Die Hitzewelle hat uns voll im Griff. Die Tage werden schwitzend im Garten verbracht, die Nächte in der Dachwohnung sind unerträglich heiß. An kühlenden Badespaß ist dennoch nicht zu denken, plagt unser Zappelinchen doch einmal wieder ein fieser Husten. Puh! Ich selbst komme gerade aus einer Aufführung des Musicals „My Fair Lady“ und da die Kinder sowieso wach sind, husten und weinen, kann ich nebenbei gleich die Fragen des Medienjournals beantworten…

- Filme werden für das Kino gemacht – sagt man ja so schön. Doch dann gibt es da ja auch noch Fernsehfilme. Die zeichnen sich für mich zuvorderst dadurch aus, dass sie meist komplett an mir vorübergehen, weil ich mit ihnen dröge TV-Dramen über Problemthemen (ÖRs) oder generische Liebeskomödien (Private) verbinde.
- Als Literatur kann man ja vieles bezeichnen. Für mich ist das eine Kategorie ohne jegliche Wertung – es gibt eben solche und solche Literatur.
- Übermächtige Helden, die nicht sterben zu können scheinen gehören um Actionkino der 80er Jahre, doch auch heute werden immer wieder Exemplare dieser Spezies gesichtet.
- Nicht, dass man den Namen des Kameramannes kennen müsste, aber gerade Michael Ballhaus ist mir im Gedächtnis geblieben ob der ungewöhnlichen Blickwinkel und des einzigartigen Looks, denn ohne ihn müssten Martin Scorseses Filme, wie z.B. „GoodFellas“, wohl mit weniger Plansequenzen auskommen.
- Animes schaue ich selten – „Akira“, „Prinzessin Mononoke“ und „Chihiros Reise ins Zauberland“ fand ich aber toll.
- Mobile Games – sprich Apps – zu aktuellen Kinofilmen sind inzwischen wichtige Marketing-Instrumente.
- Zuletzt gesehen habe ich „Trance: Gefährliche Erinnerung“ und das war ein toll anzusehendes Filmerlebnis mit inhaltlichen Abstrichen, weil Danny Boyle mehr Augenmerk auf die Insenierung, als auf das Drehbuch gelegt hat.




