Projekt 52 – 2026 #25: Buchstabe

Projekt 52 LogoFür die heutige Aufgabe des Projekt 52 hatte ich keine gute Idee. Als ich einmal wieder im Zimmer des Zwergofanten stand, ist mir das leuchtende „Star Wars“-Logo aufgefallen, das in seinem Regal steht. Ja, es ist nicht nur ein Buchstabe, doch jeder einzelne ist uns bestens bekannt. Wer hätte gedacht, dass sich dieses Logo, das im Jahr 1977 zum ersten Mal auftauchte, einmal so sehr in der Popkultur verankert sein würde? Alternativ hätte ich auch das LEGO-Modell des Logos fotografieren können, das natürlich auch im Regal des Juniors steht:

Eine Ansammlung von Buchstaben, die wirklich jeder kennt

Eine Ansammlung von Buchstaben, die wirklich jeder kennt

Motiv: Eine Ansammlung von Buchstaben, die wirklich jeder kennt
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Top 5 Filme unter 90 Minuten

Von den besten Coming-of-Age-Filmen springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute weiter zu Filmen unter 90 Minuten. Heute kaum noch vorstellbar, doch es gab eine Zeit, da waren 90 Minuten die typische Länge für einen Film. Die folgende Liste beweist, dass es nicht einmal diese Laufzeit braucht, um fantastische Geschichten zu erzählen. Viel Spaß damit! ⏱️

Das Thema für Ausgabe 467 lautet:

Top 5 Filme unter 90 Minuten

  1. „Absolute Giganten“ (1999) mit 80 Minuten – Den Anfang macht ein deutscher Film und zwar einer der besten, die man sich anschauen kann. Sebastian Schipper, den man vermutlich von „Victoria“ kennt, hat hiermit pure Melancholie in ein Drama über Freundschaft und Abschied gegossen. Einer der wirklich perfekten Filme. Ganz großes Kino und all das in nur 80 Minuten.
  2. „Mein Lehrer, der Krake“ (2020) mit 85 Minuten – Weiter geht es mit einem Dokumentarfilm, der die Beziehung zwischen einer Krake und einem Menschen zeigt. Vor allem zeigt er die Beziehung zwischen Natur und Mensch und wie diese Gedankenprozesse lostreten kann sowie emotionale Heilung bietet. Ein sehr bewegender Film, der wohl niemanden kalt lässt. Danach bestellt man sich nie wieder Tintenfisch beim Griechen.
  3. „Once“ (2006) mit 86 Minuten – John Carney macht bekanntermaßen wunderschöne Musikfilme und sein Debüt „Once“ ist immer noch einer der besten. Emotional trifft er bei mir voll in Herz und die Songs sind wunderschön. All das passiert in nur 86 Minuten, was schon an große Erzählkunst grenzt. Ein wunderbarer Film, den ich euch nur ans Herz legen kann.
  4. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) mit 89 Minuten – Nanu, wurde dieser Film nicht erst letzte Woche genannt (und schon unzählige Male zuvor)? Kein Wunder, denn „Stand by Me“ zählt zu meinen Lieblingsfilmen. Rob Reiner erzählt die Geschichte einer Gruppe Heranwachsender so wunderbar dicht und doch leicht, dass es jedes Mal eine Freude ist. Die Schwere kommt erst mit dem Rückblick auf die (eigene) Jungend und die verblichenen Freundschaften von damals.
  5. „Toy Story“ (1995) mit 81 Minuten – Auch ein Animationsfilm darf natürlich nicht fehlen und von diesen laufen etliche unter 90 Minuten. Ich habe mich für „Toy Story“ entschieden, weil er eine ganz persönliche Bedeutung für mich hat. Zudem liegt die kurze Laufzeit bestimmt auch in der technischen Höchstleistung begründet, die Pixar damals hier abgeliefert hat. Vielleicht deshalb auch inhaltlich perfekt auf den Punkt erzählt?

