Media Monday #148

Auch wenn zurzeit kurze Arbeitswochen vorherrschen, so fühle ich mich dennoch so verbraucht, wie schon lange nicht mehr. Es passiert einfach unglaublich viel gleichzeitig. Das Leben bewegt sich unaufhörlich vorwärts – und somit ist es schön mit den wöchentlichen Fragen des Medienjournals um eine Konstante zu wissen. In diesem Sinne: Viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Die beste Film-Szene, die in Berlin spielt findet man bestimmt in einem Filmklassiker, wie Wim Wenders „Der Himmel über Berlin“ wieder – ich allerdings fand die Stadt als Setting für „Unknown Identity“ wirklich passend gewählt.
  2. Nette Gesellschaft und ein Film, der noch weit über den Abspann nachwirkt, ist für mich der perfekte Filmeabend.
  3. Die Gnadenlosigkeit, mit der George R. R. Martin mit seinen Figuren umgeht, macht einen nicht unbeträchtlichen Teil der Faszination von „Game of Thrones“ bzw. „A Song of Ice and Fire“ aus, weil man als Zuschauer bzw. Leser nie weiß, was einen als nächstes erwartet.
  4. Wie ich Filme schaue und erlebe, hat sich durch das Internet/die sozialen Netze vor allem dahingehend verändert, dass man kaum noch von anderen Meinungen unbeeinflusst an einen Film herangehen kann.
  5. Wenn ich die Chance hätte, mit ausreichend Zeit zur Hand mein Buch „Immersion – Das Erwachen“ zu schreiben, ginge damit ein Traum für mich in Erfüllung.
  6. Jeder einzelne Darsteller aus „The Expendables“ scheint die besten Tage hinter sich zu haben, weil dieser Umstand dem Zuschauer aus jedem einzelnen Frame des Films entgegen springt.
  7. Zuletzt gesehen habe ich eine Episode der zweiten Staffel von „Homeland“ und das war spannend und unterhaltsam, weil der Agententhriller im Serienformat zwar teils reichlich konstruiert, aber stets mitreißend ist.

Media Monday #147 – Kein Oster-Special

Nach einem schönen, aber auch anstrengenden Ostersonntag, wollte ich nur noch auf die Couch und entspannen. Dummerweise habe ich parallel begonnen ein OS-Update herunterzuladen – und mit knapp 2 GB an Daten und einer DSL 3000-Leitung dauert das länger, als ursprünglich gedacht. Lange Rede, kurzer Sinn: Da die Nacht auf den kommenden Ostermontag ohnehin schon verkürzt ist, kann ich die Wartezeit gleich dazu nutzen, um einmal wieder überpünktlich die Fragen des Medienjournals zu beantworten. In diesem Sinne: Frohe Ostern und viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Hollywood ergeht sich immer noch fleißig an Reboots, Remakes, Fortsetzungen etc. und schießt sich damit oft ins eigene Knie. Der letzte originäre, überzeugende, für sich allein stehende Film, den ich gesehen habe ist – zumindest wenn man nach dem Erscheinungsjahr geht – wohl „Gravity“ gewesen, da Alfonso Cuarón in diesem besonders die formalen Möglichkeiten des digitalen Kinos beeindruckend einzusetzen wusste.
  2. Wir alle wurden schon einmal fies gespoilert. Bei „24 – Season 1“ allerdings hat es mich richtig gestört, weil ich schon zuvor erfahren hatte, wer denn der Maulwurf in der Organisation des Helden ist und somit einiges an Spannung verloren ging.
  3. Am 23. April ist wieder Welttag des Buches. Wie steht ihr zu solchen Aktionstagen?
    Wie bereits im letzten Jahr kann ich nur sagen: Grundsätzlich finde ich es immer gut, wenn man versucht Freude am Lesen zu vermitteln.
  4. Selten hat mich ein Schauspieler mehr beeindruckt als Frank Giering in seiner Rolle in „Absolute Giganten“, denn seine optimistische Verletzlichkeit berührt mich jedes Mal tief, was durch die Umstände seines viel zu frühen Ablebens noch verstärkt wurde.
  5. Manche Filme kann man sich ja immer wieder ansehen, nicht einmal unbedingt, weil sie so gut sind, sondern schlichtweg unterhaltsam. Wie zum Beispiel „Howard the Duck“, der auf seltsame Art und Weise stets äußerst unterhaltsam ist.
  6. „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ in HFR mit 48 Bildern pro Sekunde hätte ich besser nie gesehen, denn nun kann ich Peter Jacksons und James Camerons Kompetenz in Sachen Zukunft des Kinos nicht mehr wirklich ernst nehmen.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „World War Z“ und das war deutlich besser als sein Ruf, weil ich ein filmisches Desaster erwartet hatte und doch erstaunlich gut unterhalten wurde.

