The Return of the First Avenger – OT: Captain America: The Winter Soldier (2014) (WS1)

Der halbe Mai ist vorbei und heute gab es den ersten Filmabend. So viel wie momentan habe ich selten gearbeitet, doch nun sehe ich zwei Wochen Urlaub entgegen. Ich kann es kaum glauben und bin nach dem Feierabend um 17 Uhr beinahe direkt auf dem Sofa eingeschlafen. Eine Pizza hat mich letztendlich gestärkt, so dass ich für den Filmabend mit „The Return of the First Avenger“ die Rückkehr ins MCU einläuten konnte.

The Return of the First Avenger (2014) | © Walt Disney

The Return of the First Avenger (2014) | © Walt Disney

Actionreiches Spionagekino mit Superheld:innen

„The Return of the First Avenger“ gehört zu den anerkanntesten MCU-Filmen. Weil er eher geerdet ist und eine recht klassische Spionagegeschichte erzählt. Bei meiner ersten Sichtung vor sieben Jahren hatte ich schon viel Spaß mit dem Film, jedoch wollte sich die große Begeisterung nicht so recht einstellen. Wie sieht es heute aus? Ich glaube, ich konnte den Actionkracher noch mehr genießen. Gerade auch aufgrund seiner fulminanten Actionszenen, bei denen ich häufiger an die Straßengefechte aus „Heat“ oder „The Dark Knight“ denken musste. Hinzu kommt mit dem Winter Soldier ein wunderbar persönlicher Antagonist, der dem Captain durchaus ebenbürtig ist. Alles in allem ein wirklich rundes Paket.

Die Kunst des MCU liegt wohl auch darin, unterschiedliche Stile im Rahmen eines größeren Ganzen zu verbinden. Der vorhergehende „Thor: The Dark Kingdom“ war eine ganz andere Art von Film und doch wirken beide Geschichten wie aus einem Guss. Das finde ich immer wieder bemerkenswert. Kevin Feige hat hier wahrlich Großes geleistet und dann noch kommerziell so unfassbar erfolgreich. Mit „Guardians of the Galaxy“ folgt nun einer meiner absoluten Lieblinge aus dem Marvel-Universum und auch der Zwergofant ist schon extrem heiß darauf.

Fazit

„The Return of the First Avenger“ ist wirklich ein sehr gelungener MCU-Beitrag. Den Russo-Brüdern ist ihr Einstand in das Superhelden-Universum so gut gelungen, dass sie ab diesem Zeitpunkt alle ganz großen Filme der Infinity-Saga inszenieren durften. Eines der Highlights der zweiten Phase: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1759)

Was für eine Woche, was für ein Tag. Weiter ins Detail gehe ich jetzt mal nicht. Eigentlich wollte ich überpünktlich los, um früh zu laufen, doch das hat a) nicht geklappt und b) kam während der Heimfahrt ein fetter Hagelsturm. Wunderbar. Zu Hause angekommen war es einigermaßen trocken, also habe ich mich aufgemacht. 🏃‍♂️

Sprint-Intervalle nach solch einem Tag. Voll die gute Idee.

Sprint-Intervalle nach solch einem Tag. Voll die gute Idee.

Distanz: 8.62 km
Zeit: 00:49:49
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:47 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 694 kcal

Training: Sprint
Ausführungswert: 54%

2024: 898 km
Mai: 108 km
KW 20: 17 km

Die Uhr hat mir 3×3 Sprint-Intervalle vorgeschlagen. Habe ich gemacht. War mega dämlich, aber nun gut. Immerhin war ich laufen und werde den letzten Tag vor dem Urlaub auch noch irgendwie überstehen. 😬

Im ersten Ohr: Sneakpod #820 – Ballerina
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Die 5 besten Filme von James Cameron

Nach Filmdramen, die mich zum Nachdenken anregen, gibt es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute ein ganz anderes Thema. Es sollen die fünf besten Werke meiner liebsten regieführenden Person genannt werden. Da habe ich lange überlegt und konnte mich nicht auf eine Person festlegen. Letztendlich bin ich bei James Cameron gelandet, der das Kino bereits mehrfach revolutioniert hat und der vermutlich eine kontroversere Wahl ist als z.B. Quentin Tarantino. Wie steht ihr zu dem Meister der großen Budgets und Box-Office-Rekorde? 🎥

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #359 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #359 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #359 lautet:

