Die Auserwählten in der Brandwüste (James Dashner)

brandwueste_dashnerHatte ich den ersten Band aus James Dashners „The Maze Runner“-Reihe noch relativ schnell verschlungen, hat mich „Die Auserwählten in der Brandwüste“ über beinahe drei Monate begleitet. Glücklicherweise liegt dies nicht an einem qualitativen Einbruch in der Erzählweise, sondern daran, dass ich kaum zum Lesen gekommen bin. Dennoch habe ich mich jeden Abend auf ein paar Seiten mit den Lichtern gefreut…

Nachdem das Setting in „Die Auserwählten im Labyrinth“ noch relativ begrenzt war, öffnet sich plötzlich eine Welt jenseits des Labyrinths. Dies ist anfangs noch ungewohnt, bleibt jedoch stets spannend und entwickelt sich schnell zu einer Art postapokalyptischer Zukunftsvision, in der auch zombieähnliche Kreaturen nicht fehlen dürfen. All dies strotzt nicht vor inhaltlicher Innovation, doch erzählt Dashner Thomas‘ Geschichte äußerst mitreißend und unterhaltsam.

Durch die personale Erzählperspektive weiß man immer nur so viel wie die Hauptfigur, was die Spannung stets aufrecht hält. Man kann die unterschiedlichen Parteien nie wirklich exakt einordnen, Bündnisse werden eingegangen und wieder aufgelöst, doch eine endgültige Lösung offenbart sich nie. Das Finale ist temporeich und lässt eine Aufklärung der diversen Geheimnisse erahnen, ohne wirklich konkret zu werden. Dies hebt sich Dashner jedoch hoffentlich für den Abschluss der Trilogie auf…

Auch wenn die Buchreihe seit der Verfilmung des ersten Teils nicht den allerbesten Ruf hat, so macht sie mir doch wirklich enorm viel Spaß. Am liebsten würde ich sofort weiterlesen, doch lässt die Veröffentlichung des Finales als Taschenbuch noch auf sich warten. Zeit also, um die Vorfreude wachsen zu lassen und sich vorerst einem anderen Thema zu widmen: 8/10 Punkte.

Blogparade: 6 × Sex – Die erotischsten Filmszenen

Die Singende Lehrerin hat eine Kampagne gestartet, um unseren Blogs zu mehr Klicks zu verhelfen. Sex sells, speziell im Internet. Somit dürfen sich alle Teilnehmer wohl auch über viele neue Besucher freuen, welche die Suchmaschine ihrer Wahl mit ihren erotischen Fantasien füttern: Die Singende Lehrerin möchte von uns die Top Sex der erotischsten Szenen in Film, Serie oder Literatur wissen – ich habe mich im Folgenden jedoch auf Filmszenen beschränkt…

Ohne weiteres Vorspiel (SCNR) hier meine sechs erotischsten Filmszenen in alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge samt kurzer Erklärung:

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Media Monday #190 – Rosenmontags-Special

Passend zum Rosenmontags-Special liegt auch ein Wochenende mit viel Faschingstrubel hinter mir. Ehrlich gesagt waren es eigentlich nur zwei Stunden Kinderfasching, doch das reicht dann auch wieder für ein Jahr. Immerhin sind in den Faschingsferien die Straßen schön leer, so dass ich zeitig nach Hause gekommen bin, um die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten…

