Bayerischer Wald 2013 #7: Waldwipfelweg

Auch wenn der Urlaub inzwischen schon wieder in fernster Vergangenheit liegt, möchte ich die Bilderserie doch noch zu Ende führen. Am letzten Tag vor unserer Abreise, auf der wir auch noch Einiges erlebt haben, hat es uns auf den nahe gelegenen Waldwipfelweg verschlagen.

waldwipfelhaus

Die erste Besonderheit war bereits das auf dem Kopf stehende Haus, das nicht nur bei den Kindern für offene Münder sorgte. Leider jedoch befand sich diese Attraktion noch im Bau und somit blieb uns nur diese interessante Außenansicht.

ausblick

Der Waldwipfelwegselbst war ein tolles Erlebnis. Man war wirklich hoch über den Wipfeln und hatte eine gigantische Sicht. Aufgrund der Konstruktion hat man selbst das Schwanken der Betonpfeiler gespürt. Wirklich nichts für Leute mit Höhenangst.

unten_oben

Unter dem Waldwipfelweg gab es noch einen Naturerlebnispfad, der mit einigen netten und wissenswerten Elementen aufwarten konnte. Ein wirklich lohnenswerter Besuch. Den Nachmittag verbrachten wir größtenteils mit Packen und im Hotelpool. Auf dem Heimweg hat es uns dann noch ins idyllisch gelegene Kloster Weltenburg am Donaudurchbruch verschlagen…

Bayerischer Wald 2013 #6: Silberberg

Den dritten Tag unseres Urlaubs haben wir größtenteils zum Wandern genutzt. Mit dem Sessellift ging es auf den Silberberg, was schon einmal das erste Abenteuer mit zwei Kindern war. Doch trotz Kraxe, unheimlichem Gewackel und Skepsis fanden alle Beteiligten das Erlebnis letztendlich toll.

silberberg_aussicht

Oben angekommen, wurden wir mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Runter sind wir dann recht gemütlich in gut einer Stunde gelaufen, doch mehr hätten wir unserem Zappelinchen auch nicht zumuten wollen. Immerhin gab es auch am Silberberg eine Sommerrodelbahn, welche natürlich auch gleich ausprobiert wurde.

silberberg_kreuz_2

Nachmittags ging es noch nach Bodenmais und Regen (den Urlaubsstationen meiner Kindheit), was für ein paar nostalgische Gefühle sorgte. Am nächsten – und leider letzten – Urlaubstag, haben wir schließlich noch den örtlichen Waldwipfelweg erkundet…

Bayerischer Wald 2013 #5: Tierpark Lohberg

Am zweiten Tag unserer Reise hat es uns einmal wieder zu den Tieren verschlagen. Im Gegensatz zum Straubinger Tiergarten gab es in Lohberg nur einheimische Tiere zu sehen, was durchaus eine nette Abwechslung war. Zudem hat sich die Anlage gar wunderbar in die umgebende Natur einfügt.

aussicht_lohberg

Erfreulicherweise haben sich selbst die scheuen Tiere, wie z.B. der Luchs blicken lassen. Leider nicht gut genug für ein gelungenes Foto, doch dafür standen Elch und Co. dann umso präsenter parat.

elch_wasser_2

Auch im großen Wolfsrevier war nach anfänglicher Leere Bewegung zu entdecken. Und der große Uhu? Der dachte vermutlich was die verrückten Menschen in der größten Mittagshitze da durch seinen Park hetzen müssen. Schien ihm aber auch recht gleichgültig zu sein.

wolf_uhu

Am späten Nachmittag hat sich unser Zappelinchen dann noch auf den Rücken eines Pferdes geschwungen, was nicht die erwünschte bzw. befürchtete Wirkung hatte – vom Pferdehype bleiben wir also noch ein wenig verschont… 😉

Bayerischer Wald 2013 #4: Sommerrodelbahn

Nach dem doch eher beschaulichen Ausflug ins Glasdorf, ging es zur Rodelbahn. Zunächst hatten wir nur ein Ticket gekauft, da unser Zappelinchen doch eher skeptisch war. Ihr erster Kommentar nach der Fahrt war allerdings ‚Papa, nochmal!‘ – folglich haben wir daraufhin noch eine 6er Karte verbraten…

rodeln

Nach ausgiebigem Gerodel war der Tag auch fast vorbei und wir haben ihn im Hotelpool ausklingen lassen. Am nächsten Morgen sollte es wieder tierisch werden…

Bayerischer Wald 2013 #3: Glasdorf

Der Bayerische Wald ist für seine Glaskunst bekannt und somit hatten wir uns am ersten Tag unseres Aufenthalts für einen Besuch im nahegelegenen Glasdorf entschiedenen. Dessen schön angelegter Park bot nicht nur allerlei obskure Glaskunst, sondern auch etliche Spielmöglichkeiten für unser Zappelinchen.

