Spider-Man: Homecoming (2017) (WS1)

Der erste kurze Arbeitswoche nach dem Urlaub ist vorbei. Mit dem zusätzlichen Schimmeldrama im Keller und körperlicher Abgeschlagenheit waren das drei sehr anstrengende Tage. Somit hatte ich mich auf einen Filmabend gefreut, auch wenn wir zu „Spider-Man: Homecoming“ recht spät aufs Sofa gekommen sind. 🕷️

Spider-Man: Homecoming (2017) | © Sony Pictures Home Entertainment

Spider-Man: Homecoming (2017) | © Sony Pictures Home Entertainment

Fantastische Spinne mit Abzügen in der B-Note

Spider-Man ist einer meiner liebsten Superheld:innen. Vielleicht auch, weil er meine erste große Genre-Liebe war. Damals im Jahr 2002 mit „Spider-Man“ von Sam Raimi. Es war eine lange Reise, bis die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft endlich im MCU ankam. Doch 2017 war es endlich soweit und das ist Fluch und Segen zugleich. Tom Holland ist ein fantastischer Spider-Man. Ich mag auch die restlichen Figuren in seiner unmittelbaren Umgebung sehr. Da stimmt einfach alles. Hier ist die Teenie-Version von Spider-Man, abgesehen von „Spider-Man: A New Universe“, endlich einmal glaubhaft umgesetzt. Ich hätte mir auch einen Film angeschaut, der nur von Peter Parkers Abenteuern in New York City handelt. Aber das hatten wir halt schon etliche Male. Somit lag der Fokus stark auf der Integration ins MCU.

Dieser Aspekt ist erwartbar und hat mich nicht mehr so sehr gestört, wie damals bei der ersten Sichtung. Warum der Spinnenanzug nun allerdings plötzlich wie eine weitere Iron-Man-Rüstung funktionieren muss inklusive Künstlicher Intelligenz, die dauernd mit Peter spricht? Das hätte es nicht gebraucht und hat für mich einiges vom Spidey-Charme genommen. So stehen auf der einen Seite die wundervollen, an John Hughes angelehnten, Coming-of-Age-Elemente und auf der anderen Seite die typische MCU-Action. Immerhin gibt es mit Michael Keaton (bekannt aus „Batman“ oder „Dopesick“) als The Vulture einen charismatischen Bösewicht. Die positiven Aspekte überwiegen auf jeden Fall und ich hatte heute richtig viel Spaß mit dem Film.

Fazit

„Spider-Man: Homecoming“ ist nicht nur ein fantastischer Spider-Man-Film, sondern auch ein exzellentes MCU-Abenteuer. Beide Aspekte spielen nicht immer perfekt zusammen und doch funktioniert auch das Gesamtbild. Die Kinder waren weniger begeistert, als ich das vermutet hatte, und doch freuen wir uns schon auf weitere Abenteuer mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1847)

Heute endlich wieder ein dringend nötiger Home-Office-Tag. Hinter mir brummt der Luftentfeuchter und ich schreibe einen kurzen Laufartikel, bevor es mit der Arbeit weitergeht. Der erste Mittagspausenlauf seit einem knappen Monat. 🏃‍♂️

Erster Mittagspausenlauf nach dem Urlaub

Erster Mittagspausenlauf nach dem Urlaub

Distanz: 8.54 km
Zeit: 00:51:58
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 6:05 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 143 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 707 kcal

2024: 1746 km
September: 40 km
KW 36: 30 km

Ich fühle mich seit ein paar Tagen nicht sonderlich fit. Ob das am Arbeitsrhythmus liegt oder an einem Insektenstich (ich vermute Wespe, habe das Insekt aber nicht gesehen), der meinen Arm auf fast doppelte Dicke hat anschwellen lassen, kann ich nicht sagen. Somit habe ich es nach zwei Tagen Pause heute langsam angehen lassen. War auch wieder ziemlich warm. ☀️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 650 – Fahrradhuren
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner, The Wohlstandskinder

