Blogparade: Filme für die Insel

Nach der Blogparade zu den persönlichen Serien-Highlights, möchte Thomas nun wissen welches meine 15 Filme für die einsame Insel sind. Dabei gilt es im Hinterkopf zu behalten, dass dies die einzigen 15 Filme sind, die mir für lange Zeit zur Verfügung stehen werden. Gar nicht so einfach!

Hier meine 15 Filme für die Insel in alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge:

  1. „Absolute Giganten“ (1999)
  2. „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979)
  3. „Blade Runner“ (1982)
  4. „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ (2001)
  5. „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990)
  6. „Die Goonies“ (1985)
  7. „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ (1981)
  8. „Jurassic Park“ (1993)
  9. „Moulin Rouge“ (2001)
  10. „Pulp Fiction“ (1994)
  11. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986)
  12. „The Abyss“ (1989)
  13. „Toy Story“ (1995)
  14. „True Romance“ (1993)
  15. „Zurück in die Zukunft“ (1985)

Nun seid ihr dran:

  • Liste die 15 Filme auf, die du bei dir haben willst, wenn du auf einer einsamen Insel strandest. Bedenke dabei das Szenario: Es werden die einzigen 15 Filme sein, die dir für eine lange Zeit zur Verfügung stehen werden.
  • Erstelle einen Beitrag in deinem Blog und verlinke auf diesen und den Ursprungsartikel.
  • Ende der Parade ist der 10. März. Danach wird Thomas eine Liste mit den Top 15 Filmen für die Insel erstellen.

Media Monday #140 – Rosenmontags-Special

Nicht nur die Oscarnacht – von der vorangehenden Filmmusik-Gala einmal abgesehen – ist unbemerkt an mir vorübergegangen, auch das bunte Faschingstreiben hätte ich ohne meine Kinder wieder komplett ignoriert. Doch nun zaubert Wulf erneut ein Rosenmontags-Special und möchte von uns allerlei filmischen Faschingsbezug hören – wenn das nicht eine Herausforderung ist!

media_monday_140

  1. Über schlechte Spezialeffekte zu hadern fällt ja leicht, aber ich wollte doch mal losgeworden sein, dass das Make-Up in „The Expendables“ auch extrem schlecht war, weil… oder hatte Stallone etwa gar keine Maske auf?
  2. Überhaupt, Make-Up und Spezialeffekte, es gibt doch auch noch SchauspielerInnen, die sich richtig in die Rollen knien und körperlich einiges in Kauf nehmen, um der Figur gerecht zu werden, ohne dass man mit dem Computer oder Schminke nachhelfen müsste. Bestes Beispiel wären Robert De Niro, Christian Bale und Matthew McConaughey denn diese sind für so manche Rolle an ihre körperlichen Grenzen gegangen.
  3. Dann gibt es ja auch noch den Fall, dass ein- und derselbe Schauspieler mehrere Rollen verkörpert. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir da der gesamte Cast in „Cloud Atlas“, weil es Tom Hanks, Halle Berry und Co. gelingt all ihre verschiedenen Figuren in dieser großen Geschichte wunderbar eigenständig wirken zu lassen.
  4. Halloweenfilme gibt es viele, Weihnachtsfilme auch, Karnevalsfilme tendenziell eher wenige. Fällt dir einer ein und wenn ja welcher und warum?
    Zu diesem Thema fällt mir nur der nette Animationsfilm „Rio“ ein. Karneval in Rio eben.
  5. Verkleiden kann man sich ja aber auch zu anderen Gelegenheiten. Für einen Banküberfall beispielsweise. Einprägsamster Film mit maskierten Bankräubern?
    „Heat“ liefert sich hier ein Kopf an Kopf rennen mit „Killing Zoe“ aus meiner Tarantino-Phase.
  6. Und Karneval heißt natürlich auch: Spaß haben. Bitte ein Filmtipp für einen besonders witzigen Streifen, den jeder mal gesehen haben sollte.
    Auch wenn der Humor doch sehr speziell ist, werfe ich einmal mehr die „Austin Powers“-Trilogie in den Ring.
  7. Und zum Schluss für alle, die mit Karneval überhaupt nichts am Hut haben: Was mich am meisten nervt zur Karnevalszeit, ist, dass es immer wieder Leute gibt, die einen bekehren wollen. Ich will aber keinen Spaß haben. Nicht jetzt und nicht hier!

