Magic Moment

Mein Blick aus dem Fenster hat mir heute um 16:10 Uhr folgendes Bild beschert. Die Sonne ist wie in Zeitraffer hinter den Wolken verschwunden. Man konnte die Bewegung förmlich spüren. Ein kleiner Magic Moment im Arbeitsalltag.

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Allein eine vernünftige Aufnahmemöglichkeit hat gefehlt. Wenn schon eine Kamera im Handy, warum dann keine die im Stande ist brauchbare Fotos zu liefern?

Running Out of Stomach

Da meine Besucherzahlen gestern sowas von in den Keller gerasselt sind und ich trotz mangelnder Zeit für Film- bzw. Seriensichtungen nicht auf meinen wöchentlichen Eintrag verzichten möchte, berichte ich heute kurz von meinem Wochenende.

Aus dem gestrigen Tag hätte man locker drei machen können. Zunächst gab es in aller Frühe ein spontanes Projektmeeting in der Agentur. Da ich danach schon einmal unterwegs war, habe ich die Zeit für Weihnachtseinkäufe genutzt. Keine gute Idee an einem vorweihnachtlichen Samstag. Nachtmittags standen Verwandtschaftsbesuche auf dem Programm und gegen Abend ist unser Patenkind spontan hereingeschneit.

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Danach hat so gegen 20 Uhr endlich der gemütliche Teil des Tages angefangen. Nach wochenlangen Verschiebungen haben wir es gestern endlich einmal wieder zum Running Sushi geschafft. Obwohl wir vergessen hatten zu zählen, haben wir es zu viert bestimmt auf 50 Tellerchen geschafft. Appetit wäre auch dann noch vorhanden gewesen, alleine der Magen wollte nicht mehr so wirklich.

Nach dem Speisemarathon sind wir noch auf ein paar Drinks in einer unserer favorisierten Lokalitäten eingekehrt und hatten so viel Spaß wie schon lange nicht mehr. Man sollte öfter einfach einmal abschalten. Ein letztendlich gelungener – wenn auch nicht wirklich erholsamer – Tag, dessen Ende mit einem 2er im Lotto gekrönt wurde… 😉

Zeitraffer

Nun bin ich bereits seit einem Monat in meinem neuen Job. Ich habe mein erstes Gehalt erhalten und die ersten Hürden genommen. Rückblickend erscheint mir die Zeit unglaublich komprimiert. Es ist so viel passiert. So viel nicht passiert – und all das in so kurzer Zeit.

Ich habe mich immer noch nicht daran gewöhnt nicht mehr selbst an Grafiken, Videos und Animationen zu werkeln. Nicht mehr Dinge einfach auszuprobieren, mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen – und ich vermisse es. Vermisse es wirklich. Ob dieses Gefühl jemals verschwinden wird? Vielleicht im nächsten Monat…

Auch meine Freizeit hat sich verändert. Freunde und Familie werden vernachlässigt – von meinem Medienkonsum einmal ganz zu schweigen. Es wird von Tag zu Tag klarer, wie behütet man doch in der Welt des Studiums noch war – denn letztendlich war man hier einzig und allein für sich selbst verantwortlich.

Das waren meine Gedanken zum Feiertag. Ich werde mich nun wieder den Freizeitpflichten widmen, denn die gibt es ja schließlich auch noch… 😉

Kettenreaktion

Kaum ist meine Freizeit nur noch eingeschränkt verfügbar, komme ich nicht mehr zum Film- bzw. Serienschauen. Zumindest nicht mehr so häufig. Aufgrund dessen fehlt mir natürlich der Stoff zum Bloggen. Ganz davon abgesehen, dass ich abends nicht mehr wirklich vor Energie sprühe. Die Folge von alldem ist ein plötzlicher Besucherschwund. Ist ja auch irgendwie nachvollziehbar. Was also tun?

