Media Monday #135

Nach einem Wochenende mit Kindergeburtstag, Spaziergang im Schnee und zweier Fimsichtungen, liegt der erste Tag der Arbeitswoche auch schon wieder hinter mir. Erstaunlich wie schnell es doch immer wieder geht. Die Kinder wurden bespaßt und schlafen – die idealen Voraussetzungen also, um die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Viel Spaß mit meinen Antworten, getreu dem Motto: besser spät, als nie…

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  1. Sven von CineKie.de warf jüngst wieder eine Frage auf, die ich gerne ebenfalls aufgreifen möchte: “Wie sieht’s eigentlich bei euch [in punkto Kino] aus? Zahlt ihr für jede Vorstellung einzeln? Nutzt ihr auch die GoldCard (bzw. ähnliche Angebote anderer Kinos)? Oder schaut ihr Filme lieber später in den eigenen vier Wänden?”
    Wenn ich ins Kino gehe, dann zahle ich für jede Vorstellung. Dauerkarten würden sich für mich (nicht mehr) lohnen. Seitdem ich Kinder habe ist der Aufwand viel zu hoch, um öfter als 5x im Jahr ins Kino zu gehen. Die meisten Filme werden folglich in den eigenen vier Wänden geschaut, was für das Filmerlebnis sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt.
  2. Welche/r SchauspielerIn, die/der es mittlerweile zu beachtlichem Ruhm gebracht hat, ist euch unlängst in einem älteren Film aufgefallen, ohne dass ihr zuvor Kenntnis von ihr/ihm genommen hättet?
    Auch wenn es der Schauspieler nicht zu Ruhm gebracht hat, so ist mir doch Taylor Kitsch – der titelgebende „John Carter: Zwischen zwei Welten“ – erst kürzlich in der fantastischen Dramaserie „Friday Night Lights“ aufgefallen.
  3. Was war der enttäuschendste Trailer, der euch in den letzten Wochen untergekommen ist oder schaut ihr etwa gar keine Trailer und wenn nein, warum nicht?
    Auch wenn ich nur noch wenige Trailer schaue, so fand ich den zu Darren Aronofskys „Noah“ gruselig bzw. einfach nur lächerlich. Was soll den das bitte für ein Film werden? Pseudorealistisches Bibelepos mit Fantasyeinschlag und „Jumanji“-Tieren?
  4. Gibt es tatsächlich noch Filme, die ihr gerne einmal wieder sehen wollen würdet, die es aber noch immer nicht auf DVD oder Blu-ray gibt (alternativ: Serien)?
    Wie bereits in Media Monday #132 kann ich auch an dieser Stelle nur wieder „Wunderbare Jahre“ (OT: „The Wonder Years“) nennen: Kevin Arnold and Winnie Cooper forever!
  5. Wir BloggerInnen sind ja allesamt mehr oder weniger stark in diversen Sozialen Netzen, in Foren oder anderen Communitys aktiv. Wie sind eure Erfahrungen, ob positiv oder negativ? Welchen Kanal möchtet ihr nicht mehr missen oder womit seid ihr überhaupt nicht warmgeworden?
    Mein Hauptmedium ist nach wie vor mein Blog bzw. eure Blogs. Alles andere läuft so nebenher. Twitter nutze ich recht gerne, weil es eine schöne Dynamik besitzt und Facebook, weil sich da eben alle tummeln. Da bin ich aber eher dabei, um nicht außen vor zu sein und Nicht-RSS-Nutzern eine Möglichkeit zu bieten dem Blog zu folgen. Für mehr Aktivität fehlt mir einfach die Zeit.
  6. Mein jüngster Neuerwerb in punkto Medien war die Blu-ray-Box mit „The Descent“ und „The Descent 2“, weil ich den ersten Teil schon lange updaten wollte, mich Teil 2 schon länger gereizt hat und es die Box für schmale 12 Euro gab.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war Django Unchained“ und der war typisch Tarantino, weil er gleichzeitig eine herrlich nostalgische Hommage und ein absolut eigenständiges Original darstellt – und dazwischen mit großartigen Dialogen und Schauspielern aufwartet.

