Run, Fatboy, Run (164)

Der erste Lauf nach dem Urlaub. Der erste Lauf nach 5 Tagen Schlemmerei, Alkoholgenuss und Faulenzen. Irgendwann musste es ja soweit sein. Eigentlich wollte ich ja schon ganz früh durchstarten, doch ein paar Bier gestern Nacht haben meine Motivation heute morgen dann doch ganz gut im Zaum gehalten. Das später folgende Kaffeetrinken inklusive Torte hat mich den Lauf dann auf den Spätnachmittag verschieben lassen.

Distance: 10.20 km
Duration: 00:58:54
Avg Speed: 10.3 km/h
Avg Pace: 5:47 min/km
Energy: 811 kcal

Mit der Zeit bin ich eigentlich ganz zufrieden. Letztendlich genauso schnell oder langsam, wie vor dem Urlaub. Im ersten Drittel habe ich allerdings – besonders bei den Steigungen – schon gespürt, dass ich es mir die letzten Tage schon recht gut habe gehen lassen. Ich bin allerdings guter Dinge, dass sich das wieder einspielt – auch wenn die kommende Woche nicht weniger kalorienreich ausfallen dürfte… 😉

Im ersten Ohr: Sneakpod #195 – Mein bester Feind
Im zweiten Ohr: Nerdtalk Episode 217 – Exklusiv: Nerdtalk im Interview mit Matthias Schweighöfer und Elyas M’Barek

Cliffhanger: Nur die Starken überleben (1993) (WS1)

Aktualisierung: Ich habe „Cliffhanger“ am 5. Juni 2026 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Da ich nach meinem Urlaub jetzt schon wieder die Berge vermisse, musste dringend Abhilfe gefunden werden. Welcher Film bietet sich da mehr an, als Renny Harlins „Cliffhanger“ mit Sylvester Stallone und John Lithgow? Keiner, ganz genau. Zudem liegt die letzte Sichtung auch schon wieder 5 Jahre zurück, was die Entscheidung für den 90er Jahre Actionkracher umso leichter machte.

Cliffhanger: Nur die Starken überleben (1993) | © Studiocanal

Cliffhanger: Nur die Starken überleben (1993) | © Studiocanal

Ich liebe es wie herrlich altmodisch der Film daherkommt – und das obwohl er damals mit den aufwendigsten Stuntszenen aufwarten konnte und neueste VFX-Techniken zum Einsatz kamen. Dennoch strahlt der Film eine sehr handgemachte Atmosphäre aus, was durch die brutalen Actioneinlagen nur noch unterstrichen wird. Da die Geschichte beinahe schon vernachlässigbar simpel – aber dennoch überzeugend und spannend – ist, hat sich Renny Harlin größtenteils auf die grandiose Naturkulisse verlassen, die auch enorme Schauwerte bietet.

Der Film sieht auch heute noch fantastisch aus und wird zur nächsten Sichtung garantiert auf Blu-ray angeschafft. Einige Einstellungen lassen zwar ihre Studioherkunft nicht verleugnen, doch sind mir diese weit weniger störend aufgefallen, als noch bei der letzten Sichtung. Überhaupt hat mich die Handlung dieses Mal wieder sehr mitgerissen, was vielleicht auch daran lag, dass ich den Film wohl zum ersten Mal im englischen Originalton gesehen habe.

Fazit

Renny Harlin ist mit „Cliffhanger“ wahrlich ein Actionmeisterwerk gelungen. Sicher nichts was sehr lange in Erinnerung bleibt, doch mit jeder Sichtung eine verdammt unterhaltsame Achterbahnfahrt mit einem herrlichen Bösewicht und fantastischen Bildern. Auch Trevor Jones Score ist nicht zu unterschätzen und rundet das Gesamtbild stimmig ab. Sollte man als Actionfreund ruhig öfter als alle 5 Jahre einmal sehen: 8/10 Punkte.

Wasser, Berge und Sonnenschein

Da ich mich dieses Jahr ohne obligatorische Abwesenheitsnotiz in den Urlaub verabschiedet habe, ist mein Verschwinden wahrscheinlich nicht weiter groß aufgefallen. Dennoch sei euch mitgeteilt: Da bin ich wieder!

Unser erster Familienurlaub war wunderschön und wir alle drei sind mit vielen neuen Erfahrungen daraus zurückgekehrt. Aufgrund der akuten Hitzewelle konnten wir das herrliche Seewasser noch perfekt auskosten und somit einen Urlaub gestalten, der sonst wohl nur im Hochsommer möglich gewesen wäre. In den nächsten Tagen werde ich etwas mehr berichten, wobei ich wohl eher Bilder sprechen lassen werde. Bis dahin gilt unzählige Fotos zu sichten und sich wieder in der Realität einzufinden, was nach der intensiven Dreisamkeit wohl nicht immer ganz einfach sein wird…

Run, Fatboy, Run (163)

Für den heutigen Tag war – trotz diverser Urlaubsvorbereitungen – auf jeden Fall noch ein Lauf geplant. Aufgrund des hochsommerlichen Wetters habe ich diesen jedoch immer weiter nach hinten geschoben, doch irgendwann musste ich ja starten. So kam es, dass ich auch in den frühen Abendstunden nicht vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung gefeit war. Aber ich will mich ja überhaupt nicht beklagen. Das Wetter ist wunderbar!

