ich die beiden Vorgänger bestenfalls ganz okay fand. Was also hatte der dritte Teil zu bieten? 🧙‍♀️

Hilfe, ich hab meine Freunde geschrumpft (2021) | © Sony Pictures Home Entertainment GmbH

Hilfe, ich hab meine Freunde geschrumpft (2021) | © Sony Pictures Home Entertainment GmbH

Eher Teenie-Soap als Fantasy-Abenteuer

Schon im ersten Teil „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ hat es ewig gedauert, bis das Schrumpf-Abenteuer in Fahrt kam. Im zweiten Teil war es nicht besser und im Finale(?) der Trilogie(?) beschränken sich die Schrumpf-Szenen auf ein Minimum. Schade, denn damit bleibt der eigentlich interessante Aspekt des Films nahezu komplett auf der Strecke, zumal die Effekte auch nicht sonderlich gut aussehen. Da  hatte „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ vor 34 Jahren deutlich mehr zu bieten. Ganz nett anzusehen ist all das dennoch, da will ich mit dem Film gar nicht zu hart ins Gericht gehen.

Durchaus nett sind auch die Teenie-Soap-Szenen, welche den Großteil des Films ausmachen. Aber eben auch komplett austausch- und vorhersehbar. Zwar habe ich mich nicht durchgehend gelangweilt, doch sonderlich spannend anzusehen war all das Hin und Her auch nicht. Selbst meine Kinder waren nicht mehr übermäßig begeistert, was bei der Vorfreude schon einiges heißen mag. Die immerhin engagierten Schauspieler*innen machen da einiges wett.

Fazit

„Hilfe, ich hab meine Freunde geschrumpft“ ist noch einmal eine Spur schwächer als die ohnehin schon nicht sonderlich herausragenden Vorgänger. Ziemliche Durchschnittsware im deutschen Kinderfilm. Und das schreibe ich als jemand, der durchaus Gefallen am deutschen Kinderfilm gefunden hat. Kann man sehen, muss man aber definitiv nicht: 5/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

„Cobra Kai“-Mottoparty mit 43

Ein paar Tage vor meinem Geburtstag erwähnte ich scherzhaft, dass ich auf meine Girlande zum Geburtstag gespannt bin. Dazu muss man wissen, dass wir für die Kinder zum Geburtstag jedes Jahr eine Girlande an der Wohnzimmertür aufhängen (hier lässt sich das ganz gut nachvollziehen). Der Zwergofant hat sich das anscheinend zu Herzen genommen und am Vortag der Feier stundenlang an einer Girlande, die thematisch unsere momentanen Lieblingsserie „Cobra Kai“ aufgreift, gebastelt:

Die selbstgebastelte "Cobra Kai"-Girlande des Zwergofanten

Die selbstgebastelte „Cobra Kai“-Girlande des Zwergofanten

Somit kam ich mit 43 Jahren auch endlich zu einer Geburtstagsgirlande und durfte nahezu jeder/m der 15 Gäst*innen erklären, was es mit den komischen Menschen darauf auf sich hat. Das war sehr amüsant und ich habe mich über diese Geste des Zwergofanten enorm gefreut. Genauso sehr, wie über die äußerst emotionale Karte des Zappelinchens, die dafür sorgte, dass ich direkt beim Frühstück eine Träne verdrücken musste. Gute Kinder. 😭

Geschenke bekam ich natürlich auch allerlei:

Viele (leckere) Geschenke zum 43. Geburtstag

Viele (leckere) Geschenke zum 43. Geburtstag

Den Großteil machte Geld zu meiner neuen Laufuhr aus, denn ich hatte mir vor ein paar Wochen eine Garmin Fenix 7X Sapphire Solar mit Titanarmband gegönnt. Ansonsten gab es viele schöne Karten, Knabbereien und Naschzeug sowie leckeres Bier. Auch eine Escape-Game-Box aus Holz fand sich unter den Geschenken, auf die ich schon sehr gespannt bin. Wie bereits letztes Jahr, bekam ich eine weitere City-Rallye von Foxtrail geschenkt und Karten für ein Klassik-Radio-Filmmusik-Konzert. Das habe ich schon mehrfach besucht und es war immer ein Erlebnis. 😊

Der jährliche Scooby-Doo-Baumkuchen

Der jährliche Scooby-Doo-Baumkuchen

Im Gegensatz zu letztem Jahr, standen die Scooby-Doo-Figuren dieses Jahr wieder auf dem sehr leckeren Baumkuchen der Schwägerin. Überhaupt gab es sehr viele Leckereien und ich habe ordentlich geschlemmt. Es war aber auch ein geselliger Abend, nach dem wir bis nach Mitternacht noch aufgeräumt haben. Danach gab es noch einen Absacker auf dem Sofa und die Nacht war entsprechend kurz. Da ich noch Urlaub habe, ist das aber auch nicht so wild. Schließlich bin ich erst 43 und noch keine 83 geworden. 😅

Run, Fatboy, Run (1581)

Nachdem es gestern doch etwas später wurde, wollte ich nur eine kurze Runde laufen. Allerdings hatte ich im Kopf, dass mir nur noch 9 km zu den 220 km im August fehlen würden. Leider eine Fehlkalkulation. Somit habe ich dieses Ziel um einen Kilometer knapp verpasst. 🏃‍♂️

Die Sonne ist zurück und damit die 219 km im August vollgemacht

Die Sonne ist zurück und damit die 219 km im August vollgemacht

Distanz: 9.10 km
Zeit: 00:51:48
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:41 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 748 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 75%

