Media Monday #164

Das Wochenende ist wieder einmal verflogen: Den halben Samstag haben wir, bereits zum wiederholten Male, damit verbracht uns eine Küche planen zu lassen. Danach gab es viel zu leckeres Käsefondue, das mir immer noch schwer im Magen liegt. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der erweiterten Familie – und nun warten auch schon wieder die Fragen des Medienjournals auf ihre Antworten. Ihr wartet auch? Dann viel Spaß beim Lesen!

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  1. Wenn ich Steven Spielbergs „Jurassic Park“ sehe werde ich richtiggehend nostalgisch, weil ich 1993 damit das beeindruckendste Kinoerlebnis meiner Jugend (wenn nicht sogar meines Lebens) hatte und ich mich heute noch exakt an dieses magische Gefühl erinnern kann.
  2. Mit seiner Rolle als Sy Parrish ist Robin Williams endlich mal aus seinen Rollenschema ausgebrochen, denn …ach, mir fehlen immer noch die Worte… 😦
  3. Coming-of-age-Stories funktionieren bei mir immer – ganz egal ob im Abenteuer-Setting à la „Die Goonies“, „Stand by Me“ oder „Super 8“, Musikfilm à la „Almost Famous“ oder Fantasy à la „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“.
  4. Die Visualisierung des Mendel’schen Marionettenspielers in „Felidae“ war die mitunter brutalste Szene, die mir je in einem Zeichentrickfilm untergekommen ist und jagt mir noch heute Schauer über den Rücken.
  5. „The Amazing Spider-Man“ hätte man nun wirklich nicht noch einmal aufwärmen müssen, schließlich ist Sam Raimis Trilogie (übrigens auch als Coming-of-Age-Geschichte) nach wie vor großartig und der letzte Teil kam auch erst 5 Jahre vor dem Reboot in die Kinos.
  6. Normalerweise kann ich allzu wackeliger Kameraführung nichts abgewinnen, aber in „Elysium“ hat hat mich dieses Stilmittel zumindest nicht sonderlich gestört, weil es zum Setting gepasst hat.
  7. Zuletzt gesehen habe ich die erste Staffel der TV-Serie „One Tree Hill“ und das war wunderbar einfache Unterhaltung, weil der Mikrokosmos in der US-Kleinstadt Tree Hill ganz klare Regeln hat, zu denen u.a. gehört dass sich der Vater der Scott-Sippe benimmt wie der Bösewicht eines „James Bond“-Films. Herrlich!

31 Gedanken zu “Media Monday #164

    • Ich fand die Raimi-Version so perfekt, da brauche ich einfach keinen weiteren Aufguss. Irgendwann schau ich vielleicht doch noch rein, aber erst wenn die Trilogie voll ist. Vielleicht warte ich aber auch einfach das nächste Reboot in 5 Jahren ab… 😉

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      • Ich hatte eher immer den Eindruck, dass sich die Ansätze (sieht man einmal von der Spinnweben-Produktion ab) ziemlich gleichen sollen. Hmm, mal sehen. Irgendwann werde ich bestimmt doch noch reinschauen — dann berichte ich natürlich!

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  1. Hehe, bei der Küche leide ich mir Dir. Wir hatten das bei einer Altbauwohnung mit nachträglich eingezogener Seitenwand, die den Grundriss ein wenig nach moderner Kunst aussehen lässt. Ein guter Planer ist da Gold wert.

    „One Hour Photo“ finde ich ganz fantastisch, allerdings wäre ich bei einem Schauspieler, der mal aus seiner Rolle ausgebrochen ist, nie auf Robin Williams gekommen. Hatte der überhaupt je eine Schublade, in die er passte?

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    • Bei uns ist es zwar ein Neubau, doch das macht die Sache irgendwie auch nicht einfacher: fast schon zu viele Möglichkeiten.

      Was Robin Williams angeht, so war er bestimmt vielfältig, doch vor „One Hour Photo“ eben doch eher auf Komödien festgelegt. Ihn hier in einem Thriller zu sehen fand ich damals schon ungewöhnlich, auch wenn danach einige Filme in dem Stil kamen.

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  2. 93 war das Erlebnis deiner Jugend… *hach* bin ich schon alt 😀
    Dieses ewige Aufwärmen von Superhelden geht mir auch auf den Senkel. So langsam sollte jeder wissen, wie PP zur spinne wurde oder woher Supermann stammt 😉

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    • Ja, bei der Sichtung von „Jurassic Park“ war ich gerade 13 geworden – und war extrem heiß auf den Film, da ich kurz zuvor Michael Crichtons Vorlage verschlungen hatte. Was für eine tolle Zeit!

      Ja, die ewigen Remakes nerven schon irgendwie. Allerdings wird das bei Comics ja schon ewig so gehandhabt. Eine Origin-Story nach der nächsten. Alles wieder auf Neuanfang mit stets einer gewissen Variation. Und so lange die Leute ins Kino rennen, wäre Hollywood ja dumm etwas an dem Konzept zu ändern. Leider.

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      • Das ist ja das Problem. Die Leute rennen weiterhin ungebremst in die Kinos. Deswegen wird sich da auch so schnell nichts dran ändern…
        13… wie niedlich 😀 Dreh mal deine Zahlen um – so alt war ich 93 😉

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      • Ich bin mal gespannt, wie sich der nächste „Batman“-Film schlagen wird. Kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass dieser nach dem Nolan-Erfolg noch für großen nachhaltigen Erfolg sorgen wird. Die Leute werden aber vermutlich dennoch reinrennen, da hast du Recht.