Neben tatsächlichen Ziegen, Eseln und sonstigen Getiers, gab es auch diese mehr oder weniger nett anzusehenden Schweine zu bewundern. Überhaupt scheint man auf Rostskulpturen zu stehen, die es in jeder erdenklichen Form gab – hier eben nur mit Glas verziert.

glas_sonne

Der Tag war sonnig und ich habe unzählige Glaskunstwerke fotografiert, die ich euch an dieser Stelle aber erspare. Unsere nächste Station war dann eine Sommerrodelbahn, mit der nicht nur unsere Große viel Spaß hatte…

Bayerischer Wald 2013 #2: Kinderhotel

Nach dem Zwischenstopp im Straubinger Tiergarten sind wir bei unserem Hotel angekommen. Aufgrund der unbeständigen Wetterlage in diesem Jahr (entweder 10 °C und Dauerregen oder 35 °C bei brennender Sonne), hatten wir uns für ein Kinderhotel entschieden.

kinderhotel_2

Kinderhotel bedeutet unzählige Indoor- und Outdoor-Spielplätze, ein kindgerechtes Hallenbad und Kinderbeutreuung. Letztere haben wir nicht in Anspruch genommen, da es dank des perfekten Wetters (25 °C bei leichten Wolken) mehr als genug zu unternehmen gab.

aussicht

Das Hotel liegt auf gut 900 Meter und inmitten der Natur. Auch ein Waldwipfelpfad befindet sich in umittelbarer Nähe, doch dazu in einem späteren Eintrag mehr…

Bayerischer Wald 2013 #1: Tiergarten Straubing

Wie ihr euch denken könnt, habe ich den Urlaub genutzt, um einmal wieder ein paar Fotos zu machen. In den nächsten Tagen werde ich die verschiedenen Etappen unserer Reise durch den Bayerischen Wald bebildern und kurz beschreiben.

straubing_echse

Am Anreisetag haben wir in Straubing einen Zwischenstopp eingelegt, um den Tiergarten zu besuchen. Das hat sich wirklich gelohnt und auch den Kindern viel Freude bereitet.

straubing_baer

Ein paar nette Fotos sind dabei auch entstanden. Für diese Fotoreihe habe ich sie erstmalig auch höher auflösend hinterlegt (erreichbar per Klick auf das jeweilige Bild).

Abenteuer Kind #13: Drei Jahre

Nachdem diese Artikelreihe schon wieder viel zu lange ruht, nehme ich den dritten Geburtstag unseres Zappelinchens zum Anlass, um auch hier einmal wieder in meiner Rolle als Vater in Erscheinung zu treten. Drei Jahre. Es ist unglaublich. Einerseits kann ich mir kaum vorstellen, dass seit dieser irrwitzigen Nacht bereits drei Jahre vergangen sind, andererseits habe ich das Gefühl, dass sie schon immer bei uns gewesen ist. Vatergefühle eben.

drei

Nun ist sie also drei und wird in ein paar Monaten auch in den Kindergarten kommen. Gigantische Schritte. Siebenmeilenstiefel. Mindestens. Seit dem letzten Geburtstag ist auch unglaublich viel passiert: nicht nur die Annäherungsphase mit ihrem einzigen und wahrhaftigen Lieblingsbruder, auch der Besuch der Schnullerfee und der völlig problemlose Abschied von der Windel waren bedeutende Ereignisse. Ist das alles wirklich innnerhalb nur eines Jahres passiert?

elefant_kuchen_2

Doch eigentlich schreibe ich diesen Artikel ja nur für donvanone, denn dieser hatte uns zu einigen wunderbaren Leckereien inspiriert, die wir sogleich in die Tat umgesetzt haben (übrigens funktionieren auch No-Name-Oreos). Der restliche Geburtstag stand, wie man sieht, ganz im Zeichen von Maus, Elefant und Ente. Auf jeden Fall lecker!

eulen_muffins

Da in den letzten drei Jahren etliche Cousins und Cousinen zu unseren zwei Räubern gestoßen sind, ging es auf der Feier entsprechend laut und turbulent zu. Wie eben ein Kindergeburtstag sein muss. Und das Schönste: auch die Erwachsenen wurden zeitweise wieder zu Kindern. Um 23:00 Uhr waren dann endlich die letzten Zeugnisse dieses wilden Nachmittags beseitigt und es wurde ersichtlich, dass der Tag auch bei den Eltern seinen Tribut gezollt hat…

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Glücklicherweise sind Kinderlogik und Realität nicht dasselbe*.

