Run, Fatboy, Run (1892)

Nach einem Workshop im Büro mit anschließendem Team-Event war ich heute morgen richtig platt. Gut dass heute ohnehin ein Home-Office-Tag anstand, da meine „kleine“ Schwester heute Abend ihren runden Geburtstag feiert. Somit war auch ein Mittagspausenlauf drin. 🏃‍♂️

Mittagspausenlauf mit zu 95% wieder hergestelltem Rücken

Mittagspausenlauf mit zu 95% wieder hergestelltem Rücken

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:49:44
Anstieg: 69 m
Ø Pace: 5:48 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 708 kcal

2024: 2159 km
November: 30 km
KW 45: 17 km

Mein Rücken ist nach dem Hexenschuss wieder zu 90-95% hergestellt, würde ich behaupten. Im Alltag zwickt er nur noch beim Heben und Bücken, beim Laufen so gut wie gar nicht mehr. Welch eine Erleichterung! Somit bin ich wieder Standard-Pace gelaufen und der beschränkende Faktor war eher meine Müdigkeit.

Im ersten Ohr: Sneakpod #848 – Eifersucht
Im zweiten Ohr: Harvey Danger, Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (1891)

Die Urlaubswoche ist vorbei und ich bin mit einem Home-Office-Tag gestartet. Sehr träge, da ich morgens fast nicht aus dem Bett gekommen bin. Doch so ging es den Kids auch. Früh war es mit -2 °C knackig kalt, doch am späten Vormittag kam dann die Sonne raus und es wurde richtig angenehm. ☀️

Mittagspausenlauf in langsam wieder besser werdenden Form

Mittagspausenlauf in langsam wieder besser werdenden Form

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:53:23
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 6:13 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 723 kcal

2024: 2151 km
November: 21 km
KW 45: 8 km

Heute war auch der erste Lauf seit dem Hexenschuss, bei dem ich kaum noch Schmerzen hatte. Es geht aufwärts. Komplett fit ist der Rücken noch nicht, doch kein Vergleich zu den letzten beiden Läufen. Morgen werde ich pausieren, da ich arbeitstechnisch bis später abends unterwegs bin. Mittwoch mal sehen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 653 – Shimano-Emulator
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Harvey Danger

Media Monday #697 – Filmsammlung, Hexenschuss, Meta Quest 3 und Halloween

Wie euphorisch ich noch vor exakt einer Woche über den Start der Herbstferien geschrieben habe. Ich hatte große Pläne. Am Montag konnte ich zumindest noch die neue Schrankwand, mit bester Unterstützung des Zappelinchens, fertigstellen. Am späten Nachmittag habe ich dann mit dem Einräumen meiner Filmsammlung begonnen und beim Hochheben einer schweren Umzugskiste hat mich ein Hexenschuss erwischt. Früher hatte ich darunter bestimmt viermal im Jahr zu leiden, doch seitdem ich so regelmäßig laufe, kenne ich das fast nicht mehr. Vermutlich war die Belastung der letzten Wochen zu groß und ich habe viel zu viel schwere Möbel rumgewuchtet. Auf jeden Fall war ich danach erst einmal außer Gefecht gesetzt. Ans Laufen war nicht zu denken und ich war in keiner Position, weder sitzend, stehend noch liegend, ohne Schmerzen. Auch die Nächte waren kein Spaß. Die kommenden drei Tage war ich komplett auf Ibuprofen. Dabei nehme ich sonst nie Schmerzmittel. Meine großen Pläne sind somit nicht aufgegangen. Aber ich habe versucht was ging und mit Hilfe des Zwergofanten meine Filmsammlung (siehe Foto unten) neu arrangiert. Ab dem Halloween-Abend ging es langsam besser und ich habe über 200 Süßigkeiten verteilt. Ab da konnte ich auch meine brandneue Meta Quest 3 schmerzfreier testen, was ein großer Spaß war. Dazu werde ich mich jedoch noch in einem gesonderten Artikel ausführlich äußern. Am vergangenen Wochenende hatten wir mit einer Freundin des Zappelinchens eine Übernachtungsgästin und nun sind sowohl die Herbstferien als auch mein Urlaub schon wieder vorbei. Anders als geplant, doch für die Umstände erstaunlich produktiv. Erholsam ist jedoch anders. Die kommenden sieben Wochen bis Weihnachten werden hart, aber so ist das ja jedes Jahr. Nun wurde das Intro schon wieder so lang. Nun also hurtig zu den Fragen des Medienjournals und euch damit einen gelungenen Wochenstart! 🍂🍁