Media Monday #139

Wieder eine Woche später, wieder gegen Kinderkrankheiten gekämpft und wieder unzählige Grundrisse gezeichnet. Immerhin habe ich mich in der vergangenen Woche dazu durchgerungen den Prolog meines Buches zu veröffentlichen. Ein kurzer, aufregender Moment. Dennoch habe ich zurzeit das Gefühl die Tage und Wochen fließen ohne Grenzen ineinander. Glücklicherweise gibt es die Fragen des Medienjournals, die stets für ein wenig Struktur sorgen. Wie immer viel Spaß mit meinen Antworten!

media_monday_139

  1. Hauptgründe für das Bloggen sind für die meisten sicherlich der Austausch, die Kommentare, das Miteinander, die Interaktion mit der Besucherschaft, der Spaß an der Sache. Schön und gut, aber wie war das ganz am Anfang des Bloggens, als man noch niemanden kannte, als noch niemand das eigene Geschreibsel gelesen hat. Was hat euch damals bewogen zu sagen: “Da mach ich jetzt nen Blog auf”?
    Bei dieser Frage verweise ich auf „Die aktuelle Blogvorstellung“ für die mich Sebastian von Review-Corner.de interviewt hat: „Angefangen hat alles Ende 2004 mit einem Filmtagebuch auf Filmforen.de, in dem ich – ähnlich wie auf meinem Blog – jede Filmsichtung kurz  in ein paar Worten festhielt. Damals geschah das alles noch ohne Web 2.0-Features und die Filmtagebücher wurden in ein klassisches Forum  eingetragen, das nur rudimentäre Kommentarmöglichkeiten bot. Immerhin habe ich in dieser Form 694 Filmkritiken geschrieben – bis Anfang 2010 auch noch parallel zu meinem Blog. Nach ein paar Jahren bei Filmforen.de wollte ich jedoch etwas Eigenes und so entstand Mitte 2006 mein Blog, wie es in nahezu unveränderter Form auch heute noch existiert.“ Wenn ihr mehr wissen wollt, schaut doch mal in meine gesammelten (ähm, zwei) Interviews rein…
  2. Jeder hat ja so seine favorisierten Genres. Unterscheiden sich diese bei euch je nach Medium – also Film/Buch/Serie etc. – oder könnt ihr da schon Übereinstimmungen feststellen? Habt ihr Beispiele?
    Nein, da bleibe ich meiner Linie medienübergreifend treu. Dennoch versuche ich in den verschiedenen Medien für Abwechslung zu sorgen, d.h. nicht fünf Fantasybücher hintereinander zu lesen (Ausnahme ist ganz aktuell natürlich GRRMs „A Song of Ice and Fire“), sondern stets einen bunten Genremix zu genießen.
  3. Welche Geschichte hätte man eurer Meinung nach besser als beziehungsweise in einer Serie erzählen können als in dem Film [x-beliebiger Film mit komplexer Handlung – wobei man da unterschiedlicher Meinung sein kann, wie z.B. Flo Lieb in seinem Vergleich „State of Play vs. State of Play“ schön dargelegt hat]?
  4. Der spannendste Kinostart im März wird sicherlich irgendein Film sein sein, denn ich habe keine Ahnung, was demnächst ins Kino kommt – und googlen könnt ihr ja selbst…
  5. Am 23.04.14 ist wieder der Welttag des Buches und anlässlich dieses Datums wird derzeit auch wieder die Aktion Blogger schenken Lesefreude initiiert. Was haltet ihr von solchen blogübergreifenden Initiativen?
    Ehrlich gesagt ist diese Aktion an mir vorbeigegangen, doch ist so etwas durchaus zu begrüßen. Vernetzung und so.
  6. Adam Sandler ist ja überwiegend für Komödien bekannt, aber ich kann diesem Humor nichts abgewinnen, weil Adam Sandler (wobei „Happy Gilmore“ und „Die Wutprobe“ durchaus gewisse Momente hatten).
  7. Meine zuletzt gesehener Film war Guillermo del Toros „Pacific Rim“ und der war einfach nur bombastisch, weil er der perfekt inszenierte Traum eines jeden Sci-Fi-begeisterten Jungen ist – auch wenn er heute selbst schon Kinder hat.

