Ausgezeichnet

Schamlos wie ich bin, sacke ich nicht nur eine Auszeichnung ein, sondern klaue zudem noch den Titel des Eintrags des Auszeichnenden. Klingt seltsam? Ist aber so. Ausgezeichnet wurde ich – respektive mein Blog – von Inishmore mit Ini’s Hitman.

Diese Auszeichnung verhält sich nun genauso martialisch, wie sie sich anhört:

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Wer bracht schon einen Oscar, wenn er Ini’s Hitman haben kann?

Wer mir übrigens Tipps geben kann, wie man solch schöne Button geschickt in die Sidebar einbindet, darf sich gerne melden. Ich habe mich nämlich so blöd angestellt, dass ich mir die Auszeichnung fast schon selbst wieder aberkannt habe.

Essen am laufenden Band

Nach einer krankheitsbedingten Verschiebung haben wir gestern endlich den Running Sushi-Abend nachgeholt. Ein – besonders für mich als Sushi-Jungfrau – interessantes Erlebnis. Sushi schmeckt doch um einiges angenehmer, als ich mir das jemals vorgestellt hätte. Zudem gab es gebratene Nudeln, Frühlingsrollen, Salate, Nachspeisen und vieles, vieles mehr. Zu viert haben wir gestern bestimmt 40 Teller(chen) vertilgt. Danach konnte ich mich zwar kaum mehr bewegen, aber man gönnt sich ja sonst nichts – hatte ich erwähnt, dass der nächste gastronomische Ausflug bereits für heute Abend anberaumt ist? 😉

Running Sushi ist auf jeden Fall eine lustige Angelegenheit. Man isst ja auch nicht nur, sondern kommt mehr ins Gespräch und nimmt sich einfach mehr Zeit für alles. Ein Event-Essen. Schöne Sache das! Wird definitiv wiederholt.

Wunder der Technik

In der letzten Woche war ich dreimal zwecks Bring- bzw. Abholservice am Flughafen. Neben Fahrt- und Wartezeiten, sowie horrenden Parkgebühren, erfreuen dort besonders die harmonischen Abflugs- bzw. Ankunftszeiten das Herz der Daheimgebliebenen. Auch die variable Pünktlichkeit trägt viel zur Stimmung bei. Doch ich bin ja nicht dumm. Schließlich gibt es eine automatische SMS-Benachrichtugung für die jeweiligen Flüge. Gesagt, getan.

Nachdem die Ankunft des gestrigen Fluges bereits im Vorfeld um eine Stunde nach hinten (auf 00:30 Uhr) verschoben wurde, war ich natürlich schon wieder bestens gelaunt. Im Laufe des Abends kam dann noch eine SMS: Ankunftszeit doch eine halbe Stunde früher. Folglich bin ich zeitiger gestartet, als ursprünglich geplant. Eine halbe Stunde später (Flughafen bereits in Sicht) kommt eine neue SMS: Neue Ankunftszeit 01:15 Uhr. Wie gut, dass ich nun schon um 23:45 Uhr am Flughafen war. Was also tun? Lesestoff hatte ich in weiser Voraussicht natürlich nicht dabei. Zudem wollte ich die Parkzeit nicht unnötig in die Höhe treiben. Da ich ein leichtes Hungergefühl verspührte, habe ich mich auf den Weg zu einem nahegelegenen Fast Food-Restaurant gemacht. Dort komme ich kurz vor Ladenschluss an, bestelle und will mich gerade ans Essen machen: Neue Ankunftszeit doch wieder eine halbe Stunde früher. Schnell den Burger verdrückt, ins Auto, Parkplatz gesucht, drei Euro für eine Stunde gelöhnt und letztendlich doch noch eine halbe Stunde in der Ankunftshalle gewartet. Ich liebe es.

Die Wunder der Technik sind manchmal eben doch eher wundersam. Trotzdem: Manche Erfahrungen muss man einfach einmal gemacht haben.

Ein bedeutsames Wochenende

Normalerweise versuche ich all zu private Dinge aus dem Blog herauszuhalten. Doch die Ereignisse an diesem Wochenende waren/sind so einschneidend, dass ich sie euch nicht vorenthalten mag: Begonnen hat alles Anfang Februar. Stimmt nicht. Begonnen hat alles eigentlich vor sieben Jahren. Anfang Februar habe ich nur den nächsten Schitt unternommen, der letztendlich in diesem bedeutsamen Wochenende gipfelte.

