Da morgen bzw. heute bei uns Feiertag ist, nutze ich die Gelegenheit und beantworte die aktuellen Fragen des Medienjournals einmal wieder überpünktlich. Außerdem bin ich aufgrund unserer kleinen Störenfriede ohnehin noch wach. Wie zurzeit eigentlich jede Nacht. Doch schreibe ich an dieser Stelle ja nicht als jammernder Vater, sondern als begeisterter Filmfreund. Viel Spaß also mit meinen Antworten zum 132. Media Monday!

- Von der amerikanischen Filmindustrie würde ich mir eigentlich mal wünschen, dass sie ihre Blockbuster-Budgets drastisch zusammenstreicht – dann bekäme man vielleicht auch einmal wieder Filme zu sehen, die nicht nur aus CGI-Overkill bestehen. So unterhaltsam das auch ab und zu sein mag…
- Würde man „Wunderbare Jahre“ (OT: „The Wonder Years“) veröffentlichen, würde ich vermutlich sofort schwach werden, denn diese Serie zählt zu den zauberhaftesten Coming-of-Age-Geschichten, die je erzählt wurden.
- Es gibt ja so gehypte Filmstars wie etwa [x-beliebige SchauspielerIn], der/dem ich aber überhaupt nichts abgewinnen kann, weil SchauspielerInnen für mich nicht so wichtig sind, wie ihre Rollen (d.h. Drehbuch) und die Inszenierung ihrer Charaktere (d.h. Regie).
- Film-Blogosphäre war ja eines der geflügelten Worte im letzten Jahr und von Manifesten über Homepages bis hin zu Facebook-Gruppen hat sich da einiges getan in der letzten Zeit, von wirklichem Erfolg gekrönt war aber keines der Projekte. Wie ist deine Meinung zum Thema Film-Blogosphäre? Was wäre ein möglicher neuer Ansatz oder, ganz anders gedacht, muss sich in der Beziehung überhaupt etwas tun oder ist alles gut so wie es ist?
Nachdem unser Projekt, die Seite Film-Blogosphäre, ja erst vergangene Woche offiziell zu Grabe getragen wurde, bleibt natürlich eine klaffende Lücke – oder nicht? Inzwischen haben sich neue Facebook-Gruppen usw. gebildet und Ideen werden gewälzt. Ein deutliches Zeichen also, dass das Thema noch aktuell ist. Gut so! Ich für meinen Teil werde auch weiterhin dafür kämpfen, dass die Vernetzung vorangetrieben wird – und sei es nur durch diverse Kommentare auf von mir geschätzten Seiten. Auch durch eure Kommentare und den Meinungsaustausch – sei es auf den Filmblogs direkt oder per Facebook – tragt ihr zur Vernetzung bei. Also nur nicht müde werden! - Kaufe ich mir ein Buch, erwarte ich mir auf alle Fälle, dass es mir gefällt. Sonst würde ich mir es ja nicht kaufen. Logisch, oder?
- Die Spezialeffekte in Serienproduktionen müssen sich teils hinter Kinofilmen nicht verstecken – und außerdem fördert ein limitiertes Budget die Kreativität (siehe Frage 1).
- Meine zuletzt gesehene Serienstaffel war die dritte Staffel von „The Walking Dead“ und die war erneut wirklich mitreißend, weil den Charakteren auch wirklich nichts erspart bleibt und die Zombies fast schon das kleinste Übel zu sein scheinen.