Niederlande: Nordholland 2024 #1 – Unsere Ankunft in Callantsoog nach 800 km

Unser Urlaub liegt erst ein paar Wochen zurück und doch fühlt er sich schon an wie eine ferne Erinnerung. Dabei kam ich wirklich erholt zurück. Seitdem jedoch habe ich Schimmel in unserem Keller entdeckt, was direkt viel Arbeit und Sorgen nach sich gezogen hat. Somit hat es auch deutlich länger gedauert, bis ich die Urlaubsfotos bearbeitet hatte. Nun aber ist es soweit und ich möchte euch in der zehnteiligen Artikelserie mit auf unsere Reise nach Nordholland nehmen (in den vergangenen Jahren waren wir stets im Süden unterwegs). Den Anfang macht natürlich unsere Ankunft in Callantsoog. Erwarten könnt ihr viele schöne Fotos und lückenhafte Erinnerungen. Viel Spaß in den Niederlanden! ☀️

Um Punkt 5:12 Uhr sind wir morgens aufgebrochen

Um Punkt 5:12 Uhr sind wir morgens aufgebrochen

Gestartet sind wir dieses Jahr an einem Montag, sprich wir hatten ein gesamtes Wochenende, um entspannt zu packen. Das hat auch recht gut funktioniert, wenngleich wir (wie jedes Jahr) an die Grenzen des Ladevolumens unseres Autos gestoßen sind. Trotz Dachbox. Am Ende haben wir aber (fast) alles untergebracht und konnten Montagmorgen um Punkt 5:12 Uhr starten.

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Internationales Kino: In 5 Filmen um die Welt

Schon sind wir mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG im September angekommen. Nach den besten Film-Trilogien aller Zeiten wird es international und wir reisen in fünf Filmen um die Welt. Dabei werden Europa und die USA ausgelassen. Auch habe ich Neuseeland ausgeklammert, um nicht schon wieder Peter Jacksons Mittelerde-Filme zu nennen. Begleitet mich nun also auf meiner filmischen Reise um die Welt! 🌏

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #375 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #375 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #375 lautet:

Internationales Kino:
In 5 Filmen um die Welt

  1. Indien: „Hotel Mumbai“ (2018) – Der Film rund um die terroristischen Anschläge in Mumbai hat bei mir wirklich Eindruck hinterlassen. Selten habe ich so mitgelitten und gehofft, obwohl die Situation ausweglos war. Keine einfache Sichtung, doch eine die nachwirkt.
  2. Indonesien: „The Raid: Redemption“ (2011) – Vermutlich der Film, der diese Art von teils ultrabrutaler Action losgetreten hat. Gerade das reduzierte Setting in nur einem Hochhaus ist hier beeindruckend. Den teils geschmacklosen Höhepunkt hat das indonesische Actionkino wohl mit „The Night Comes for Us“ erreicht, der noch drei Schippen Gewalt drauflegt.
  3. Japan: „Shoplifters: Familienbande“ (2018) – Ich liebe diesen Film von Hirokazu Koreeda und möchte unbedingt noch seine anderen Werke nachholen. Die wunderschöne Geschichte der zusammengewürfelten Familiengemeinschaft ist mir noch bis in die Träume nachgegangen. Das schaffen nur wenige Filme.
  4. Mexiko: „Sin nombre“ (2009) – Dieses mitreißende und erschütternde Flüchtlingsdrama hat es in sich. Es ist immer noch brandaktuell und hat nichts von seiner Wirkung eingebüßt. Harter Tobak und sollte man dennoch (oder gerade deshalb) gesehen haben.
  5. Südkorea: „Die Taschendiebin“ (2016) – Aus Südkorea hätte ich viele Filme wählen können. Natürlich sind naheliegende Gedanken „Oldboy“ oder „Parasite“. Dennoch habe ich mich für diesen hier entschieden, da er nicht so bekannt ist, wie die anderen beiden Werke, und mich dennoch mindestens ebenso zu beeindrucken wusste.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1846)

Heute habe ich meinen letzten Urlaubslauf absolviert. Arbeitsthemen und Schimmelsorgen haben sich nachts in meinen Kopf gedrängt, so dass ich nicht wirklich schlafen konnte. Dennoch wollte ich die letzte Möglichkeit nicht verstreichen lassen und habe mich deshalb zu einer langsamen Runde aufgemacht. 🏃‍♂️