Freitag Abend wurde ich auf meinen Junggesellenabschied entführt. Startschuss war um 18:00 Uhr. Die Ziellinie haben wir um ca. 4:00 Uhr morgens überquert. Um die Götter gnädig zu stimmen und zum Helden aufzusteigen, musste ich in der Zwischenzeit allerlei lustige Aufgaben erfüllen. Letztendlich habe ich stolze 219 von 230 Punkte erreicht.

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 Die Überbleibsel einer langen Nacht

Der restliche Streifzug durch die Nacht war recht feuchtfröhlich und durchaus interessant. Noch nie zuvor hatten mich so viele Männer angesprochen. Alle mit Beileidsbekundungen und tollen Beziehungstipps. Auch die meisten Frauen zeigten sehr interessante Reaktionen und ich war insgeheim stets froh, mir über nächtliche Zufallsbekanntschaften keinen Kopf machen zu müssen.

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 Die vorletzte Runde

Je später die Stunde, desto lustiger wurden Spiele und Leute. Zusammenfassend war die Nacht wirklich superlustig und ich hatte so viel Spaß, wie man sich das von einem Junggesellenabschied nur wünschen kann. Auch meine bessere Hälfte hatte anscheinend viel Spaß, wenngleich sie am nächsten morgen weitaus fitter ausgesehen hat, als ich mich gefühlt habe.

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 Die andere Uniform

Dann kam also der nächste Morgen. Ich war müde, aufgeregt und letztendlich einfach nur glücklich. Die Trauung war sehr schön und ist wie im Flug vergangen. Ich kann das alles immer noch gar nicht realisieren. Die anschließenden Feierlichkeiten im Kreise der Familie(n) boten dann etwas Zeit zum Durchatmen.

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 Verheiratet!

Zurückblickend bin ich nun superglücklich aufgrund der gelungenen zwei Tage. Inzwischen konnten wir auch etwas Schlaf nachholen und das große Ereignis etwas verdauen – bis die kirchliche Hochzeit nächsten Sommer dann erneut Aufregung mit sich bringt.

Nun freue ich mich nach zwei anstrengenden, aber wirklich superschönen Wochenenden auf ein paar ruhige Fernsehgammelabende. 😉

Eitelkeiten

Was tun wenn man seine Sonnenbrille vergessen hat? Den ganzen supersonnigen Ostermontag die Augen zusammengekneifen und in die Sonne blinzeln? Oder doch nach einer Leihbrille fragen?

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Ich habe mich für die zweite Variante entschieden, was nicht wenige belustigte Kommentare nach sich gezogen hat. Dabei war ich mir so sicher einen neuen Trend entdeckt zu haben. 😉

Unfreiwillige Auszeit

In den letzten drei Tagen war ich von der Außenwelt abgeschnitten: Nach einem Stromausfall hat das DSL-Modem nicht mehr so recht gewollt. Da ich mir die Hardware mit einer anderen Partei teile, konnte ich nicht einfach hergehen und die einschlägigen Tipps (Modem für 20 Minuten in den Backofen, Modem mit Fön erhitzen etc.) umsetzen. Wäre mir auch irgendwie zu unsicher gewesen. Nun gut. Nach drei Tagen ist nun endlich – zumindest vorübergehend – Ersatz da.

Was ich eigentlich sagen will: Es ist unglaublich, wie abhängig man doch von dem weltweiten Netz ist. Ständig ist mir etwas eingefallen, das ich nachschauen könnte. Nicht nur in Bezug auf die Diplomarbeit, sondern auch für das ganz normale Leben. Arbeiten geht ohne Netzzugang ja sowieso nicht, aber dass der Rest des Lebens auch so stark beeinflusst wird, hätte mich beinahe erschrocken.

Wenn ich im Urlaub den Rechner mal einige Tage nicht sehen muss, bin ich eigentlich immer recht froh. Wenn man aber ins Netz könnte, wollte und müsste – ja das ist eine andere Geschichte. Unschöne Sache so eine unfreiwillige Auszeit. Nun bin ich auf jeden Fall froh nicht mehr von der Außenwelt abgeschnitten zu sein und werde bei eBay.de gleich mal nach einem günstigen – und hoffentlich funktionstüchtigen – DSL-Modem Ausschau halten.

Zecken: Mistviecher

Da ich in einem FSME-Risikogebiet wohne und ich mich eh schon viel zu lange davor gedrückt habe, werde ich mich heute gegen Zecken impfen lassen – und das alles nur wegen diesen kleinen Mistviechern. Aufgrund des milden Winters soll das Zeckenaufkommen zudem noch steigen.