Die 5 besten Filme von James Cameron

  1. „Aliens: Die Rückkehr“ (1986) – Eine Fortsetzung, die das Genre wechselt und dabei dennoch weiterhin die Stimmung des großartigen ersten Teils vermittelt. Eine Wucht von einem Film, der beständig an der Spannungsschraube dreht und der tricktechnisch auch heute noch extrem beeindruckend ist.
  2. „The Abyss: Abgrund des Todes“ (1989) – Vermutlich mein Lieblingsfilm von James Cameron. Größtenteils weil ich das Unterwasser-Setting liebe und auch die positive Botschaft am Ende des Films. Jahrelang war er nicht in vernünftiger Qualität verfügbar, doch seit April 2024 ist es endlich soweit. Ich freue mich jetzt schon enorm auf die kommende Sichtung.
  3. „Terminator 2: Der Tag der Abrechnung“ (1991) – Ich kann gar nicht sagen, ob ich inzwischen diese Fortsetzung oder den ersten Teil lieber mag. Der Kniff, aus der Killermaschine hier den Beschützer zu machen, ist großartig und vermutlich ist der zweite Teil auch der ikonischste der Reihe.
  4. „Titanic“ (1997) – Mit dieser historischen Romanze hat 1997 wahrlich niemand gerechnet. James Cameron hat Kinogeschichte geschrieben und der Film ist auch heute noch wunderbar. Wunderbar kitschig und episch und actionreich. In jeder Hinsicht großes Kino.
  5. „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ (2009) – Ein weiterer Kinorekord von James Cameron. Er hat 3D breitflächig in die Kinos gebracht und Sci-Fi-Fantasy in die breite Masse. Bis heute verstehe ich genauso wenig, wie dieser Film alle Rekorde brechen konnte, wie ich verstehe, dass ihn so viele Kinofans hassen. Die Fortsetzung hätte quasi auch hier stehen können.

Anmerkung: Die Liste ist rein chronologisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

3 Body Problem – Staffel 1 (2024)

Nachdem ich mit „His Dark Materials“ zuletzt eine längere und bereits abgeschlossene Serie gesehen habe, stand mit „3 Body Problem – Staffel 1“ nun wieder eine brandneue Serienstaffel auf dem Programm. Da ich Liu Cixins Buchvorlage großartig fand, habe ich mich sehr auf die Netflix-Adaption gefreut. Zu dieser existieren unterschiedliche Meinungen und ich war gespannt, wie mir die Serienfassung letztendlich gefallen würde. 💫

3 Body Problem – Staffel 1 | © Netflix

3 Body Problem – Staffel 1 | © Netflix

Eine massentauglichere Version der Buchvorlage

Liu Cixins Roman-Trilogie ist eine der herausforderndsten und großartigsten Leseerfahrungen, die ich bisher machen durfte. Das erste Buch „The Three-Body Problem“ ist dabei noch einigermaßen stringent und nachvollziehbar in seiner Handlung. Demnach konnte ich mir bei diesem auch am ehesten vorstellen, wie eine Adaption aussehen kann. Tatsächlich trifft Netflix den Ton der Vorlage in vielen Aspekten exzellent und selbst die herausfordernden Elemente, wie die Dehydration im VR-Spiel, sind glaubhaft und imposant umgesetzt. Andere Elemente erinnern dagegen eher nicht an den Roman: Gerade die Hauptfiguren wirken, obwohl die Serie in Oxford spielt, stark amerikanisiert. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, denn die Vorlage war nicht immer sonderlich stark, wenn es um die handelnden Figuren ging. Es standen eher wissenschaftliche Konzepte und die Jahrhunderte umspannende Geschichte im Vordergrund. Dennoch ist diese Vereinfachung nicht in allen Aspekten gelungen.

Am meisten leidet die Serie wohl unter der Eindampfung auf nur acht Episoden. Es bleibt kaum Raum zum Atmen und die Figuren sind unglaublich blass. Erst in den letzten drei Episoden bekommen die Charaktere ein Gesicht. Dann jedoch ist es leider fast schon zu spät. Die Geschichte samt wissenschaftlichen Ideen dagegen sind auch in dieser vereinfachten Fassung sehr spannend und faszinierend. Am wenigsten harmonieren beide Aspekte wohl in der Episode „Judgment Day“, in welcher eine wissenschaftliche Idee äußerst brutal Anwendung findet. Wie die Figuren darauf reagieren ist so plump, dass es eine Schande ist. Hier hetzt die Serie, wie in so vielen Szenen, von einem Plot Point zum nächsten. Warum man der Show nicht noch fünf Episoden mehr spendiert hat, mag sich mir nicht erschließen. Darin hätten auch keine Big-Budget-Szenen erzählt werden müssen, sondern es hätte Kontext gegeben und Motivation greifbar gemacht werden können. Sehr schade, denn die Geschichte ist auch in Serienform packend und ich habe mich auf jede einzelne Episode gefreut. Ein neues „Game of Thrones“ ist David Benioff und D. B. Weiss mit „3 Body Problem“ leider nicht gelungen. Dafür wäre mehr Vorlagentreue, zumindest ein wenig, und auch Zeit nötig gewesen, ohne direkt in eine Eins-zu-eins-Umsetzung mit 30 Episoden, wie die chinesische Serienfassung, auszuarten.