Media Monday #134

Heute hatte ich erstmals ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, den Media Monday ausfallen zu lassen. Manchmal ist es schon fast mühsam, sich nach einem langen Arbeitstag noch einmal an den Rechner zu setzen. Man könnte so viele andere Dinge machen. Aber Wulf jammert ja trotz Umzugsstress auch nicht: also Zähne zusammenbeißen und die aktuellen Fragen des Medienjournals beantworten, aber zackig!

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  1. Was haltet ihr von den zahllosen Oscar-Artikeln und Prognosen, die derzeit wieder allerorten aus dem Boden schießen? Nett, unnötig, egal, spannend?
    Ich finde es irgendwo zwischen nett, unnötig und egal. Zumindest komme ich so schneller durch meine Feeds, da man auf nahezu allen Filmblogs gefühlt die gleichen Infos liest. Extrem redundante Inhalte eben. Vielleicht empfinde ich das auch nur so, weil ich einmal wieder kaum einen der diesjährigen Oscar-Kandidaten gesehen habe. Vielleicht auch nicht. Eben egal.
  2. Aber die Oscars sind ja auch immer noch mal ein Rückblick auf das vergangene Jahr und ich denke, wir haben alle so einige Filme konsumiert. Welcher Film, den ihr im letzten Jahr geschaut (!) habt, meint ihr, hätte das Zeug zum Kultfilm?
    Da ich bisher kaum Filme aus dem Jahr 2013 gesehen habe, bleibt mir nur an dieser Stelle „Gravity“ zu nennen. Allerdings wird sich erst noch zeigen müssen, wie er sich im Heimkino ohne 3D, riesige Leinwand und Bombast-Sound durchsetzen kann.
  3. Und dann bitte noch eine Empfehlung: Der ideale Anti-Schlechte-Laune-Film ist „Die Goonies“, weil mir die Truppe immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.
  4. Das Thema Comics hatten wir auch schon länger nicht mehr: Habt ihr euch vorgenommen, in der Richtung im noch jungen Jahr etwas zu lesen? Natürlich wenn ja was, wenn nein, warum nicht?
    Falls ich einen Comic lesen sollte, dann wohl „The Walking Dead“ von Robert Kirkman.
  5. Eine Frage zum Thema Umzug fällt mir doch schon ein, weil das heute bei uns aktuell war: Was ist die eurer Meinung nach sinnvollste Art, die eigene Film- und Büchersammlung zu sortieren?
    Alphabetisch, zumindest die Filme. Wobei ich hier zwischen DVDs und Blu-rays unterscheide. Auch TV-Serien und größere Boxen habe ich aus dem normalen Schema ausgelagert. Bücher dagegen sortiere ich eher nach Autor.
  6. Und dann noch was zum Thema Emanzipation: Ich habe in letzter Zeit immer wieder gelesen, wie schlecht Frauen grundsätzlich in den meisten Filmen wegkommen und das sie kaum sinnvolle Rollen haben, bedeutend weniger Dialoge und wenn doch, dann meistens über die Hauptfigur, die natürlich meistens männlich ist. Nennt doch mal als Gegenbeispiel eine richtig starke, charakterlich ausgearbeitete, überzeugende und eigenständige Frauenfigur in Film oder Fernsehen.
    Wie kann man auf diese Frage nicht „Buffy: The Vampire Slayer“ nennen? An dieser Stelle verdrehen übrigens nur diejenigen die Augen, die diese Serie nie gesehen haben. Oder um Autor Joss Whedon zu zitieren: ‚So, why do you write these strong female characters? Because you’re still asking me that question.‘
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „The Last Stand“ und der war wunderbar unterhaltsam, weil er einerseits herrlich altmodisch erzählt war und Arnold Schwarzenegger dennoch glaubwürdig in die Gegenwart versetzt hat.

Media Monday #133

Zurzeit habe ich das Gefühl, ich komme zu gar nichts mehr. Unzählige Feuer wollen bekämpft werden, unzählige – Spoiler-Alarm! – Baustellen gibt es zu bewältigen. Da rücken Filme und das Blog auf der Prioritätsliste leider nach hinten. Auch wenn es schon spät ist, möchte ich wenigstens die aktuellen Fragen des Medienjournals beantworten und hoffe auf Nachsicht, wenn ich zurzeit nicht zu all euren famosen Antworten meinen Senf abgebe…