Media Monday #138

Schon wieder eine Woche vorbei. Im Moment rennt die Zeit, dass es nicht mehr feierlich ist. Wochentage verschwimmen ineinander und die Wochenenden sind nahezu komplett mit Gedanken rund um den anstehenden Hausbau ausgefüllt. Zeit für eine Pause, Zeit für die Fragen des Medienjournals – viel Spaß mit meinen Antworten!

media_monday_138

  1. Ein wortwörtlich flammendes Inferno wurde meines Erachtens in kaum einem Film besser dargestellt als in Danny Boyles „Sunshine“, denn der konstante Fokus auf das einzig wahre flammende Inferno in unserem Sonnensystem ist wahrlich beeindruckend.
  2. Was zeichnet für euch Literatur gegenüber trivialen Groschenromanen und seichter Unterhaltung aus?
    Ich mache da keine Unterschiede, weshalb ich auch Bücher jeder Art unter Literatur einsortiere.
  3. „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ hätte ein richtig guter Film sein können, aber HFR (High Frame Rate) bzw. 48 fps hat ihn mir verleidet, weil das die Ästethik des Films komplett zerstört hat und mir das Eintauchen in die fantastische Welt Mittelerdes somit verwehrt blieb.
  4. Neben digitalen Medien, Blogs, Foren und Communitys: Lest ihr noch Filmzeitschriften in gedruckter Form und wenn ja welche und warum?
    Nein, schon seit Jahren nicht mehr. Vor ein paar Jahren hatte ich einmal in „torrent – Magazin für serielles Erzählen“ reingelesen, das ich – trotz des unglücklich gewählten Namens – ziemlich gut fand. Filmbücher lese ich allerdings recht regelmäßig.
  5. Filme, die auf Spielen basieren oder Spiele, die auf Filmen basieren; was empfindet ihr grundsätzlich als schlimmer/schlechter und wieso?
    Da enthalte mich und überlasse die Bühne lieber den Profis: GameOne über Video-Spielfilme, Second Unit über „Super Mario Bros.“ oder der Cinecast über Videospielverfilmungen – hört doch mal rein!
  6. Die TV-Serie „The Wire“ kenne ich noch immer nicht, obwohl ich es mir schon so lang vorgenommen habe. Das könnte daran liegen, dass ich aktuell noch mit „Friday Night Lights“ komplett ausgelastet bin.
  7. Meine zuletzt gesehener Film war „Wall Street“ und der war wirklich interessant, weil er uns einen unterhaltsamen Blick auf die Börsengeschäfte der 80er Jahre gewährt.

Media Monday #137

Nach einem Wochendende mit weiterer Haus-Recherche, einem entspannten Wildparkbesuch, Kinderfasching und anschließendem Magen/Darm-Gedöns, kam der Montag wieder viel zu schnell. Dennoch war ich gespannt auf die neuen Fragen des Medienjournals und freue mich, dass die Teilnehmer diese Woche Wulf wieder wohlgesinnter sind…