Fazit

Ich hatte mich so sehr auf diese Adaption gefreut, da konnte ich quasi nur enttäuscht werden. „3 Body Problem“ ist dabei alles andere als eine schlechte Serie und ich finde so manche Abweichung von der Vorlage auch durchaus sinnvoll, doch insgesamt ist sie leider hinter meinen hohen Erwartungen zurückgeblieben. Eine zweite Staffel kann ich dennoch kaum erwarten, schon alleine um zu sehen, wie Benioff und Weiss mit den abstrakter werdenden Konzepten umgehen: 8/10 (7.6) Punkte.

Run, Fatboy, Run (1758)

Heute früh bin ich spontan zu Hause geblieben, da ich den ganzen Tag ohnehin nur Remote-Calls habe. Somit konnte ich die Zeit für einen Mittagslauf nutzen, auch wenn meine Sprunggelenke nach dem Wander-Lauf-Duathlon gestern noch ziemlich zerstört waren. Die Sonne hat aber gut getan. ☀️

Die 100 km im Mai bei einem sonnigen Mittagslauf vollgemacht

Die 100 km im Mai bei einem sonnigen Mittagslauf vollgemacht

Distanz: 9.15 km
Zeit: 00:53:00
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:48 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 733 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 75%

2024: 890 km
Mai: 100 km
KW 20: 9 km

Somit habe ich die 100 km im Mai geknackt und darüber bin ich auch ganz froh, denn die nächsten vier Tage werde ich eher nicht zum Laufen kommen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #819 – Amerikanische Fiktion
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Media Monday #672 – Kurzurlaub, Work-Life-Balance und Vatertagsgeschenke

Eine weitere kurze Arbeitswoche ist vorbei. Der freie Vatertag war toll (siehe Frage 7), doch der geplante Brückentag ist aufgrund dringender Arbeitsthemen für mich ins Wasser gefallen. Am Wochenende waren wir mit den Schwiegereltern und der Familie der Schwägerin für einen Kurzurlaub im Bayerischen Wald, sprich die Woche war gepackt voll. Positiver Freizeitstress ist auf Arbeitsstress gestoßen. Auch die kommende Woche wird noch einmal intensiv werden, dann jedoch warten zwei Wochen Urlaub inklusive eines weiteren Kurztrips auf mich. Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals, selbst wenn ich diese Woche nicht auf frische Filmsichtungen zurückblicken kann. Wie habt ihr die sonnige Woche verbracht? ☀️

Media Monday #672

  1.  Es ist sicherlich ambitioniert, dass ich auch dieses Jahr wieder die Kilometer der Jahreszahl laufen will. Immerhin 880 km von den 2024 km habe ich schon auf dem Konto.
  2. Mein Job hat es wirklich in sich und ich mache ihn gerne, doch darf die Intensität gerne einmal wieder ein paar Level herunterfahren.
  3. Ich will gar nicht daran denken, dass morgen schon wieder Montag ist.
  4. Meine Work-Life-Balance läuft nicht gerade rund, aber es warten am Ende des Monats immerhin ein paar freie Tage auf mich.
  5. Es hat auch was für sich, dass ich im Job viel bewegen kann und sich Leute auf mich verlassen, nur darf das auch nicht zu viel werden.
  6. Jedes dieser fünf Filmdramen ist hervorragend geeignet, wenn man noch länger über es nachdenken möchte.
  7. Zuletzt habe ich wunderbare Geschenke zum Vatertag (siehe Foto unten) bekommen und das war ein Grund zur Freude, weil die Kinder meinen Geschmack kennen und zudem noch Karten gestaltet haben, die mich zu Tränen rühren wussten.