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  1. Ganz ehrlich, [x-beliebige SchauspielerIn] sollte die Schauspielerei am besten gleich ganz drangeben, denn manche SchauspielerInnen sieht man eben lieber, manche nicht – da mische ich mich nicht in deren Berufwahl ein.
  2. Woran mag das liegen, dass jüngere Blockbuster länger und länger werden und kaum noch ohne Überlängenzuschlag auskommen, vor allem völlig ungeachtet dessen, ob die Geschichte eine Laufzeit von mehr als 120 Minuten überhaupt hergibt?
    Das wird wohl einzig und allein an den Excel-Tabellen liegen, die den Studiovorständen zur Auswertung des Einspielergebnisses präsentiert werden. Darin werden Filme mit 120 bis 160 Minuten Laufzeit wohl als erträglicher eingestuft, als knackige 90 Minüter. Ganz unromantisch und pragmatisch. Business eben.
  3. „Vom Regisseur von“, „Von den Produzenten von“, „Präsentiert von“ – wenn ich so etwas auf einem Cover oder Filmplakat lese, dann hat es der Film vermutlich nötig, was eher ein schlechtes Zeichen ist.
  4. Meine liebste Serie derzeit ist ganz klar „Game of Thrones“ (aktuelles Programm) und „That ’70s Show“ (aus der Konserve), insbesondere weil beide Shows ihre unzweifelhaften, wenn auch gänzlich unterschiedlichen Stärken besitzen – und gerade in der Kombination die perfekte Abswechslung bieten.
  5. Die Serie [hier beliebige Serie einsetzen] hat allerdings nach der [2. bis 8.] Staffel stark abgebaut wie ich finde , denn es gibt nur äußerst wenige Serien, die ihr Niveau über die gesamte Laufzeit halten können; als positive Beispiele möchte ich einmal mehr „The West Wing“, „The Sopranos“, „Six Feet Under“ oder „The Shield“ anführen.
  6. Es gibt ja AutorInnen, deren Bücher allesamt zu überzeugen wissen, die aber noch kaum jemand zu kennen scheint, wie etwa Matt Ruff („Fool on the Hill“) oder Ken Grimwood („Replay: Das zweite Spiel“). Sollte man unbedingt mal gelesen haben, weil die Bücher darauf schließen lassen, dass auch die anderen Werke der Autoren toll sein müssen.
  7. Meine zuletzt gesehener Film war immer noch „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ und der war noch 2013 dran, weil ich es 2014 noch nicht geschafft habe auch nur einen Film zu sehen.

Media Monday #132

Da morgen bzw. heute bei uns Feiertag ist, nutze ich die Gelegenheit und beantworte die aktuellen Fragen des Medienjournals einmal wieder überpünktlich. Außerdem bin ich aufgrund unserer kleinen Störenfriede ohnehin noch wach. Wie zurzeit eigentlich jede Nacht. Doch schreibe ich an dieser Stelle ja nicht als jammernder Vater, sondern als begeisterter Filmfreund. Viel Spaß also mit meinen Antworten zum 132. Media Monday!

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  1. Von der amerikanischen Filmindustrie würde ich mir eigentlich mal wünschen, dass sie ihre Blockbuster-Budgets drastisch zusammenstreicht – dann bekäme man vielleicht auch einmal wieder Filme zu sehen, die nicht nur aus CGI-Overkill bestehen. So unterhaltsam das auch ab und zu sein mag…
  2. Würde man „Wunderbare Jahre“ (OT: „The Wonder Years“) veröffentlichen, würde ich vermutlich sofort schwach werden, denn diese Serie zählt zu den zauberhaftesten Coming-of-Age-Geschichten, die je erzählt wurden.
  3. Es gibt ja so gehypte Filmstars wie etwa [x-beliebige SchauspielerIn], der/dem ich aber überhaupt nichts abgewinnen kann, weil SchauspielerInnen für mich nicht so wichtig sind, wie ihre Rollen (d.h. Drehbuch) und die Inszenierung ihrer Charaktere (d.h. Regie).
  4. Film-Blogosphäre war ja eines der geflügelten Worte im letzten Jahr und von Manifesten über Homepages bis hin zu Facebook-Gruppen hat sich da einiges getan in der letzten Zeit, von wirklichem Erfolg gekrönt war aber keines der Projekte. Wie ist deine Meinung zum Thema Film-Blogosphäre? Was wäre ein möglicher neuer Ansatz oder, ganz anders gedacht, muss sich in der Beziehung überhaupt etwas tun oder ist alles gut so wie es ist?
    Nachdem unser Projekt, die Seite Film-Blogosphäre, ja erst vergangene Woche offiziell zu Grabe getragen wurde, bleibt natürlich eine klaffende Lücke – oder nicht? Inzwischen haben sich neue Facebook-Gruppen usw. gebildet und Ideen werden gewälzt. Ein deutliches Zeichen also, dass das Thema noch aktuell ist. Gut so! Ich für meinen Teil werde auch weiterhin dafür kämpfen, dass die Vernetzung vorangetrieben wird – und sei es nur durch diverse Kommentare auf von mir geschätzten Seiten. Auch durch eure Kommentare und den Meinungsaustausch – sei es auf den Filmblogs direkt oder per Facebook – tragt ihr zur Vernetzung bei. Also nur nicht müde werden!
  5. Kaufe ich mir ein Buch, erwarte ich mir auf alle Fälle, dass es mir gefällt. Sonst würde ich mir es ja nicht kaufen. Logisch, oder?
  6. Die Spezialeffekte in Serienproduktionen müssen sich teils hinter Kinofilmen nicht verstecken – und außerdem fördert ein limitiertes Budget die Kreativität (siehe Frage 1).
  7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel war die dritte Staffel von „The Walking Dead“ und die war erneut wirklich mitreißend, weil den Charakteren auch wirklich nichts erspart bleibt und die Zombies fast schon das kleinste Übel zu sein scheinen.