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #781 – Notaufnahme, Bürowoche und Fußball-WM

Das Wochenende ist vorbei und ich fühle mich noch nicht annähernd erholt. Der Start in den Alltag war bei uns etwas holprig: Nachdem Frau bullion Montagnachmittag bei ihrer Hausärztin war, hatte diese sie zur dringenden Abklärung eines Verdachts in die Notaufnahme geschickt. Also schnell das Wichtigste eingepackt (man weiß ja nie) und los ins nächstgelegene Krankenhaus. Die Kinder waren komplett durch den Wind und glücklicherweise sind die Schwiegereltern spontan eingesprungen. Nach vier Stunden in der Notaufnahme und etlichen Untersuchungen, konnte vorerst Entwarnung gegeben werden: Nichts akut Lebensbedrohliches. Über die Woche folgten weitere Untersuchungen und am Freitag kam endlich die Entwarnung. Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen. Dennoch bleibt ein unsicheres Gefühl, denn die Beschwerden sind ja nicht weg. Frau bullion war auf jeden Fall die komplette Woche zu Hause und ich ab Dienstag im Büro. Das war wieder perfektes Timing. Gefühlt kam ich gar nicht zur Ruhe. Das Wochenende hat entsprechend gut getan, war nur leider viel zu kurz. Nächste Woche geht Frau bullion wieder arbeiten und das Bangen um die nächsten Schritte bei meiner Mama geht los. Momentan ist wirklich der Wurm drin. Am Sonntag waren wir dann bei den Schwiegereltern zum Essen eingeladen und abends stand Fußball auf dem Programm. Obwohl ich die Fußball-WM aus unzähligen Gründen am liebsten boykottieren würde (für mich das Einfachste der Welt), haben wir uns Sonntagabend doch das Deutschland-Spiel angeschaut. Schon alleine weil sich die Kids dafür interessieren und sie im Freundeskreis auch nicht komplett außen vor sein sollen. Nun startet die neue Woche und eigentlich kann sie nur besser werden als die letzte. Damit nun auch endlich zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch einen guten Wochenstart! ☀️

Media Monday #781

  1. Fernab vom WM-Trubel habe ich endlich den ersten Teil meines Reiseberichts aus Österreich mit dem Titel „Unsere Ankunft im Alpendorf & Hotel Der Alpenblick“ fertiggestellt.
  2. „Eternals“ hat mich schon länger interessiert und ich war froh, dass es kein 08/15-MCU-Film war.
  3. Es rollt mir die Nägel auf, wenn ich von Elon Musk lese. 🤮
  4. Ein Film braucht eigentlich nur eine packende Coming-of-Age-Komponente, um bei mir zu zünden.
  5. Würde man mich zwingen, ich könnte jeden Tag mit dem Zwergofanten 10 km laufen. Allerdings befürchte ich, dass man eher ihn dazu zwingen müsste. Was ich sagen will: Ich genieße wirklich jeden gemeinsamen Lauf (freiwillig).
  6. „Faculty: Trau keinem Lehrer!“ hätte alle Zutaten, um ein Kultklassiker zu werden und das ist er in manchen Kreisen auch.
  7. Zuletzt habe ich das Thema Baum im Rahmen des „Projekt 52“ umgesetzt und das war einfach, weil mir sofort der passende Baum eingefallen ist.

