Media Monday #72

Es ist noch Montag und ich bearbeite tatsächlich den Media Monday. Wer hätte das gedacht? Während ich darauf warte, dass das Zappelinchen endlich einschläft, und ich mich an den liegen gebliebenen Haushalt machen kann, sind die Fragen des Medienjournals einfach der perfekte Zeitfüller. Oder vielleicht doch lieber ein kurzes Nickerchen?

  1. Ciarán Hinds gefiel mir am besten in „Rome“ – vermute ich zumindest.
  2. John Ford hat mit einem seiner Filme seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich das aufgrund der Unkenntnis seiner Werke bisher nicht besser einschätzen kann.
  3. Keri Russell gefiel mir am besten in „Waitress“ und der TV-Serie „Felicity“.
  4. Ein Film, den jeder meiner Meinung nach einmal gesehen haben sollte ist für mich „Der Zauberer von Oz“, weil der Film auch heute noch unglaublich unterhaltsam ist und er zudem die Grundlage für unendlich viele popkulturelle Anspielungen ist.
  5. Ein Buch, das jeder meiner Meinung nach einmal gelesen haben sollte ist für mich „Per Anhaltder durch die Galaxis“, weil das Leben ohne Douglas Adams‘ Humor einfach ein gutes Stück trauriger wäre.
  6. Ein Ereignis, das jeder meiner Meinung nach einmal erlebt haben sollte ist für mich die Geburt des eigenen Kindes, weil das Leben dadurch – in jeder Hinsicht – in ein ganz neues Licht gerückt wird.
  7. Meine zuletzt gesehene Film Serie ist eine Episode der dritten Staffel von „Happy Endings“ und die war soweit ich aufmerksam war recht unterhaltsam, weil die Charaktere und Schauspieler inzwischen wunderbar miteinander harmonieren.

Media Monday #71

Nach einem verlängerten Wochenende voll hoffnungsvollen Wartens bin ich nun total fertig – dabei hat sich noch gar nichts getan. Das Warten geht also noch maximal eine Woche lang weiter. Dabei bin ich doch so ungeduldig. Was also tun? Richtig, am besten ich lenke mich mit den aktuellen Fragen des Medienjournals zum Thema Film ab…

  1. Karl Urban gefiel mir am besten in „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“.
  2. Tobe Hooper hat mit „The Texas Chainsaw Massacre“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film auch heute noch verstörend ist und man glaubt mehr zu sehen, als eigentlich explizit gezeigt wird.
  3. Mary Stuart Masterson gefiel mir am besten in „Grüne Tomaten“.
  4. Egal ob Film oder Buch, darf es gerne etwas übersinnlich werden oder habt ihr die Geschichte doch lieber in der harten Realität verhaftet?
    Mal so, mal so. Generell mag ich übernatürliche Handlungselemente, sofern sie zur Geschichte passen. Oft meinen Drehbuchautoren ja leider sich zwischen Figurenzeichnung, Geschichte und Dramaturgie auf der einen und übernatürlichen Elementen auf der anderen Seite entscheiden zu müssen – es gibt glücklicherweise aber auch sehenswerte Ausnahmen.
  5. Historienfilme gibt es ja wie Sand am Meer: Welches Setting, welche Epoche ist euch die liebste? Oder mögt ihr gar grundsätzlich überhaupt keine historischen Filme?
    Normalerweise stehe ich Historienfilmen eher skeptisch gegenüber, da sie mir oft – unberechtigterweise – langweilig erscheinen. Zurzeit bin ich z.B. fasziniert von den 1920er Jahren, die in der TV-Serie „Boardwalk Empire“ beeindruckend dargestellt werden – dabei habe ich mich lange gegen die Serie gesträubt, da ich dachte die Epoche würde mich nicht interessieren. Weit gefehlt!
  6. Vielen Filmen wird oft mangelnder Tiefgang vorgeworfen. Doch woran erkennt man eigentlich Tiefgang in Filmen? Poetische Bildsprache, endlose Dialoge, innere Monologe, detailliert gezeichnete Figuren etc pp.?!?
    Das Wichtigste sind für mich wohl tatsächlich die Charaktere. Mit diesen steht und fällt eine Geschichte. Weiterhin muss die Handlung ausreichend komplex sein, doch bin ich auch hier eher geneigt Kompromisse einzugehen, als bei den Figuren.
  7. Meine zuletzt gesehene Film Serie ist eine Episode der sechsten „Bones“-Staffel und die war wie immer recht unterhaltsam, weil ich die Charaktere immer noch recht gerne sehe und der Fall ausreichend abstrus war.