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  1. Animierte Charaktere oder Puppen/Kostüme?
    Kann man so pauschal nicht sagen; am besten eine Kombination aus beidem, je nach Einsatzzweck und Wirkung. Vermutlich funktioniert „Jurassic Park“ deshalb auch heute noch so gut, weil man sich eben nicht steif auf nur eine der beiden Techniken verlassen hat.
  2. Clowns können ganz schön furchteinflößend sein. Nach einem Kindergeburtstag war unser Zappelinchen sichtlich verstört: „Und dann war da plötzlich ein Clown!“ Selbst Monate später war sie da noch nicht drüber weg…
  3. Wenn die Effekte auch nicht wirklich up-to-date waren/sind, hat mich die TV-Serie „Farscape“ doch stark begeistert, gerade weil sie neben extrem schwachen CGIs auf fantastische handgemachte Puppen aus dem Hause Jim Henson setzt.
  4. Kostümiert oder nicht, einen Helden zeichnet für mich aus, Schwächen zu besitzen, die er überwinden muss, um heldenhaft sein zu können.
  5. „Snowpiercer“ hätte ja leicht ins Lächerliche abdriften können, jedoch hat Regisseur Bong Joon-ho aus dem seltsamen Setting einen gar wundervollen Film geschaffen.
  6. Kunst liegt ja bekanntermaßen im Auge des Betrachters. „Moulin Rouge!“ ist in meinen Augen ein Kunstwerk, denn Baz Luhrmanns Film überzeugt auf jeder Ebene: fantastische Bilder, mitreißende Songs und große Emotionen. Hinzu kommt eine Kulissenhaftigkeit, die das Universum des Films nicht einschränkt, sondern erweitert. Populäre Kunst im besten Sinne!
  7. Was mich an Karneval richtiggehend nervt: eigentlich alles, doch wenn ich sehe wie viel Spaß die Kinder auf ihren Faschingsfeiern haben, dann halte ich das selbst als größter Faschingsmuffel für ein paar Stunden im Jahr aus…

Run, Fatboy, Run (322)

Nachdem ich erst eine große Laufpause aufgrund einer gebrochenen Zehe hinter mir hatte, musste ich wieder beinahe vier Wochen pausieren: Ein äußerst hartnäckiger grippaler Effekt hält unsere Familie nun schon seit geraumer Zeit im Griff, der bei unserem Jüngsten sogar bis zur Lungenentzündung fortgeschritten war. Kein Spaß. Ich bin noch relativ glimpflich davongekommen, doch heute war der erste Tag, bei dem ich einen kleinen Lauf bei eisigen Temperaturen riskieren wollte:

winterlauf

Distance: 8.02 km
Duration: 00:49:43
Avg Speed: 9.68 km/h
Avg Pace: 6:11 min/km
Energy: 648 kcal

Mit dem Lauf war ich nach der langen Pause recht zufrieden. Zwar lag die Durchschnittsgeschwindigkeit unter 10 km/h, doch wollte ich mich lieber nicht gleich überfordern. Hinzu kommt, dass die Strecken größtenteils ziemlich vereist waren und ich ja keine speziellen Winterlaufschuhe habe, was das Vorankommen teils ein wenig abenteuerlich gestaltete. Ich bin auf jeden Fall froh mich einmal wieder rausgewagt zu haben und plane, vielleicht motiviert durch den „FatBoysRun“-Podcast, endlich einmal wieder längere Strecken jenseits der 10 km anzugehen…

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 8: Running Home for Christmas

American Hustle (2013)

Das Wochenende vor Fasching beutet mit Kindern auch immer – wer hätte es gedacht? – Kinderfasching! Dies ist meist anstrengender, als es für Außenstehende scheint, doch letztendlich kommt es ja auch nur darauf an, dass die Kinder Spaß haben. Als um 20 Uhr endlich alle im Bett waren, hatte ich mich mit „American Hustle“ auf einen entspannten Filmabend gefreut, doch sollte sich die Sichtung, zumindest teilweise, anstrengender gestalten als ich zunächst angenommen hatte…

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Ich mag David O. Russells Werk. Irgendwie schafft er es sich mit jedem Film neu zu erfinden: „Flirting with Desaster“, „Three Kings“ oder „Silver Linings Playbook“ – alles Geschichten, die aus ihrer ursprünglichen Prämisse mehr gemacht haben, als man vermuten würde. Meine Erwartungshaltung in Bezug auf „American Hustle“ war jedoch, sagen wir einmal, angespannt. Mit zehn Oscar-Nominierungen ins Rennen gegangen, hat der Film letztendlich keine einzige Auszeichnung mit nach Hause genommen. Hinzu kommen größtenteils verhaltene Kritiken, was mich besonders skeptisch machte. Allerdings schienen Genre, Schauspieler und Inszenierung genau meinen Geschmack zu treffen. In welche Richtung sollte sich die Sichtung also für mich entwickeln?