Das Steelbook des neuen „Running Man“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2026 #24: Baum

Projekt 52 LogoDas heutige Thema für das Projekt 52 habe ich leider zu spät gelesen, denn im Urlaub hätte ich ganz wundervolle Bäume als Motiv dafür gefunden. So allerdings habe ich beim Laufen mit dem Zwergofanten eine Strecke gewählt, welche uns an einem meiner Lieblingsbäume vorbeiführt. Der Baum ist imposant und groß gewachsen, dabei auch sehr ausladend und mächtig. Leider kommt das eher im Frühjahr oder Herbst so richtig zur Geltung, wenn er nicht von Gebüsch und Gestrüpp eingekreist ist. Aber man muss die Dinge eben nehmen, wie sie kommen. Deshalb präsentiere ich hier einen meiner Lieblingsbäume im grünen Kleid:

Einer der imposantesten Bäume auf meinen Laufstrecken

Einer der imposantesten Bäume auf meinen Laufstrecken

Motiv: Einer der imposantesten Bäume auf meinen Laufstrecken
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Die 5 besten Coming-of-Age-Filme

Von den besten Justiz- und Gerichtsfilmen geht es heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu einem meiner liebsten Genres, denn gesucht werden die besten Coming-of-Age-Filme. Es war nicht leicht, mich auf nur fünf Filme zu beschränken und ich habe versucht, einen breiten Mix zu finden. Zwei meiner Favoriten musste ich jedoch unbedingt unterbringen. Viel Spaß mit meiner Liste! 🚸

Das Thema für Ausgabe 466 lautet:

Die 5 besten Coming-of-Age-Filme

  1. „Aftersun“ (2022) – Ganz vorne steht einer der ernsthaftesten Vertreter des Genres. Ein Film, der mich komplett umgehauen hat. Er ist so naturalistisch inszeniert und gespielt, dass man sich der Immersion kaum entziehen kann. Als Vater sowieso nicht. Trotz der tragischen Geschichte besitzt Charlotte Wells‘ Film auch so viel Liebe für seine Figuren, dass es eine Freude ist. Mir kommen beim Schreiben jetzt schon wieder die Tränen.
  2. „Alles steht Kopf“ (2015) & „Alles steht Kopf 2“ (2024) – Nanu, animierte Coming-of-Age-Filme? Ja, tatsächlich und mit die besten ihrer Art. Auch die „Toy Story“-Trilogie hätte hier gut gepasst, doch Rileys Geschichte zeigt das Aufwachsen noch einmal viel eindrucksvoller. Der Kniff, Emotionen zu vermenschlichen und Einfluss auf Rileys Leben nehmen zu lassen, ist nach wie vor famos. Ich wünschte mir wirklich einen dritten Teil, der Rileys Sprung ins Erwachsenenalter zeigt.
  3. „Boyhood“ (2014) – Wenn man an „Boyhood“ denkt, dann steht natürlich sofort der Zeitraum der Dreharbeiten im Vordergrund: Richard Linklater hat seinen Film über 12 Jahre gedreht, um damit das Heranwachsen seines Protagonisten möglichst realistisch abzubilden. Doch der Film ist weit mehr als dieses Gimmick, sprich einer der besten Coming-of-Age-Filme, die man sich anschauen kann. Kann ich wirklich nur empfehlen.
  4. „Die Goonies“ (1985) – Es geht zurück in meine eigene Kindheit bzw. Jugend und damit den Filmen, mit denen ich aufgewachsen bin. Auch wenn „Die Goonies“ eher ein albernes Jugendabenteuer ist, so ist jedoch auch der Coming-of-Age-Aspekt nicht zu verachten. Zudem ist der Film mit so viel Herz erzählt, dass es eine wahre Freude ist. Liebe ich auch heute noch.
  5. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) – Zusammen mit „Die Goonies“ und vielleicht „The Lost Boys“ gehört „Stand by Me“ zur inoffiziellen Coming-of-Age-Trilogie der 1980er Jahre. Gerade dieses Werk, nach einer Kurzgeschichte von Stephen King, besitzt so viele wunderbare Wahrheiten, dass man sich auch als Erwachsener in diese nostalgisch geprägte Geschichte fallen lassen kann.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #780 – Radtour, Schwimmbad und fünf Filme