Media Monday #697

  1. Eine:r meiner liebsten Schauspieler:innen hat in Steven Spielbergs „Ready Player One“ mit Ogden Morrow eine der wichtigsten Nebenrollen verkörpert.
  2. Jedes meiner Kinder hat bei mir regelrecht einen Stein im Brett für ihre Hilfe beim Beseitigen des Chaoskellers.
  3. Es lässt sich schwerlich wegdiskutieren, dass die Filme auf dieser Liste zu den besten Horrorfilmen der 80er Jahre gehören.
  4. Virtual Reality und speziell Mixed Reality mit der Meta Quest 3 zu erkunden hat es wirklich in sich und hat mich so sehr begeistert, wie schon lange keine Technologie mehr.
  5. Kaum etwas, das mich weniger begeistert, als wenn ich aufgrund von körperlichen Gebrechen nur 21 km in einer Urlaubswoche laufen kann.
  6. Der Disney-Film „Geistervilla“ ist wirklich nichts, das man gesehen haben muss, wenn man nicht gerade seine Kinder an Gruselfilme heranführen will.
  7. Zuletzt habe ich mit „Spider-Man: Far From Home“ erneut die dritte Phase des MCU abgeschlossen und das war ein gelungener Abschluss, weil der Film eine angenehm kleine Geschichte mit sympathischen Figuren erzählt.

Ein erster Eindruck meiner brandneuen Filmregale im Keller (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1890)

Nach dem katastrophalen gestrigen Lauf, habe ich mich heute am späten Vormittag dennoch aufgerafft. Das Wetter war einfach zu gut und aufzugeben ist ja auch keine Lösung. Tatsächlich lief es auch etwas besser, so dass ich meine Runde leichtsinnigerweise auf 8 km ausgedehnt habe. 😬

Zweiter Laufversuch mit Rücken war minimal besser als gestern

Zweiter Laufversuch mit Rücken war minimal besser als gestern

Distanz: 8.05 km
Zeit: 00:55:35
Anstieg: 64 m
Ø Pace: 6:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 8.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 694 kcal

2024: 2142 km
November: 13 km
KW 44: 21 km

Es ist mir heute weniger oft reingefahren und auf dem letzten Kilometer hatte ich auch meinen Rhythmus gefunden. Gut ist es noch lange nicht, aber es war ein deutlicher Fortschritt zum gestrigen Lauf. Damit bin ich in der Urlaubswoche ganze 21 km gelaufen. Traurig, traurig. Morgen geht die Arbeit wieder los und neben dem Rücken wird mich die fehlende Zeit einschränken. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 653 – Shimano-Emulator
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Run, Fatboy, Run (1889)

Nachdem mir Montagabend die Hexe in den Rücken gefahren ist, konnte ich nicht laufen. Dabei hatte ich mir für die Urlaubswoche so viel vorgenommen. Aber es ging einfach nicht. Selbst heute, nach vier Tagen Pause, war es vermutlich zu gewagt. Ich wollte es dennoch wissen. 😬

Der verzweifelte und leider auch schmerzhafte Versuch den Hexenschuss rauszulaufen

Der verzweifelte und leider auch schmerzhafte Versuch den Hexenschuss rauszulaufen

Distanz: 5.06 km
Zeit: 00:39:57
Anstieg: 40 m
Ø Pace: 7:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 7.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 137 bpm
Ø Schrittfrequenz: 144 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 417 kcal