        Auch mit 31 konnte man Spaß an „Jurassic Park“ haben… 😉

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      • Das Batman vielleicht sch**** ist, werden sie danach wissen… aber zuerst werden erstmal Millionen auf der Welt ins Kino rennen.

        Ich hatte sehr viel Spaß mit Jurassic Park. Ich mag die Filme sehr…

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      • Ja, „Jurassic Park“ geht immer. Und auch wenn ich die Nachfolger nicht mehr so großartig fand, freue ich mich doch schon auf „Jurassic World“ – ich hoffe nur, dass dieser kein Totalausfall wird.

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      • Da wird uns wohl nichts aners übrig bleiben als Daumen zu drücken.

        Ok, die anderen Teile hatten so ihre Schwächen, aber sie waren schon ansehbar. Ich muss immer noch über den Handygag lachen bei dem Spirosauros.

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      • Ich mag auch die anderen beiden Teile und schaue sie immer mit, aber der besondere Stellenwert des Erstlings bleibt unerreicht. Gibt eh viel zu wenige Filme mit Dinos… 😉

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      • Was mir an Jacksons Kong so gut gefällt: Man springt nicht einfach rein sondern hat noch eine gute Vorgeschichte. Mir gefällt er besser als das 76er Remake.

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      • Oh, Jeff Bridges und Jessica Lange — klingt ja eigentlich ganz charmant, doch stelle ich mir die Effekte doch irgendwie seltsam vor: zu modern im Vergleich zur 1933er Version und zu angestaubt im Vergleich zur 2005er Fassung.

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  3. 1. Da wäre ich auch gerne damals im Kino gewesen. Denn es aus heutiger Sicht ist der Film richtig dumm.
    2. Ja, der Film war ganz okay, Williams war auch ganz nett drin.
    3. „Almost Famous“ ist geil.
    4. „Felidae“ muss ich noch sehen.

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    • Zu 1. Ich weiß ja nicht welchen Film du gesehen hast, aber „Jurassic Park“ funktioniert heute noch genauso gut wie damals.

      Zu 4. Solltest du machen. Hat zwar seine Fehler, aber ist für mich ein herausragender Animationsfilm. Zudem aus Deutschland. Wirklich sehenswert!

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  4. Ha, ich WUSSTE, dass du „Almost Famous“ erwähnen würdest! 🙂 Der ist schon wirklich schön.

    Den ersten neuen „Spider-Man“ (2012) fand ich super, dafür war das Sequel von heuer ziemlich enttäuschend. Von daher nur halbe Zustimmung. Aber die Frage ist schon grundsätzlich, ob man nach 5 Jahren ein Reboot – egal von welchem Franchise – braucht.

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    • Welcher Film wäre passender als „Almost Famous“ bei dieser Frage? 😉

      Ich habe ja auch gelesen, dass „The Amazing Spider-Man“ recht gelungen sein soll. Allerdings fand ich für mich schon Raimis Version nahezu perfekt, dass ich es absolut nicht als nötig erachte gleich noch eine Verfilmung zu sehen. Naja, aber das wurde ja schon zu genüge diskutiert und vielleicht sollte ich einfach mal reinschauen.

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  5. Jurassic Park ist auch heute noch großartig, kann den immer wieder gucken ❤
    Ich gehöre zwar zu den Menschen, die neue Spider-Man Reihe um Welten besser findet, als die alte, aber abgesehen davon hatte es auch lizenztechnische Gründe, warum Spider-Man so schnell gerebootet wurde. Mit Raimi konnte man sich wohl nicht auf einen vierten Teil einigen (kreative Differenzen waren glaub ich der Grund) und wenn Sony aber nicht alle paar Jahre einen Spider-Man Film abliefert, gehen die Rechte an der Serie wieder an Marvel über. Ergo werden wir uns in den kommenden Jahren immer wieder mit Spider-Man Filmen begnügen müssen, egal mit welchem Cast. Dafür macht Sony damit nämlich zu viel Geld, um die Lizenz einfach herzuschenken.

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    • Stimmt von der Lizenz-Geschichte hatte ich auch schon gehört. Finde ich deshalb vermutlich noch bescheuerter. Die hätten mal lieber einen Deal mit Marvel machen sollen, denn dann hätte Spider-Man auch einen Auftritt in „The Avengers“ absolvieren können. So hat man nun zwar einen Reboot, aber doch irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. Nee, da bleibe ich lieber bei der Raimi-Version, bis ich mir selbst ein tatsächliches Urteil über das Reboot erlauben kann.

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      • Dieses Lizenz-Wirrwarr ist eh das reinste Chaos. Quicksilver und Scarlet Witch kamen ja jetzt beide in „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ vor, werden aber auch in „Avengers: Age of Ultron“ zu sehen sein. Natürlich von anderen Schauspielern gespielt und auch in keinerlei Bezug zu den „X-Men“ Charakteren, weil die ja von Fox produziert werden. Ganz seltsam, was Marvel da angestellt hat.

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      • Das mit „X-Men“ wusste ich noch nicht. Ich denke Marvel hätte natürlich am liebsten alle Lizenzen, doch haben sie ja erst mit „Iron Man“ begonnen selbst Filme zu produzieren — und zu diesem Zeitpunkt waren große Lizenzen, wie „Spider-Man“ oder „X-Men“ eben schon vergeben. Ich möchte ja auch gar nicht wissen, was da für Gelder fließen…

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