Heute war der Tag, auf den wir schon alle seit mindestens einem Jahr hinfiebern: Aus unserem Vorschulkind ist ein Schulkind geworden. Auch wenn das Datum schon lange dick im Kalender stand, so hat mich diese Tatsache erst so richtig in den letzten Tagen aus der Bahn geworfen. Und kleines Zappelinchen in der großen Schule? Unfassbar. Somit ist es kaum verwunderlich, dass dieser äußerst turbulente und bedeutsame Tag wie im Flug vergangen ist:
Privates
Run, Fatboy, Run (392)
Heute war irgendwie ein seltsamer Tag. Alles kam mir unglaublich anstrengend vor und ich hatte das Gefühl auf der Stelle zu treten. Und ich spreche noch nicht einmal vom Laufen. Mit der morgigen Einschulung unseres Zappelinchens sind mir zudem unzählige Gedanken über meine Familie, meinen Job, die Vergangenheit und Zukunft und noch viel mehr durch den Kopf gegangen. Irgendwie war ich ziemlich neben der Spur. Hohe Erwartungen an den Lauf und speziell die Zeit (beim Start um 18:15 Uhr hatte es noch über 30 °C) hatte ich also nicht…
Distance: 8.30 km
Duration: 00:44:28
Elevation: 86 m
Avg Pace: 5:21 min/km
Avg Speed: 11.20 km/h
Heart Rate: 167 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 715 kcal
Seltsamerweise kam ich richtig gut vom Fleck und ich fühlte mich zum ersten Mal heute befreit. Klingt seltsam, ist aber so. Aufgrund der Hitze bin ich wieder nur die kurze Waldrunde gelaufen, doch ging es mir dabei richtig gut und ich konnte mein Tempo ohne Probleme halten. Nicht einmal eine Trinkpause musste ich einlegen. Schon seltsam wie es manchmal läuft. Mein Kopf ist zwar immer noch voll, doch fühle ich mich tatsächlich ausgeglichener. Laufen hilft. Das ist super.
Im ersten Ohr: FatBoysRun – Runian #1
Im zweiten Ohr: The Weakerthans
Run, Fatboy, Run (391)
Nachdem ich gestern Abend spontan unseren Kühlschrank aus- und wieder einbauen musste, bin ich nicht mehr zum Laufen gekommen. Also heute morgen. So zumindest der Plan, doch bin ich leider erst gegen 9:30 Uhr losgekommen. Da hatte es dann auch schon wieder 24 °C und die Sonne brannte mir auf den Rücken. Aber egal. Was muss, das muss. Dennoch habe ich mich schon lange nicht mehr so schlecht beim Laufen gefühlt. Aber das muss wohl auch ab und zu sein.
Distance: 10.20 km
Duration: 00:58:53
Elevation: 59 m
Avg Pace: 5:46 min/km
Avg Speed: 10.39 km/h
Heart Rate: 165 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 885 kcal
Ob es an der Hitze oder dem Bier gestern Abend lag? Ich schiebe es auf die Tagesform. Ist manchmal einfach so. Auf jeden Fall bin ich kaum vom Fleck gekommen und hätte am liebsten ein paar Mal abgebrochen. Die Zeit ist entsprechend schlecht, aber darum geht es auch gar nicht. Ich war laufen und das ist die Hauptsache. Inzwischen fange ich schon fast an, mich auf die kälteren Tage zu freuen – aber eben auch nur was das Laufen angeht. Ansonsten werde ich heute das vermutlich letzte Sommerwochenende noch einmal so richtig genießen…
Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 55: Interview Martin Grüning
Im zweiten Ohr: The Postal Service
Run, Fatboy, Run (390)
Kaum arbeite ich zwei Tage, fühle ich mich abends schon wieder ziemlich ausgelaugt. Das mag aber auch damit zu tun haben, dass ich meine Zuckerzufuhr extrem runtergeschraubt habe. War nach all den Leckereien aber auch bitter nötig. Wie dem auch sei: Es war höchste Zeit einmal wieder laufen zu gehen!
