2. Allgemeine Altpapiersammlung (AAPS)

Owley hat bereits zum zweiten Mal dazu aufgerufen 10 selbst verfasste, und der eigenen Einschätzung nach zu unrecht unbemerkt gebliebene, Blogeinträge aufzulisten bzw. anzupreisen. Wie bereits im letzten Jahr bin ich natürlich wieder mit dabei…

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Unten findet ihr meine diesjährige Auswahl von 10 Blogartikeln, bei denen ich mir mehr Feedback erhofft hatte. Der Titel verlinkt stets zum jeweiligen Eintrag, darunter findet ihr dessen Kategorie sowie die Anzahl abegebener Kommentare. Eine kurzes Statement aus heutiger Sicht und ein Teasertext sollen euch einen ersten Eindruck vom Inhalt geben. Dieses Mal habe ich nur Einträge aus dem vergangenen Jahr, sprich seit der 1. Allgemeinen Altpapiersammlung, ausgesucht.

Übrigens hatte ich bei der 1. Allgemeinen Altpapiersammlung auch nur einen Kommentar – ich hoffe das wird dieses Jahr anders. Nun aber viel Spaß beim Schmökern!

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Media Monday #126

Zum Start der letzten Urlaubswoche, beantworte ich die Fragen des Medienjournals noch einmal überpünktlich. Ab kommender Woche werdet ihr euch stets ein wenig gedulden müssen, doch es mangelt ja nicht an lesenswerten Alternativen, um die Wartezeit zu überbrücken. Ins Kino geschafft habe ich es übrigens auch einmal wieder, weshalb ich natürlich perfekt auf den Media Monday eingestimmt bin…

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  1. Ich habe ja wirklich mal versucht, das Buch „Schattenmond“ zu lesen, weil es die Geschichte von „Willow“ – einem meiner Lieblingsfilme – weitererzählt, musste es dann aber bald zur Seite legen, denn das Buch ist so unglaublich schlecht geschrieben, dass es über weite Teile unmöglich ist der Handlung zu folgen.
  2. Ich glaube ich werde niemals in die Verlegenheit kommen, einen Film mit SchauspielerIn Zappelinchen zu sehen, denn wenn man die Kamera auf sie richtet, dann macht sie garantiert nicht das, was man von ihr will.
  3. Die Serie „House of Lies“ mag ja ihre Qualitäten haben und erfolgreich sein, konnte bei mir aber überhaupt nicht zünden weil die Charaktere allesamt unsympathisch sind und der pseudo-cool-subersive Humor ebenso aufgesetzt wirkt wie die unmotiviert eingestreuten Sexszenen.
  4. Wenn ein Film schon damit beginnt, dass eine hüpfende Lampe ein ‚I‘ platt macht, dann befindet man sich mit großer Wahrscheinlichkeit in einem Animationsfilm von Pixar.
  5. Die größte Enttäuschung in der jüngsten Vergangenheit war für mich auf jeden Fall „Iron Sky“, weil ich mir einen lustigen Film erwartet hatte und keinen solchen zu sehen bekam.
  6. Ganz ehrlich, neben Uwe Boll ist unter den Strause-Brüdern einer der schlimmsten Regisseure, weil ich es immer noch nicht fassen kann, wie es möglich ist gleich zwei Film-Ikonen dermaßen untalentiert in Szene zu setzen.
  7. Mein zuletzt gelesener Verriss war „No One Lives“ auf Ziemlich beste Filmkritiken und der war interessant zu lesen, weil der Autor ziemlich fair auf die Schwächen des Films eingeht und somit ein gute Entscheidungshilfe bietet.

Media Monday #125

Da ich noch Resturlaub habe (und mich die Kids vermutlich sowieso die halbe Nacht wachhalten werden), nutze ich die Gelegenheit und beantworte die Fragen des Medienjournals wieder einmal zeitnah und ofenfrisch. Zudem ist die Vorfreude auf eure Antworten dann länger – also ran an den aktuellen Media Monday… 🙂