Media Monday #70

Nachdem nach einer weiteren durchwachten Nacht so langsam Zweifel aufkommen, ob das mit dem zweiten Kind – das wohlgemerkt noch nicht da ist – tatsächlich so eine gute Idee war, versuche ich mich nun mit den aktuellen Fragen des Medienjournals wachzuhalten.

  1. Brad Pitt gefiel mir am besten in „Fight Club“ und natürlich „Burn After Reading“ als Fitness-Freak, wobei er auch in „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ sehr gut gespielt hat – ein Film, den leider niemand zu mögen scheint.
  2. Alfred Hitchcock hat mit „Cocktail für eine Leiche“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film nicht nur ein technisches Meisterstück ist, sondern auch inhaltlich viel für den Zuschauer bereithält.
  3. Kate Beckinsale gefiel mir am besten in „Underworld“, wobei sie in „Motel“ vermutlich besser war.
  4. Es gibt ja an allerlei Orten zu allerlei Zeiten immer mal wieder Zombie-Walks, die sich auch großer Beliebtheit erfreuen. Aber warum eigentlich immer nur Zombies? Welche Themen-Walks würdet ihr euch mal wünschen?
    Zombie-Walk? Bei mir bleiben Zombies und Co. schön auf dem Bildschirm. Vermutlich bin ich auch einfach zu alt für den Scheiß…
  5. Welches Buch hat euch am meisten enttäuscht, nachdem ihr es auf Empfehlung gelesen habt?
    Da muss ich nicht lange überlegen: „Schattenmond“ von George Lucas und Chris Claremont. Das Buch sollte der Nachfolger zu „Willow“ – einem meiner Lieblingsfantasyfilme – sein, doch war es letztendlich eine einzige Katastrophe. Die Empfehlungen kamen allerdings auch aus dem Netz…
  6. Ausprägungen der Science-Fiction gibt es viele, aber welche Zukunftsvisionen sind euch die Liebsten? Hochtechnisiert oder doch lieber rückständig und dreckig, mit Aliens oder lieber ohne, Endzeitstimmung oder epische Utopien/Dystopien?
    Da kann und möchte ich mich nicht festlegen. Wichtig ist für mich nur, dass die Zukunftsvision durchdacht und in sich stimmig ist. Nur schöne Bilder reichen da nicht aus, auch kleinste Details müssen uns Zuschauern das Leben in dieser Zukunftswelt nahebringen. Wenn man die Regeln nicht hinterfragen muss, hat das Setting schon halb gewonnen.
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist „The Ides of March: Tage des Verrats“ und der war teils ganz schön bitter, weil George Clooney uns nach dem idealistischen Start an den harten Spielregeln des US-Wahlkampfs teilhaben lässt.

