Run, Fatboy, Run (247)

Nach fast zwei Wochen voll Schlemmerei und allerlei lustiger Beschäftigungen, war es an der Zeit meinen Körper wieder an den Alltag zu gewöhnen. Also habe ich mich an meinem letzten freien Tag aufgerafft und auf die Laufstrecke gewagt. Wie zu erwarten ging es nicht allzu schnell voran, was ich aber auf die Hitze schiebe. Und nicht auf meinen Trainigsstand. Kann ja gar nicht sein.

Distance: 7.12 km
Duration: 00:43:52
Avg Speed: 9.74 km/h
Avg Pace: 6:09 min/km
Energy: 596 kcal

Über die Zeit möchte ich gar nicht reden, da sie wirklich nicht gut ist. Aber ich habe auch eine gute halbe Minute pausiert, da jemand nach dem Weg fragte. Wird die Pause bei Runtastic eigentlich aus dem Ergebnis herausgerechnet? Auf jeden Fall ist der Anfang wieder gemacht und nun kann der Alltag wieder einkehren. Leider. Seufz.

Im Ohr: Nerdtalk Episode 306

Bayerischer Wald 2013 #1: Tiergarten Straubing

Wie ihr euch denken könnt, habe ich den Urlaub genutzt, um einmal wieder ein paar Fotos zu machen. In den nächsten Tagen werde ich die verschiedenen Etappen unserer Reise durch den Bayerischen Wald bebildern und kurz beschreiben.

straubing_echse

Am Anreisetag haben wir in Straubing einen Zwischenstopp eingelegt, um den Tiergarten zu besuchen. Das hat sich wirklich gelohnt und auch den Kindern viel Freude bereitet.

straubing_baer

Ein paar nette Fotos sind dabei auch entstanden. Für diese Fotoreihe habe ich sie erstmalig auch höher auflösend hinterlegt (erreichbar per Klick auf das jeweilige Bild).

Abenteuer Kind #13: Drei Jahre

Nachdem diese Artikelreihe schon wieder viel zu lange ruht, nehme ich den dritten Geburtstag unseres Zappelinchens zum Anlass, um auch hier einmal wieder in meiner Rolle als Vater in Erscheinung zu treten. Drei Jahre. Es ist unglaublich. Einerseits kann ich mir kaum vorstellen, dass seit dieser irrwitzigen Nacht bereits drei Jahre vergangen sind, andererseits habe ich das Gefühl, dass sie schon immer bei uns gewesen ist. Vatergefühle eben.

drei

Nun ist sie also drei und wird in ein paar Monaten auch in den Kindergarten kommen. Gigantische Schritte. Siebenmeilenstiefel. Mindestens. Seit dem letzten Geburtstag ist auch unglaublich viel passiert: nicht nur die Annäherungsphase mit ihrem einzigen und wahrhaftigen Lieblingsbruder, auch der Besuch der Schnullerfee und der völlig problemlose Abschied von der Windel waren bedeutende Ereignisse. Ist das alles wirklich innnerhalb nur eines Jahres passiert?

elefant_kuchen_2

Doch eigentlich schreibe ich diesen Artikel ja nur für donvanone, denn dieser hatte uns zu einigen wunderbaren Leckereien inspiriert, die wir sogleich in die Tat umgesetzt haben (übrigens funktionieren auch No-Name-Oreos). Der restliche Geburtstag stand, wie man sieht, ganz im Zeichen von Maus, Elefant und Ente. Auf jeden Fall lecker!

eulen_muffins

Da in den letzten drei Jahren etliche Cousins und Cousinen zu unseren zwei Räubern gestoßen sind, ging es auf der Feier entsprechend laut und turbulent zu. Wie eben ein Kindergeburtstag sein muss. Und das Schönste: auch die Erwachsenen wurden zeitweise wieder zu Kindern. Um 23:00 Uhr waren dann endlich die letzten Zeugnisse dieses wilden Nachmittags beseitigt und es wurde ersichtlich, dass der Tag auch bei den Eltern seinen Tribut gezollt hat…

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Glücklicherweise sind Kinderlogik und Realität nicht dasselbe*.