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  1. In den letzten zwei Jahren ist Peter Krause in die Riege meiner Lieblingsdarsteller aufgestiegen, weil ich ihn in gleich zwei Serien – als Nate Fisher in „Six Feet Under“ und als Adam Braverman in „Parenthood“ – absolut großartig fand.
  2. In den letzten zwei Jahren ist Jennifer Lawrence in die Riege meiner Lieblingsdarstellerinnen aufgestiegen, weil sie mich bisher bei jedem Auftritt überzeugen konnte: sei es in eher schwerer Kost wie „Winter’s Bone“, Blockbuster-Kino à la „The Hunger Games“ oder in ihren erfrischenden Interviews.
  3. Meine liebste Frage am Media Monday war wohl Frage 6 in Ausgabe #100, weil ich bzw. mein Blog dort erstaunlich oft als Antwort genannt wurde.
  4. Von vielen Filmen, Schauspielern und Regisseuren hatte ich noch nie gehört, aber dank Media Monday mache ich jede Woche aufs Neue viele wunderbare Entdeckungen – danke dafür!
  5. Kürzlich habe ich den eher unbekannten Peter Jackson-Film „The Frighteners“ gesehen/gelesen und möchte ihn/es den anderen TeilnehmerInnen ans Herz legen, weil er eine wahre Achterbahn- bzw. Geisterbahnfahrt durch das (nicht nur) humorvolle Genrekino ist.
  6. Beim Beantworten dieses Media Mondays fühlte ich mich an die bisherige Zeit mit euch Filmverrückten erinnert, denn ihr schafft es jede Woche aufs Neue mich länger als geplant vor den Rechner zu locken (so wie gerade jetzt).
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Ralph reichts“ und der war genauso großartig wie erwartet, weil er herrliche Videospiel-Referenzen mit einer wunderbaren Geschichte kombiniert.

Media Monday #124

Je später der Abend, desto spannender die Fragen – könnte man beim aktuellen Media Monday zumindest meinen. Da der morgige bzw. heutige Tag bereits komplett verplant ist, beantworte ich die Fragen des Medienjournals einmal wieder zu unchristlicher Stunde. Somit kann ich schon einmal nicht von euch beeinflusst werden – ob sich das in der Qualität meiner Antworten niederschlägt, müsst ihr selbst entscheiden… 😉

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  1. Das Filmplakat zu „Fight Club“ hängt bei mir in der Wohnung – und hätte ich mehr Platz an den Wänden, würden sich noch etliche weitere Filmplakate dazu gesellen.
  2. Kaum ein(e) bekannte(r) Schauspieler(in) hat sein/ihr Potential in irgendeinem Film völlig verschenkt, weil es selbst für die schwächsten Auftritte meist noch zuviel Gage gibt.
  3. Wenn man schon alte, erfolgreiche Serien wiederbelebt und mit neuer Besetzung von vorn startet, dann möge man bitte auch „Wing Commander“ ein Reboot gönnen, denn der 1999er Film war zwar bereits ein Reboot zur Spieleserie, das jedoch ungleich schlechter war – warum nicht einmal im „Battlestar: Galactica“-Stil?
  4. Gerne würde ich einmal eine Motto-Party mit dem Thema ‚Wir reden den ganzen Abend nur über Filme und TV-Serien‘ besuchen/ausrichten, weil es dann endlich einmal andere Gesprächsthemen als Arbeit, Fußball oder Klatsch und Tratsch geben würde.
  5. Paul Verhoevens „Starship Troopers“ kann man kaum eine Komödie nennen, denn viele Zuschauer(gruppen) sehen den Film viel zu ernst – dabei ist er teils auf erschreckend boshafte Weise zum Brüllen komisch.
  6. Hätte ich eine ganze Woche Zeit, mich Filmen/Büchern/Serien/was-auch-immer zu widmen und müsste nichts anderes tun, dann wäre das eine wahrlich grandiose Woche – und ist in den nächsten 18 Jahren wohl völlig unrealistisch.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Brautalarm“ und der war teils ganz nett, teils aber auch ziemlich platt und nervig, weil er zwar tolle Schauspielerinnen zu bieten hatte, aber nicht sonderlich gut geschrieben war.