Am ehesten hat mich „American Hustle“ an Ben Afflecks Oscar-Gewinner „Argo“ erinnert: Ein Film, der eine historische Begebenheit (Abscam) aufgreift, diese stark dramatisiert erzählt und in den späten 70er Jahren spielt? Das kann schon fast kein Zufall sein. Teils scheint es mir auch so, als hätte Russell sein Gaunerstück zu bewusst cool und lässig erzählen wollen. Da gibt es einige Schlenker zu viel im Drehbuch, die oft leider weniger unterhaltsam, als anstrengend wirken. Eine geradlinigere Erzählweise hätte dem Film, meiner Meinung nach, wirklich gut getan – zumal die Geschichte nicht sonderlich komplex ist.

Was wirklich ausgezeichnet funktioniert ist die 70er Jahre Atmosphäre samt fantastischem Soundtrack und bombastischer Ausstattung. Es macht einfach Spaß Christian Bale, Amy Adams, Bradley Cooper, Jennifer Lawrence, Jeremy Renner und Co. dabei zuzusehen, wie sie allesamt völlig in ihren Rollen aufgehen und ein wahres Schauspielfest abliefern. Herrlich! Selbst kleinste Nebenrollen sind mit Stars, wie Robert De Niro oder Louis C.K. großartig besetzt.

Letztendlich hat mich „American Hustle“ wirklich gut unterhalten. Ein paar einzelne Szenen fand ich sogar regelrecht brilliant geschrieben und gespielt. Leider jedoch funktioniert das große Ganze nicht so gut, wie es eigentlich hätte sollen. Der Film wirkt ein wenig zu selbstverliebt, was man ihm in seinen Sternstunden auch durchaus zugestehen mag. Das nächste Mal gerne wieder ein wenig kleiner und mit mehr Feinschliff im Drehbuch, Mr. Russell. Dennoch ein guter Film, der jedoch leider hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt: 7/10 Punkte.

Snowpiercer – OT: Seolgugyeolcha (2013)

Nach einer gefühlt sehr anstrengenden Arbeitswoche und Nächten mit nur wenig Schlaf, stand der Freitagsfilm unter keinem guten Stern. Dennoch habe ich mich für „Snowpiercer“ entschieden – ein Film, den ich schon seit langer Zeit sehen wollte. Auch wenn mich „The Host“ schon länger reizt, so hatte ich von Regisseur Bong Joon-ho bisher noch keinen Film gesehen. Ich kann jetzt schon vorausschicken, dass ich dies wohl bald einmal ändern sollte…

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Auch wenn „Snowpiercer“ auf einem französischen Comic basiert, und somit kein eigenständiges Werk ist, habe ich jedoch schon lange keinen solch originellen Big-Budget-Film mehr gesehen. Die Prämisse ist so einfach, wie genial und hätte leicht ins Lächerliche abdriften können. Bong Joon-ho nimmt die Ausgangslage jedoch selbstbewusst auf und konterkariert brutale und düstere Momente mit beinahe grotesken und comichaften Szenen. Dies betrifft nicht nur das Setting, sondern auch die Charaktere. Speziell Tilda Swinton weiß hier zu überzeugen – und jede andere Schauspielerin hätte an ihrer Stelle leicht dem Overacting erliegen können. Der getroffene Ton ist jedoch absolut perfekt und überraschte mich immer wieder.

Was das Genre angeht, so lässt sich „Snowpiercer“ nur schwer greifen. Natürlich verarbeitet der Film offensichtlich ein dystopisches Science-Fiction-Szenario und stellt den Klassenkampf im Mikrokosmos Zug dar, doch von Abteil zu Abteil springt Bong Joon-ho von Drama über knallharten Actionfilm bis hin zu Slasher und Abenteuerfilm. All das ist enorm effektiv inszeniert und man wird als Zuschauer stets weiter nach vorne getrieben. Die Auflösung hat mir wirklich sehr gut gefallen, was vielleicht auch daran liegt, dass ich hoch erfreut war Ed Harris (Bud, „The Abyss“) endlich einmal wieder in einer größeren Rolle zu sehen. Mit John Hurt, Jamie Bell, der bereits erwähnten Tilda Swinton sowie Chris Evans, ist die Dystopie ohnehin exzellent besetzt.

