Nicht nur die Oscarnacht – von der vorangehenden Filmmusik-Gala einmal abgesehen – ist unbemerkt an mir vorübergegangen, auch das bunte Faschingstreiben hätte ich ohne meine Kinder wieder komplett ignoriert. Doch nun zaubert Wulf erneut ein Rosenmontags-Special und möchte von uns allerlei filmischen Faschingsbezug hören – wenn das nicht eine Herausforderung ist!

- Über schlechte Spezialeffekte zu hadern fällt ja leicht, aber ich wollte doch mal losgeworden sein, dass das Make-Up in „The Expendables“ auch extrem schlecht war, weil… oder hatte Stallone etwa gar keine Maske auf?
- Überhaupt, Make-Up und Spezialeffekte, es gibt doch auch noch SchauspielerInnen, die sich richtig in die Rollen knien und körperlich einiges in Kauf nehmen, um der Figur gerecht zu werden, ohne dass man mit dem Computer oder Schminke nachhelfen müsste. Bestes Beispiel wären Robert De Niro, Christian Bale und Matthew McConaughey denn diese sind für so manche Rolle an ihre körperlichen Grenzen gegangen.
- Dann gibt es ja auch noch den Fall, dass ein- und derselbe Schauspieler mehrere Rollen verkörpert. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir da der gesamte Cast in „Cloud Atlas“, weil es Tom Hanks, Halle Berry und Co. gelingt all ihre verschiedenen Figuren in dieser großen Geschichte wunderbar eigenständig wirken zu lassen.
- Halloweenfilme gibt es viele, Weihnachtsfilme auch, Karnevalsfilme tendenziell eher wenige. Fällt dir einer ein und wenn ja welcher und warum?
Zu diesem Thema fällt mir nur der nette Animationsfilm „Rio“ ein. Karneval in Rio eben.
- Verkleiden kann man sich ja aber auch zu anderen Gelegenheiten. Für einen Banküberfall beispielsweise. Einprägsamster Film mit maskierten Bankräubern?
„Heat“ liefert sich hier ein Kopf an Kopf rennen mit „Killing Zoe“ aus meiner Tarantino-Phase. - Und Karneval heißt natürlich auch: Spaß haben. Bitte ein Filmtipp für einen besonders witzigen Streifen, den jeder mal gesehen haben sollte.
Auch wenn der Humor doch sehr speziell ist, werfe ich einmal mehr die „Austin Powers“-Trilogie in den Ring. - Und zum Schluss für alle, die mit Karneval überhaupt nichts am Hut haben: Was mich am meisten nervt zur Karnevalszeit, ist, dass es immer wieder Leute gibt, die einen bekehren wollen. Ich will aber keinen Spaß haben. Nicht jetzt und nicht hier!
Reingefallen! Stallone hat keine Maske 😀
Bei Austin mag ich Minimi 🙂
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Ach, Mist! Stallone war eine 50/50-Chance… 😉
Hehe, ja Mini-Me ist klasse! 😀
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😀 😀
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Ich find’s so schade, dass ich „Cloud Atlas“ im Kino verpasst habe – bisher habe ich nur Gutes von dem Film gehört. Dann wird wohl bald mal einer der beiden großen Elektromärkte gestürmt (Gravity und Prisoners müssen auch unbedingt her!) 😉
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„Cloud Atlas“ wird allerdings nicht überall so positiv besprochen. Ich kenne mindestens ebenso viele absolut vernichtende Reviews. Muss man wohl einfach mögen!
„Gravity“ und „Prisoners“ stehen auch bei mir noch auf der Liste, wenngleich ich bezweifle, dass erstgenannter auf dem kleinen Bildschirm ohne IMAX und 3D noch so toll wirkt…
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Ja, davon hab ich auch schön gehört. Ist scheinbar ein Film, den man absolut liebt oder total hasst. Aber ich werd’s einfach mal wagen, meine Mama hat ihn für gut befunden 😉
Kann gut sein, dass er dann nur noch halb so imposant aussieht. Aber irgendwie muss man ja erfahren, warum er 7 Oscars bekommen hat!
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Dann besitzt deine Mama einen guten Filmgeschmack – und ich bin mir fast sicher, dass er dir auch gefallen dürfte. Berichte nach der Sichtung doch einmal!
Was „Gravity“ angeht stimmt das natürlich. Ich hatte das Glück ihn noch auf der großen Leindwand zu sehen – als einzigen Oscarfilm 2014, den ich bisher kenne… 😉
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Christian Bale liest man öfter heute. Aber bei der Frage auch zu Recht!
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Ist ja auch eine der naheliegendsten Antworten… 🙂
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Aaaah, „Killing Zoe“ wars. Ich bin irgendwann mal im TV drüber gestolpert und die Überfallszene ist mir auch im Gedächtnis geblieben.
Schön, dass ich nicht der einzige bin, der „Cloud Atlas“ nennt. Das Make-Up war zwar bei wenigen Charakteren etwas merkwürdig, weil es sehr selten gut geht, wenn man einem Schauspieler eine andere Ethnizität verpasst, aber toll waren die Umgestaltungen allemal.
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„Killing Zoe“ hat damals zu meinem Standardrepertoire gehört. Unzählige Male gesehen, doch mit Verschwinden der VHS ist auch der Film verschwunden. Schade eigentlich.
Was „Cloud Atlas“ angeht, so sehe ich das auch so. Das Make-up war nicht immer perfekt, doch haben die Schauspieler das Maximale aus ihren Rollen herausholen können. Fand ich durchaus beeindruckend, wie überhaupt den gesamten Film.
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„Ich will aber keinen Spaß haben.“ Haha, dieser Satz hat mir echt den Abend versüßt. 😀
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Na, ist doch wahr… 😉
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Ich kämpfe mich noch durch den Roman „Cloud Atlas“ im Original. Erst wenn ich mit dem Buch fertig bin, werde ich mir die Verfilmung ansehen.
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Das Buch soll ja auch ganz speziell sein. Bin ich bisher noch nicht dazu gekommen. Mach doch mal einen Vergleich, wenn du damit durch bist!
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Hm, top Antwort zur 1, wenn nicht die beste überhaupt.
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*hehe*
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Ja, ich hatte einen lichten Moment… 😉
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“Killing Zoe” müsste ich mir mal wieder angucken. Ist schon eeeeewig her, kann mich auch kaum daran erinnern. War der gut?
“Austin Powers” hätte übrigens auch perfekt als Antwort auf Frage 3 gepasst. 😉
Deine Antworten auf 1 und 7 sind super!!! 😀
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Ich fand „Killing Zoe“ schon gut. Zwar nicht wirklich Top-Tarantino-Niveau, doch mochte ich die Paris-Atmosphäre und sehe Julie Delpy sehr gerne. Muss ich unbedingt mal wieder schauen!
Stimmt! Jetzt da du es erwähnst wäre „Austin Powers“ tatsächlich perfekt für Frage 3 gewesen! Aber „Cloud Atlas“ funktioniert glücklicherweise auch – und wäre wiederum bei Frage 6 komisch gewesen… 😉
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