Am besten einen Beitrag darüber schreiben. Und über die neue Arbeit. Ich kann euch gar nicht sagen, wie ungewohnt es ist nicht mehr an der Umsetzung beteiligt zu sein, sondern nur noch an der Konzeption. Zudem ist alles so neu und fremd. So anders. So gewöhnungsbedürftig. Insofern also ganz natürlich und wie zu erwarten. Ich bin nur einmal gespannt, wie lange die Eingewöhnungsphase dieses Mal andauert.

Inzwischen macht sich der Mangel an Schlaf bemerkbar. Ebenso wie die ersten Anzeichen einer Erkältung. Zudem wächst die Vorfreude auf das Wochenende, an dem ich hoffentlich nicht arbeiten muss.

Nun ist der nächste Besucheransturm erst einmal gesichert und es geht ab auf das sträflich vernachlässigte Sofa! 😉

Schluss mit lustig!

Nachdem ich gestern bereits zu einer spontanen Besprechung in meiner neuen Firma war, wird es morgen früh richtig losgehen. Mein erster richtiger Job. Kein Praktikant. Keine Werkstudent. Kein freier Mitarbeiter. Angestellter.

Bereits die letzte Woche stand ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die Arbeit. Ich habe eine Krankenkasse gewählt, mein Auto durch den TÜV gebracht und Konten eröffnet. So richtig erwachsene Sachen eben.

Nun drückt mir die Daumen, dass der Job Spaß macht und seid geduldig, denn nun wird es hier mit ziemlicher Sicherheit wirklich ruhiger werden. Aber keine Sorge: ‚I’ll be back!‘ 😉

Back to Nature

Damit ihr nicht denkt ich würde meine Freizeit nur noch im Land der filmischen Illusionen verbringen, gibt es heute einmal eine kleine Impression aus meiner fränkischen Heimat. Das Wetter ist im Moment wirklich wunderbar und der Himmel erstrahlt im tiefsten blau – was auf dem Bild (dank Kamerahandy mit dem trägsten CCD ever) überhaupt nicht raus kommt.

Mal sehen wie lange man noch solche Bilder machen kann, bevor das trübe Herbstwetter überhand nimmt…

Still Growing Up

Ich habe heute meinen ersten richtigen Arbeitsvertrag unterschrieben. Unheimlich. Wirklich unheimlich. Es ist nicht so, dass ich mich nicht auf die neuen Herausforderungen freuen würde. Es wirkt nur so bedeutsam. Endgültig. Bestimmend für das weitere Leben.

Natürlich bin ich auch glücklich und dankbar, dass ich so übergangslos ins Berufsleben übertrete – und auch wenn ich meiner jetzigen Firma etwas wehmütig hinterher blicken werde, so bietet ein Neuanfang doch stets aufregende Möglichkeiten.

Startschuss ist am 1. Oktober.

Um es mit Chandlers Worten zu sagen: „Could I be more grown-up?“

Kurzurlaub: Europa-Park

Einige von euch haben meine Abwesenheit in den letzten Tagen vielleicht bemerkt. Dieses Mal war es nicht die Schuld von Zeitdieben, sondern die von meiner Schwester und ihrem Verlobten. Diese sind beide verrückt nach Achterbahnen. Ich dagegen bleibe lieber auf dem Boden. Doch vor ca. 3 Jahren haben sie mich das erste Mal in einen Freizeitpark entführt – und siehe da: Es war wirklich recht unterhaltsam. Zwar ist das Gefahre für mich immer noch eine sehr aufregende bis stressige Angelegenheit, doch erfreue ich mich inzwischen auch an dem kribbligen Gefühl in der Bauchgegend.

Lange Rede, kurzer Sinn: Zum Geburtstag bekam ich dieses Jahr einen Zweitagespass für den Europa-Park in Rust. Folglich haben wir uns letzten Freitag zu viert aufgemacht, um ein spaßiges Wochenende zu verbringen.