Media Monday #123

Nachdem es vergangene Woche noch ein paar goldene Oktobertage gab, startet der November wie man es von ihm erwartet: kalt, grau und nass. Glücklicherweise bringen die aktuellen Fragen des Medienjournals ein wenig Licht ins Dunkel. Packt also lieber die Koffer und lasst euch von meinen Antworten auf eine Reise in die farbenfrohe Welt des Films entführen…

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  1. Halloween ist vorbei. Als nächstes freue ich mich auf Filme zum Thema Weihnachten, weil thematisch zugehörige Filme, wie „Schöne Bescherung“ oder „Kevin: Allein zu Haus“, für mich jedes Jahr die besinnliche Zeit einläuten.
  2. Ich wollte auf meinem Blog ja auch schon immer einmal täglich einen Film besprechen, aber das Leben, das Universum und der ganze Rest machen mir da seit jeher einen Strich durch die Rechnung.
  3. Am vergangenen Wochenende habe ich es tatsächlich einmal wieder geschafft zwei Filme zu schauen: „The Frighteners“ im Director’s Cut und „Premium Rush“ (siehe Frage 7).
  4. Woody Allen ist ein Regisseur, mit dem ich mich – ein paar unbewusste TV-Sichtungen und „Midnight in Paris“ einmal ausgenommen – bisher noch kaum befasst habe.
  5. Am Wochenende lange ausschlafen fand ich früher richtig gut, aber jetzt nicht mehr, weil ich nach 4 Stunden Schlaf lieber über die wichtigen Dinge des Lebens diskutiere: ‚Warum gehst du heute nicht arbeiten?‘ oder ‚Ich mag aber kein Frühstück. Wann ist Abend? Gibt es dann Abendbrot?‘ usw.
  6. Es gibt viel zu viele Serien, denn zum Beispiel „Frasier“ hätte ich gerne schon immer mal sehen wollen, aber dann müsste ich zuvor auch „Cheers“ noch komplett schauen und wenn man schon bei Sitcom-Klassikern ist, müsste man noch… (ihr seht, was mich bisher davon abgehalten hat).
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Premium Rush“ und der war wirklich unterhaltsam, weil er einen Actionfilm in einem ungewohnten Setting erzählt.

Media Monday #122 – Halloween-Special

Diese Woche zielen die Fragen des Medienjournals auf unsere Vorlieben im Horror-Genre ab, was im Rahmen eines Halloween-Specials natürlich völlig legitim ist. Auch wenn ich dem Genre in den letzten Jahren ein wenig abgeschworen habe, so werde ich dennoch versuchen diese Woche zumindest einen Horrorfilm zu schauen. Und vergesst nicht dem Meister des Media Mondays an Halloween gruselige Geburtstagsgrüße zu schicken!

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  1. Mein liebstes Monster durchbricht mit Vorliebe Brustkörbe, blutet Säure und besitzt eine mit Zähnen bewaffnete Raketenzunge – die Rede ist natürlich von H. R. Gigers Xenomporph aus der „Alien“-Filmreihe.
  2. Wohingegen ich mit den Langoliers aus der gleichnamigen Stephen King-Verfilmung überhaupt nichts anfangen kann, weil sie aussehen wie Pac-Man und nach 160 Minuten Spannungsaufbau einfach nur lächerlich wirken.
  3. Standesgemäß gibt es auch dieses Jahr zu Halloween den Versuch einen Horrorfilm zu schauen – falls sich die Monster aus dem Nebenzimmer zum Schlafen bewegen lassen…
  4. Der Film, der mich am meisten das Fürchten gelehrt hat war entweder „Schatten der Wahrheit“ von Robert Zemeckis, „The Gift“ von Sam Raimi oder „The Ring“ von Gore Verbinski – alle im Kino gesehen, bei allen beinahe gestorben.
  5. Die Halloween-Filme mit Michael Myers rangieren von Kultklassiker („Halloween“, John Carpenter, 1978) über harmloser Slasher-Nonsense (alles dazwischen) bis hin zu unerträglichem Mist („Halloween“, Rob Zombie, 2007).
  6. Horror ist ja ein dehnbarer Begriff. Am gruseligsten finde ich es, wenn mit der Angst vor dem Unbekannten gespielt und eine unheimliche Grundatmosphäre mit wenigen, gezielten Schockeffekten angereichert wird.
  7. Sich zu verkleiden überlasse ich lieber den Schauspielern in Horrorfilmen.