Zum Vatertag gab es für mich tolle Geschenke und Wünsche (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1757)

Die letzten zwei Tage war ich auf einem Kurzurlaub und hatte heute schon eine Wanderung über 11 km in den Füßen. Dennoch hat es mich gegen Abend zu Hause noch einmal rausgelockt und somit verbuche ich seit Längerem einmal wieder über 24.000 Schritte an einem Tag. 🏃‍♂️

Nach dem Wanderkurzurlaub noch eine Runde laufen

Nach dem Wanderkurzurlaub noch eine Runde laufen

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:49:09
Anstieg: 64 m
Ø Pace: 5:42 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 22.8 °C
Kalorien: 698 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 59%

2024: 880 km
Mai: 91 km
KW 19: 39 km

Ich habe die Wanderung durchaus in den Knochen gespürt, doch letztendlich kam ich recht gut voran. Das herrliche Wetter hat zum guten Gefühl beigetragen. ☀

Im ersten Ohr: Sneakpod #819 – Amerikanische Fiktion
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (1756)

Eigentlich hätte ich heute frei gehabt. Dann wollte ich eigentlich schon mittags mit dem Arbeiten aufhören. Doch nach dem Mittagslauf musste ich noch einmal an den Rechner. Ist einfach nicht optimal zurzeit. Dennoch, oder gerade deshalb, hat der Lauf in der Mittagssonne geholfen, um auf andere Gedanken zu kommen. ☀️

Sonniger Mittagslauf an nicht brückigem Brückentag

Sonniger Mittagslauf an nicht brückigem Brückentag

Distanz: 10.07 km
Zeit: 00:57:53
Anstieg: 79 m
Ø Pace: 5:45 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 800 kcal

2024: 872 km
Mai: 82 km
KW 19: 30 km

Es war nicht der leichteste Lauf, doch er hat gut getan. Auch arbeitstechnisch konnte ich ein paar Feuer löschen, so dass ich mich nun auf das Wochenende freuen kann. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #819 – Amerikanische Fiktion
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Run, Fatboy, Run (1755)

Am heutigen Vatertag habe ich mich nach dem Mittagessen und Spaziergang mit den Schwiegereltern noch zu einem Lauf aufgemacht. Das Wetter war herrlich und ich habe meine geplante Runde direkt um zwei Kilometer erweitert. ☀

Vatertagslauf bei bestem Wetter

Vatertagslauf bei bestem Wetter

Distanz: 12.10 km
Zeit: 01:09:05
Anstieg: 107 m
Ø Pace: 5:42 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 962 kcal

2024: 862 km
Mai: 72 km
KW 19: 20 km

Vermutlich wäre ich leichter vorangekommen, wenn ich beim Grillen mittags nicht zu viel gegessen hätte. Dennoch war es ein schöner Lauf. Mal sehen, ob ich morgen noch einen weiteren Lauf einschieben kann, obwohl der freie Brückentag leider spontan ins Wasser fällt. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 644 – Die Oscar-Nachschau 2024
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner, Sugarcult

5 Filmdramen, die mich zum Nachdenken anregen

Nach den aktuellen Lieblingssongs wenden wir uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute wieder einer eher üblichen Aufgabenstellung zu: Es geht um Filmdramen, die zum Nachdenken anregen. Ich habe das Thema ganz bewusst auf meine Wahrnehmung bezogen, da ich mir vorstellen kann, dass die genannten Filme nicht bei allen Zuschauenden entsprechend nachwirken. 🤔

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #358 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #358 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #358 lautet:

5 Filmdramen, die mich zum Nachdenken anregen

  1. „American Beauty“ (1999) – Zum ersten Mal habe ich den Film als Teenager gesehen. Heute wäre ich, so rein vom Alter her gesehen, selbst bereit für eine Midlife-Crisis. Ich behaupte, dass Sam Mendes‘ Drama in jeder Lebensphase zum Nachdenken anregt. Zumindest mir ging es stets so.
  2. „Arrival“ (2016) – Denis Villeneuves Sci-Fi-Drama ist nicht nur ein inhaltlicher Mindfuck, sondern auch ein emotionaler. Über kaum einen zweiten Film kann man in so vielen Aspekten so wunderbar nachdenken. Ein Meisterwerk unter den Filmdramen.
  3. „Boyhood“ (2014) – Richard Linklaters außergewöhnliches Coming-of-Age-Drama lädt zum Reflektieren über die eigene Jugend ein. Das Genre liebe ich ohnehin sehr und nicht nur aufgrund seines inszenatorischen Kniffs ist „Boyhood“ einer der besten Genrevertreter.
  4. „Into the Wild“ (2007) – Nach diesem Film habe ich viel über das Leben und auch den Bezug zur Natur nachgedacht. Auch die Buchvorlage „In die Wildnis: Allein nach Alaska“ habe ich nach der Sichtung gelesen. Mich hat Chris McCandless Geschichte wirklich sehr mitgenommen.
  5. „The Road“ (2009) – Diese Romanverfilmung ist eine der erschütterndsten Geschichten, die ich je in Filmform gesehen habe. Das Endzeitdrama stellt eine Vater-Sohn-Beziehung in den Fokus, die mich einfach gebrochen hat. Dabei hatte ich damals noch nicht einmal einen Sohn. Seitdem habe ich mich nicht mehr an diesen Film herangetraut.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.