Als Kind habe ich mir nie Gedanken gemacht, wenn ich durch die engsten Schlupflöcher im Wald gekrabbelt bin, um Material für ein geheimes Lager zu sammeln o.ä. Eine Zecke hatte ich – soweit ich mich erinnern kann – nie. Heute dagegen ruft ein harmloser Waldspaziergang bereits Paranoia hervor und es wird peinlich genau darauf geachtet, ob man nicht irgendwo die kleinen Biester an sich kleben hat. Und tatsächlich: Immer öfter sind sie auf der Kleidung zu finden – bisher glücklicherweise noch nicht darunter.

Um wenigstens etwas vor der lokalmedialen Panikmache und der eigenen Paranoia fliehen zu können nun also die Impfung. Eine sinnvolle Sache… wenn da nur nicht die Nadel wäre. Schließlich habe ich als Kind meinen Berufswunsch des Astronauten an den Nagel gehängt, als ich erfahren hatte, dass man als solcher öfter mal Bluttests über sich ergehen lassen muss. Aber was tut man nicht alles für ein reines Gewissen in den Sommermonaten? 😉

Umzugsfitness

Gestern habe ich Freunden beim Umzug geholfen. Von 8:00 bis 21:00 Uhr. 13 Stunden. Dritter Stock. Kein Aufzug. Heute spüre ich jeden Muskel im Körper – selbst an Stellen, an denen ich keine Muskel erwartet hätte. Unglaublich wieviel Zeug sich so im Laufe der Zeit ansammelt. Am Ende des Tages waren alle geschafft. Geschafft, aber glücklich. Die neue Wohnung ist wirklich wunderschön, aber leider nicht meine. Da schwingt neben der Freude fast etwas Neid mit. Wenigstens wohnt einer meiner ältesten und besten Freunde nun wieder in der Nähe. Schön das! Doof nur, dass meine Jobchancen hier in der Region eher mau sind…

Oh, Wii ist das schön!

Nachdem ich es seit Weihnachten vor hatte, bin ich gestern nun endlich einmal dazu gekommen, zu meiner Schwester zu fahren und Wii zu spielen. Und es macht Spaß. Unglaublich viel Spaß. Ich hatte mir das ja nie so richtig vorstellen können, wie die Steuerung funktionieren soll. Aber es klappt. Sehr präzise. Sehr simpel. Sehr anstrengend – zumindest zeitweise.

Wii Sports ist der Knaller überhaupt. Alle Spiele sind recht einfach gehalten und man findet sich in kürzester Zeit in die erforderlichen Bewegungsabläufe ein. Angefangen hat es mit Tennis, danach kamen Bowling, Baseball und Golf und schließlich Boxen. Eine wahrlich schweißtreibende Betätigung und unglaublich lustig – anscheinend auch für die Zuschauer. 😉

Von Wii Play war ich dann nicht mehr so begeistert, da man hier stets auf den Bildschirm zielen muss und der Bewegungsradius somit recht eingeschränkt ist. Trotzdem auch eine recht spaßige Angelegenheit. Der kurze Besuch in Hyrule hat mich dann etwas wehmütig an meine SNES-Zeiten zurückdenken lassen. Wenn man viel Zeit hat, ist das neue „Zelda“ bestimmt genauso fesselnd wie damals „A Link to the Past“.

Insgesamt bin ich doch schwer begeistert von Nintendos kleiner Revolution im Konsolenbereich. Das Spielgefühl wird deutlich aufgewertet und ich denke darin liegt die Zukunft. Falls ich jemals mit meiner Diplomarbeit fertig werden sollte und mein Geld – mangels Sponsoren – noch nicht komplett für Locations, Darsteller und Equipment draufgegangen ist, werde ich mich vielleicht mit einer Wii belohnen. Tolles Teil das! 😀

Der Kiwi-Knubbel

Kennt ihr das? Ihr esst eine Kiwi – mit der klassischen Löffeltechnik – und eine Seite lässt sich supergut rauslöffeln, während die andere sich standhaft weigert. Die Kiwischale zerreißt und die ganze Soße befindet sich überall – nur nicht da, wo sie letztendlich hin soll.

Der Grund dafür ist der Knubbel unter dem Fruchtfleisch. Der hat bestimmt irgendeine furchtbar – wahrscheinlich sogar fruchtbar – wichtige biologische Bedeutung, doch kann man da gentechnisch nichts drehen? Ich meine, man züchtet nun ja auch geschmacklose Riesentomaten. Da dürfte doch die Wegzüchtung des Kiwi-Knubbels ein Kinderspiel sein!