Es ist soweit. Der eintausendste Eintrag. Wer hätte gedacht, dass ich jemals so viel unnützes Zeug in die virtuelle Welt hinaus posaunen würde, als ich vor über 4 Jahren mit „11:14 – elevenfourteen“ meine erste Filmkritik verfasste? Ich bestimmt nicht. Doch möchte ich nicht in der Vergangenheit verweilen, sondern ein paar (sehr) ungeordnete Gedanken zur aktuellen Blogsituation festhalten:
- Seit dem ersten Eintrag habe ich das Design des Blogs nicht geändert und es gab weder technische noch inhaltliche Innovationen. Habe ich mein Blog damit auf das Web 2.0-Abstellgleis befördert?
- Nachdem ich einen Film bzw. eine Serie gesehen habe, fühle ich mich manchmal unter Druck den entsprechenden Eintrag dazu schreiben zu müssen. Habe ich mir dadurch etwas den Spaß am Filme schauen und Bloggen genommen?
- Besucherzahlen und Kommentare haben im letzten halben Jahr beständig abgenommen. Sollte ich mich mehr mit den Wünschen meiner Leser auseinandersetzen oder das Blog weiterhin als Sammlung meiner persönlichen Eindrücke verstehen?
Diese und andere Fragen beschäftigen mich zurzeit ziemlich, da ich doch nach wie vor sehr gerne blogge und mir die Auseinandersetzung mit dem kleinen Teil der Blogosphäre, mit dem ich Berührungspunkte habe, immer noch sehr viel Spaß macht. Da meine Zeit jedoch immer kostbarer wird, drängt sich mir auch immer öfter folgende Frage auf:
Lässt sich die hier investierte Zeit nicht eventuell anders besser nutzen?


Nachdem ich Zack Snyders