media_monday_137

  1. Weil ich die Diskussion bei Facebook aufgeschnappt habe, gebe ich die Frage gerne direkt weiter: Welcher Film hätte eurer Meinung nach durch die Beteiligung von Drachen enorm gewonnen?
    Das freut mich doch, dass meine Besprechung von „Die Herrschaft des Feuers“ Wulf indirekt zu einer Frage des Media Mondays inspiriert hat! Auf Facebook (seid ihr eigentlich schon Fan?) wurde ja bereits erörtert, dass wohl jeder Julia Roberts-Film und insbesondere „Eat Pray Love“ von Drachen profitieren würde. Allerdings sind Drachen auch kein Allheilmittel, wie man seit „Dungeons & Dragons“ weiß.
  2. Wie wichtig ist euch die musikalische Untermalung bei Filmen? Und bevorzugt ihr eher Soundtracks oder Scores?
    Sehr wichtig. Ich bin da schnell zu begeistern – und zwar von beiden Varianten: Ich liebe große klassische Scores à la John Williams oder Howard Shore ebenso wie die Soundtracks von Tarantino-Filmen oder Zack Braffs Werken (z.B. „Garden State“). So höre ich Soundtracks und Scores auch gerne abseits des Filmerlebnisses, z.B. im Live-Konzert.
  3. Aber wo wir gerade schon einmal beim Thema Musik sind: Es gibt ja diverse Filme, wo Stars sich auch mal als Gesangstalente versuchen. Welche dieser Darbietungen hat euch am meisten imponiert?
    Das waren wohl eindeutig Ewan McGregor und Nicole Kidman in „Moulin Rouge!“ – wenngleich ich auch Neil Patrick Harris, Felicia Day und Nathan Fillion in „Dr. Horrible’s Sing-Along Blog“ nicht unerwähnt lassen möchte.
  4. Manche Reihen (also von Büchern, Serien oder Comics) scheinen sich endlos hinzuziehen. Manche verlieren im Laufe der Zeit an Qualität, manche halten ein konstant hohes Niveau. Wie steht ihr zu solchen Neverending-Stories und was wären eurer Meinung nach Positiv- oder Negativbeispiele?
    Man sollte immer aufhören, wenn es am schönsten ist. Positiv sind hier wohl „Six Feet Under“ oder „Breaking Bad“ hervorzuheben, negativ leider „Dexter“ oder „Entourage“.
  5. Ich tue mich im Moment ein wenig schwer, all die Serien, Filme, Comics und Bücher zu sichten, die mich interessieren würden. Wie geht es euch in der Beziehung? Fühlt ihr euch auch manchmal erschlagen von der Flut an Neuveröffentlichungen und Altlasten oder seht ihr das ganz entspannt? Habt ihr schon mal eine Reihe bewusst nicht begonnen, in dem Wissen, dass diese zu viel eurer Zeit beanspruchen würde?
    Ich fühle mich erschlagen und hätte lieber eine andere Einstellung dazu. Hinzu kommt bei mir das Bedürfnis über wirklich jeden Film bzw. jede komplett gesehene Serienstaffel schreiben zu wollen, was die Sache nicht einfacher macht. Inzwischen komme ich aber ganz gut damit klar Serien oder Filme erst nach ein paar Jahren konsumieren zu können. Der Tag hat eben nur 24 Stunden.
  6. Gewalt und Nacktheit waren seit jeher die die größten Aufreger im Film- und Serienbusiness und brachten und bringen immer wieder die Leute auf die Barrikaden. Wie steht ihr dazu? Gewollte Provokation, sinnvolles Stilmittel, überflüssige Effekthascherei oder Freiheit der Kunstschaffenden?
    Manchmal Kunst, manchmal Trash, manchmal Provokation, manchmal Botschaft. Ganz unterschiedlich. Manchmal mag ich das, manchmal nicht. Da gibt es die komplette Bandbreite. Wie auch im Humor.
  7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist immer noch “A Feast for Crows” und das war in der ersten Hälfte ziemlich anstrengend, weil George R. R. Martin zu viele neue Figuren einführen wollte, in der zweiten Hälfte jedoch hat er den Fokus wieder gefunden und mich erneut in seinen Bann gezogen – vom Nachfolger habe ich noch knapp 200 Seiten vor mir.