Die Pfingstferien sind vorbei und somit auch mein Urlaub. Die letzte Woche war stark geprägt von Besuchen bei meiner Mama, was auch Teil des Plans war. Am Montag war ich gleich morgens mit ihr beim Arzt, was keine neuen Erkenntnisse brachte bzw. nur die Diagnose bestätigte. Bis zum nächsten großen Termin heißt es also abwarten. Am Dienstag habe ich mit dem Zwergofanten eine größere Radtour unternommen und natürlich haben wir einen Zwischenstopp bei meiner Mama eingelegt. Am Mittwoch waren wir alle zusammen im Kino und haben uns den wundervollen „Glennkill: Ein Schafskrimi“ angeschaut. Der Donnerstag lockte uns ins Schwimmbad, nicht ohne davor und danach noch bei meiner Mama vorbeizuschauen. Der Zwergofant und ich waren vier Stunden lang komplett im Wasser, was einfach wundervoll war. Die perfekte Ablenkung. Am Freitag begann der Alltag zurückzukehren und es gab Karate-Training und Pizza. Das Wochenende bestand aus einer Mischung aus Vorbereitungen und letzter Erholung. Zudem hat mein Blog seinen 20. Geburtstag gefeiert. Unfassbar, wie die Zeit vergeht. Durchaus ein Meilenstein. Noch mehr freut mich aber, dass wir in der letzten Woche ganze fünf Filme gesehen haben. Das war schon ewig nicht mehr der Fall. Alle weiteren Details dazu findet ihr in meinen Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals. Steht bei euch auch wieder Alltag an? Ich wünsche euch auf jeden Fall einen guten Start in die neue Woche! ☀️

Media Monday #780

  1. Der Gärtner war’s! Da denke ich spontan an „Glennkill: Ein Schafskrimi“, obwohl es dort nicht der Gärtner war. Die die Vermutung passt jedoch sehr gut zum sehr unterhaltsamen Rätselraten dieses ungewöhnlichen Krimis.
  2. „Das Glück hat acht Arme“ geizt nicht mit Twists und Wendungen, die dem Dama durchaus gut zu Gesicht stehen, irgendwann aber auch recht einfach zu durchschauen sind.
  3. Werke mit kulinarischem Überbau/Einschlag können äußerst gelungen sein, wie die besten Filme zum Thema „Essen“ zeigen.
  4. Der Sylvester-Stallone-Klassiker „Cliffhanger: Nur die Starken überleben“ entwickelt eine ganz eigene Faszination, die vor allem dem Schauplatz in den Bergen sowie dem von John Lithgow gespielten Böseweicht entspringt.
  5. Ein moderner (Serien-)Klassiker ist „Stranger Thing“ jetzt schon. Kaum eine zweite Serie der jüngsten Vergangenheit hatte solche einen popkulturellen Einfluss.
  6. Gemütlich ist zwar gut, aber ungemütlich habe ich dennoch als Thema für mein aktuelles „Projekt 52“-Foto gewählt.
  7. Zuletzt habe ich zum zweiten Mal die MCU-Phase-4-Filme „Black Widow“ und „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ gesehen und das war jeweils gute Unterhaltung, weil die Filme durchaus Stärken besitzen, auch wenn sie weit nicht perfekt sind.

Das schöne Mediabook von „Dream Scenario“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2026 #23: (Un-)gemütlich

Projekt 52 LogoMit der heutigen Aufgabe starten wir mit dem Projekt 52 in den Juni. Das Thema ist (un-)gemütlich und lässt somit einen gewissen Interpretationsspielraum zu. Ich habe Saris Artikel mit den neuen Themen am letzten Urlaubstag gelesen, als wir bereits mit dem Packen begonnen hatten, um am nächsten Morgen bereit für die Abreise zu sein. Das Zimmer stand also voller Koffer und Taschen. Die Gemütlichkeit der letzten Tage war wie weggeblasen. Folglich habe ich mich für die ungemütliche Variante entschieden. Kein sonderlich stilvoll inszeniertes Foto, aber eben eines, das die Ungemütlichkeit eines letzten Urlaubstags unterstreicht. Gemütliche Einblicke bekommt ihr hoffentlich bald im Rahmen eines ausführlichen Urlaubsrückblicks:

Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise

Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise

Motiv: Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Die 5 besten Justiz- & Gerichtsfilme

Wir verlassen die besten Queer-Cinema-Serien und springen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den fünf besten Justiz- & Gerichtsfilmen. Zwar habe ich von diesen einige gesehen, doch wirklich Eindruck hinterlassen haben nur die wenigsten. Gerade die John-Grisham-Thriller verschwimmen in meiner Erinnerung zu einem Brei. Deshalb sieht meine Top 5 nun folgendermaßen aus… 🧑‍⚖️

Das Thema für Ausgabe 465 lautet:

Die 5 besten Justiz- & Gerichtsfilme

  1. „Die Fremde in dir“ (2008) – In Ermangelung an Alternativen hat es auch dieser Selbstjustiz-Thriller auf meine Liste geschafft, den ich als sehr packend in Erinnerung habe. Er spielt weniger im Gericht, stellt sich die Frage der Justiz aber durchaus. Dabei ist er durchaus kontrovers und ich weiß nicht, wie ich ihn heute wahrnehmen würde. Er hat auf jeden Fall Eindruck bei mir hinterlassen, so dass ich mich auch nach 18 Jahren noch an das bedrückende Gefühl der Sichtung erinnern kann.
  2. „Eine Frage der Ehre“ (1992) – Zweifellos einer der großen Klassiker des Genres. Vom leider viel zu früh verstorbenen Rob Reiner famos inszeniert und herausragend gespielt. Die Kernsätze des Films kennt man aus unzähligen Parodien. Habe ich selbst viel zu spät entdeckt und kann das prägende Gerichtsdrama doch nur empfehlen.
  3. „‚JFK: Tatort Dallas“ (1991) – Ich weiß noch genau, wie sehr mich das Mammutwerk von Oliver Stone damals zu packen wusste. Völlig egal, wer tatsächlich hinter dem Anschlag auf JFK steckte, Oliver Stone verkauft seine Version so immersiv, dass man sich ihr für die Laufzeit des Films kaum entziehen kann. Die Frage ist nur: Welche Fassung ist besser? Diese oder die Parodie in der „Seinfeld“-Episode „The Boyfriend“ (ebenfalls mit Wayne Knight)?
  4. „Sleepers“ (1996) – Einer dieser Filme, die ich damals häufiger im TV gesehen habe. So wie auch die John-Grisham-Verfilmungen, welche ich seltsamerweise komplett für diese Liste ignoriert habe. Gerade die Jahrzehnte umspannende Geschichte hatte es mir angetan. Bedrückend und sehenswert zugleich.
  5. „Zwielicht“ (1996) – Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr großartig an diesen Film erinnern. Nur noch an die Darsteller:innen und dass es am Ende einen ziemlichen Twist gab. Sollte ich definitiv einmal wieder schauen, denn ich habe den Film als sehenswert abgespeichert.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #779 – Wanderurlaub, schwere Gedanken und Trail-Running