2024: 2134 km
November: 5 km
KW 44: 13 km

Letztendlich kam ich langsam voran. So einigermaßen. Ich habe nach 5 km Schluss gemacht und für diese so lange gebraucht, wie normalerweise für 7 km. Der Lauf war teils noch schmerzhaft, aber Bewegung soll ja auch gut tun. Zumindest ist es nicht schlimmer geworden. Der Urlaub war, sieht man von den ersten Tagen ab,  (nicht nur) lauftechnisch leider völlig für die Katz. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 653 – Shimano-Emulator
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Ready Player One (2018) (WS1)

Ein weiterer Tag mit Rückenschmerzen geht zu Ende. Jedoch habe ich das Gefühl, dass es langsam besser wird. Jetzt da der Urlaub zu Ende ist. Einmal wieder typisch! Da wir am Wochenende eine Übernachtungsgästin haben, stand heute noch ein Filmabend  im Familienkreis auf dem Programm. Unsere Wahl ist auf „Ready Player One“ gefallen. Warum und wieso und wie der Film heute bei uns ankam, lest ihr in der folgenden Besprechung… 👾

Ready Player One (2018) | © Warner Home Video

Ready Player One (2018) | © Warner Home Video

Meine kurze Geschichte mit VR

Ich hege seit jeher eine große Faszination für VR. Vor inzwischen beinahe 10 Jahren habe ich über „Virtual Reality mit Oculus Rift, Google Cardboard und ähnlichen Systemen“ geschrieben. Das Oculus Rift DK1 war damals sogar meine erste Begegnung mit VR. Danach bin ich in die Welt der Cardboard-ähnlichen Brillen eingestiegen und habe diverse VR-Apps auf dem Smartphone ausprobiert. Ein kurzes Vergnügen. Zeitsprung in den Oktober 2024: Neben der unbezahlbaren Apple Vision Pro hat Oculus bzw. inzwischen Meta die Quest 3 veröffentlicht, welche dank  globalem Preisnachlass sowie Rabattaktionen endlich erschwinglich war. Seit einer knappen Woche habe ich die VR-Brille (aufgrund des Rückens leider nur eingeschränkt) ein wenig testen können und bin komplett begeistert, welch großen Schritt die Technik in den letzten 10 Jahren seit dem ersten Oculus Rift Development Kit gemacht hat. Auch der Rest der Familie, allen voran der Zwergofant, ist fasziniert. Kein Wunder also, das die Vorfreude auf „Ready Player One“ groß war.

Willkommen in der OASIS!

Doch nun genug von meinen neuerlichen VR-Ausflügen (dazu folgt zu gegebener Zeit vielleicht noch ein extra Artikel) und zum Film: Ich habe Ernest Clines Roman damals verschlungen. Er war genau mein Ding und ich habe mich durch die unzähligen Popkulturreferenzen komplett abgeholt gefühlt. Ja, so einfach bin ich gestrickt. Steven Spielbergs Filmadaption hat mir beim ersten Mal auch sehr gut gefallen, wenngleich ich doch enttäuscht war ob der vielen Änderungen. Bei der heutigen Sichtung hatte ich das Buch gar nicht mehr so präsent im Kopf und den zweiten Teil „Ready Player Two“ habe ich nie gelesen. Der Hype ist verflogen und ich konnte somit entspannter auf die Verfilmung blicken. Gerade im Hinblick auf meine aktuellen VR-Erfahrungen ist es schon erstaunlich, wie gut Cline bzw. Spielberg diese Welt visuell weitergedacht hat. Das war für mich heute wohl der faszinierendste Aspekt. Auch dass die Technik in der Welt von „Ready Player One“ eindeutig den Massenmarkt erreicht hat. Ich bin mir sicher, das wird uns auch noch bevorstehen. Vielleicht eher in Richtung Augmented Reality bzw. Mixed Reality, doch wenn der Sprung in den nächsten 10 Jahren ähnlich groß ist, wie in den letzten 10 Jahren, dann sind wir von der OASIS gar nicht mehr so weit entfernt. Nur eben mit den 80% Werbung im Sichtfeld der User, wie von Bösewicht Nolan Sorrento prophezeit, wenn die Hoheit bei Meta bleibt.