Media Monday #146

Im Gegensatz zu letzter Woche schaffe ich es heute tatsächlich wieder pünktlich am titelgebenden Montag die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich sonst nichts zu tun hätte, doch die Frau ist außer Haus, die Kinder sind im Bett – und manchmal muss man sich (und in diesem Fall auch euch) einfach etwas gönnen. In diesem Sinne: Viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Chris Hemsworth ist mir als Donnergott Thor bekannt, wohingegen Liam Hemsworth sich mit Pfeil und Bogen bewaffnet in Panem herumtreibt.
  2. Nostalgie überkommt mich jedes Mal, wenn ich die Klassiker meiner Kindheit, wie z.B. „In einem Land vor unserer Zeit“, oder meiner Jugend, wie z.B. „The Goonies“, sehe.
  3. Ein richtig guter Krimi sprengt meist den Rahmen der Genrebezeichnung Krimi und bewegt sich eher in Richtung Thriller.
  4. Chloë Grace Moretz wurde schon des Öfteren als NewcomerIn schlechthin gehypt, aber erst mit „Let Me In“ konnte sie auch mich überzeugen.
  5. Wetten, dass..? ist quasi Geschichte. Welche Show/Serie/Reihe/was-auch-immer sollte auch baldmöglichst eingestampft werden?
    Bei diesem Thema verweise ich auf Kollege Xander, der mit seinem Artikel „Tot mit 33.“ das Thema bereits ausführlichst von allen Seiten beleuchtet hat.
  6. Der am wenigsten furchteinflößende Bösewicht ist Dr. Evil aus den „Austin Powers“-Filmen.
  7. Zuletzt gesehen habe ich das Finale von „Friday Night Lights“ und das war enorm ergreifend, weil es uns Zuschauern die Möglichkeit gegeben hat von jedem einzelnen Charakter Abschied zu nehmen.

Media Monday #145

Die Woche fängt so an, wie die letzte aufgehört hat: viel zu tun, wenig Zeit. Auch mein Medienkonsum leidet im Moment darunter, was natürlich am Blog nicht spurlos vorüber geht. Die Besucherzahlen sinken unaufhörlich – und doch hat der Einfluss, wenn man eBuzzing Glauben schenken mag, letzten Monat extrem zugenommen: Platz 8 unter den einflussreichsten deutschen Filmblogs. In diesem Sinne: Viel Spaß mit meinen verspäteteten Antworten!

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  1. Ausschlaggebend, um mein Interesse an einem Film (wahlweise auch: Buch) zu wecken, ist zumeist das Genre bzw. ob mich die Geschichte und das Setting reizen.
  2. Auf den ersten Blick abstrus scheinende Genre-Verquickungen können sehr gut funktionieren, wie z.B. Sci-Fi und Western in „Firefly“ und „Serenity“, aber auch eher unausgegoren wirken, wie z.B. Western und Sci-Fi in „Cowboys & Aliens“.
  3. Taylor Kitsch mag ja schauspielerisches Talent besitzen, aber anscheinend hat er kein glückliches Händchen bei seiner Rollenwahl in der Zeit nach „Friday Night Lights“.
  4. Der Absetzung von „Smash“ trauere ich noch immer hinterher, denn die Musical-Serie war – auch wenn sie teils ihre Probleme hatte – einfach eine gelungene Abwechslung im sonstigen Serieneinerlei.
  5. Das Filmplakat zu „Fight Club“ begrüßt bei mir im Flur jeden Besucher – und wäre die Wohnung größer, wäre es damit bestimmt nicht allein.
  6. „Let Me In“ konnte mich endlich mal wieder mit einem ungewöhnlichen Plot überraschen, denn die Kombination aus Coming-of-Age-Geschichte und Vampirfilm war wirklich etwas Besonderes – auch wenn ich bislang nur das Remake gesehen habe.
  7. Zuletzt gelesen habe ich „A Dance with Dragons“ und das war teils extrem spannend und mitreißend, weil GRRM darin meine Lieblingsfiguren der „A Song of Ice and Fire“-Reihe in den Fokus gerückt hat.