Trick or Treat: Das Halloween Nasch-Stöckchen

Auch wenn Halloween dieses Jahr bei mir wohl nicht entsprechend zelebriert wird, werde ich das mir zugeworfene Nasch-Stöckchen des Intergalactic Ape-Man natürlich hingebungsvoll beantworten. Die Antworten des Initiators sind übrigens auch einen Blick wert…

  1. Trick or Treat?
    Da Halloween immer öfter von randalierenden Halbstarken missbraucht wird, oder Arschlochkinder ohne Kostüm versuchen Süßigkeiten abzugreifen, bleibt die voraussichtlich Tür zu.
  2. Popcorn: Salzig oder süß?
    Wenn schon Popcorn, dann süß. Bin aber kein großer Fan.
  3. Nachos oder Popcorn?
    Ganz klar Nachos. Aber nicht im Kino, denn da finde ich schon den Geruch meist penetrant und eklig.
  4. Chips oder Schokolade?
    Natürlich beides in Kombination. Ein wenig salzig, dann wieder süß, dann wieder salzig, dann wieder…
  5. Marke oder Discounter?
    Eine gesunde Mischung aus beidem. Viele Discounter-Leckereien sind wirklich schmackhaft, andere Sachen (insbesondere Chips) eher grenzwertig.
  6. Spontan oder Vorrat?
    Eher Vorrat, der dank wöchentlichem Familieneinkauf auch immer wieder recht zügig aufgefüllt wird. Mjam!
  7. Tanke oder Supermarkt?
    Nur Supermarkt. An der Tanke lasse ich schließlich schon genug Geld für teuren Sprit.
  8. Taschengeld oder Dispo?
    Süßigkeiten auf Dispo kaufen? So groß ist der Verbrauch dann auch wieder nicht.
  9. Light oder normal?
    Kommt darauf an. Zwar sind ein paar fettreduzierte Chipssorten ganz schmackhaft, aber so generell machen Light-Produkte bei Leckereien ja irgendwie nicht viel Sinn, oder?
  10. Schüssel oder Tüte?
    Ganz eindeutig Schüssel. Da ich zu 99% während des Konsums von Filmen oder Serien knabbere, würde mich das Geraschel der Tüten nur nerven.
  11. Ritual oder rein damit?
    Bei so manchen Naschereien gibt es durchaus ein gewisses Ritual, wobei der Begriff Ritual wahrscheinlich zu hoch gegriffen ist. So befreie ich nussige M&Ms schon ganz gerne vom Schokomantel, bevor ich die Nuss knacke usw.
  12. Zu welcher Gelegenheit naschst und knabberst du?
    Meistens zu Hause und noch häufiger vor dem Fernseher. Ganz das Klischee eben, wobei ich meist nur am Wochenende schwach werde. Ansonsten bei Feierlichkeiten jeglicher Art. Unter der Woche kann ich größtenteils ganz gut darauf verzichten.
  13. Dein ganz persönlicher Favorit?
    Generell muss es Schokolade sein. Mit Fruchtgummis o.ä. kann ich nicht wirklich viel anfangen. Schokolade auch gerne in Kombination mit Nuss und/oder Nougat (beides auch gerne alleine für sich). Marzipan mag ich besonders im Winterhalbjahr auch sehr gerne. Bei Chips brauche ich dagegen Abwechslung: mal klassisch salzig, dann wieder Sweet Chili, Nachos o.ä.

Wer will darf sich das Stöckchen gerne nehmen. Noch ist ja etwas Zeit bis Halloween… 🙂

Media Monday #69

Nachdem das Wochenende entgegen diverser Wettervorhersagen doch nicht spätsommerlich warm und sonnig war, geht es am heutigen Montag nass, neblig und kalt weiter. Glücklichwerweise kann man sich wenigstens auf die wöchentlichen Fragen des Medienjournals verlassen…