* Das Zappelinchen voller Begeisterung am Tag nach der Feier:
„Noch einmal schlafen, dann habe ich wieder Geburtstag!“

Mehr aus der „Abenteuer Kind“-Reihe…

Run, Fatboy, Run (246)

An manchen Tagen sollte man das mit dem Laufen einfach lassen. Es hat schon damit angefangen, dass ich eine gute Stunde später aus der Arbeit gekommen bin, als eigentlich geplant. Die Kinder hatten mich natürlich sofort in Beschlag genommen und so kam ich noch später los (es ist sowieso wirklich hart sich nach der Wiedersehensfreude noch einmal zum Laufen aufzuraffen). Und dann? Dann hatte es immer noch 25 °C im Schatten…

Distance: 7.09 km
Duration: 00:42:55
Avg Speed: 9.91 km/h
Avg Pace: 6:03 min/km
Energy: 590 kcal

Ich hatte mir heute vorgenommen meine bekannte, mittellange Runde einmal andersherum zu laufen. Wegen der Steigung und so. Leider keine gute Idee, da ich mir zwar so die große Steigung am Anfang spare, doch sich der Rest der Strecke konsequent in gefühlt hunderten von Höhenmetern nach oben schraubt. Aber vielleicht war das auch nur die Wahrnehmung aufgrund der Hitze. Auf jeden Fall habe ich nicht einmal meinen 10 km/h-Schnitt halten können, was kein gutes Zeichen ist. An manchen Tagen sollte man eben einfach zu Hause bleiben.

Im ersten Ohr: Sneakpod #292 – Das Glück der großen Dinge
Im zweiten Ohr: Second Unit #62: Inception

Run, Fatboy, Run (245)

Nachdem es gestern den ganzen Tag geregnet hat und somit auch das verspätete Sonnwendfeuer ins Wasser gefallen ist (d.h. dieses Jahr gibt es keine feurigen Fotos), hatte ich meine läuferischen Ambitionen auf heute verschoben. Das Wetter war gnädig und bescherte mir sogar ein paar Sonnenstrahlen, was bei angenehmen 18 °C durchaus eine Wohltat nach dieser regnerischen Woche war.

Distance: 10.68 km
Duration: 01:03:47
Avg Speed: 10.05 km/h
Avg Pace: 5:58 min/km
Energy: 886 kcal

Da ich noch nicht weiß, ob ich kommende Woche zum Laufen komme, standen wieder einmal die 10 km auf dem Plan. Heute kam ich ziemlich gut voran und war sogar etwas schneller, als beim letzten Lauf auf dieser Strecke. Leider hat mein GPS etwas gesponnen und zeigte meist nur mittelmäßige Signalqualität an, was mich doch leicht irritierte. Letztendlich wurde der Lauf aber korrekt aufgezeichnet und somit bin ich diesen Juni die meisten Kilometer (genauer gesagt 52 km) seit gut eineinhalb Jahren gelaufen – auch wenn es mit dem letzten Tag des Monats eine recht knappe Geschichte war… 😉

Im Ohr: Celluleute Folge #66: Round Up

Run, Fatboy, Run (244)

Nachdem juliaL49 (die zurzeit übrigens recht imposant für einen Halbmarathon trainiert) bei meinem letzten Lauf noch anmerkte, dass 12 °C die optimale Lauftemperatur sei, muss ich hier entschieden widersprechen. Die 32 °C letzte Woche waren sicherlich auch nicht optimal, doch 12 °C? Bei Wind und Nässe? Ende Juni? Nein, da schwitze ich doch lieber – und ja, ich weiß, dass die 12 °C durchaus begründet sind…

Distance: 7.23 km
Duration: 00:42:52
Avg Speed: 10.13 km/h
Avg Pace: 5:55 min/km
Energy: 599 kcal

Insgesamt war ich heute tatsächlich wieder schneller, doch Spaß gemacht hat der Lauf nicht sonderlich. Dennoch musste ich einfach raus. Zuviel um die Ohren, zuviel Zeug im Kopf. Insofern hat sich der Lauf auf jeden Fall gelohnt und ich konnte mein doch sehr negatives Kilometerkonto ein wenig aufbessern. Somit fehlen nur noch 9 km, um auf den Stand des letztjährigen Juni aufzuschließen…