Media Monday #144

Auf ein viel zu kurzes Wochenende folgt ein seltsam anstrengender Montag. Es gibt so Tage. Gerne würde ich an dieser Stelle einmal wieder etwas gänzlich Neues berichten, doch wird mein Leben zurzeit nahezu komplett fremdbestimmt. Doch zumindest die Fragen des Medienjournals kann ich beantworten, wie ich möchte – viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Das Charisma von Nathan Fillion macht sich auch auf seinem Twitter-Account bemerkbar.
  2. Ben Affleck spielt auch in mehr Filmen mit, als gut für ihn wäre, denn er ist auf dem Regiestuhl einfach (noch) besser.
  3. Das schwächste Regiedebüt der letzten Zeit habe ich vermutlich nicht gesehen, zumindest fällt mir kein konkreter Fall ein.
  4. Chris Claremont hat wirklich einen Schreibstil zum Abgewöhnen, denn wer die Fortsetzung eines meiner Lieblingsfilme so vergeigt, dass ich das Buch nach der Hälfte zur Seite lege, der sollte sich nicht Autor nennen dürfen.
  5. Die ödeste Serie der vergangenen Zeit habe ich nicht gesehen, weil ich solche bereits nach nur wenigen Episoden aus meinem Programm streiche.
  6. Die nervigste Horrorfilm-Zutat ist das letzte Aufbäumen des Monsters bzw. Killers nach dem eigentlichen Showdown – „Scream“ einmal ausgenommen.
  7. Zuletzt begeistert hat mich die Schauspielerin Chloë Grace Moretz in „Let Me In“, weil sie überzeugend eine alte Seele im Körper einer 12-jährigen spielt – unglaublich mitreißend!

Media Monday #143

Da dem 9-stündigen Arbeitstag eine nur 4-stündige Nacht vorausgegangen ist, bin ich ganz froh, dass sich Wulf heute kürzer gefasst hat. Ob ich meine Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals ebenso knackig kurz halten kann?

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  1. Der schönste Liebesfilm ist „True Romance“.
  2. Der nervigste Soundtrack gehört leider zum wunderbaren „Der Tag des Falken“: Die Synth-Pop-Klänge wollen einfach nicht zur Mittelalteratmosphäre passen wollen.
  3. Die beste Gesangs-, Tanz- oder Musical-Szene ist das Elephant Love Medley aus „Moulin Rouge“ – nur eine von vielen tollen Musikszenen des Films!
  4. Die überwältigendsten Spezialeffekte hatte 1993 „Jurassic Park“ – so verzaubert hatten mich Spezialeffekte danach nie wieder.
  5. Die überzogenste Dramaturgie haben oft Serien in ihren späteren Staffeln zu bieten.
  6. Der vorhersehbarste Plot findet sich bestimmt in einer romantischen Komödie.
  7. Zuletzt habe ich den 5. und bislang letzten Band der „Game of Thrones“-Vorlage gelesen und der war wieder enorm packend, weil GRRM es seinen Charakteren, trotz einiger Längen, wieder wirklich nicht einfach macht.

Media Monday #142 – St. Patrick’s Day-Special

Tage wie diese. Und dann auch noch ein Media Monday zum Thema Irland. Dennoch versuche ich die Fragen des Medienjournals abermals gewissenhaft zu beantworten. Tage wie diese eben. Hatte ich das schon erwähnt?