  1. Heinz Erhardt gefiel mir am besten in „Drei Mann in einem Boot“ – allerdings ist die Nennung des Titels eher exemplarisch, da es wohl der Film mit Heinz Erhardt ist, an den ich mich noch am besten erinnern kann.
  2. Terry Gilliam hat mit „Brazil“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film es scheinbar mühelos schafft gleichzeitig eine urkomische Satire, ein beängstigendes Horrorszenario und ein imposanter Sci-Fi-Film zu sein.
  3. Kate Winslet gefiel mir am besten in „Titanic“ – ja, wirklich!
  4. Spaghetti Western mit Terence Hill und Bud Spencer unterhalten mich immer noch am besten.
  5. Welche Dekade oder welches Jahrzehnt filmischen Schaffens hat euch am meisten beeinflusst/geprägt?
    Wohl eindeutig die 1980er und 1990er Jahre. Die Jahrzehnte eben, deren Werke ihren Weg über unzählige TV-Ausstrahlungen (Jugendklassiker wie „The Goonies“) und später Videotheken („The Terminator“ und andere Actionklassiker) in mein filmisches Bewusstsein gefunden haben.
  6. Film und Theater sind sich in vielen Punkten ähnlich und doch grundverschieden. Wo liegen für euch die Vorzüge des einen wie des anderen Mediums?
    Theater ist mir leider oft zu statisch und gewollt anspruchsvoll. Dennoch habe ich auch schon ein paar famose Aufführungen (z.B. „Arsen und Spitzenhäubchen“ oder „Die 12 Geschworenen“) gesehen, die wiederum auch sehr gut als Film funktionieren. Eine gelungene Theateraufführung ist aufgrund der Live-Atmosphäre auf jeden Fall immer etwas Besonderes.
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist „Hell“ und der war mitreißend, unterhaltsam und insgesamt eine positive Überraschung, weil er bewiesen hat, dass deutsche Genre-Filme durchaus funktionieren können.

Media Monday #68

Nach dem viel zu kurzen Wochenende, warten auch schon wieder die aktuellen Fragen des Medienjournals auf ihre Beantwortung. Dieses Mal setzt Wulf wieder verstärkt auf unseren Einsatz und wir wollen ihn einmal nicht enttäuschen…

  1. Bei der Schauspieler-Frage hat mir bis dato Nathan Fillion gefehlt, weil er nicht nur einer der sympathischsten, sondern auch einer der bedeutendsten (you heard me!) Schauspieler seiner Generation ist sein sollte.
  2. Bei der RegisseurInnen-Frage hat mir bis dato Joss Whedon gefehlt, weil er nicht nur Nathan Fillion groß rausgebracht hat, sondern weil er auch der größte Geschichtenerzähler unter den Nerds ist.
  3. Bei der Schauspielerinnen-Frage hat mir bis dato Keri Russell gefehlt, weil ich sie bereits seit „Felicity“ sehr gerne sehe und sie in „Waitress“ (übrigens auch mit Nathan Fillion) gezeigt hat, dass sie auch wirklich spielen kann.
  4. Es gibt ja zahllose Film-Communities und Foren. Nutzt ihr diese und wenn ja, welche und warum?
    Meine bevorzugte Film-Community sind wohl die Blogs in meiner Blogroll. Ansonsten nutze ich das Forum von Cinefacts.de – und das schon seit immerhin 10 Jahren, als die Seite noch unter DVD-Inside bekannt war.
  5. Mein nächster Kinobesuch steht definitiv an für „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“.
  6. Wenn du jemandem, den du nicht kennst (und somit auch nicht seinen Geschmack), drei Filme empfehlen sollst, für welche würdest du dich entscheiden?
    Ich würde vermutlich erst einmal gar keine Filme empfehlen, sondern direkt nachfragen, was sie oder er denn gerne für Filme sieht. Auf dieser Grundlage lassen sich dann vermutlich ein paar sinnvolle Empfehlungen abseits der sowieso bereits bekannten Werke aussprechen.
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist „The Avengers“ und der war allerbestes Popcornkino, weil Joss Whedon die bekannten Charaktere mit der nötigen Gruppendynamik versehen hat und er inszenatorisch auf den Putz hauen durfte.