Distance: 10.30 km
Duration: 00:59:57
Avg Speed: 10.3 km/h
Avg Pace: 5:48 min/km
Energy: 823 kcal

Mit dem Lauf bin ich auch recht zufrieden. Dieses Mal wollte ich endlich wieder einmal die 10 km voll machen, da ich ja auch auf diese Streckenlänge trainieren werde. Wäre ein Trainingsplan eigentlich sinnvoll? Ich habe mich damit noch gar nicht beschäftigt, würde eben immer mal wieder laufen, wenn es denn passt und denke dass ich die 10 km beim Stadtlauf auch ohne besonderes Training unter einer Stunde schaffe. Einwände?

Im Ohr: Fortsetzung folgt S02E03 – Boobs Are Better Than Subpoenas

James Bond 007: Casino Royale (2006)

Aktualisierung: Ich habe „James Bond 007: Casino Royale“ am 8. Mai 2013 und am 22. Februar 2025 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und jeweils eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Nachdem alle Welt bereits über den neuen James Bond berichtet hat und Daniel Craig bereits zum zweiten Mal als 007 auf der Leinwand erschienen ist, ergreife nun auch ich die Gelegenheit, um „James Bond 007: Casino Royale“ zu besprechen. Ein neuer Bond, ein frischer Bond. Kein strahlender, charmanter Lebemann. Ein gebrochener Held, unter dessen harter Schale ein verletzlicher Kern zu finden ist. Ein James Bond für die 2010er Jahre.

James Bond 007: Casino Royale (2006) | © Warner Bros (Universal Pictures)

James Bond 007: Casino Royale (2006) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Früher habe ich James Bond geliebt. Neben den Bud Spencer- und Terence Hill-Kloppereien gehörte die Reihe um den britischen Geheimagenten wohl zu den ersten Filmen, für die ich abends lange aufbleiben durfte. So sah ich in meiner Jugend alle Bond-Filme mit Sean Connery und Roger Moore wohl nicht nur einmal. Exotische Länder, geheimnisvolle Bösewichte und außergewöhnliche technische Gadgets waren der Mix, der die Serie für mich interessant machte. So etwas hatte ich zuvor noch nicht gesehen. Spätestens mit Pierce Brosnan habe ich jedoch das Interesse an der Reihe verloren und seit knapp 10 Jahren wohl auch keinen Bond mehr gesehen. Ob es Daniel Craig gelungen ist, das alte Interesse wieder zu wecken?

Ich muss zugeben, dass Herr Craig durchaus eine gute Figur macht. Besonders das erste Filmdrittel ist wunderbar inszeniert und gespielt. Bond ist körperlicher geworden. Die Actionszenen sind schnell und doch übersichtlich geschnitten. Oft las ich von Vergleichen zur Bourne-Trilogie, doch ist James Bonds Universum weit weniger in der Realität angesiedelt, als das von Jason Bourne. Die oft übertriebene und doch realistisch inszenierte Action steht dem Film gut zu Gesicht und ich wünschte mir sehr, dass die restliche Handlung etwas von dieser Überhöhung mitbekommen hätte.

Auch wenn der Antagonist in „Casino Royale“ wie ein typischer Bond-Bösewicht daherkommt, so fehlt diesem doch der beißende Witz und unserem Helden der lockere Spruch auf den Lippen. Zwar fand ich die deutlich brutaleren Kampfszenen und harten Actioneinlagen sehr gelungen, doch hätte ich z.B. auf die Folterszene durchaus verzichten können. Überhaupt fällt die Handlung im letzten Drittel etwas ab. Die teils schon übertrieben schmonzettige Liebesgeschichte sowie das undurchsichtige Finale hätte man – trotz einer fantastischen Eva Green – durchaus kürzer und prägnanter abhandeln können. Dennoch ist dieser Kritikpunkt nur ein geringer und ich wurde insgesamt ausgezeichnet unterhalten.

Fazit

Für mich hat „Casino Royale“ tatsächlich wieder das Interesse an James Bond geweckt. So werde ich mir irgendwann demnächst garantiert auch „Ein Quantum Trost“ zu Gemüte führen – auch wenn diverse Kritiken befürchten lassen, dass man 007 noch mehr zum wortkargen Einzelkämpfer stilisiert hat. Vor der nächsten Sichtung sollte ich aber auf jeden Fall meine Poker-Kenntnisse auffrischen. Knappe 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (162)

Da mein letzter Lauf ja beinahe wortwörtlich ins Wasser gefallen ist, bin ich heute endlich einmal wieder eine längere Runde angegangen. Dabei war es viel zu heiß. So unglaublich heiß. Dennoch habe ich mich heute an eine Strecke herangewagt, die schon länger auf meinem – zugegebenermaßen ziemlich spontanen – Laufplan steht.

Distance: 9.16 km
Duration: 00:52:03
Avg Speed: 10.6 km/h
Avg Pace: 5:40 min/km
Energy: 731 kcal

Letztendlich war die Strecke genauso anstrengend, wie ich sie mir immer vorgestellt hatte. Nur mit der Länge hatte ich mich ziemlich verschätzt. Unter 10 km? Da kann ja nur das GPS versagt haben. Wirklich unglaublich. Gefühlt bin ich mindestens 15 km gelaufen. Aber ich kann diese Fehleinschätzung ja auf das Wetter schieben. Mal sehen, ob ich vor dem anstehenden Urlaub noch einmal zum Laufen komme – eigentlich müsste ich ja verstärkt trainieren, da in nicht allzu ferner Zeit mein erster 10 km Stadtlauf ansteht…

Im ersten Ohr: Sneakpod #194 – Midnight in Paris
Im zweiten Ohr: Celluleute Folge #6: Glotze statt Reise – TV Serien