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  1. Der irische Schauspieler Chris O’Dowd ist mir der liebste, weil er bisher in jeder Rolle (u.a. „The IT Crowd“, „The Boat That Rocked“ oder selbst „Bridesmaids“) absolut sympathisch war – und in dieser Runde vermutlich sonst nicht genannt wird.
  2. Die irische Schauspielerin Saoirse Ronan ist mir der liebste, weil ich neben ihr kaum irische Schauspielerinnen kenne und sie in „Wer ist Hanna?“ großartig war.
  3. Der Nationalfeiertag der Iren: Welcher Film oder welche Serienepisode, der/die in irgendeiner Form den St. Patrick’s Day behandelt, ist euch der/die liebste und warum?
    Das dürfte wohl die „How I Met Your Mother“-Episode „No Tomorrow“ aus der dritten Staffel sein, weil ich sie erfrischend erzählt fand.
  4. Das Glück der Iren: Welche/r ProtagonistIn aus Film oder Fernsehen hat so viel mehr Glück als Verstand, dass es kaum noch glaubwürdig wirkt?
    Gustav Gans. Das ist doch überhaupt keine Frage!
  5. Die Trinkfestigkeit der Iren: Alkohol ist ein essentieller Bestandteil des Films „The World’s End“, der mir noch nicht gefallen hat, weil ich ihn erst noch sehen muss.
  6. Die Literatur der Iren: Die/Der irsche SchriftstellerIn Bram Stoker ist indirekt wohl auch für „Twilight“ verantwortlich.
  7. Zuletzt gesehen oder gelesen, was irgendetwas mit der grünen Insel zu tun hatte, habe ich auf diversen Filmblogs und das war, weil Wulf Irland zum Thema des heutigen Media Mondays gemacht hat.

Media Monday #141

Schon wieder ein Montag, der von heute früh um 5:45 Uhr bis jetzt gerade ohne eine einzige Verschnaufpause vorangeprescht ist: schnell von der Arbeit zum Hausplantermin; die Kinder sind krank, die Kräfte schwinden. Kaum Energie um die Fragen des Medienjournals zu beantworten. Ich hoffe ihr wisst meinen Einsatz zu schätzen… 😉

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  1. Enttäuschendste Fortsetzung aller Zeiten war mich „Matrix Revolutions“ oder doch „Mission: Impossible 2“?
  2. Am Donnerstag ist es soweit: Veronica Mars – das Vorzeige-Kickstarter-Projekt – startet in den deutschen Kinos. Wie sieht es bei euch aus, seid ihr echte Marshmallows oder geht euch dieser Film zur Serie am A**** vorbei?
    Als erklärtermaßen großer Freund der Serie, habe ich die Kickstarter-Kampagne mit viel Freude aufgenommen. Auf den Film freue ich mich natürlich enorm, wenngleich ich schon alleine aufgrund des Originaltons auf die Blu-ray warten werde.
  3. Und auch wenn es die Frage in ähnlicher Form schon einmal gab: Für welche Serie würdet ihr euch eine ähnliche Aktion wünschen, um nach einem unbefriedigenden (Serien-)Ende in den Genuss eines Kinofilms zu kommen?
    Auch wenn Joss Whedon mit „Serenity“ bereits „Firefly“ auf der großen Leindwand fortgesetzt hat, so würde ich mich dennoch über einen weiteren Teil freuen. Ansonsten habe ich erst neulich Gerüchte zu einem „Friday Night Lights“-Film gelesen. Fände ich auch toll!
  4. Es gibt Leute, die können kein Blut sehen, andere wollen in Filmen keine Leichen, wieder andere können mit Fantasy überhaupt nichts anfangen und noch wieder andere kommen mit Psycho-Horror, um es mal so platt auszudrücken, nicht zurecht. Was verscheucht euch geradewegs aus dem Film, den ihr euch anseht oder lässt euch direkt zögern, es überhaupt zu „probieren“?
    Wenn ich alleine im Haus bin (was eigentlich so gut wie nie vorkommt), hätte ich so meine Probleme (sprich: panische Angst) bei übernatürlichem Grusel. Schaue ich mir aber dennoch gerne an. Gar nichts kann ich mit ernstgemeinten und zynischen Gewaltfantasien anfangen, die nicht abschrecken sondern unterhalten sollen. Torture Porn eben.
  5. Sammeln kann ja jeder, aber so richtig stolz bin ich auf die abgeschlossene Reihe von „Der Herr der Ringe“ in den DVD-Sammlerboxen (Filme) und „Seinfeld“ in der Komplettbox mit Coffee Table Book (Serie) bei mir im Regal, weil ich auf beides wirklich lange warten musste und ich mich heute noch darüber freuen kann.
  6. Al Pacino ist ja ein toller Schauspieler, aber an seine Rolle in „Carlito’s Way“ als Carlito wird er nie wieder heranreichen, weil dies für mich – neben Vincent Hanna in „Heat“ und Michael Corleone in „Der Pate“ – einfach Pacinos Meisterstück ist; was heute noch von ihm kommt ist ja leider eher traurig.
  7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist auch dieses Mal noch „A Feast for Crows“ und das war in der ersten Hälfte ziemlich anstrengend, weil George R. R. Martin zu viele neue Figuren einführen wollte, in der zweiten Hälfte jedoch hat er den Fokus wieder gefunden und mich erneut in seinen Bann gezogen – vom Nachfolger habe ich noch ca. 50 Seiten vor mir. Bis zum nächsten Eintrag bin ich durch… 🙂