Media Monday #131 – Silvester-Special

Da ich heute noch Urlaub habe und der Tag bereits durch eine Geburtstagsfeier verplant ist, widme ich mich sogleich den noch brandaktuellen Fragen des Medienjournals. Wer mein in Worte gefasstes Entsetzen zu HFR 3D in „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ noch nicht gelesen hat: Mich würde eure Meinung dazu interessieren! Ansonsten viel Spaß mit meinen Antworten zum Silvester-Special…

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  1. Der beste Film in 2013 war für mich „Gravity“.
  2. Mein liebstes Buch in 2013 war für mich die „Die Tribute von Panem“-Trilogie von Suzanne Collins, da ich es nicht geschafft habe aktuellere Bücher, d.h. von 2013, zu lesen.
  3. Größte Serienneuentdeckung in 2013 war zweifelsohne „The Shield“ – 2013er Serienstarts habe ich dagegen überhaupt nicht verfolgt.
  4. Die größte Enttäuschung hingegen war für mich ganz klar High Frame Rate (HFR) bei der Kinovorführung von „Der Hobbit: Smaugs Einöde“.
  5. Im nächsten Jahr freue ich mich ganz besonders auf den ersten Teil von „Die Tribute von Panem: Mockingjay“.
  6. Spannend wird 2014 vor allem, weil der Plan ein Haus zu bauen endlich in die Tat umgesetzt werden muss (so wir denn ein passendes Grundstück finden).
  7. Und ganz im Vertrauen, meine Vorsätze fürs kommende Jahr sind im neuen Job erfolgreich Fuß zu fassen, dabei die Familie nicht aus den Augen zu verlieren und – ganz egoistisch – auch einmal wieder ein wenig Zeit für mich zu haben.

Media Monday #130 – Christmas-Special

Da das Wetter heute nur wenig einladend und der Großteil der Belegschaft bereits im Weihnachtsurlaub ist, verbringe ich meine Mittagspause einmal wieder mit der Beantwortung der Fragen des Medienjournals – dieses mal in einer vorweihnachtlichen Spezialausgabe. Auch wenn meine offiziellen Weihnachtsgrüße noch folgen werden, wünsche ich den restlichen Media Monday-Teilnehmern an dieser Stelle schon einmal ein frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr!