Letzter Urlaubslauf nach schlafloser Nacht

Letzter Urlaubslauf nach schlafloser Nacht

Distanz: 10.12 km
Zeit: 01:02:48
Anstieg: 91 m
Ø Pace: 6:12 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 142 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 863 kcal

2024: 1737 km
September: 32 km
KW 36: 21 km

Die nächsten Tage werden so richtig voll und anstrengend. Ich bin noch nicht bereit dafür, aber es muss halt. Freitag kommt hoffentlich jemand, um den Schimmel anzuschauen. Danach müssen wir es anpacken. Nur wann? 😭

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 650 – Fahrradhuren
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Frank Turner

Meg 2: Die Tiefe – OT: Meg 2: The Trench (2023)

Heute war ein voller Tag, an dem wir einen schönen Ausflug unternommen hatten. Danach war ich noch eine Runde laufen und eines führte zum anderen, so dass wir erst gegen 21 Uhr zur Ruhe kamen. Da es heute draußen recht frisch war, haben wir uns nach drinnen verzogen und mit „Meg 2: Die Tiefe“ noch die Fortsetzung von „Meg“ angeschaut. Vermutlich waren wir alle schon zu müde, doch manchmal braucht es einfach einen Filmabend. 🦈

Meg 2: Die Tiefe (2023) | © Warner Home Video

Meg 2: Die Tiefe (2023) | © Warner Home Video

Hai-Wahnsinn mit hanebüchener Handlung

Zunächst einmal muss ich kurz festhalten, dass ich mich beinahe verschluckt hatte, als ich Ben Wheatley als Regisseur im Abspann gelesen habe. Ben Wheatley? Da klingelt doch was und zwar „Kill List“. Auch wenn ich den gehypten Geheimtipp nicht so überragend fand wie die meisten Zuschauer:innen, so hat es mich doch sehr überrascht, dass ausgerechnet Wheatley bei „Meg 2: Die Tiefe“ Regie geführt hat. Davon merkt man nämlich so gar nichts. Der Film sieht aus wie der generischste Blockbuster überhaupt. Auch inhaltlich. Außer dass alles noch viel hanebüchener ist, als im, was Logik und Handlung angeht, ohnehin schon grenzwertigen Vorgänger. Verblüffend. Hollywood und viel Geld aus China eben.

„Meg 2: Die Tiefe“ ist ein Quasi-Remake des ersten Teils, nur dass noch eine öde Kriminalhandlung mit noch öderen Bösewicht:innen eingebaut wurde. Als stärksten Teil empfand ich erneut das Finale, was aber auch nur wieder ein Aufwärmen des bereits bekannten Endkampfes war. Gut gefallen hat mir ebenfalls das Tauchabenteuer bis zur Unterwasserstation, was aber z.B. in „Underwater: Es ist erwacht“ in ähnlicher Form bereits besser umgesetzt wurde. Die Figuren bleiben erneut blass und tauchen teils auch gar nicht mehr auf. Auch hier wieder typisch generische Fortsetzung.

Fazit

Obwohl ich wirklich müde war, bin ich wachgeblieben und hatte auch meinen Spaß mit „Meg 2: Die Tiefe“. Das hätte heute bestimmt nicht jeder Film geschafft. Trotz einiger guter Ideen schwächelt die Inszenierung und am Ende bleibt ein eher müder Abklatsch des auch nur munteren ersten Teils übrig. Das Zappelinchen sieht das ganz ähnlich, der Zwergofant hat sich wieder blendend unterhalten gefühlt: 5/10 Punkte.  (Zappelinchen: 5/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1845)

Der vorletzte Urlaubstag. Wir waren den ganzen Tag unterwegs und am späten Nachmittag wollte ich noch eine Runde laufen. Da ich die üblichen Strecken schon zu genüge gelaufen bin, habe ich mich einmal wieder für eine ältere Variante entschieden. Ist sehr schön und sollte ich wieder häufiger laufen. 🏃‍♂️