Distance: 8.27 km
Duration: 00:53:37
Elevation: 91 m
Avg Pace: 5:16 min/km
Avg Speed: 11.38 km/h
Heart Rate: 170 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 667 kcal
Nach ca. einem Kilometer habe ich noch kurz halt am Schwimmbad gemacht, wo unser Zappelinchen kurz vor der Freischwimmer-Prüfung steht. Aufregend! Danach bin ich nur noch die kleine Waldrunde angegangen, da der Sommer abermals zurück ist und die Sonne bei über 25 °C (im September um 18 Uhr!) ziemlich herunter gebrannt hat. Mit der Zeit und dem Lauf bin ich insgesamt dennoch zufrieden, obwohl ich es auf dem letzten Kilometer wieder einmal mit einer ignoranten Hundehalterin zu tun hatte. Menschen gibt es. Unfassbar.
Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 54: Mit Burger
Im zweiten Ohr: Fall Out Boy
Run, Fatboy, Run (389)
Nachdem wir den letzten langen Urlaubsabend gestern mit Feuer, Marshmallows und Stockbrot gemütlich haben ausklingen lassen, bin ich heute morgen nur schwer aus dem Bett gekommen. Doch so langsam ist es sowieso an der Zeit den Rhythmus wieder umzustellen, also habe ich mich gleich früh aufgemacht und bin Laufen gegangen:
Distance: 10.23 km
Duration: 00:55:38
Elevation: 61 m
Avg Pace: 5:26 min/km
Avg Speed: 11.03 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 154 spm
Energy: 872 kcal
Normalerweise habe ich so meine Probleme die Geschwindigkeit zu steigern, wenn ich erst einmal losgelaufen bin. Heute jedoch bin ich am Anfang gar nicht vorwärts gekommen (5:48 min/km), doch bis zum Ende habe ich mein Tempo noch deutlich gesteigert. Somit ein durchaus erfolgreicher Lauf zum Ende des Urlaubs. Mal sehen, was der September sonst noch so zu bieten hat…
Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 53: Tabea Hochjubeln
Im zweiten Ohr: Blink 182, Nada Surf, The Gaslight Anthem
Erzgebirge 2016 #1: Felsenlabyrinth Wunsiedel
Eigentlich wollten wir dieses Jahr überhaupt nicht in den Urlaub fahren. Schließlich haben wir ein Haus gebaut. Der letzte Urlaub liegt allerdings schon über 3 Jahre zurück und Erholung bzw. einfach einmal etwas anderes sehen war dringend nötig. Somit haben wir kurzfristig drei Nächte in einem Kinderhotel im Erzgebirge gebucht. Die Begeisterung bei unseren Kindern kannte keine Grenzen – zum ersten Mal bewusst woanders übernachten. Eine wirklich große Sache.
Run, Fatboy, Run (388)
Mein Urlaub neigt sich dem Ende zu. Und ich habe in letzter Zeit zu ausführlich geschlemmt. Speziell Whisky, Rum und Schokolade. Man darf ja nichts umkommen lassen. Insofern war es höchste Zeit, mich einmal wieder zu einem Lauf aufzuraffen. Am Morgen jedoch war ich zu müde (mag am Whisky gelegen haben) und somit bin ich erst nachmittags bei sommerlichen Temperaturen auf die Strecke gekommen. Nicht die besten Bedingungen, aber ich war ja selbst schuld.
Distance: 12.57 km
Duration: 01:09:14
Elevation: 128 m
Avg Pace: 5:30 min/km
Avg Speed: 10.89 km/h
Heart Rate: 166 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 1058 kcal
Heute habe ich eine Variation einer bekannten Strecke ausprobiert, was zur längsten Distanz seit dem Halbmarathon im Juli geführt hat. Mit der Zeit bin ich auch recht zufrieden, zumal es speziell auf den Steigungen doch wirklich anstrengend war. Mal sehen, vielleicht komme ich am Sonntag noch einmal zum Laufen und kann damit auch meinen Laufrhythmus für den Alltag wiederfinden…
Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 52: Interview GhostRunner
Im zweiten Ohr: Fortsetzung folgt S06E23 – Blue Dream
Im dritten Ohr: The Weakerthans, Nada Surf, The Gaslight Anthem
Mehr vierzig als dreißig?