Ihr habt es vielleicht gemerkt, dass ich letzte Woche weniger Artikel geschrieben habe und weniger oft laufen war. Die Ereignisse haben sich überschlagen und nachdem wir die Ferien zwischen Urlaub und Betreuung mit meiner Schwester aufgeteilt hatten, waren wir auch sofort mit Urlaub an der Reihe. Es blieb nur noch das Wochenende, um das Wichtigste zu klären und schon ging es ab nach Österreich, genauer gesagt ins Alpendorf bei St. Johann im Pongau. Viel vorgeplant hatten wir also nicht, doch momentan ist es für mich ohnehin hilfreich, Spontanität zu lernen. Da bin ich nämlich eher schlecht drin. Mehr Details gibt es in den nächsten Wochen im Rahmen von Urlaubsberichten. Kurz gesagt: Wir waren viel wandern (siehe Foto unten) und habe die Zeit in der Natur sehr genossen. Zwischendurch gab es Rückmeldung von meiner Mama, dass sich die befürchtete Diagnose bestätigt hat. Morgen Vormittag begleite ich sie zum Arzt und hoffe auf etwas mehr Klarheit, doch vermutlich wird diese erst im Verlauf des Monats kommen. Momentan fühlt sich alles noch recht unwirklich an: Der sehr erholsame, aber auch überstürzt wirkende Urlaub, nun schon wieder zurück zu sein und die Diagnose, die wie eine dunkle Wolke über allem schwebt. Ich bin froh, noch eine Woche frei zu haben, dann parallel noch 40-45 Stunden arbeiten? Das kann ich mir noch gar nicht so recht vorstellen. Nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch eine gute Woche! ☀️

Media Monday #779

  1. Es wäre ein Versäumnis, den Urlaub trotz teils schwerer Gedanken, nicht angetreten zu haben.
  2. Zeitschleifen als erzählerisches Konzept sind seit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ bei mir äußerst populär.
  3. Viel zu lange habe ich Queer-Cinema-Serien schmählich ignoriert und musste feststellen, dass ich doch schon einige kannte und es noch weit mehr zu entdecken gibt, auch wenn das queere Element nicht an erster Stelle steht.
  4. Geschichten aus den Augen von Kindern bzw. Jugendlichen zu erzählen ist ein wirklich gekonnter, stilistischer Kniff, der meiner Meinung nach auch für den Erfolg von „Stranger Things“ verantwortlich ist.
  5. Ich habe mir ja schon länger gewünscht, dass ich in den Bergen laufen kann und Trail-Running macht wirklich Spaß, ist aber auch sehr anstrengend, weshalb ich es bei zwei Läufen belassen habe.
  6. Menschengemachte Kunst ist deutlich kreativer als jegliche Art von KI-Slop.
  7. Zuletzt habe ich den Artikel zum Thema Sehnsucht im Rahmen des „Projekt 52“ veröffentlicht und das war nötig, weil ab morgen schon der Juni mit neuen Themen wartet.

Ein paar Eindrücke von unserer schönsten Wanderung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2026 #22: Sehnsucht

Projekt 52 LogoHeute steht schon die letzte Ausgabe des Projekt 52 im Mai an. Ich hatte mich bereits vor den unschönen Entwicklungen der letzten Tage für dieses Motiv entschieden, um das Thema Sehnsucht abzubilden. Irgendwie passt es immer noch sehr gut. Weil es für die Sehnsucht nach einfacheren Zeiten steht, die sorgenfreie Kindheit der 1980er Jahre, eingeschworene Freunde und fantastische Abenteuer. Also alles Gründe, warum „Stranger Things“ solch eine populäre Serie ist. Natürlich war damals nicht alles besser und Nostalgie ist eben meist positiv verklärt. Doch genau dieses Gefühl löst das Motiv bei mir aus. Die Kinder haben mir zum Vatertag thematische passende Geschenke gemacht: Vom Zwergofant bekam ich das Drehbuch der ersten Staffel und vom Zappelinchen das T-Shirt zur fünften Staffel. Gerade in der momentanen Situation sind dies Nebensächlichkeiten, über die ich mich stets freue. Popkultureller Eskapismus hilft doch irgendwie immer:

Das Drehbuch zur 1. Staffel und das T-Shirt zur 5. Staffel von "Stranger Things"

Das Drehbuch zur 1. Staffel und das T-Shirt zur 5. Staffel von „Stranger Things“

Motiv: Das Drehbuch zur 1. Staffel und das T-Shirt zur 5. Staffel von „Stranger Things“
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Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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