Media Monday #67

Heute früh hat das Thermometer 1 °C angezeigt. Eigentlich hätte ich mich am liebsten wieder ins Bett gekuschelt, doch ich bin aufgestanden und nun sitze ich am Rechner und beantworte die aktuellen Fragen des Medienjournals zum kunterbunten Filmgeschehen. Wenn das kein Einsatz ist…

  1. Christoph Waltz gefiel mir am besten in „Inglourious Basterds“.
  2. Mathieu Kassovitz hat mit „Die purpurnen Flüsse“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich „Hass“ noch nicht gesehen habe und „Babylon, A.D.“ einfach kein guter Film ist.
  3. Nicole Kidman gefiel mir am besten in Baz Luhrmans grandiosem „Moulin Rouge“.
  4. Medien sind ja bekanntermaßen ein weites Feld. Welche Arten von Medien konsumiert ihr (neben dem attestierten Filmekonsum)?
    Da bin ich sehr multimedial veranlagt, denn neben Filmen und Serien lese ich sehr gerne, beschäftige mich – wen wundert es – ausführlich mit Online-Medien und liebe gute Musik. Wenn es die Zeit zulassen würde, hätte ich wohl auch eine aktuelle Konsole zu Hause stehen und würde verstärkt Comics lesen – aber man kann eben nicht auf allen medialen Hochzeiten tanzen…
  5. Ausufernde Gewalt in Filmen ist manchmal abstoßend und schockierend (z.B. „Blood Diamond“), manchmal urkomisch (z.B. „Braindead“), teils durchaus unterhaltsam (z.B. „Kick-Ass“ oder „Taken“) und oft nur effekthascherisch und dumm (z.B. „Saw III“).
  6. Wie seid ihr auf das Buch, das ihr derzeit lest, aufmerksam geworden? Lest ihr gerade kein Buch, so gilt die Frage für das zuletzt gelesene Buch. Habt ihr noch nie ein Buch gelesen lautet die Frage: Warum nicht?
    Zu meinem aktuellen Buch „A Feast for Crows“ bin ich – ebenso wie zu meinen letzten drei Büchern – durch die erste Staffel der HBO-Serie „Game of Thrones“ gekommen.
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist „Mission: Impossible – Ghost Protocol“ und der war äußerst unterhaltsam, weil er genau die Art von Popcornkino darstellt, die man sich gerne nach einem langen Arbeitstag ansieht.

Media Monday #66

Ein Tag Urlaub und was mache ich in dessen ersten Minuten? Die aktuellen Fragen des Medienjournals zum Thema Film beantworten. Und da behaupte noch einmal jemand wir Blogger seien nicht engagiert…

  1. Dan Akroyd gefiel mir am besten in „Blues Brothers“ und „Ghostbusters“.
  2. Lucio Fulci hat mit einem seiner Filme seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich das aufgrund der Unkenntnis seiner Werke bisher nicht besser einschätzen kann.
  3. Angelina Jolie gefiel mir am besten in „Sky Captain and the World of Tomorrow“.
  4. Wenn ihr die Wahl hättet, entweder zwanzig gänzlich unbekannte Filme geschenkt zu bekommen über die ihr rein gar nichts wisst oder alternitv, euch fünf Filme nach Belieben aussuchen zu können, wofür würdet ihr euch entscheiden und warum?
    Das hätte beides seinen Reiz, denn Filme bekommt man schließlich immer gerne geschenkt. Müsste ich mir die zwanzig unbekannten Filme auch alle ansehen? Die Wahrscheinlichkeit wäre bei diesen sowieso hoch, dass ich sie a) bereits kenne, b) sogar besitze oder c) nicht sehen möchte. Deshalb gehe ich auf Nummer sicher und entscheide mich für die Variante mit fünf Filmen nach Wahl.
  5. Die BBC im Vergleich zu unseren hiesigen öffentlich-rechtlichen Fernsehangeboten traut ihren Zuschauern mehr zu, als das deutsche Pendant. Serien, wie z.B. „Sherlock“ sind hierzulande leider undenkbar, da lieber die x-te „Tatort“-Variante gedreht wird. Spannende Konzepte versanden ohne Quote auf den Spartensendern à la ZDFneo oder ZDFkultur. Ich habe das deutsche Fernsehen schon längst abgeschrieben. Schade irgendwie.
  6. Das deutsche Kino ist oft besser als sein Ruf, doch insgesamt auch zu feige. Muss es denn immer existenzielles Drama oder Beziehungskomödie sein? Kino darf auch mal Spaß machen. Wie gerne würde ich einmal wieder Filme vom Kaliber eines „Bang Boom Bang“ oder „Absolute Giganten“ sehen…
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist „In Time: Deine Zeit läuft ab“ und der war wirklich sehenswert, weil er an die dystopischen Genreklassiker der 70er Jahre anknüpft und damit sowohl nachdenklich macht, als auch bestens zu unterhalten weiß.