Einer der letzten, langen Urlaubsläufe

Einer der letzten, langen Urlaubsläufe

Distanz: 11.54 km
Zeit: 01:05:56
Anstieg: 118 m
Ø Pace: 5:43 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 959 kcal

2024: 1727 km
September: 22 km
KW 36: 11 km

Nach dem Laufen habe ich noch ewig mit den aus dem Urlaub zurückgekommenen Nachbarn geplaudert und erfahren, dass diese auch Schimmel im Keller haben. Der Austausch war fruchtbar und es ist wohl das gleiche Problem aufgrund des extrem heißen und zugleich feuchten Sommers. ☀

Im ersten Ohr: Sneakpod #839 – Role Play
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Media Monday #688 – Schimmelschock, Geburtstage und Geschenke

Da sind die freien Tage auch schon wieder so gut wie vorbei. Schade. Zwei Bonustage habe ich noch, die wir auch noch mit diversen Aktivitäten nutzen werden. Ansonsten waren die letzten Tage leider nicht so entspannt wie gehofft, denn ich habe Schimmel an ein paar Außenwänden im Keller entdeckt, sprich das hat mich zuletzt doch recht viel beschäftigt. Zum großen Teil noch gedanklich und was erste Ausmistaktionen angeht, denn der große Teil der Arbeit will in den kommenden Wochen erst noch erledigt werden. Man hat ja sonst nichts zu tun. Auch mit den Urlaubsberichten hänge ich deshalb deutlich hinterher. Ich will nicht sagen, dass die Erholung schon wieder weg ist, aber ich hatte mir das alles anders vorgestellt. Nun aber erst einmal zu den Fragen des Medienjournals. Was bei mir sonst noch bei mir los war, erfahrt ihr in meinen Antworten. Ob ihr wollt oder nicht. 😅

Media Monday #688

  1. Nach langer Sommerflaute freue ich mich auch schon wieder darauf, abends ein paar Filme und Serien zu schauen.
  2. Die Nordsee habe ich erst viel zu spät für mich entdeckt und erst in den letzten Jahren lieben gelernt.
  3. Es ist ja nicht so, dass nur ich letzte Woche Geburtstag hatte, auch meine Mutter wurde ein Jahr älter und hat mit uns gefeiert.
  4. Jede dieser Film-Trilogien begeistert mich in so ziemlich allen Belangen, denn sie gehören für mich zu den besten Filmreihen überhaupt.
  5. Es wundert mich gar nicht, dass man im Urlaub viel entspannter an Dinge herangehen kann. So auch an das Laufen: Im August sind es 232 km geworden und letzte Woche 67 km.
  6. Also ehrlich, von all den Filmen der letzten Jahre ist „Meg“ bestimmt nicht der beste, aber ich fand ihn dennoch sehr unterhaltsam.
  7. Zuletzt habe ich in dem Artikel „Mit der vierten Schnapszahl in die Midlife-Crisis?“ über meinen Geburtstag geschrieben und das war auch ein wenig Therapie, weil mir zurzeit viele Gedanken im Kopf rumspuken.

Wie auch im zugehörigen Artikel zu lesen, bekam ich zum Geburtstag viele tolle Geschenke (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1844)

Der letzte Lauf der Woche. Damit war ich diese Woche jeden Tag laufen. Im Urlaub ist das ja auch einfach möglich. Wie gerne würde ich das in den Alltag integrieren, doch ab Mittwoch heißt es wieder um jede freie Minute kämpfen. Somit habe ich es auf 67 km gebracht, womit ich sehr zufrieden bin. 🏃‍♂️

Ich beende die letzte komplette Urlaubswoche mit 67 km

Ich beende die letzte komplette Urlaubswoche mit 67 km

Distanz: 10.58 km
Zeit: 01:01:06
Anstieg: 92 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 878 kcal

2024: 1716 km
September: 10 km
KW 35: 67 km

Es war am späten Vormittag schon wieder recht heiß, aber inzwischen habe ich mich ganz gut daran gewöhnt. Kalte und nasse Läufe kommen jetzt ohnehin schnell wieder. Heute steht noch der Geburtstag meiner Mama auf dem Programm und der morgige Tag ist auch schon verplant. Es bleibt sonnig. ☀

Im ersten Ohr: Sneakpod #839 – Role Play
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Mit der vierten Schnapszahl in die Midlife-Crisis?