Blogparade: Serien-Highlights

Der Wortman hat eine Blogparade gestartet, in der er von uns die 15 Serien genannt haben will, die man einfach gesehen haben muss – und das ohne jeglichen weiteren Kommentar. Schwierig. Deshalb habe ich meine Besprechungen verlinkt, damit ihr euch wenigstens einen Eindruck machen könnt.

Hier meine Top 15 in alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge:

  1. „Arrested Development“ (Comedy)
  2. „Buffy: The Vampire Slayer“ (Drama)
  3. „Coupling“ (Comedy)
  4. „Curb Your Enthusiasm“ (Comedy)
  5. „Firefly“ (Drama)
  6. „Friends“ (Comedy)
  7. „Game of Thrones“ (Drama)
  8. „Lost“ (Drama)
  9. „Mad Men“ (Drama)
  10. „Parenthood“ (Drama)
  11. „Seinfeld“ (Comedy)
  12. „Six Feet Under“ (Drama)
  13. „The Shield“ (Drama)
  14. „The Sopranos“ (Drama)
  15. „The West Wing“ (Drama)

Nun seid ihr dran:

  • Liste die 15 Serien auf, von denen du der Meinung bist, die sollte man sich anschauen bzw. muss man gesehen haben.
  • Erstelle einen Beitrag in deinem Blog und verlinke auf diesen und den Ursprungsartikel.
  • Ende der Parade ist der 12. Februar. Danach wird der Wortman eine Top 10 Liste erstellen.

Media Monday #136 – in memoriam Philip Seymour Hoffman

Der Montag ist schon wieder fast vorbei – somit bleibt es mir nur noch das Feld der entzürnten Teilnehmer von hinten aufzurollen. Wieso entzürnt? Mit den Fragen des Medienjournals zu diesem leider sehr aktuellen Thema hat sich Wulf nicht nur Freunde gemacht. Mich hatte die Nachricht gestern Abend auch kalt erwischt – und somit finde ich es eigentlich ganz nett sich im Kreise von Filmliebhabern von einem großen Schauspieler zu verabschieden.

media_monday_136

  1. Philip Seymour Hoffman wird mir zuvorderst in seiner Rolle des Krankenpflegers Phil Parma in bester Erinnerung bleiben, weil er in Paul Thomas Andersons „Magnolia“ für das nötige Herz gesorgt hat – und dies der erste Film war, in dem er mir aufgefallen ist.
  2. Aber auch der Film „…und dann kam Polly“ unter Beteiligung von Hoffman ist ein großer Spaß, da Hoffman darin sein komödiantisches Talent beweisen konnte – und bei mir damit für einen der größten Lachflashs sorgte, die ich je bei einem Film hatte.
  3. Letzte Worte zum Tod eines – meiner Meinung nach – großartigen Schauspielers, der es noch weit hätte bringen können und wie so viele leider viel zu früh gehen musste:
    Meiner Meinung nach hatte er es als Schauspieler schon weiter gebracht, als viele seiner Kollegen. Insofern ein großer Verlust für die Filmwelt – zumindest darin dürfte man sich wohl einig sein.
  4. Während die Todesursache noch längst nicht offiziell mitgeteilt worden ist, wird allerorten bereits heiter spekuliert und von einer Überdosis Drogen ausgegangen. Ob richtig oder nicht, tut so eine öffentliche Zurschaustellung, so ein Breittreten der mutmaßlichen Todesumstände einer Person des öffentlichen Lebens wirklich not? Wie ist eure Meinung?
    Als Person des öffentlichen Lebens gehört dies wohl einfach dazu. Alles andere wäre auch nur Heuchelei. Es ist so oder so eine traurige Geschichte und schürt natürlich beide Extreme: daraus einen tragischen Todesfall zu machen hilft genauso wenig, wie zu sagen ‚Selbst schuld!‘ – am wenigsten den Hinterbliebenen.
  5. Fernab jeder Pietätlosigkeit schreibt allerdings – wie ich finde – [kann ich nichts zu sagen] oft sehr schöne Nachrufe auf verstorbene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie zum Beispiel [ist mir keiner besonders in Erinnerung geblieben].
  6. Kommt nur mir das so vor, oder häufen sich in der letzten Zeit die tragischen Todesfälle? Oder liegt es vielleicht vielmehr an der wachsenden Verbreitung Sozialer Netze, dass man derartige Nachrichten ganz anders oder unmittelbarer wahrnimmt? Was meint ihr dazu?
    Heute schlägt so etwas einfach höhere Wellen. Früher hat man vielleicht über die Tagesschau mitbekommen, wenn eine berühmte Persönlichkeit gestorben ist, heute weiß man es nach 2 Minuten über gefühlt 73 Kanäle.
  7. Meine zuletzt gesehener Film mit Philip Seymour Hoffman war „Die Tribute von Panem: Catching Fire“ und der war ziemlich großartig, weil er der fantastischen Vorlage absolut würdig war – und ich auch Hoffmans Darstellung von Plutarch Heavensbee einfach nur toll fand.

