Ist es tatsächlich schon wieder Montag? Ohne die wöchentliche Fragerunde des Medienjournals hätte ich schwören können, dass ich mich im Tag geirrt habe und ich eigentlich noch im Bett liegen, am Frühstückstisch sitzen oder im Kinderzimmer spielen müsste – doch Montage sind einfach hartnäckig…

- Der beste Film mit Charlton Heston ist für mich „Planet der Affen“.
- Jim Jarmusch hat mit „Mystery Train“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich den Film vor langer Zeit spätnachts im TV sah und er mir heute noch durch seine besondere Atmosphäre im Gedächtnis ist.
- Der beste Film mit Judi Dench ist für mich „James Bond 007: Casino Royale“.
- Es gibt ja so manches Genre, was im Grunde so gut wie ausgestorben ist, seien es Piratenfilme oder auch klassische Western, auch wenn es (erfolgreiche) Ausnahmen von der Regel gibt („Pirates of the Carribean“, „True Grit“). Könnt ihr euch erklären, warum diese von der Bildfläche verschwunden sind?
Trends kommen und gehen, auch bzw. besonders in Hollywood. Manchmal reicht auch schon ein einzelner Film, um die Branche wieder für Jahre zu verschrecken, so hat Renny Harlins grandioser Flop „Die Piratenbraut“ wohl auch dazu geführt, dass sich kein Produzent über Jahre an das Genre herantraute. Andererseits kann man auch immer wieder eine Renaissance gewisser Genres beobachten. Besonders klassische Themen, wie der amerikanische Western werden jedoch wohl nie ganz aussterben.
- Ist es euch schon einmal passiert, dass ihr erst aufgrund der Verfilmung von einem Buch erfahren hattet, welches ihr daraufhin gelesen habt und wie hat das gegebenenfalls eure Sichtweise auf den Film verändert?
Das aktuellste Beispiel hierfür ist bei mir z.B. die Vorlage der TV-Serie „Game of Thrones“, welche mir zurzeit großes Vergnügen bereitet. Dies ist auch einer der seltenen Fälle, in dem sich Vorlage und Adaption qualitativ nichts nehmen. So sollte es immer sein. Ansonste sehe ich Verfilmungen meist erst nachdem ich die Vorlage gelesen habe.
- Mittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten Serien zu schauen, ob auf DVD, im Internet, Pay- oder Free-TV, aber am ehesten bevorzuge ich doch Serien auf DVD. Man kann die Geschwindigkeit der Rezeption hier selbst bestimmen, egal ob vier Episoden am Stück oder auch wochenlang gar keine. Besondere Serien werden auch gerne auf Blu-ray konsumiert. So können die 60er Jahre in „Mad Men“ strahlen, als wäre man selbst dabei gewesen. Leider jedoch halten sich die meisten Labels mit Veröffentlichungen auf diesem Medium noch zurück.
- Mein zuletzt gesehener Film war „Prince of Persia: Der Sand der Zeit“ und der war absolut durchschnittlich, weil teils ganz nette Szenen durch ein schwaches Drehbuch wieder zunichte gemacht wurden.






