Media Monday #37

Da ich morgen heute Urlaub habe, beantworte ich die Fragen des Medienjournals heute zum ersten – und auf lange Sicht wahrscheinlich auch einzigen – Mal brandaktuell.

  1. Der beste Film mit Ryan Phillippe ist für mich „The I Inside“.
  2. Zack Snyder hat mit „Dawn of the Dead“ (2004) seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er damit das Zombie-Genre wiederbelebte und erfolgreich modernisierte.
  3. Der beste Film mit Amber Heard ist für mich… Amber Who? Anscheinend hat sie aber in „Zombieland“ mitgespielt.
  4. Unlängst fiel mir der Flyer des Fantasy Filmfest in die Hände; leider wird es dieses Jahr terminlich mit einem Besuch nicht hinhauen, aber immerhin war ich ja beim Festival Großes Fernsehen. Wie sieht es bei euch aus, gibt es Film- oder Fernsehfestivals, die ihr gerne besuchen würdet oder definitiv besuchen werdet?
    Das Fantasy Filmfest habe ich früher recht gerne besucht. Inzwischen ist die Teilnahme an solchen Events zwischen Job und Familie schwieriger geworden. Auch finden sich in meinem Freundeskreis nur wenige Genre- und O-Ton-Liebhaber, was die Sache zusätzlich erschwert.
  5. Thema Krimi: Lieber groß angelegter, aufwendig produzierter und eigenständiger Film oder wöchentliche Serie mit in sich abgeschlossenen Fällen?
    Ich bevorzuge eindeutig den groß angelegten Handlungsbogen, wie z.B. in der Verflimung von „Verblendung“ oder „The Killing“ in Serienform. Dennoch sehe ich – falls das Ermittlerteam stimmt – auch ganz gerne Krimi-Procedurals, wie z.B. „Castle“. Mit deutschen Krimis à la „Tatort“ kann man mich dagegen jagen.
  6. Stereotype, klischeebeladene Frauenrollen gehören für die wirklich großen Autoren, wie – und das meine ich mit vollem Ernst – Joss Whedon, glücklicherweise der Vergangenheit an.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Zurück in die Zukunft II“ und der war herrlich verrückt und unterhaltsam, weil es Robert Zemeckis und Bob Gale gelungen ist den Geist des Originals einzufangen und das Filmuniversum mit unzähligen abgefahrenen Ideen zu erweitern.

32 Gedanken zu “Media Monday #37

  1. Die Zombie-Renaissance könnte man auch dem ein Jahr davor erschienenen 28 Days Later zuschreiben, was ich vielleicht auch nur sage, weil ich Boyle mag und Snyder eher nicht. Und wenn schon Dawn of the Dead dann bitte Romeros.

    Ansonsten erwartungsgemäße Antwort auf #5 und überraschende Antwort auf #1. Einen schönen Urlaub wünsch ich dann noch!

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      • Interessanterweise finde ich gerade, dass „Dawn of the Dead“ noch relativ frei ist, was den Stil angeht. Keine überstilisierten Bilder, keine Monsterzeitlupen. Alles was danach kam ist durch den Stil dominiert, hier jedoch wurde noch die Geschichte schön vorangepeitscht.

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  2. Beruhigt mich, dass Amber Heard tatsächlich so unbekannt ist, wie ich es mir schon dachte.
    Du hast mir übrigens wieder Lust auf die „Zurück in die Zukunft“-Reihe gemacht. Ich schätze, die werde ich mir heute abend auch mal wieder geben.

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  3. @Flo Lieb: Ich mag Boyle auch lieber, doch bei dem waren es eben Infizierte und keine Zombies. Zudem wurde hier ja nach Snyder gefragt und dessen gelungenster Film ist in meinen Augen der Zombie-Actioner. Okay, „Legend of the Guardians“ hat mir auch noch gut gefallen.

    Urlaub wird übrigens in vollen Zügen genossen. Ist ja eh nur noch morgen, doch man muss nehmen, was man bekommt… 🙂

    @ilsadelmar: Viel Spaß bei „Zurück in die Zukunft“! Mal sehen, ob ich heute noch das Finale hinterherschiebe, oder doch lieber etwas Abwechslung ins Programm bringe.

    @Xander: Den einen Film? Meinst du „Zombieland“ oder einen anderen?

    @Wortman: An Schimanski erinnere ich mich nur noch ganz dunkel. Auch wenn „Tatort“ von aller Welt geschaut wird, ist das einfach nicht mein Ding.

    @Dos Corazones: Sehr löblich! Nur weiter so… 😉

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  4. Ich fand ZidZII damals sogar gegenüber dem Vorgänger auf eine bedrückende Art gruselig. Vermutlich, weil so kleine Aktionen sich so groß auf die Zeitebenen auswirkten und ich mich in dem Alter noch nicht ausreichend mit dem Phänomen auseinander gesetzt hatte. Diese Düsterabbilder waren jedenfalls aufwühlender als ein paar verbleichende Photos.

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  5. „Zurück in die Zukunft II“ ist auf jeden Fall auch der düsterste Teil der Reihe, keine Frage. Biff hat eine Dystopie geschaffen, die nachwirkt. Hinzu kommt der Tod George McFlys, was die ganze Sache noch einmal dramatischer macht. Das nette 50er Jahre Setting des ersten Teils ist da zweifellos harmloser, aber genau das mag ich an dem Film. Einzig mit dem Westernsetting des Finales konnte ich mich nie 100%-ig anfreunden.

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