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  1. Was glaubst du, liegt bei dir etwas in Richtung Film/Buch/etc. unter dem Weihnachtsbaum?
    Dieses Jahre habe ich nicht die geringste Vorahnung. Wenn ich auf etwas tippen müsste, dann wahrscheinlich auf Pixars „Die Monster Uni“ und eventuell irgendein Buch.
  2. Wirst du selbst auch etwas in der Richtung verschenken und wenn ja, was (sofern du es an dieser Stelle verraten kannst)?
    Für das Zappelinchen gibt es eine weitere „Meine Freundin Conni“-DVD und bei den restlichen Geschenken ist bestimmt das eine oder andere Buch dabei.
  3. Gibt es etwas, dass du dir nach den Weihnachtstagen noch unbedingt wirst kaufen müssen, sofern niemand es dir schenkt?
    Ein akuter Kauf direkt nach Weihnachten steht nicht an. Allerdings wird auch das kommende Jahr einige Filme, Bücher, CDs usw. für meine bereits viel zu vollen Regale bereithalten.
  4. Laufen bei euch zu den Festtagen bestimmte Weihnachts-CDs?
    Seit zwei Jahren gehört A VERY SHE & HIM CHRISTMAS von SHE & HIM zum Pflichtprogramm, anstonsten werden hauptsächlich Weihnachtsklassiker von Bing Crosby, Frank Sinatra, Nat King Cole, Dean Martin oder Petti LaBelle gespielt.
  5. Weihnachtsfilme gibt es ja wie Sand am Meer, aber meine liebste Weihnachts-Serienepisode ist vermutlich „Weihnachten bei Hoppenstedts“, weil Loriot in dieser Sketchsammlung erneut unglaublich komisch die Absurdität so mancher deutscher Eigenheit auf den Punkt bringt.
  6. Aber apropos Weihnachtsfilme: Während ja mancher Film nie langweilig wird, kann ich [an dieser Stelle fällt mir kein Film ein] mittlerweile nicht mehr sehen, denn mir fehlt eher die Zeit alle von mir geliebten oder auch noch unbekannten Weihnachtsfilme zu sehen; auf „Schöne Bescherung“ habe ich jedoch auch dieses Jahr nicht verzichtet.
  7. Die freien Tage werde ich nutzen, um mir endlich die erweiterte Fassung von „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ und „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ im Kino anzusehen.

Media Monday #129

Kaum bloggt man ein wenig unregelmäßiger und beantwortet die Fragen des Medienjournals nicht mehr bis zur Mittagspause, brechen die Besucherzahlen rapide ein. Der Druck der filmischen Blogosphäre ist einfach zu hoch. Dennoch werde ich veruschen, die verbleibenden Leser mit meinen Antworten zu erfreuen – und ihr dürft auch ruhig nach 20 Uhr noch kommentieren! 😉

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  1. Joss Whedon und J.J. Abrams müssten wirklich mal einen Film zusammen machen, denn das dürfte nicht nur in meinen popkulturellen Synapsen einen Kurzschluss erzeugen.
  2. Kürzlich habe ich einen Weihnachtsbaum gefällt und der wartet nun darauf geschmückt zu werden.
  3. Bitterlich geweint habe ich bei „Six Feet Under“, „Moulin Rouge“, „Big Fish“, „Braveheart“ und vielen mehr – ja, ich bin ein alter Heuler, wenn es um Filme und Serien geht.
  4. Das süßeste sprechende Tier ist „Howard the Duck“.
  5. „Die Legende der Wächter“ hat überhaupt nicht meinen Erwartungen entsprochen. Das ist aber positiv zu werten, denn für einen Zack Snyder Film ist der Film schön geradlinig erzählt und sein Stil funktioniert in einem reinen Animationsfilm einfach viel besser.
  6. Von der Serie „The Newsroom“ verspreche ich mir viel, weil sie von Aaron Sorkin (u.a. „The West Wing“) geschrieben wurde.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Take Me Home Tonight“ und der war äußerst sympathisch, weil er wie eine Verbeugung vor John Hughes wirkt und die Stimmung seiner filmischen 80er Jahre perfekt einfängt.

Media Monday #128

Im Gegensatz zu letzter Woche, schaffe ich es dieses Mal tatsächlich – wenn auch nur knapp – die Fragen des Medienjournals noch am Montag zu beantworten. Eigentlich habe ich sie ja im Rahmen des Stöckchens der ERGOThek auch schon beantwortet, weshalb ich mich in dieser Runde der Literatur zuwende – wer Antworten zum Thema Film sucht, darf gerne auch bei meinem Zehn Fragen-Eintrag kommentieren. Ob hier oder dort: viel Spaß dabei!