Media Monday #135

Nach einem Wochenende mit Kindergeburtstag, Spaziergang im Schnee und zweier Fimsichtungen, liegt der erste Tag der Arbeitswoche auch schon wieder hinter mir. Erstaunlich wie schnell es doch immer wieder geht. Die Kinder wurden bespaßt und schlafen – die idealen Voraussetzungen also, um die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Viel Spaß mit meinen Antworten, getreu dem Motto: besser spät, als nie…

media_monday_135

  1. Sven von CineKie.de warf jüngst wieder eine Frage auf, die ich gerne ebenfalls aufgreifen möchte: “Wie sieht’s eigentlich bei euch [in punkto Kino] aus? Zahlt ihr für jede Vorstellung einzeln? Nutzt ihr auch die GoldCard (bzw. ähnliche Angebote anderer Kinos)? Oder schaut ihr Filme lieber später in den eigenen vier Wänden?”
    Wenn ich ins Kino gehe, dann zahle ich für jede Vorstellung. Dauerkarten würden sich für mich (nicht mehr) lohnen. Seitdem ich Kinder habe ist der Aufwand viel zu hoch, um öfter als 5x im Jahr ins Kino zu gehen. Die meisten Filme werden folglich in den eigenen vier Wänden geschaut, was für das Filmerlebnis sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt.
  2. Welche/r SchauspielerIn, die/der es mittlerweile zu beachtlichem Ruhm gebracht hat, ist euch unlängst in einem älteren Film aufgefallen, ohne dass ihr zuvor Kenntnis von ihr/ihm genommen hättet?
    Auch wenn es der Schauspieler nicht zu Ruhm gebracht hat, so ist mir doch Taylor Kitsch – der titelgebende „John Carter: Zwischen zwei Welten“ – erst kürzlich in der fantastischen Dramaserie „Friday Night Lights“ aufgefallen.
  3. Was war der enttäuschendste Trailer, der euch in den letzten Wochen untergekommen ist oder schaut ihr etwa gar keine Trailer und wenn nein, warum nicht?
    Auch wenn ich nur noch wenige Trailer schaue, so fand ich den zu Darren Aronofskys „Noah“ gruselig bzw. einfach nur lächerlich. Was soll den das bitte für ein Film werden? Pseudorealistisches Bibelepos mit Fantasyeinschlag und „Jumanji“-Tieren?
  4. Gibt es tatsächlich noch Filme, die ihr gerne einmal wieder sehen wollen würdet, die es aber noch immer nicht auf DVD oder Blu-ray gibt (alternativ: Serien)?
    Wie bereits in Media Monday #132 kann ich auch an dieser Stelle nur wieder „Wunderbare Jahre“ (OT: „The Wonder Years“) nennen: Kevin Arnold and Winnie Cooper forever!
  5. Wir BloggerInnen sind ja allesamt mehr oder weniger stark in diversen Sozialen Netzen, in Foren oder anderen Communitys aktiv. Wie sind eure Erfahrungen, ob positiv oder negativ? Welchen Kanal möchtet ihr nicht mehr missen oder womit seid ihr überhaupt nicht warmgeworden?
    Mein Hauptmedium ist nach wie vor mein Blog bzw. eure Blogs. Alles andere läuft so nebenher. Twitter nutze ich recht gerne, weil es eine schöne Dynamik besitzt und Facebook, weil sich da eben alle tummeln. Da bin ich aber eher dabei, um nicht außen vor zu sein und Nicht-RSS-Nutzern eine Möglichkeit zu bieten dem Blog zu folgen. Für mehr Aktivität fehlt mir einfach die Zeit.
  6. Mein jüngster Neuerwerb in punkto Medien war die Blu-ray-Box mit „The Descent“ und „The Descent 2“, weil ich den ersten Teil schon lange updaten wollte, mich Teil 2 schon länger gereizt hat und es die Box für schmale 12 Euro gab.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war Django Unchained“ und der war typisch Tarantino, weil er gleichzeitig eine herrlich nostalgische Hommage und ein absolut eigenständiges Original darstellt – und dazwischen mit großartigen Dialogen und Schauspielern aufwartet.