* Das Zappelinchen voller Begeisterung am Tag nach der Feier:
„Noch einmal schlafen, dann habe ich wieder Geburtstag!“

Mehr aus der „Abenteuer Kind“-Reihe…

Eine Reise in die Vergangenheit

Den heutigen Nachmittag habe ich damit verbacht, mich im Haus meiner Eltern durch verstaubte Kisten zu wühlen und die Erinnerungen an meine Kindheit in aufheben und wegschmeißen zu sortieren. Kein leichtes Unterfangen, doch darum soll es hier nicht gehen. Beim Stöbern bin ich auch auf Relikte meiner Computer- bzw. Videospiel-Karriere gestoßen, die eine ganze Flut an Erinnerungen ausgelöst haben…

memory_lane_1

Angefangen hatte bei mir alles mit einem C64, der auch heute noch samt Floppy-Drive, Monitor und Nadeldrucker im Keller meiner Eltern steht. Natürlich war mein Hauptargument damals ihn für die Schule und für Hausaufgaben benutzen zu wollen. Eh klar. Wie ich die unzähligen Spielesammlungen (bei denen ein Spiel schlechter als das andere war, die man aber dennoch bis zum Umfallen gespielt hat) erklärt habe, weiß ich heute allerdings nicht mehr…

memory_lane_2

Nachdem sich meine Eltern anscheinend daran gewöhnt hatten, dass ich sowieso nur zum Spielen vor dem Rechner sitze, bekam ich Weihnachten 1992 tatsächlich ein SNES geschenkt. Damit sollte eine neue Ära anbrechen. Gefühlt fotorealistische Grafik und Spiele die plötzlich Sinn machten. Das Problem war nur: es gab nicht mehr 30 Spiele für 15 DM – plötzlich sollten die Dinger 150 DM pro Spiel kosten! Somit war eisernes Sparen angesagt – und vielleicht weiß ich diesen Abschnitt meiner persönlichen Videospielgeschichte heute deshalb noch so zu schätzen: weil jedes einzelne Spiel verdient werden wollte – und sei es nur durch eiserne Überredungskünste im Vorfeld von Geburtstagen.

memory_lane_4

Nach einer kurzen, aber intensiven Phase mit meinem geliebten Super Nintendo kam pünktlich zu meiner Konfirmation der Wunsch nach einem PC auf. Also habe ich die Nintendo-Konsole verkauft (was ich heute sehr bereue) und all mein Geld in meinen neuen Pentium 75 mit irrwitzigen 16 MB Arbeitsspeicher und einer gigantischen 850 MB Festplatte gesteckt. Man will sich ja nicht lumpen lassen. Der Umstieg vom SNES-„Wing Commander“ zum brandneuen „Wing Commander III: Heart of the Tiger“ raubte mir schier den Atem und ich war der neuen Plattform hoffnungslos verfallen.

memory_lane_3

Hatte ich zu Beginn meiner PC-Karriere noch einen topmodernen Rechner, der selbst High-End-Spiele wie „Wing Commander III“ problemlos bewältigte, sah ich mich schon bald mit dem Problem der technischen Weiterentwicklung konfrontiert. Plötzlich war SVGA das Thema und weder CPU noch Grafikkarte wollten da mitmachen. Dennoch habe ich es versucht. Hochtakten, bis der Lüfter heult, Speichererweiterungen und sogar eine 3dfx-Voodoo-Karte mit gigantischen 4 MB-3D-Speicher wurden angeschafft – und plötzlich lief sogar das erste „Quake“ wieder mit brauchbarer Framerate.

memory_lane_5

Obwohl ich auch auf den Rechnern nach meinem ersten PC noch ab und zu ein paar Spiele installierte und der Nintendo GameCube noch irgendwo im Regal verstaubt, war meine Spiele-Karriere seit der Ausmusterung des C64, des SNES und meines treuen Pentium 75 auf dem absteigenden Ast. Heute spiele ich leider überhaupt nicht mehr, da Job, Familie und andere Hobbies – wie regelmäßige Leser wissen – meine gesamte Aufmerksamkeit fordern. Dennoch halte ich diese Zeit in seltsam verklärter und warmer Erinnerung. Eine Zeit, als jede neue Power Play, PC Player und Video Games sehnlichst erwartet wurde und die einzige Sorge war, ob man durch diverse Tricks genügend EMS-Speicher in der config.sys und autoexec.bat für die neuesten Spiele freimachen konnte…

Vatertag 2013

Zum ersten Mal in diesem Jahr kann ich an dieser Stelle ein paar Bilder präsentieren. Das Verhältnis von Fotos mit Kindern zu Fotos ohne Kinder hat sich im letzten halben Jahr aber auch noch einmal drastisch verschoben…

vatertag_1

vatertag_2

vatertag_3

Der Kanal hat zur Spielerei mit den Spiegelungen des Wassers eingeladen, aber leider hatte ich nicht die Zeit in aller Ruhe zu fotografieren. Somit sind nur diese Schnappschüsse entstanden, mit denen ich – im Anbetracht der Umstände – aber durchaus zufrieden bin. Mal sehen, ob die nächsten Bilder wieder über ein viertel Jahr auf sich warten lassen…