Ich erinnere mich noch genau daran, als ich vor 11 Jahren den Artikel „Die dritte Schnapszahl“ geschrieben habe. Seitdem hat sich mein Leben ziemlich verändert. Die Kinder sind älter geworden und ich bin es auch. Gab es letztes Jahr noch eine verspielte „Cobra Kai“-Girlande wurde zumindest der Zimmerschmuck seriöser:

Auch für mich gab es dieses Jahr wieder eine Girlande

Auch für mich gab es dieses Jahr wieder eine Girlande

Dafür war dieses Jahr das Wetter famos und eigentlich schon zu heiß. Es hatte 32 °C und auf der Terrasse wurden wir beinahe gekocht. Es war gar nicht so einfach, Schatten für alle 19 Personen zu schaffen. Letztendlich hat es aber doch geklappt und gegen Abend wurde es sogar richtig angenehm.

Der obligatorische Baumkuchen der Schwägerin

Der obligatorische Baumkuchen der Schwägerin

Der leckere, mediterrane Abendessen

Der leckere, mediterrane Abendessen

Das führte dazu, dass wir noch bis Mitternacht draußen saßen. Bis dahin hatten alle viel Spaß und gerade die sieben Kinder haben sich bis tief in die Dunkelheit bestens amüsiert, fangen gespielt und den Geburtstag des alten Herren wunderbar turbulent gestaltet. Geschlemmt wurde natürlich auch ordentlich, wenngleich das Abendessen deutlich angenehmer war als Kaffee und Kuchen in sengender Hitze. Lecker war es trotzdem und ich habe auch viel zu viel gegessen.

Gegen Mitternacht waren auch die letzten Gläser und Flaschen leer

Gegen Mitternacht waren auch die letzten Gläser und Flaschen leer

Nun aber zum eigentlichen Sinn und Zweck dieses Artikels, nämlich mir auch in ein paar Jahren noch vor Augen zu führen, was ich denn in meinem fortgeschrittenen Alter so alles geschenkt bekommen habe:

Beste Geschenke von den besten Menschen

Beste Geschenke von den besten Menschen

Die Hauptgeschenke waren Gutscheine für das LEGO-Set der Milano aus „Guardians of the Galaxy“, welches heute auch schon angekommen ist. Ich freue mich unfassbar auf den Aufbau, wenn es kälter ist und die Abende gemütlicher werden. Weiterhin habe ich Karten für ein Candlelight-Konzert (Thema natürlich Filmmusik) bekommen sowie ein Buch und sonst noch viele Leckereien in fester und flüssiger Form sowie unzählige liebevoll gestaltete Karten. Explizit erwähnen möchte ich noch den tollen Wanderrucksack von Frau bullion (den ich vergessen habe abzulichten) und ein erstes Fotobuch unseres Urlaubs (sie ist deutlich schneller als ich). Von meinen gab es den Michelangelo aus der Neca-Turtles-Reihe sowie ein tolles Film- und Serienquiz. 🥰

Was hat es nun mit der im Titel angedeuteten Midlife-Crisis auf sich? Mich reizen weder schnelle Autos noch Affären, dafür treibe ich exzessiv Sport und kaufe mir LEGO-Sets. Also alles nur ein Gag? Tatsächlich steckt in dem Thema ein großer wahrer Kern, denn tatsächlich mache ich mir momentan viele Gedanken über das Leben, das Universum und den ganzen Rest. Speziell meinen Platz darin und was ich bewirken kann und will. Mental geht es mir momentan nicht sonderlich gut und das fördert vermutlich solche Gedanken, auch abseits des Geburtstags oder meines Alters. Soviel zum Thema Midlife-Crisis. An welchem Punkt in meinem Leben ich wohl nächstes Jahr um diese Zeit stehen werde?