Media Monday #121

Mal wieder liegt ein viel zu kurzes Wochenende hinter uns. Ich hätte gut und gerne die doppelte Zeit benötigt, um all das zu schaffen, was hätte erledigt werden müssen. Aber für meinen Rücken ist es vielleicht besser so. Immerhin habe ich die tolle Musical-Verfilmung „Rent“ für mich entdeckt und bin nun gespannt, was sich Wulf für die aktuellen Fragen des Medienjournals so alles hat einfallen lassen…

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  1. In „Zurück in die Zukunft“ gab es dieses Technik-Gadget mit dem man durch die Zeit reisen kann. Das hätte ich auch gerne, weil man – ich wiederhole es noch einmal – damit durch die Zeit reisen kann und es mit einem DeLorean DMC-12 auch noch eine optisch sehr ansprechende Verpackung hatte.
  2. Gerne würde ich einmal die Zeit finden, um in Ruhe all die Filme und Serien zu schauen und zu besprechen, die mich interessieren – was ihr hier lest ist nur ein kleiner Bruchteil von dem, was mit mehr Zeit bzw. einer Zeitmaschine (siehe Antwort 1) möglich wäre…
  3. Es ist verdammt schade, dass die Serie „Lost“ inhaltlich so unbefriedigend zu Ende geführt wurde. Eine komplette Wiederholung war fest eingeplant, doch das habe ich nun auf unbestimmte Zeit verschoben.
  4. Bei dem Buch „The Winds of Winter“ schreckt mich vor allem, dass George R. R. Martin zwar 2014 für die Veröffentlichung in den Raum geworfen hat, tendenziell aber 2016 oder später realistischer scheint.
  5. Von „Casino Royale“ war ich schlichtweg ziemlich begeistert, wohingegen „Ein Quantum Trost“ meine Vorfreude auf „Skyfall“ ziemlich gedämpft hat.
  6. Die beste Parodie ist „Galaxy Quest“.
  7. Mein zuletzt gelesener Blogeintrag war Second Date – EXTREM LAUT & UNGLAUBLICH NAH / BIG FISH auf ERGOThek und der war sehr lesenswert, weil es mich immer interessiert andere Meinungen zu mir bekannten Filme zu lesen.

Media Monday #120

Auch wenn ich es vergangenes Wochenende geschafft habe zwei Filme („Eine Frage der Ehre“ und „Devil“) zu schauen, so haben meine Abende damit doch erst begonnen. Zwei kranke Kinder haben die Nacht zum Tag gemacht und auch heute fühle ich mich noch ein wenig wie in Trance. Die aktuellen Fragen des Medienjournals bringen mich jedoch auf andere Gedanken. Viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Mit dem Talent und Einfallsreichtum eines Schriftstellers alleine ist es nicht getan, man benötigt auch Durchhaltevermögen, Zeit und Lernbereitschaft.
  2. Buchmessen sind anscheinend wirklich toll. Wer einen Eindruck davon gewinnen möchte, sollte einmal Wulfs Bericht zur Frankfurter Buchmesse 2013 lesen.
  3. Der Tatort ist ein Massenphänomen, das ich absolut nicht nachvollziehen kann.
  4. Jeder Film mit größerem Twist wird mir nie mehr so gut gefallen wie beim ersten Mal, weil man leider nie mehr ohne das Wissen um die Wendung an den Film herangehen kann.
  5. Am Beruf des Schauspielers stelle ich mir am schwierigsten vor, zwischen Engagements nicht verrückt zu werden und stets den nächsten Job am Start zu haben – natürlich bezieht sich das nicht auf etablierte Größen, doch die machen eben nur einen Bruchteil aller Schauspieler aus.
  6. Ein Autogramm von Bud Spencer und Terence Hill hätte ich als Kind/Jugendlicher unglaublich gerne besessen.
  7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist immer noch “A Feast for Crows” und das war in der ersten Hälfte ziemlich anstrengend, weil George R. R. Martin zu viele neue Figuren einführen wollte, in der zweiten Hälfte jedoch hat er den Fokus wieder gefunden und mich erneut in seinen Bann gezogen – das erste Drittel des Nachfolger habe ich bereits durch.

Media Monday #119

Nach einem recht entspannten, weil verlängerten Wochenende, an dem ich es sogar geschafft habe zwei Filme zu schauen, steht ein nasskalter Montag vor der Tür. Somit ist es absolut passend, dass uns die aktuellen Fragen des Medienjournals dieses Mal in fremde Welten entführen. Eskapismus – und das bereits am Montagmorgen. In diesem Sinne: Schnallt euch an und kommt mit auf die Reise…