Media Monday #134

Heute hatte ich erstmals ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, den Media Monday ausfallen zu lassen. Manchmal ist es schon fast mühsam, sich nach einem langen Arbeitstag noch einmal an den Rechner zu setzen. Man könnte so viele andere Dinge machen. Aber Wulf jammert ja trotz Umzugsstress auch nicht: also Zähne zusammenbeißen und die aktuellen Fragen des Medienjournals beantworten, aber zackig!

media_monday_134

  1. Was haltet ihr von den zahllosen Oscar-Artikeln und Prognosen, die derzeit wieder allerorten aus dem Boden schießen? Nett, unnötig, egal, spannend?
    Ich finde es irgendwo zwischen nett, unnötig und egal. Zumindest komme ich so schneller durch meine Feeds, da man auf nahezu allen Filmblogs gefühlt die gleichen Infos liest. Extrem redundante Inhalte eben. Vielleicht empfinde ich das auch nur so, weil ich einmal wieder kaum einen der diesjährigen Oscar-Kandidaten gesehen habe. Vielleicht auch nicht. Eben egal.
  2. Aber die Oscars sind ja auch immer noch mal ein Rückblick auf das vergangene Jahr und ich denke, wir haben alle so einige Filme konsumiert. Welcher Film, den ihr im letzten Jahr geschaut (!) habt, meint ihr, hätte das Zeug zum Kultfilm?
    Da ich bisher kaum Filme aus dem Jahr 2013 gesehen habe, bleibt mir nur an dieser Stelle „Gravity“ zu nennen. Allerdings wird sich erst noch zeigen müssen, wie er sich im Heimkino ohne 3D, riesige Leinwand und Bombast-Sound durchsetzen kann.
  3. Und dann bitte noch eine Empfehlung: Der ideale Anti-Schlechte-Laune-Film ist „Die Goonies“, weil mir die Truppe immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.
  4. Das Thema Comics hatten wir auch schon länger nicht mehr: Habt ihr euch vorgenommen, in der Richtung im noch jungen Jahr etwas zu lesen? Natürlich wenn ja was, wenn nein, warum nicht?
    Falls ich einen Comic lesen sollte, dann wohl „The Walking Dead“ von Robert Kirkman.
  5. Eine Frage zum Thema Umzug fällt mir doch schon ein, weil das heute bei uns aktuell war: Was ist die eurer Meinung nach sinnvollste Art, die eigene Film- und Büchersammlung zu sortieren?
    Alphabetisch, zumindest die Filme. Wobei ich hier zwischen DVDs und Blu-rays unterscheide. Auch TV-Serien und größere Boxen habe ich aus dem normalen Schema ausgelagert. Bücher dagegen sortiere ich eher nach Autor.
  6. Und dann noch was zum Thema Emanzipation: Ich habe in letzter Zeit immer wieder gelesen, wie schlecht Frauen grundsätzlich in den meisten Filmen wegkommen und das sie kaum sinnvolle Rollen haben, bedeutend weniger Dialoge und wenn doch, dann meistens über die Hauptfigur, die natürlich meistens männlich ist. Nennt doch mal als Gegenbeispiel eine richtig starke, charakterlich ausgearbeitete, überzeugende und eigenständige Frauenfigur in Film oder Fernsehen.
    Wie kann man auf diese Frage nicht „Buffy: The Vampire Slayer“ nennen? An dieser Stelle verdrehen übrigens nur diejenigen die Augen, die diese Serie nie gesehen haben. Oder um Autor Joss Whedon zu zitieren: ‚So, why do you write these strong female characters? Because you’re still asking me that question.‘
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „The Last Stand“ und der war wunderbar unterhaltsam, weil er einerseits herrlich altmodisch erzählt war und Arnold Schwarzenegger dennoch glaubwürdig in die Gegenwart versetzt hat.

