Was macht man, wenn die ersten Bewerbungen verschickt sind und man somit etwas Zeit hat? Zu Hause rumsitzen und warten? Nein. Etwas unternehmen! So sind wir heute zeitig aufgestanden, um uns auf den Weg nach Stuttgart in die Wilhelma zu machen. Schnell ein paar Brötchen geschmiert und auf die ersten der knapp 220 KM gestartet – doch dann ging die Welt unter: Dunkelheit umfing uns und die Sinnflut began. Da das Wetter auch in weiter Ferne nicht besser zu sein schien, haben wir unseren Ausflug abgebrochen, im naheglegenen Nürnberg ausgiebig gefrühstückt und uns ein Alternativprogramm überlegt: Die Nürnberger Lochgefängnisse.

Als wir nach der ca. halbstündigen Führung wieder das Licht erblickten, wähnten wir uns in einer anderen Welt: Strahlender Sonnenschein und keine einzige Wolke am Himmel. Was war passiert? Dimensionssprung? Zeitreise? Aber wie so oft war es nur das liebe Wetter. Nun war es leider schon zu spät für Stuttgart und deshalb gibt es statt vielen bunten Tierfotos eben nur düstere Verließe und Folterinstrumente.
Vielleicht springt heute Nachmittag wenigstens noch ein Freibadbesuch raus, doch man kann es ja nie so genau wissen: Die ersten Wolken ziehen nämlich schon wieder auf.