Ich kann nicht wirklich erklären, was ich mir ursprünglich von „Snowpiercer“ erwartet hatte; vermutlich einen geradlinigeren Actionstreifen. Umso erfreuter war ich aufgrund des Ideenreichtums, den Bong Joon-ho sowohl in die Geschichte, als auch in die audiovisuelle Ausarbeitung gesteckt hat. Was der Film langfristig zu bieten hat, muss eine Zweitsichtung zeigen, in der die Überraschungen bereits bekannt sind. Das erste Mal war auf jeden Fall ein großes Vergnügen: sehr gute 8/10 Punkte.

Liebster Award #3: Trivial

…und weiter geht es mit dem „Liebster Award“ – in die inzwischen schon dritte Runde. Ihr wisst nicht was das ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen von friedlvongrimm vom „Trivial“-Blog im Rahmen des Liebster Award #3:

1. Welcher Film fängt deine Persönlichkeit am besten ein?
Gleich eine Knallerfrage zu Beginn. Wow. Vermutlich befindet sich meine Persönlichkeit irgendwo zwischen „Die Goonies“, „Before Sunrise“ und „Garden State“. Und „Schöne Bescherung“. Eh klar!

2. Hat dein Blog therapeutische Wirkungen auf dich?
Ja.

3. Welche Reaktionen auf Beiträge haben dich positiv überrascht?
Am meisten habe ich mich wohl über die Resonanz auf meinen „Filmsammler: Eine aussterbende Spezies?“-Artikel sowie das Feedback zum ersten Kapitels meines Buches „Immersion – Das Erwachen“ (das ich wohl nie fertigstellen werde) gefreut.

4. Kannst du in der digitalen Landschaft mit negativer Resonanz umgehen?
Wirklich negative Resonanz habe ich, was das Blog betrifft, noch nicht erfahren. Es gibt öfter mal andere Meinungen und hitzige Diskussionen, doch das ist auch gut so und hält den Austausch lebendig.

5. Für welche Band würdest du um die halbe Welt reisen, wenn sie 2015 ein Konzert spielen würden?
The Weakerthans.

6. Was war dein Lieblingswort 2014?
Nammihi.

7. Bist du Befürworter der These, dass Künstler (egal, ob Filmschaffende, Musiker, Maler etc.) nur etwas Großartiges erschaffen können, wenn sie unglücklich sind? Warum?
Nein, denn auch positive Gefühle können inspirieren. Es kommt vermutlich auf den Künstler, den Stil und die individuelle Situation an. Ich glaube jedoch, dass Zeiten starker Emotionen große Werke nach sich ziehen – und dazu gehört eben auch das Unglücklichsein.

8. Welche Selbstmordmethode würdest du wählen?
Keine. Es geht irgendwie immer weiter.

9. Welchen Genremix würdest du gerne mal auf der Leinwand sehen?
Ein Musical à la „Dr. Horrible’s Sing-Along Blog“, das ein sehr untypisches Genre mit Gesangsnummern verbindet, dabei humorvoll bleibt und doch eine mitreißende Geschichte erzählt.

10. Welche Musik empfindest du als zeitlos schön?
Klassische Musik, wenngleich sich meine Erfahrung in diesem Bereich nahezu ausnahmslos auf Filmmusik stützt. Jedem anderen Genre merkt man seine Entstehungszeit unweigerlich irgendwann an, doch das ist auch ok so – zumindest solange die Musik schrammelige Gitarren beinhaltet… 😀

11. Glaubst du, dass man in der heutigen Zeit noch etwas wahrhaftig Originelles kreieren kann?
Ja, glaube ich. Kunst hat sich jedoch schon immer bei vorangegangenen Epochen und Werken bedient und Gegenströmungen entwickelt.