Media Monday #133

Zurzeit habe ich das Gefühl, ich komme zu gar nichts mehr. Unzählige Feuer wollen bekämpft werden, unzählige – Spoiler-Alarm! – Baustellen gibt es zu bewältigen. Da rücken Filme und das Blog auf der Prioritätsliste leider nach hinten. Auch wenn es schon spät ist, möchte ich wenigstens die aktuellen Fragen des Medienjournals beantworten und hoffe auf Nachsicht, wenn ich zurzeit nicht zu all euren famosen Antworten meinen Senf abgebe…

media_monday_133

  1. Ganz ehrlich, [x-beliebige SchauspielerIn] sollte die Schauspielerei am besten gleich ganz drangeben, denn manche SchauspielerInnen sieht man eben lieber, manche nicht – da mische ich mich nicht in deren Berufwahl ein.
  2. Woran mag das liegen, dass jüngere Blockbuster länger und länger werden und kaum noch ohne Überlängenzuschlag auskommen, vor allem völlig ungeachtet dessen, ob die Geschichte eine Laufzeit von mehr als 120 Minuten überhaupt hergibt?
    Das wird wohl einzig und allein an den Excel-Tabellen liegen, die den Studiovorständen zur Auswertung des Einspielergebnisses präsentiert werden. Darin werden Filme mit 120 bis 160 Minuten Laufzeit wohl als erträglicher eingestuft, als knackige 90 Minüter. Ganz unromantisch und pragmatisch. Business eben.
  3. „Vom Regisseur von“, „Von den Produzenten von“, „Präsentiert von“ – wenn ich so etwas auf einem Cover oder Filmplakat lese, dann hat es der Film vermutlich nötig, was eher ein schlechtes Zeichen ist.
  4. Meine liebste Serie derzeit ist ganz klar „Game of Thrones“ (aktuelles Programm) und „That ’70s Show“ (aus der Konserve), insbesondere weil beide Shows ihre unzweifelhaften, wenn auch gänzlich unterschiedlichen Stärken besitzen – und gerade in der Kombination die perfekte Abswechslung bieten.
  5. Die Serie [hier beliebige Serie einsetzen] hat allerdings nach der [2. bis 8.] Staffel stark abgebaut wie ich finde , denn es gibt nur äußerst wenige Serien, die ihr Niveau über die gesamte Laufzeit halten können; als positive Beispiele möchte ich einmal mehr „The West Wing“, „The Sopranos“, „Six Feet Under“ oder „The Shield“ anführen.
  6. Es gibt ja AutorInnen, deren Bücher allesamt zu überzeugen wissen, die aber noch kaum jemand zu kennen scheint, wie etwa Matt Ruff („Fool on the Hill“) oder Ken Grimwood („Replay: Das zweite Spiel“). Sollte man unbedingt mal gelesen haben, weil die Bücher darauf schließen lassen, dass auch die anderen Werke der Autoren toll sein müssen.
  7. Meine zuletzt gesehener Film war immer noch „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ und der war noch 2013 dran, weil ich es 2014 noch nicht geschafft habe auch nur einen Film zu sehen.