Die Handlung des Film ist eine recht klassische Dystopie, nur eben mit großem Abenteueraspekt, der unsere Held:innen auf eine Schnitzeljagd durch virtuelle Welten führt. Szenen wie der Besuch von „The Shining“ sind großartig, andere dagegen zu überladen. Aber ja, auch das macht im Kontext des Films Sinn. Auch die popkulturellen Referenzen sind teils zu viel des Guten. Da mag ich es lieber dezent, wenn z.B. Alan Silvestri beim Einsatz des Zemeckis-Cube noch einmal sein „Zurück in die Zukunft“-Thema anspielt. Insgesamt hätte ich mir noch mehr Eintauchen in die Vergangenheit James Hallidays gewünscht. Dafür gerne weniger Action. Aber ich habe ja auch schon festgestellt, dass ich in der virtuellen Realität lieber gemächlich meine Umgebung erkunde und keine wilden Schießereien mag.

Fazit

Ich hatte heute wieder sehr viel Spaß mit „Ready Player One“. Gerne hätte ich mich noch länger in dieser Welt aufgehalten. Ob der Film zum zweiten Teil noch jemals kommen wird? Der Zwergofant war ziemlich begeistert und das Zappelinchen zumindest angetan. Wenn jemand von euch in Metas VR-Welten unterwegs ist, gebt gerne Bescheid. Ich stehe noch ganz am Anfang. Doch irgendwann werde ich vielleicht, wie Parzival in diesem Film, auf größere Entdeckungstour gehen: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Geistervilla – OT: Haunted Mansion (2023)

Es ist Halloween! War ich bis vor ein paar Jahren noch ein ziemlicher Halloween-Muffel, hat der Tag inzwischen an Bedeutung gewonnen. Das Zappelinchen war bei einer Freundin auf einer Party und der Zwergofant ist mit seinem Cousin um die Häuser gezogen. Danach haben sie sich die beiden bei uns zum Halloween-Dinner  eingefunden und mit „Geistervilla“ gab es einen kindgerechten Gruselfilm. Wie uns dieser so gefallen hat? 👻

Geistervilla (2023) | © Walt Disney

Geistervilla (2023) | © Walt Disney

Beliebige Geister, zu wenig Grusel, netter Humor

Bevor wir den Film gestartet haben, kam für mich der eigentliche Horror: Mein Hexenschuss sitzt mir auch nach drei Tagen noch ziemlich fies im unteren Rücken. Zwischen 17:30 und 19 Uhr hat es jedoch alle paar Sekunden an der Tür geklingelt, woraufhin ich schnell meine Maske aufgezogen und zu den Süßigkeiten gegriffen habe. Dann an der Tür in die Hocke, Kostüme gelobt und Nascherei übergeben. All das x-mal wiederholt. Das hat die Genesung meines Rückens direkt wieder um ein paar Tage zurückgeworfen. Aber wir wurden gut und gerne 200 Teile Süßkram los. Schon verrückt, wie viel hier in der Nachbarschaft los ist. Das gab es vor ein paar Jahren noch nicht. Auf jeden Fall war es ein gelungener Abend und der Aufwand hat sich gelohnt. Auch der Zwergofant und sein Cousin waren begeistert. Hier ein paar Impressionen unserer Halloween-Feier:

Nach dem Abendessen haben wir dann mit dem Film begonnen. Letztes Jahr hatte ich noch „Ghostbusters: Die Geisterjäger“ vorgeschlagen, doch dieses Jahr fiel die Wahl auf einen neueren Film: „Geistervilla“ ist ein recht aktuelles Disney-Abenteuer, das nach „Fluch der Karibik“ und „Jungle Cruise“ bereits die dritte Verfilmung einer Freizeitparkattraktion darstellt. Die Kritiken waren verhalten bis vernichtend und ich muss sagen, dass ich weder begeistert noch genervt war. „Geistervilla“ ist weder sonderlich gruselig, noch lustig. Er plätschert vor sich hin und hat ein paar ganz nette Momente. Gerade die Geister bleiben jedoch erstaunlich blass (haha) und weniger CGI-Action hätte dem Film gut getan. Die Figuren mochte ich ganz gerne und die zwei Stunden sind recht schnell vergangen. Kann man also durchaus machen.