Media Monday #140 – Rosenmontags-Special

Nicht nur die Oscarnacht – von der vorangehenden Filmmusik-Gala einmal abgesehen – ist unbemerkt an mir vorübergegangen, auch das bunte Faschingstreiben hätte ich ohne meine Kinder wieder komplett ignoriert. Doch nun zaubert Wulf erneut ein Rosenmontags-Special und möchte von uns allerlei filmischen Faschingsbezug hören – wenn das nicht eine Herausforderung ist!

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  1. Über schlechte Spezialeffekte zu hadern fällt ja leicht, aber ich wollte doch mal losgeworden sein, dass das Make-Up in „The Expendables“ auch extrem schlecht war, weil… oder hatte Stallone etwa gar keine Maske auf?
  2. Überhaupt, Make-Up und Spezialeffekte, es gibt doch auch noch SchauspielerInnen, die sich richtig in die Rollen knien und körperlich einiges in Kauf nehmen, um der Figur gerecht zu werden, ohne dass man mit dem Computer oder Schminke nachhelfen müsste. Bestes Beispiel wären Robert De Niro, Christian Bale und Matthew McConaughey denn diese sind für so manche Rolle an ihre körperlichen Grenzen gegangen.
  3. Dann gibt es ja auch noch den Fall, dass ein- und derselbe Schauspieler mehrere Rollen verkörpert. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir da der gesamte Cast in „Cloud Atlas“, weil es Tom Hanks, Halle Berry und Co. gelingt all ihre verschiedenen Figuren in dieser großen Geschichte wunderbar eigenständig wirken zu lassen.
  4. Halloweenfilme gibt es viele, Weihnachtsfilme auch, Karnevalsfilme tendenziell eher wenige. Fällt dir einer ein und wenn ja welcher und warum?
    Zu diesem Thema fällt mir nur der nette Animationsfilm „Rio“ ein. Karneval in Rio eben.
  5. Verkleiden kann man sich ja aber auch zu anderen Gelegenheiten. Für einen Banküberfall beispielsweise. Einprägsamster Film mit maskierten Bankräubern?
    „Heat“ liefert sich hier ein Kopf an Kopf rennen mit „Killing Zoe“ aus meiner Tarantino-Phase.
  6. Und Karneval heißt natürlich auch: Spaß haben. Bitte ein Filmtipp für einen besonders witzigen Streifen, den jeder mal gesehen haben sollte.
    Auch wenn der Humor doch sehr speziell ist, werfe ich einmal mehr die „Austin Powers“-Trilogie in den Ring.
  7. Und zum Schluss für alle, die mit Karneval überhaupt nichts am Hut haben: Was mich am meisten nervt zur Karnevalszeit, ist, dass es immer wieder Leute gibt, die einen bekehren wollen. Ich will aber keinen Spaß haben. Nicht jetzt und nicht hier!