2023: 1633 km
August: 219 km
KW 35: 26 km

Ansonsten kam ich trotz der gestrigen Feierlichkeiten gut voran. Morgen ist aufgrund von Freizeitplänen vermutlich kein Lauf mehr drin, dafür möchte ich am Freitag eventuell einen längeren Lauf angehen. Bevor wieder gefeiert wird. Puh. 😅

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 630 – Kernkraft in Action
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Jimmy Eat World

Run, Fatboy, Run (1580)

Heute gab es für mich, zwischen den Vorbereitungen und der Feier im Familienkreis, einen kurzen Geburtstagslauf. Anscheinend war ich nicht brav letztes Jahr, denn es hat komplett durchgeregnet. Dennoch bin ich froh, mich aufgerafft zu haben. So kann ich später mehr Torten und Kuchen essen. 😅

Nasser Regenlauf ist nass

Nasser Regenlauf ist nass

Distanz: 8.41 km
Zeit: 00:48:35
Anstieg: 61 m
Ø Pace: 5:47 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 691 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 85%

2023: 1624 km
August: 210 km
KW 35: 17 km

Somit stehen im August nun 210 km auf der Uhr. Ein Lauf ist bestimmt noch drin. Dann bin ich gespannt auf den September, der bereits jetzt viel zu viele Terme hat, sprich ich werde vermutlich unter 200 km bleiben. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 630 – Kernkraft in Action
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Jimmy Eat World, blink-182

Run, Fatboy, Run (1579)

Auch heute regnet es wieder nahezu durchgehend. Die Temperaturen sind zudem seit Samstag um gut 10 °C gefallen. Puh. Das hätte ich so nicht gebraucht. Ich habe deshalb eine Regenlücke genutzt und die 200 km im August vollgemacht. 🏃‍♂️

Mit neuen Laufschuhen die 200 km im August vollgemacht

Mit neuen Laufschuhen die 200 km im August vollgemacht

Distanz: 8.64 km
Zeit: 00:49:11
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:42 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 15.0 °C
Kalorien: 706 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 73%

2023: 1615 km
August: 201 km
KW 35: 8 km

Da meine alten Brooks Adrenaline GTS 21 bereits über 1.000 km auf den Sohlen hatten, habe ich diese im Urlaub aussortiert und bin heute erstmals mit den neuen Brooks Adrenaline GTS 22 gelaufen. Das hat sich sehr gut angefühlt, nur die neuen Schnürsenkel mag ich nicht, da diese dauernd aufgehen. Da muss ich mir noch etwas überlegen. Insgesamt aber ein guter Lauf.

Im ersten Ohr: Sneakpod #783 – Blood & Gold
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Fall Out Boy, blink-182

Media Monday #635 – Urlaubsende, Klimakrise und physische Medien vs. Streaming

Der Alltag hat mich wieder. Zumindest ein Teil davon. Sprich im Gegensatz zu den letzten Media Mondays, schreibe ich diesen wieder aus meinem Arbeitskeller. Nur arbeiten muss ich glücklicherweise noch nicht. Die Heimreise hat gut geklappt, war aber mit über neun Stunden im Auto dennoch anstrengend. Inzwischen ist die Wäsche gewaschen, Dachbox und Dachträger vom Auto abmontiert und es ist kühl und regnet. Einzig die Bearbeitung der Urlaubsfotos rettet mich vor einer Sinnkrise. Ich mag noch gar nicht daran denken, dass es in einer Woche wieder mit der Arbeit losgeht. Aber nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals. Wie ist es bei euch? Liegt der Urlaub noch vor oder auch schon hinter euch? 🏖

Media Monday #635

  1. Der Start mancher Serie ist ja durchaus noch ein mediales Großereignis und ich vermute, dass nach dem Hype oft nicht viel davon übrig bleibt.
  2. Ich finde nicht, dass es wirklich vonnöten wäre, dass alle paar Monate ein neuer Streaming-Dienst aus dem Boden schießt und der Zugang zu Serie immer weiter fragmentiert wird.
  3. Ein physisches Medium bereichert meines Erachtens auf alle Fälle den Filmgenuss, denn eine Blu-ray im eigenen Regal kann nicht einfach so aus dem Programm genommen werden und das Bonusmaterial ist häufig auch sehr interessant, wie ich in meinem Plädoyer für physische Medien ausführlich dargelegt habe.
  4. Ich bin der Meinung, dass jedes momentan auftretende Wetterphänomen (Jahrhundertflut hier, Jahrhundertsturm dort) dahingehend eine Ausnahmeerscheinung ist, dass es natürlich keine Ausnahmeerscheinung ist, sondern wir uns in den nächsten Jahren regelmäßig auf die Auswirkungen der menschgemachten Klimakatastrophe freuen dürfen. Danke für jahrelange Ignoranz an Politik, Wirtschaft und die „Hauptsache mein Schnitzel schmeckt und das Benzin für meinen SUV ist schön billig“-Fraktion.
  5. Die neue STUDIOCANL UHD Blu-ray von „Die Piratenbraut“ lässt mein Fan-Herz höher schlagen, einfach weil die 4K-Restaurierung sehr gelungen ist und man im neu produzierten Bonusmaterial viel über die  komplizierte Entstehungsgeschichte des Films erfährt.
  6. Ich muss zugeben, das Laufen am Meer schmerzlich zu vermissen, denn die altbekannten Pfade im Regen abzulaufen ist nicht halb so schön.
  7. Zuletzt habe ich „Brügge sehen… und sterben?“ gesehen und das war beim zweiten Mal besonders beeindruckend, weil ich vor zwei Wochen erst selbst in Brügge war und demnach viel wiedererkennt habe.

Eine Erinnerung an schönere Tage (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):