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  1. Den Schauplatz – real oder fiktiv – von „Der Herr der Ringe“ würde ich, wenn ich könnte, gerne einmal besuchen, weil ich sowohl Neuseeland (real) und auch Mittelerde (fiktiv) als Reiseziele äußerst attraktiv finde.
  2. „The Hunter“ spielt nicht nur an einem exotischen Ort, sondern die Landschaft ist gleichzeitig auch eine der Hauptattraktionen, weil die bildgewaltige tasmanische Wildnis den Charakter des titelgebenden Jägers ideal ergänzt.
  3. Filme aus dem Land [hier x-beliebiges Land einsetzen] finde ich überwiegend [hier x-beliebiges Adjektiv einsetzen], weil nahezu jedes Land sowohl fantastische Filme als auch Enttäuschungen produziert – und sich Produktionsländer aufgrund internationaler Geldgeber meist nicht eindeutig abgrenzen lassen.
  4. „Sanctum“ hat mich richtiggehend enttäuscht, weil die Charakterzeichnung sich häufig bei klischeehaften Stereotypen bedient wie etwa schwach geschriebenen Frauenfiguren, die in Stressituationen besonders unüberlegt handeln usw.
  5. Wäre Inishmore kein so fleißiger Serien-Rezensent, hätte ich vermutlich einen Großteil meiner über die Jahre lieb gewonnenen Serien, wie z.B. „The Office“ (US) oder aktuell „Brothers & Sisters“, niemals gesehen.
  6. „Catacombs“ vermittelt ein völlig falsches Bild des Landes/der Stadt Frankreich/Paris, weil siehe Begründung von Schlombie.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Constantine“ und der war ein wirklich unterhaltsamer, filmgewordener Okkult-Comic, weil er genau den richtigen Ton zwischen Ernsthaftigkeit und überdrehten Comic-Momenten findet.

Media Monday #118

Wieder einmal ist ein filmloses Wochenende ins Land gezogen. Die zwei freien Tage waren bereits zu verplant, um auch noch Platz für mein liebstes Hobby zu finden. Kein Film also diese Woche und auch mit den Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals bin ich in Verzug, doch daran müsst ihr euch – Spoiler-Alarm! – vermutlich sowieso bald gewöhnen. Ich hoffe jedoch, ihr schaut auch zu solch ungewohnt später Stunde noch rein und kommentiert fleißig…

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  1. Neben Filmen schlägt mein Herz ja vor allem für meine Familie – und daneben für jedes Medium, das es erlaubt Geschichten zu erzählen, d.h. vor allem TV-Serien, Dokus und Literatur.
  2. Ich finde ja, dass man aus dem Spiel „Shadowrun“ (siehe Media Monday #100 und Meine Filmvorlieben) auch ganz wunderbar einen Film oder eine Serie machen könnte, weil die Welt des Rollenspiels unglaublich viel Potential für Geschichten und Charaktere bietet.
  3. Es ist ja bekannt, dass gewisse Genres plötzlich Trend werden und man dann – ob Filme, Bücher oder sonst etwas – mit Produkten zugeschmissen wird. Ich würde mir ja eine Renaissance von Abenteuerfilmen mit Coming-of-Age-Anleihen wünschen, denn jede Generation sollte seine „The Goonies“, „Stand by Me“, „E.T.“ usw. haben.
  4. Schauspieler/in [hier x-beliebigen Seriendarsteller einsetzen] fristet meines Erachtens völlig zu Unrecht ein Schattendasein, denn viele Seriendarsteller sind mindestens ebenso talentiert, wie ihre Filmkollegen – kein Wunder also, dass der Trend im Moment in die andere Richtung geht (z.B. Glenn Close, Forest Whitaker, Kevin Spacey).
  5. Ein Zitat, dass ich wohl nie vergessen werde, ist ‚I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser gate. All those moments will be lost in time, like tears in rain.’ aus Ridley Scotts „Blade Runner“, weil es in diesem Moment einfach perfekt ist und mir bereits beim ersten Mal eine Gändehaut bescherte – umso unglaublicher, dass es sich dabei um eine Improvisation Rutger Hauers handelt.
  6. Bei der TV-Serie „Friends“ muss ich immer an meine/n beste/n Freund/in denken, denn wir haben früher einen Großteil der Serie zusammen gesehen und konnten alle Chandler Bing-Zitate auswendig.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Lockout“ und der war ein recht unterhaltsamer Sci-Fi-Actioner, weil er sich nicht allzu ernst nimmt und mit einem netten 80er Jahre Charakter auftrumpfen kann – leider hat das schwache und ermüdend formelhafte Drehbuch wieder einiges zerstört.