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La Montagne des Singes

Am ersten Tag bescherte uns der kurze Abstecher nach Frankreich ein ziemliches Affentheater. Leider haben sich einige Besucher um einiges affiger aufgeführt, als unsere haarigen Verwandten. Auf jeden Fall ein lohnendes Ziel für Affenfreunde.

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Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Am Abend des ersten Tages haben wir nach dem Besuch des Affenbergs noch voller Energie um die Stadt „Carcassonne“ gekämpft und einige Flaschen Wein geleert. Ganz im Gegensatz zum Abend nach dem ersten Tag im Park. An diesem konnten wir uns gerade noch so zum Essen schleppen und sind bereits um 23 Uhr totmüde ins Bett gefallen.

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Europa-Park Tag 1

Der erste Tag im Park war für mich sehr aufregend. So viele Achterbahnen! So schnell und so hoch. Nachdem ich meinen ganzen Mut zusammengenommen hatte, konnte ich die Fahrten jedoch wirklich genießen. Schade aber, dass man sich in manche Bahnen äußerst unbequem zusammenfalten musste. Wer baut denn heute bitte noch Bahnen für eine maximale Körpergröße von 1,95 Meter?

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Europa-Park Tag 2

Am zweiten Tag ging ich die Sache viel entspannter an und habe mich an allerlei lustigen Dingen erfreut. Das Beobachten von Parkbesuchern während des Wartens ist übrigens mindestens genauso unterhaltsam wie die Fahrten selbst.

Am Sonntag haben wir den Park schließlich gegen 17 Uhr verlassen und uns die ca. 300 km in Richtung Heimat aufgemacht. Um 22 Uhr bin ich wie ein Stein ins Bett gefallen. Es war ein wirklich schönes Wochenende, wenngleich ich schon erholsamere erlebt habe… 😉

Growing Up

Ja, nun hat es auch mich erwischt: Ich werde erwachsen. So richtig. Verheiratet, Job, Patenkind. Die Zeichen sind unübersehbar. Als wäre das nicht schon genug hatte ich gestern auch noch Geburtstag. 27. Kinder wie die Zeit vergeht. Ich dachte ja immer, ich kann das Erwachsenwerden noch länger hinausschieben, doch nun habe selbst ich das Gefühl, dass es unabwendbar ist.

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Glücklicherweise haben meine tollen Geschenke – und der Wein – die schweren Gedanken dann irgendwann vertrieben. Das Aufstehen ist heute etwas schwerer gefallen, aber in dem Alter ist das auch nicht mehr so einfach. Auf der Arbeit war es heute dafür recht erfolgreich und ich habe mich – zumindest zu 98% – zu einer Entscheidung durchgerungen.

Abschließen möchte ich nun mit einem kleinen Songzitat:

the whole world screams grow up!
and I know I can, but I don’t know when.

(Limp: Eighteen)

Zeitdiebstahl

Heute war ein sehr (untertrieben) aufregender Tag. Ich will gar nicht weiter ins Detail gehen, aber ich werde mich in den nächsten Tagen entscheiden müssen, wo ich meine berufliche Zukunft beginne. Ich hasse solch schwerwiegende Entscheidungen. Im Leben fehlt einfach Knopf zum Speichern bzw. Laden von Spielständen, falls man einmal die falsche Entscheidung trifft.

Bis zum Start meines richtigen Jobs werde ich die nächsten 4 Wochen noch projektbezogen arbeiten, was sich wohl deutlich in der Zeit niederschlagen wird, die mir zum Lesen bzw. Schreiben von Blogs zur Verfügung steht. Also nicht wundern, wenn es vorerst hier und in euren Kommentaren etwas ruhiger wird. Ich bin noch da draußen und im Moment einfach noch etwas überwältigt von den heutigen Ereignissen – neben dem heutigen Bewerbungsmarathon wurden wir zudem noch gefragt, ob wir Paten sein wollen.

Zu viel für einen Tag. Zu viel Positives, Spannendes, Interessantes, Stressiges, Verwirrendes. Das pralle Leben eben.