Fazit

Der Halloween-Filmabend war auch dieses Jahr eine nette Sache. Die beiden Jungs hatten viel Spaß mit dem Film und auch ich wurde gut unterhalten. Letztendlich ist es vermutlich genau das, was man von einem kindgerechten Gruselfilm aus dem Hause Disney erwarten kann. Wer das nicht braucht, der verpasst auch nichts: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: war auf einer  anderen Halloween-Party; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Top 5 Horrorfilme der 80er Jahre

Pünktlich an Halloween lassen wir die besten Kreaturen aus Filmen hinter uns und springen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den Top 5 Horrorfilmen der 80er Jahre. Keine einfache Aufgabe, denn in den 1980ern sind so viele ikonische Horrorfilme entstanden. Ich habe mich jedoch auf jene beschränkt, die ich bereits auf meinem Blog besprochen habe und wollte auf die üblichen Verdächtigen verzichten. Die restlichen Filme findet sich bestimmt auf anderen Listen. Happy Halloween! 🎃

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #383 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #383 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #383 lautet:

Top 5 Horrorfilme der 80er Jahre

  1. „Das Ding aus einer anderen Welt“ (1982) – Natürlich muss ich John Carpenters klaustrophobischen Body-Horror-Klassiker hier nennen, den ich selbst erst viel zu spät gesehen habe. Dennoch ist mir der Film sehr nahe gegangen und gerade in Zeiten von CGI (siehe auch das Prequel „The Thing“) ist der Horrorklassiker bis heute eine inszenatorische Offenbarung.
  2. „Invasion vom Mars“ (1986) – Dieser Alien-Horror ist mir als Kind so unfassbar nahe gegangen. Manche Szenen haben sich mir förmlich eingebrannt. Vermutlich war das auch der erste Horrorfilm, den ich jemals gesehen habe. Aus Sicht von Erwachsenen vielleicht lächerlich, doch mich hat er damals wirklich gepackt und gegruselt wie kein zweiter Film.
  3. „Hellraiser: Das Tor zur Hölle“ (1987) – Ein weiterer Film, der mich sowohl stark fasziniert und zugleich abgestoßen hat, ist Clive Barkers Meisterwerk des düsteren Splatter-Horrors. Ein faszinierender Film, der mit seiner Mischung aus Body-Horror und sexuellen Fantasien zu verstören weiß. Leider konnte ihm keine Fortsetzung das Wasser reichen.
  4. „Hitcher: Der Highway Killer“ (1986) – Bei Horror denkt man oft an dunkle Nacht und enge Räume. In diesem Road-Movie sind es die sengende Hitze und weite Straßen, die zum Horror beitragen. Mit Rutger Hauer großartig besetzt ist der Anhalter eine der faszinierendsten Figuren des Horrorkinos der 1980er Jahre. Sollte man gesehen haben.
  5. „Meine teuflischen Nachbarn“ (1989) – Ähnlich wie „Invasion vom Mars“ habe ich auch diesen Tom-Hanks-Films in meiner Jugend gesehen. Aus heutiger Sicht ist er eher eine düstere Satire, doch damals fand ich ihn schon enorm gruselig. Kann man immer noch sehr gut schauen, wenn man auf das Kino der 1980er Jahre steht.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Spider-Man: Far From Home (2019) (WS1)

Am Ende des heutigen Tages ist es passiert: Nach wochenlangem Schuften im Keller ist es mir doch noch in den Rücken gefahren. Eine übervolle Umzugskiste zu viel. Nun kann ich mich nur noch in Zeitlupe bewegen und sehe den kommenden freien Tagen mit Skepsis entgegen. Doch zunächst einmal schreibe ich über „Spider-Man: Far From Home“, den wir am heutigen Filmabend endlich gesehen haben. Damit ist auch die dritte Phase des MCU abgeschlossen. 🌍🕷