Im ersten Ohr: Second Unit Special #15: Superman 1 & 2
Im zweiten Ohr: Spieleveteranen #50: Gezeichnet und gefilmt

Run, Fatboy, Run (243)

Nachdem ich in der vergangenen Woche aufgrund der extremen Temperaturen (selbst ab 18:00 Uhr immer noch über 30 °C) nicht laufen war, musste ich mich dieses Wochenende auf jeden Fall einmal wieder aufraffen. Dies ist mir schwerer gefallen, als gedacht und so habe ich den Lauf fast bis zum letzten Moment aufgeschoben.

Distance: 10.66 km
Duration: 01:05:39
Avg Speed: 9.74 km/h
Avg Pace: 6:09 min/km
Energy: 892 kcal

Trotz mangelnder Motivation hatte ich mich bereits nach dem ersten Kilometer dafür entschieden, einmal wieder mehr als 10 km zu laufen. Das Wetter war dafür optimal – nicht zu warm und nicht zu kalt – und ich kam recht gut voran. Insgesamt bin ich recht zufrieden, auch wenn ich meinen 10 km/h-Schnitt nicht halten konnte. Heute war eben die Streckenlänge ausschlaggebend und somit konnte ich die Woche ohne Lauf zumindest ein wenig kompensieren.

Im Ohr: Nerdtalk Episode 304

Eine Reise in die Vergangenheit

Den heutigen Nachmittag habe ich damit verbacht, mich im Haus meiner Eltern durch verstaubte Kisten zu wühlen und die Erinnerungen an meine Kindheit in aufheben und wegschmeißen zu sortieren. Kein leichtes Unterfangen, doch darum soll es hier nicht gehen. Beim Stöbern bin ich auch auf Relikte meiner Computer- bzw. Videospiel-Karriere gestoßen, die eine ganze Flut an Erinnerungen ausgelöst haben…

memory_lane_1

Angefangen hatte bei mir alles mit einem C64, der auch heute noch samt Floppy-Drive, Monitor und Nadeldrucker im Keller meiner Eltern steht. Natürlich war mein Hauptargument damals ihn für die Schule und für Hausaufgaben benutzen zu wollen. Eh klar. Wie ich die unzähligen Spielesammlungen (bei denen ein Spiel schlechter als das andere war, die man aber dennoch bis zum Umfallen gespielt hat) erklärt habe, weiß ich heute allerdings nicht mehr…

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Nachdem sich meine Eltern anscheinend daran gewöhnt hatten, dass ich sowieso nur zum Spielen vor dem Rechner sitze, bekam ich Weihnachten 1992 tatsächlich ein SNES geschenkt. Damit sollte eine neue Ära anbrechen. Gefühlt fotorealistische Grafik und Spiele die plötzlich Sinn machten. Das Problem war nur: es gab nicht mehr 30 Spiele für 15 DM – plötzlich sollten die Dinger 150 DM pro Spiel kosten! Somit war eisernes Sparen angesagt – und vielleicht weiß ich diesen Abschnitt meiner persönlichen Videospielgeschichte heute deshalb noch so zu schätzen: weil jedes einzelne Spiel verdient werden wollte – und sei es nur durch eiserne Überredungskünste im Vorfeld von Geburtstagen.

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Nach einer kurzen, aber intensiven Phase mit meinem geliebten Super Nintendo kam pünktlich zu meiner Konfirmation der Wunsch nach einem PC auf. Also habe ich die Nintendo-Konsole verkauft (was ich heute sehr bereue) und all mein Geld in meinen neuen Pentium 75 mit irrwitzigen 16 MB Arbeitsspeicher und einer gigantischen 850 MB Festplatte gesteckt. Man will sich ja nicht lumpen lassen. Der Umstieg vom SNES-„Wing Commander“ zum brandneuen „Wing Commander III: Heart of the Tiger“ raubte mir schier den Atem und ich war der neuen Plattform hoffnungslos verfallen.