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

Mehr „Liebster Award“-Antworten…

Top 10 Soundtracks & Original Scores

Schon lange hat mich kein klassisches Stöckchen mehr getroffen, doch nun möchte Schlopsi vom „Infernal Cinematic Affairs“-Blog von mir wissen, was denn meine 10 liebsten Soundtracks bzw. Original Scores sind. Was für eine Aufgabe! Natürlich kann ich hier unmöglich nur 10 Soundtracks/Scores aussuchen, weshalb ich mir die Unterteilung in die unterschiedlichen Kategorien erlaubt habe.

Hier also meine Top 10 Original Scores in alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge:

  1. „Blade Runner“ (Vangelis, 1982)
  2. „Braveheart“ (James Horner, 1995)
  3. „Der Herr der Ringe“-Trilogie (Howard Shore, 2001-2003)
  4. „Der mit dem Wolf tanzt“ (John Barry, 1990)
  5. „Die glorreichen Sieben“ (Elmer Bernstein, 1960)
  6. „Indiana Jones“-Trilogie (John Williams, 1981-1989)
  7. „Jurassic Park“ (John Williams, 1993)
  8. „Mary Poppins“ (Richard Sherman, 1964)
  9. „Star Wars“-Trilogie (John Williams, 1977-1983)
  10. „Wer ist Hanna?“ (The Chemical Brothers, 2011)

Und im Anschluss meine Top 10 Soundtracks in alphabetischer und ebenfalls nicht wertender Reihenfolge (in Klammern ist jeweils die Person genannt, die ich als hauptverantwortlich für den Soundtrack empfinde):

  1. „Absolute Giganten“ (Sebastian Schipper, 1999)
  2. „Der letzte Kuss“ (Zach Braff, 2006)
  3. „Drive“ (Nicolas Winding Refn & Cliff Martinez, 2011)
  4. „Garden State“ (Zach Braff, 2004)
  5. „Into the Wild“ (Eddie Vedder, 2007)
  6. „Magnolia“ (Aimee Mann, 1999)
  7. „Moulin Rouge!“ (Baz Luhrmann, 2001)
  8. „Pulp Fiction“ (Quentin Tarantino, 1994)
  9. „Titan A.E.“ (Don Bluth, 2000)
  10. „Trainspotting“ (Danny Boyle, 1996)

Weiterhin hat sich Schlopsi noch drei optionale Fragen zum Thema Filmmusik ausgedacht, die ich natürlich gerne beantworte:

Was war der erste Soundtrack, der dich vollends begeistert hat?
So richtig umgehauen hatte mich erstmals wohl der Original Score zu „Jurassic Park“. Nach dem Kinobesuch 1993 ging er mir nicht aus dem Kopf und ich wusste: Ich muss ihn wieder hören! Nun, Kids, damals konnte man nicht einfach auf YouTube oder Spotify gehen, um das Erlebnis wieder heraufzubeschwören. Wir hatten ja noch nicht einmal einen CD-Player! Also wünschte ich mir die Kassette (MC) zu meinem dreizehnten Geburtstag – und ein paar Wochen später hielt ich sie endlich in den Händen. Aufgrund von immenser Beanspruchung hat die MC leider nur ein paar Jahre durchgehalten…

Mit welchem Soundtrack bist du im Nachhinein auf die Nase gefallen, weil er doch nicht mehr so toll wirkte, wie noch im Film?
Hmm, da habe ich keinen konkreten Soundtrack/Score im Kopf. Ich hole mir ohnehin nur die eher melodischen und opulenten klassischen Scores sowie Soundtracks ins Haus, bei denen ich das Gefühl habe, sie auch ohne die Bilder genießen zu können.

Welchen Soundtrack hast du dir als letztes angehört/durchgehört?
Das dürfte tatsächlich der Original Score von „The Hobbit: An Unexpected Journey“ gewesen sein. Seitdem habe ich mir keinen Soundtrack/Score mehr zugelegt.

