Ihr habt es vielleicht gemerkt, dass ich letzte Woche weniger Artikel geschrieben habe und weniger oft laufen war. Die Ereignisse haben sich überschlagen und nachdem wir die Ferien zwischen Urlaub und Betreuung mit meiner Schwester aufgeteilt hatten, waren wir auch sofort mit Urlaub an der Reihe. Es blieb nur noch das Wochenende, um das Wichtigste zu klären und schon ging es ab nach Österreich, genauer gesagt ins Alpendorf bei St. Johann im Pongau. Viel vorgeplant hatten wir also nicht, doch momentan ist es für mich ohnehin hilfreich, Spontanität zu lernen. Da bin ich nämlich eher schlecht drin. Mehr Details gibt es in den nächsten Wochen im Rahmen von Urlaubsberichten. Kurz gesagt: Wir waren viel wandern (siehe Foto unten) und habe die Zeit in der Natur sehr genossen. Zwischendurch gab es Rückmeldung von meiner Mama, dass sich die befürchtete Diagnose bestätigt hat. Morgen Vormittag begleite ich sie zum Arzt und hoffe auf etwas mehr Klarheit, doch vermutlich wird diese erst im Verlauf des Monats kommen. Momentan fühlt sich alles noch recht unwirklich an: Der sehr erholsame, aber auch überstürzt wirkende Urlaub, nun schon wieder zurück zu sein und die Diagnose, die wie eine dunkle Wolke über allem schwebt. Ich bin froh, noch eine Woche frei zu haben, dann parallel noch 40-45 Stunden arbeiten? Das kann ich mir noch gar nicht so recht vorstellen. Nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch eine gute Woche! ☀️

- Es wäre ein Versäumnis, den Urlaub trotz teils schwerer Gedanken, nicht angetreten zu haben.
- Zeitschleifen als erzählerisches Konzept sind seit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ bei mir äußerst populär.
- Viel zu lange habe ich Queer-Cinema-Serien schmählich ignoriert und musste feststellen, dass ich doch schon einige kannte und es noch weit mehr zu entdecken gibt, auch wenn das queere Element nicht an erster Stelle steht.
- Geschichten aus den Augen von Kindern bzw. Jugendlichen zu erzählen ist ein wirklich gekonnter, stilistischer Kniff, der meiner Meinung nach auch für den Erfolg von „Stranger Things“ verantwortlich ist.
- Ich habe mir ja schon länger gewünscht, dass ich in den Bergen laufen kann und Trail-Running macht wirklich Spaß, ist aber auch sehr anstrengend, weshalb ich es bei zwei Läufen belassen habe.
- Menschengemachte Kunst ist deutlich kreativer als jegliche Art von KI-Slop.
- Zuletzt habe ich den Artikel zum Thema Sehnsucht im Rahmen des „Projekt 52“ veröffentlicht und das war nötig, weil ab morgen schon der Juni mit neuen Themen wartet.
Ein paar Eindrücke von unserer schönsten Wanderung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):