Media Monday #139

Wieder eine Woche später, wieder gegen Kinderkrankheiten gekämpft und wieder unzählige Grundrisse gezeichnet. Immerhin habe ich mich in der vergangenen Woche dazu durchgerungen den Prolog meines Buches zu veröffentlichen. Ein kurzer, aufregender Moment. Dennoch habe ich zurzeit das Gefühl die Tage und Wochen fließen ohne Grenzen ineinander. Glücklicherweise gibt es die Fragen des Medienjournals, die stets für ein wenig Struktur sorgen. Wie immer viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Hauptgründe für das Bloggen sind für die meisten sicherlich der Austausch, die Kommentare, das Miteinander, die Interaktion mit der Besucherschaft, der Spaß an der Sache. Schön und gut, aber wie war das ganz am Anfang des Bloggens, als man noch niemanden kannte, als noch niemand das eigene Geschreibsel gelesen hat. Was hat euch damals bewogen zu sagen: “Da mach ich jetzt nen Blog auf”?
    Bei dieser Frage verweise ich auf „Die aktuelle Blogvorstellung“ für die mich Sebastian von Review-Corner.de interviewt hat: „Angefangen hat alles Ende 2004 mit einem Filmtagebuch auf Filmforen.de, in dem ich – ähnlich wie auf meinem Blog – jede Filmsichtung kurz  in ein paar Worten festhielt. Damals geschah das alles noch ohne Web 2.0-Features und die Filmtagebücher wurden in ein klassisches Forum  eingetragen, das nur rudimentäre Kommentarmöglichkeiten bot. Immerhin habe ich in dieser Form 694 Filmkritiken geschrieben – bis Anfang 2010 auch noch parallel zu meinem Blog. Nach ein paar Jahren bei Filmforen.de wollte ich jedoch etwas Eigenes und so entstand Mitte 2006 mein Blog, wie es in nahezu unveränderter Form auch heute noch existiert.“ Wenn ihr mehr wissen wollt, schaut doch mal in meine gesammelten (ähm, zwei) Interviews rein…
  2. Jeder hat ja so seine favorisierten Genres. Unterscheiden sich diese bei euch je nach Medium – also Film/Buch/Serie etc. – oder könnt ihr da schon Übereinstimmungen feststellen? Habt ihr Beispiele?
    Nein, da bleibe ich meiner Linie medienübergreifend treu. Dennoch versuche ich in den verschiedenen Medien für Abwechslung zu sorgen, d.h. nicht fünf Fantasybücher hintereinander zu lesen (Ausnahme ist ganz aktuell natürlich GRRMs „A Song of Ice and Fire“), sondern stets einen bunten Genremix zu genießen.
  3. Welche Geschichte hätte man eurer Meinung nach besser als beziehungsweise in einer Serie erzählen können als in dem Film [x-beliebiger Film mit komplexer Handlung – wobei man da unterschiedlicher Meinung sein kann, wie z.B. Flo Lieb in seinem Vergleich „State of Play vs. State of Play“ schön dargelegt hat]?
  4. Der spannendste Kinostart im März wird sicherlich irgendein Film sein sein, denn ich habe keine Ahnung, was demnächst ins Kino kommt – und googlen könnt ihr ja selbst…
  5. Am 23.04.14 ist wieder der Welttag des Buches und anlässlich dieses Datums wird derzeit auch wieder die Aktion Blogger schenken Lesefreude initiiert. Was haltet ihr von solchen blogübergreifenden Initiativen?
    Ehrlich gesagt ist diese Aktion an mir vorbeigegangen, doch ist so etwas durchaus zu begrüßen. Vernetzung und so.
  6. Adam Sandler ist ja überwiegend für Komödien bekannt, aber ich kann diesem Humor nichts abgewinnen, weil Adam Sandler (wobei „Happy Gilmore“ und „Die Wutprobe“ durchaus gewisse Momente hatten).
  7. Meine zuletzt gesehener Film war Guillermo del Toros „Pacific Rim“ und der war einfach nur bombastisch, weil er der perfekt inszenierte Traum eines jeden Sci-Fi-begeisterten Jungen ist – auch wenn er heute selbst schon Kinder hat.