Blog Award

Das wurde aber auch Zeit. Seit meiner letzten Auszeichnung sind immerhin schon 4 Jahre vergangen und Ini’s Hitman hat sogar schon 5 Jahre auf dem Buckel. ‚So kann das nicht weitergehen!‘ dachte sich wohl Sebastian von how I see it und bedachte mein Blog mit diesem schaurigen wunderschönen Award:

Im folgenden findet ihr nun meine Wahl. Ausgelassen habe ich bewusst Blogs, von denen ich genau weiß, dass sie bei solch einem Firlefanz nicht mitmachen sowie Blogs, die solch ein Kettenbrief-Marketing erst gar nicht nötig haben:

Weiterlesen

Media Monday #65

Wie immer an dieser Stelle beantworte ich die aktuellen Fragen des Medienjournals zum Filmgeschehen und hoffe auf inspirierende Antworten der anderen Teilnehmer…

  1. Tim Allen gefiel mir am besten in „Galaxy Quest“ und als Stimme von Buzz Lightyear in den „Toy Story“-Filmen.
  2. Kevin MacDonald hat mit „Der letzte König von Schottland“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er uns damit einen verstörend intimen Blick auf ein Terror-Regime gewährt.
  3. Julie Christie gefiel mir am besten in „Finding Neverland“.
  4. Das filmische Sommerloch neigt sich dem Ende und auch im Kino naht der Herbst. Auf welche Filme – vielleicht abgesehen von dem für viele obligatorischen Hobbit – freut ihr euch in diesem Jahr noch besonders?
    Ich mache mir gar nichts vor: Mit viel Glück werde ich dieses Jahr noch „The Hobbit: An Unexpected Journey“ im Kino sehen – und wenn ich das schaffe, bin ich auch schon glücklich.
  5. Angenommen ihr müsstet ein Sachbuch zu einem medialen Thema schreiben, für welches würdet ihr euch entscheiden?
    Medienkompetenz von Eltern und Kindern wäre für mich ein wichtiges Thema. Aber vermutlich gibt es dazu bereits etliche (nicht gelesene) Sachbücher und man müsste eher Ansätze davon stärker in Lehrpläne integrieren o.ä. Ein anderes, eher spaßiges Thema wäre die Bedeutung von modernen TV-Serien als Medium für episches Erzählen.
  6. Wenn eine eingestellte Serie in einem anderen Medium, beispielsweise als Kinofilm oder auch Comic-Reihe fortgeführt wird, wie findet ihr das a) grundsätzlich und b) im konkreten Fall von „Firefly“?
    a) durchaus begrüßenswert, wenn man tatsächlich noch etwas zu erzählen hat,
    b) äußerst gelungen, da das Kino-Sequel „Serenity“ die Serie zu einem runden Abschluss führt.
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist „Hugo Cabret“ und der war wunderschön anzusehen, wenn auch untypisch für Scorsese, weil er darin eine Liebeserklärung ans Kino in eine relativ seichte Kindergeschichte verpackt.