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  1. Wenn dein Leben ein Buch wäre, welches wäre es?
    Da ich größtenteils Fantasy, Thriller und Sci-Fi lese, passt mein doch eher normales Leben in keine dieser Schubladen. Ein Buch, das aufgrund seiner Thematik aber eine starke Verbindung zu meinem Leben bzw. meinen Gedanken hat, ist „Replay – Das zweite Spiel“ von Ken Grimwood.
  2. Sammelst du außer Büchern sonst noch etwas?
    Filme, Serien und CDs. So richtig im Regal. Alles voll.
  3. Das lustigste Buch das du kennst?
    Douglas Adams „Per Anhalter durch die Galaxis“ sowohl in der Übersetzung, als auch insbesondere im Original. Dazu kommen noch etliche Terry Pratchett-Romane, deren Humor ich ebenfalls großartig finde.
  4. Welche 3 Bücher würdest du vom Feuer retten?
    Im Moment noch George R. R. Martins „A Dance With Dragons“, Michael Crichtons „Jurassic Park“ (kann ich einfach immer wieder lesen) und Michael Endes „Die unendliche Geschichte“.
  5. Gibt es ein Genre mit dem man dich jagen kann?
    Ich möchte hier nichts ausschließen, doch Historienschinken und Liebesschnulzen haben mich in Buchform noch nie sonderlich gereizt.
  6. Welches Buch wolltest du schon immer lesen, bist aber bisher nie dazu gekommen?
    Wie bereits bei den Filmen würde die Liste den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen; als Beispiel nenne ich jedoch Carl Sagans Roman „Contact“, der die Vorlage zu Robert Zemeckis gleichnamigem Film ist.
  7. Das beste Stöckchen, an dem ich je teilgenommen habe, war – neben dem wöchentlichen Media Monday und den oben genannten Zehn Fragen – sowohl das Meine Filmvorlieben-Stöckchen als auch das Top 10: Guilty Pleasures-Stöckchen.

Zehn Fragen

Die ERGOThek hat mich mit einem Stöckchen beworfen, das mich vom Grundprinzip her sehr an die gefürchteten Fünf Fragen erinnerte, die ich Anfang 2012 bewantworten durfe. Dieses Mal sind es jedoch zehn Fragen, welche sich auch noch ausnahmslos um das Thema Film drehen – insofern bin ich doch gerne dabei:

  1. Wenn dein Leben ein Film wäre, welcher wäre es?
    Schwierige Frage. Ich glaube mein Leben ist bisher noch nicht verfilmt worden. Im Moment dürfte wohl die TV-Serie „Parenthood“ die meisten Facetten meines Lebens abbilden. Zwischen 8 und 18 Uhr finde ich mich auch oft in „The Office“ wieder. Atmosphärische Fragmente werden dagegen von Filmen, wie „Garden State“, „Absolute Giganten“ oder „Nobody’s Fool“ recht gut getroffen, aber vielleicht ist das auch nur eine Wunschvorstellung.
  2. Sammelst du ausser Filme, sonst noch etwas?
    Bücher und CDs. So richtig im Regal. Alles voll.
  3. Der lustigste Film den du kennst?
    Am meisten gelacht habe ich wohl bei „Austin Powers: International Man of Mystery“ und teils auch seinen Nachfolgern.
  4. Welche 3 Filme würdest du vom Feuer retten?
    Da Filme bei mir ja physikalisch im Regal stehen, gehe ich nun nicht von einem metaphorischen Feuer aus und klemme mir die „Der Herr der Ringe“-Trilogie, die „Prometheus to Alien: The Evolution“-Box und die „Zurück in die Zukunft“-Filme unter dem Arm – natürlich erst nachdem ich meine Familie in Sicherheit gebracht habe… 😉
  5. Wenn du noch einmal von vorne anfangen könntest, was würdest du werden?
    Vermutlich würde ich nicht noch einmal Irgendwas mit Medien machen. Vielleicht etwas in Richtung Literatur, Sprache oder Lehre? Vielleicht aber auch etwas Technisches? Aber ist es nicht immer so: The grass is always greener on the other side.
  6. Lieblingssuperheld?
    Captain Hammer.
  7. Das beste Filmende?
    „Blade Runner“ und/oder „Fight Club“.
  8. Beste Filmmusik?
    „Jurassic Park“, „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“, „Die glorreichen Sieben“, „Braveheart“, „Wer ist Hanna?“ und viele, viele mehr…
  9. Gibt es ein Genre mit dem man dich jagen kann?
    Depri-Arthouse-Drama auf der einen und Fäkal-Doof-Komödie auf der anderen Seite. Wobei es in beiden Fällen bestimmt auch sehenswerte Ausnahmen gibt.
  10. Welchen Film wolltest du schon immer sehen, bist aber bisher nie dazu gekommen?
    Ich glaube die Liste würde den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen…