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Hatte ich zu Beginn meiner PC-Karriere noch einen topmodernen Rechner, der selbst High-End-Spiele wie „Wing Commander III“ problemlos bewältigte, sah ich mich schon bald mit dem Problem der technischen Weiterentwicklung konfrontiert. Plötzlich war SVGA das Thema und weder CPU noch Grafikkarte wollten da mitmachen. Dennoch habe ich es versucht. Hochtakten, bis der Lüfter heult, Speichererweiterungen und sogar eine 3dfx-Voodoo-Karte mit gigantischen 4 MB-3D-Speicher wurden angeschafft – und plötzlich lief sogar das erste „Quake“ wieder mit brauchbarer Framerate.

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Obwohl ich auch auf den Rechnern nach meinem ersten PC noch ab und zu ein paar Spiele installierte und der Nintendo GameCube noch irgendwo im Regal verstaubt, war meine Spiele-Karriere seit der Ausmusterung des C64, des SNES und meines treuen Pentium 75 auf dem absteigenden Ast. Heute spiele ich leider überhaupt nicht mehr, da Job, Familie und andere Hobbies – wie regelmäßige Leser wissen – meine gesamte Aufmerksamkeit fordern. Dennoch halte ich diese Zeit in seltsam verklärter und warmer Erinnerung. Eine Zeit, als jede neue Power Play, PC Player und Video Games sehnlichst erwartet wurde und die einzige Sorge war, ob man durch diverse Tricks genügend EMS-Speicher in der config.sys und autoexec.bat für die neuesten Spiele freimachen konnte…

Run, Fatboy, Run (242)

Eigentlich war der Plan heute Vormittag laufen zu gehen, als es noch nicht so heiß war. Dann standen die Kinder aber schon um 5:30 Uhr auf der Matte und da ich bis dahin nur ca. vier Stunden Schlaf abbekommen hatte, legte ich mich um 8:00 Uhr lieber noch ein wenig aufs Ohr. Also musste ich bis abends warten, doch selbst um 18:00 Uhr hatte es noch 26 °C im Schatten – und ich möchte gar nicht wissen, wie es auf den sonnigen Streckenabschnitten aussah…

Distance: 7.58 km
Duration: 00:46:35
Avg Speed: 9.77 km/h
Avg Pace: 6:08 min/km
Energy: 634 kcal

Wie zu erwarten, ist die Zeit nicht so besonders. Am Anfang ging es – trotz der langen Steigung, die allerdings größtenteils im Schatten lag – noch recht gut voran, doch ab der Hälfte hatte mich die starke Sonneneinstrahlung – trotz Kopfbedeckung nach Tipp von Rouven – fest im Griff. Insgesamt bin ich ganz froh doch nicht auf die 10 km-Strecke abgebogen zu sein, denn auch nach den 7,5 km war ich schon recht fertig…

Im ersten Ohr: Fortsetzung folgt S03E19 – Die Nutten in Washington sind konservativ
Im zweiten Ohr: Der Game One-Plauschangriff: Die E3 2013

Run, Fatboy, Run (241)

Habe ich nach meinem letzten Lauf noch über Sonne und Hitze gejammert, wäre ich heute nach den ersten paar hundert Metern beinahe umgekehrt, weil es zu regnen begonnen hatte. Immerhin bei angenehmen 15 °C und schließlich ist man(n) ja keine Memme und so bin ich einfach weitergelaufen. Tja, was soll ich sagen? Es war tatsächlich recht angenehm – und es waren glücklicherweise auch keine Hunde unterwegs.

Distance: 6.82 km
Duration: 00:40:12
Avg Speed: 10.18 km/h
Avg Pace: 5:53 min/km
Energy: 564 kcal

Trotz der nicht sonderlich langen Strecke, habe ich mich am Ende ziemlich kaputt gefühlt. Die Zeit war zwar ganz okay, hätte aber durchaus besser sein können. Das Problem ist zurzeit wohl die erste Steigung, die sich beinahe über 2 km hinzieht und gleich am Anfang viel Kraft kostet. Vielleicht sollte ich mir eine gänzlich andere Strecke suchen, doch ohne Feld- und Waldwege bleibt da leider nicht viel…

Im ersten Ohr: Celluleute Folge #64: Knastfilme
Im zweiten Ohr: Sneakpod #289 – Englisch für Anfänger