Ich habe die Halbzeit zur großen Drei überschritten. Nun geht es unaufhaltsam auf vierzig zu. Ein sehr unwirklicher Gedanke, auch wenn ich mit Frau, zwei Kindern, einem festen Job und neuerdings auch Haus (und Spielhaus) mitten im Leben stehe. Irgendwo ist dann doch die Grenze der Vorstellungskraft erreicht. Aber bis dahin habe ich nun ja noch vier Jahre, um mich mit diesem Gedanken anzufreunden… 😉
Für mich war es der erste Geburtstag im neuen Haus – und damit auch der erste Geburtstag, den wir nicht bei größter Hitze in einer kleinen Dachgeschosswohnung feiern mussten. Somit war es eine große Freude einfach den Grill anzuschmeißen und den sieben anwesenden Kindern beim Toben durch den Garten zuzusehen. Auch wir Erwachsenen hatten unseren Spaß und in einer ruhigen Minuten hätte ich wirklich dankbar für all das sein sollen. Wie es bei so turbulenten Tagen jedoch häufig ist, gab es keine ruhige Minute und somit bleiben am Ende nur die Erinnerungen daran.
Wie ihr auf dem Foto erkennen könnt, wurde ich wieder reichlich beschenkt: Das Highlight ist wohl die Feuerschale für den Garten, die wir im Urlaub hoffentlich noch ausprobieren werden. Ansonsten gab es Praktisches, wie den Montageständer für die Fahrräder, Leckeres, wie etliche Whiskys und Schokoladen, und natürlich auch Unterhaltsames, wie die fünfte Staffel von „Shameless“ und ein Buch, das ein paar Wanderrouten speziell für Kinder enthält. Eigentlich müsste ich nun noch einmal zwei Wochen Urlaub nehmen, um all die tollen Geschenke zu testen. Vielen Dank! 🙂
Run, Fatboy, Run (387)
Da tagsüber zurzeit Temperaturen über 33 °C herrschen, habe ich mich gleich morgens auf den Weg gemacht, um eine Runde zu laufen. Gestartet bin ich gegen 8:00 Uhr, motiviert war ich jedoch nicht. Es hatte auch schon 23 °C, doch noch früher hätte ich es einfach nicht gepackt. In den Ferien schlafen ja selbst unsere Kinder manchmal bis 7:00 Uhr – da darf man keine Minute verschwenden.
Distance: 10.15 km
Duration: 00:55:33
Elevation: 55 m
Avg Pace: 5:28 min/km
Avg Speed: 10.96 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 857 kcal
Ich weiß nicht, ob es am Wetter oder der kleinen, familiären Grillfeier gestern Abend lag, doch so richtig wollte ich nicht vom Fleck kommen. Es war sehr anstrengend und selbst der Boden hat noch Wärme abgegeben. Das wird wieder ein heißer Tag. Insofern bin ich nun froh, es heute gleich früh angegangen zu sein. Bisher ist der August mit aktuell 77 Kilometern mein drittbester Laufmonat in diesem Jahr – und er wird es wohl auch bleiben. Damit bin ich momentan durchaus zufrieden.
Im ersten Ohr: FatBoysRun: Zwischenstopp und Gewinnspiel
Im zweiten Ohr: Rockstah, Blink 182, Gameface, The Weakerthans
Run, Fatboy, Run (386)
Nach dem Schwimmen von heute Vormittag, gab es noch eine zweite Sporteinheit. So langsam wird mir das selbst unheimlich. Es ging aber auch nicht anders, da der morgige Tag schon wieder verplant ist – und so habe ich mich kurz vor Sonnenuntergang um 20:15 Uhr noch auf die Piste gewagt. Übrigens das ersten Mal mit Begleitung, was die Dynamik des Laufes doch noch einmal verändert hat. Deshalb gibt es dieses Mal auch kein klassisches Laufbild:
Distance: 6.01 km
Duration: 00:32:29
Elevation: 74 m
Avg Pace: 5:24 min/km
Avg Speed: 11.10 km/h
Heart Rate: 169 bpm
Stride Frequency: 147 spm
Energy: 473 kcal
Den ersten Kilometer sind wir viel zu schnell angegangen (4:46 min/km) und jeder dachte vom anderen, dass er diese Geschwindigkeit vorgibt. Schön doof. Da es im Wald schon recht dunkel war, wollten wir ohnehin nur eine kleine Runde mit 7 bis 8 km laufen, doch letztendlich musste mein Mitläufer den letzten Kilometer gehen. Ich bin dann noch eine kleine Schleife gelaufen, um wenigstens die 6 km vollzumachen. Einerseits recht unbefriedigend, andererseits war es aber auch tatsächlich nett nicht alleine zu laufen. Das nächste Mal dann aber mit besserer Absprache… 😉
Im Ohr: Gespräche rund ums Laufen