Um den Stöckchen-Regeln treu zu bleiben, dürfen sich Wortman, mkreuterIntergalactic Ape-Man, Andreas und die CineCouch über die Beantwortung der folgenden zehn Fragen freuen:

  1. Was war in eurer Kindheit euer Lieblingsfilm, von dem ihr jede TV-Ausstrahlung mitgenommen habt?
  2. Was war eure erste DVD und wieviel Euro bzw. DM musstet ihr dafür über den Tresen wandern lassen?
  3. Ihr könnt abends nicht einschlafen. Welcher Film lässt euch aufgrund seiner famos zelebrierten Langeweile garantiert in den Schlaf hinübergleiten?
  4. Analog zu Frage 3: Welcher Film hat euch schon einmal so richtig fies den Schlaf geraubt?
  5. Das war ja wohl gar nichts, liebe(r) Regisseur(in)! Welchen Film hättet ihr viel besser drehen können und wie genau hättet ihr das angestellt?
  6. Was war das kurioseste Erlebnis, das ihr je im Kino hattet?
  7. Falls ihr auch Serien schaut: Welche Serie war eure Einstiegsdroge, bei der ihr die nächste Episode einfach nicht mehr erwarten konntet?
  8. Mit welchem Film- oder auch Seriencharakter würdet ihr gerne mal ein Bier trinken gehen und warum?
  9. Was waren die Kultfilme in eurem Freundeskreis in der a) Grundschule, b) weiterführenden Schule und c) Studium/Ausbildung?
  10. Was vermisst ihr am heutigen Kino am meisten im Vergleich zu den verklärten Filmerlebnissen eurer Jugend?

Media Monday #127 – AAPS-Special

Wie bereits angekündigt, kommen meine Antworten auf die (nicht mehr ganz so aktuellen) Fragen des Medienjournals ab dieser Woche ein wenig verspätet. Es hat sich viel getan und mir schwirrt der Kopf aufgrund unzähliger neuer Informationen. Insofern ist es gut, dass mich der Media Monday beinahe schon zwingt, mich einmal wieder mit dem Thema Film zu beschäftigen…

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  1. Meinen Artikel [hier jede beliebige Besprechung einsetzen] würde ich aus heutiger Sicht ganz anders schreiben, denn je nach Tagesform variiert auch die Wahrnehmung von Filmen, Serien, Büchern usw. – deshalb widme ich auch jeder Wiederholungssichtung einen gesonderten Eintrag.
  2. Mich wundert es, dass in der Blogosphäre so wenig über den Protest der VFX-Branche während der letzten Oscar-Verleihung gegen Dumping-Löhne geschrieben worden ist, denn es wird von den meisten Filmblogs ja auch über sonst jeden Aspekt dieser Veranstaltung berichtet.
  3. Eine Blog-Aktion, bei der ich mich unbedingt auch mal beteiligen möchte, ist der Film Blog Group Hug von Alexander Matzkeit, denn er ist auf seinem Blog Real Virtuality stets bedacht die filmische Blogosphäre zusammenzubringen und das finde ich unterstützenswert.
  4. Zuletzt zum Kauf des entsprechenden Films/Buches/etc. inspiriert hat mich der Artikel zu „American Horror Story“ auf der ERGOThek – aber nur fast, denn für eine Horrorserie, die ich mir – wenn alle im Bett sind – voraussichtlich alleine schauen müsste, bin ich ein zu großer Angsthase.
  5. Der eine Artikel auf meinem Blog, der mich im vergangenen Jahr am meisten mit Stolz erfüllt hat, ist Filmsammler: Eine aussterbende Spezies? weil er anscheinend einen Nerv getroffen hat und sehr oft kommentiert wurde.
  6. Der meistgelesene Artikel wiederum war, neben der Startseite und dem Serienverzeichnis, der Eintrag Abenteuer Kind #13: Drei Jahre mit bisher 536 Aufrufen.
  7. Mein zuletzt gelesener Artikel war auf dem Blog Sneakpod und handelte von „Oldboy“ (2013) bzw. wird davon handeln, wenn ich mir den Podcast angehört habe.