Die Regeln sind einfach:
Wirf dieses Stöckchen vier weiteren Bloggern zu, hab Spaß beim Beantworten und lass einen guten Soundtrack im Hintergrund laufen…

Die Nominierten:

Arctic with Bruce Parry (2011)

Es war lange ruhig im Doku-Bereich – und neben Bruce Parry wartet auch Louis Theroux darauf, dass ich ihn endlich einmal wieder auf seinen Abenteuern begleite. Mit „Arctic with Bruce Parry“ habe ich mich jedoch zunächst dem nettesten aller Briten angeschlossen, um ihn auf seiner Reise in die Arktis zu begleiten…

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Wie bereits bei der vorangegangenen Doku-Serie „Amazon with Bruce Parry“ liegt auch der Fokus des Nachfolgers darin, komplexe Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Lebensmodellen in einer speziellen Region (u.a. Grönland, Alaska und Kanada) zu zeigen. Bei Arktis denkt man zunächst nur an schneebedeckte Flächen, doch tatsächlich machen diese nur einen Bruchteil des faszinierenden Lebensraums aus. Aufgrund dieser Vielfalt bleibt die Serie sowohl inhaltlich als auch visuell stets abwechselnd.

Auch dieses Mal liegt die Faszination in den unterschiedlichen Lebensweisen begründet, die man als Zuschauer durch die Augen des Abenteurers kennenlernt. Nicht so vielfältig, wie bei Parrys Doku-Serie „Tribe“, doch dafür umso fokussierter versucht der Filmemacher wieder alle Aspekte möglichst wertfrei zu dokumentieren, einzig die Bedrohung durch die globale Erwärmung zieht sich als dunkler Schatten durch alle Begegnungen.

Auch mit seiner dritten Doku-Serie hat mich Bruce Parry erneut begeistert. In nur fünf Episoden schafft er es die Augen für einen Lebensraum zu öffnen, dabei zu unterhalten und sehr persönliche Geschichten zu erzählen. Ich würde mich wirklich freuen, wenn dies nicht die letzte Dokumentation des sympathischen Menschenfreunds gewesen wäre: 9/10 Punkte.

Media Monday #189

Nach einem turbulenten Geburtstagswochenende, an dem die ganze Familie noch nicht so 100%ig fit war, startet die neue Woche mit Kindergarten, Arbeit und Co. wieder völlig normal. Es wurde auch Zeit! Und was gehört zu einem normalen Montag? Natürlich die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Viel Spaß damit!

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  1. Ein wenig bedaure ich es ja, bisher nie einen Artikel zu „Bang Boom Bang“ verfasst zu haben, denn der Film ist immer noch ein hoch angesehener Knaller, wie sich den Kommentaren zu meiner Besprechung von „Stereo“ entnehmen lässt.
  2. In punkto Filmen/Serien können Geschmäcker ja erstaunlich vielfältig sein. Womit man mich allerdings eigentlich immer ins Boot bekommt: mit einer Beteiligung Joss Whedons.
  3. Es wird mir wohl immer unerklärlich bleiben, wieso „Reindeer Games“ in der Allgemeinheit nicht denselben Kultstatus innehat wie bei mir, denn schließlich ist John Frankenheimers Film – zumindest im Director’s Cut – ein wirklich unterhaltsamer Gangsterstreifen mit toller Weihnachtsatmosphäre.
  4. Es wird allerhöchste Zeit, dass es mit unserem Hausbau weitergeht – und damit meine ich nicht nur lustige Briefe vom Amt für Denkmalschutz(!) zu erhalten…
  5. Um mich fesseln zu können, muss ein Buch durch seine Charaktere und eine mitreißende Handlung überzeugen.
  6. Christian Bale ist eigentlich in all seinen Rollen überzeugend, habe ich ihn schließlich schon in „Das Reich der Sonne“ toll gefunden, in dem er als gerade mal 13-Jähriger dem Grauen des Krieges trotzt.
  7. Zuletzt gelesen habe ich die Gute-Nacht-Geschichte „Die Heinzelmännchen und ihre Abenteuer“ und das war Teil des allabendlichen Rituals, weil dies gleichermaßen gut für Kinder und Eltern ist.