Den letzten freien Tag des Weihnachtsurlaubs nutze ich natürlich noch einmal, um entsprechend zeitig die aktuellen Fragen des Medienjournals zum Filmgeschehen zu beantworten. In diesem Sinne: Willkommen zum ersten offiziellen Media Monday 2013 und allen Teilnehmern sowie natürlich Wulf ein filmreiches Jahr!

- Joe Pesci gefiel mir am besten in „GoodFellas“ als Tommy DeVito und in „Kevin: Allein zu Haus“ als Harry – ich kann mich einfach nicht entscheiden.
- Robert Zemeckis hat mit „Zurück in die Zukunft“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er damit meine erste Neugier für Filme geweckt hat und die Trilogie auch heute noch zwei meiner Lieblingsfilme enthält.
- Julia Stiles gefiel mir am besten in der 5. Staffel von „Dexter“.
- Eure Meinung zur Zensur- und Indizierungspolitik in Deutschland: Gerechtfertigt, egal oder absolute [zensiert]?
Ohje, ein Thema über das ich mich seitenweise auslassen könnte, doch es ist schon spät und deshalb nur soviel: Jugendschutz ist wichtig und oftmals werden Filme noch viel zu niedrig eingestuft, doch die Bevormundung erwachsener Bürger durch Zensur und Indizierung von Unterhaltungsmedien geht gar nicht – zumal dies die scheinbar gefährdete Klientel ja ohnehin nicht davon abhält sich die indizierten oder zensierten Werke in voller Pracht zu beschaffen. - Dass viele die Originalfassungen von Filmen und Serien bevorzugen steht außerfrage und ist insbesondere im Englischen ja durchaus gut verständlich, wie aber handhabt ihr es – sofern ihr ebenfalls dieser Gattung angehört – mit Produktionen aus Ländern, deren Sprache euch überhaupt nicht geläufig ist?
Ehrlich gesagt schaue ich zu bestimmt 95% englischsprachige Filme und zu 100% englischsprachige Serien, weshalb sich die Frage kaum stellt. Im Fall der Fälle wird aber meist die Synchro geschaut, wenngleich ich durchaus auch solche Originalfassungen mit Untertiteln ansehen würde. - In letzter Zeit versuchen immer mehr Serien – wie Filme es schon länger tun – mit Sex und Gewalt, sprich Blut und Brüsten, Zuschauer anzulocken (zumindest wird ihnen das gerne unterstellt). Wie ist eure Meinung (gerne anhand eines oder mehrerer Beispiele)?
Solange sich diese Elemente gut in die Handlung einfügen (z.B. „Boardwalk Empire“), stört es mich nicht. Wenn Serien dagegen fast schon zum Softporno ohne Handlung verkommen (z.B. die 3. Staffel von „Californication“), dann muss ich das nicht haben. In letzter Zeit sind mir übertriebene Nacktheiten besonders in „Game of Thrones“ aufgefallen, was zwar recht nett anzusehen ist und auch irgendwie in diese Welt passt, doch fällt der Fokus darauf – besonders im Vergleich zu Romanvorlage – schon extrem auf. - Mein zuletzt gesehener Film ist „Gesetz der Rache“ und der war spannend und unterhaltsam, weil er viele Wendungen hatte, die man nicht unbedingt voraussehen konnte.