Spider-Man: Far From Home (2019) | © Sony Pictures Home Entertainment

Spider-Man: Far From Home (2019) | © Sony Pictures Home Entertainment

Spider-Man auf Reise durch Europa

Kaum zu glauben, dass meine letzte Sichtung des Films bereits zweieinhalb Jahre zurückliegt. Mir kommt es noch gar nicht so lange her vor und ich muss zugeben, dass ich zunächst Sorge hatte, die beiden Sichtungen würden zu nahe aufeinander folgen. Glücklicherweise war dem nicht so und ich hatte mindestens genauso viel Spaß mit dem Film, wie beim ersten Durchgang. Peter Parkers Schultrip nach Europa hat sich auch heute eher wie eine Teenie-Komödie angefühlt und das auf beste Art und Weise. Dennoch ist auch der Plot rund um Mysterio spannend und steckt voller Überraschungen. Für mich ist „Spider-Man: Far From Home“ tatsächlich der perfekte Film, um nach dem schweren „Avengers: Endgame“ ein wenig Leichtigkeit ins MCU zurückzubringen und damit auch die dritte Phase abzuschließen.

Neben dem Coming-of-Age-Plot hat mir vor allem die Illusionstechnik und deren Umsetzung gut gefallen. Diese scheint zwar nicht immer logisch, doch hat sie ein paar schöne audiovisuelle Spielereien zu bieten. Weiterhin ist Mysterio nach Thanos ein angenehm kleiner und doch sehr menschlicher Bösewicht.

Marvel Cinematic Universe: Phase 3

Nach Abschluss der zweiten Phase sind wir nun auch schon am Ende der dritten Phase des MCU angekommen und haben für diese exakt fünf Monate benötigt. Hier das neue Ranking aller Filme:

  1. „Avengers: Endgame“ (9/10 Punkte)
  2. „Avengers: Infinity War“ (9/10 Punkte)
  3. „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ (9/10 Punkte)
  4. „The First Avenger: Civil War“ (8/10 Punkte)
  5. „Captain Marvel“ (8/10 Punkte)
  6. „Spider-Man: Far From Home“ (8/10 Punkte)
  7. „Spider-Man: Homecoming“ (8/10 Punkte)
  8. „Thor: Tag der Entscheidung“ (8/10 Punkte)
  9. „Black Panther“ (8/10 Punkte)
  10. „Ant-Man and the Wasp“ (7/10 Punkte)
  11. „Doctor Strange“ (7/10 Punkte)

Fazit

Auch wenn ich während des Films mit Schmerzen zu kämpfen hatte, so konnte mich „Spider-Man: Far From Home“ doch ziemlich gut ablenken. Es ist der letzte Film des MCU, den ich auf Blu-ray im Regal stehen habe. Die letzte 3D-Fassung. Ob die Qualität auch inhaltlich abnimmt? Den Start in die vierte Phase kenne ich noch, doch dann folgt der Aufbruch ins Ungewisse. Hat viel Spaß gemacht: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1888)

Nachdem ich gestern Abend erst eine längere Strecke gelaufen bin, war ich heute Morgen zu platt, um mich aufzuraffen. Deshalb habe ich vormittags erst einmal mit dem Zwergofanten zusammen die verbleibenden Schranktüren angeschraubt und eingestellt. Der nächste Schritt ist dann erst einmal das Einräumen, bis das noch fehlende Möbelstück geliefert ist. Davor habe ich mich jedoch zu einem Lauf aufgemacht, der mir ganz schön schwer gefallen ist. 🏃‍♂️

Kurzer Pausenlauf zwischen Kelleraktivitäten

Kurzer Pausenlauf zwischen Kelleraktivitäten

Distanz: 8.63 km
Zeit: 00:51:26
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 708 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 80%

2024: 2129 km
Oktober: 214 km
KW 44: 8 km

Des Wetter war famos! Nicht zu warm, nicht zu kalt und herrlich sonnig. Dennoch bin ich nur recht schwerfällig vorangekommen und ich hatte Schmerzen in diversesten Körperteilen. Kein Wunder, denn das Schränke rumwuchten, runterbuckeln und auch der gestrige Lauf: All das hat wohl seinen Tribut gezollt. ☀

Im ersten Ohr: Sneakpod #847 – Wolfs
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, The Strokes