Es gibt eine neue „Star Wars“-Serie. Nachdem ich den Einstieg bei „The Acolyte“ verpasst hatte, habe ich die Serie auch gar nicht mehr nachgeholt. Inzwischen gibt es mit „Star Wars: Skeleton Crew“ ja schon die nächste Serie. Da zum Jahreswechsel wieder mehr Zeit war, haben der Zwergofant und ich uns dieser Serie gewidmet und hatten, so viel kann ich vorausschicken, beide viel Spaß damit. 🐘

Star Wars: Skeleton Crew | © Walt Disney
Tatsächlich wie „Die Goonies“ im Weltall
Der obige Vergleich stammt natürlich nicht von mir. Nach dem Trailer hat man diesen überall gelesen und damit hatte man mich natürlich, gehört „Die Goonies“ doch zu meinen liebsten Lieblingsfilmen aller Zeiten. Damit sind Kinder zum ersten Mal die Hauptfiguren in einer „Star Wars“-Serie, was ich fantastisch finde! Überhaupt finde ich es großartig, dass wir ausnahmsweise einmal kaum Bezüge zur Skywalker-Saga haben. Sowohl Figuren als auch Schauplätze wirken frisch und sind dennoch typisch für die Welt der epischen Saga. Ich mag den kindgerechten Piratenflair, auch wenn es durchaus einige Härten gibt. Die Erweiterung der Welt, das sonderbare und doch recht weltliche Geheimnis des Planeten At Attin, Jude Law als mehr oder weniger liebenswerter Pirat und die Dynamik zwischen den Kindern (Neel ist fantastisch!) sind für mich alles Elemente, welche „Star Wars: Skeleton Crew“ in mein Herz gespielt haben. Einfach extrem gute Unterhaltung.
Warum liest man dann (fast) überall nur Verrisse im Netz? Vermutlich weil man es „Star Wars“-Fans einfach nie recht machen kann. Die Serie ist bestimmt kein fehlerfreies Meisterwerk, doch halte ich es ihr zugute, dass sie sich abseits der bekannten Pfade bewegt. Mehr als jede andere „Star Wars“-Serie. Selbst die zurecht gelobten „The Mandalorian“ oder „Andor“ hatten starke Bezüge zur Skywalker-Saga. „Star Wars: Skeleton Crew“ wirkt dagegen frisch, auch wenn die einzelnen Versatzstücke schon unzählige Male in anderen Filmen und Serien erzählt wurden. Ich mochte das sehr und so ging es auch dem Zwergofanten.
Fazit
Wir hatten viel Spaß mit „Star Wars: Skeleton Crew“ und hätten gerne noch weitergeschaut. Eine zweite Staffel ist leider eher unwahrscheinlich, was ich schade finde. Wenn ihr euch in dem wiederfindet, was ich geschrieben habe, sprich Liebe für Kinderabenteuer der 1980er Jahre und „Star Wars“ abseits von Luke, Vader und Co., dann solltet ihr hier zumindest einmal reinschauen: 8/10 (8.0) Punkte. (Zappelinchen: hat nicht mitgeschaut; Zwergofant: 8/10 Punkte.)
Wir sind mit Skeleton Crew auch schon durch. Für mich eine Mischung aus Fluch der Karibik, Stranger Things und noch irgendwas, ist mir aber jetzt entfallen.
Ich fand sie gut/okay.
LikeGefällt 1 Person
Gut/okay ist ja immerhin noch gut/okay. 🙂
LikeLike
Die knallharten Star Wars-Fans stoßen sich halt daran, dass die Show zu wenig Star Wars ist. Mein Bruder etwa hat es aus dem Grund nicht geguckt (der ist allerdings auch noch tief vergrätzt von „The Acolyte“ mit seinen beiden Hauptdarstellerinnen).
Ich hätte das Ding „Space Pirate Kids“ genannt und alle wären zufrieden gewesen. Wie auch ich insgesamt mit der Show. Wobei mir die Folgen auf der Station am besten gefielen. Wenn der Anteil an Monstern, Piraten und Abenteuer generell stimmte, habe ich gerne das Wertungskärtchen mit „gut“ gezogen. Das Finale war mir dann doch zu kindgerecht (der große Schalter) aufgelöst, um zum Happy End zu gelangen. Dürfte bei mir exakt bei 4,75 Punkten landen.
LikeGefällt 1 Person
Ach, ich muss sagen, dass ich schon einen Mehrwert daraus gezogen habe, dass die Serie im „Star Wars“-Universum spielt. Nur „Space Pirate Kids“ wäre mir zu wenig gewesen. Was das Finale angeht, gebe ich ich dir recht. Hat für mich aber dennoch gepasst insgesamt, da die Serie für mich mehr von seinen Figuren und den Abenteuermomenten gelebt hat. Und Neel natürlich. Der ist wirklich großartig.
LikeLike
Mir hat sie auch Spaß gemacht. Ich fand Wim etwas nervig manchmal und auch Fern hat mich manchmal auf die Probe gestellt, dafür waren aber KB und Neel wirklich grandios. Und auch bei Jude Law wusste man immer nicht so recht ist er jetzt gut, böse, verkannt, bemitleidenswert doch irgendwie berechnend böse… hach. Schwer. Und hast du Steve Urkel erkannt?? 🙂
Also für mich hätte es auch ruhig weiter gehen können. Zumal es ja scheinbar mehr Planeten dieser Art gab und sie es ja ein Stück weit offen gelassen haben mit dem Ende. Wie geht es jetzt für die Menschen dort weiter?
LikeGefällt 1 Person
Ha, ja, Steve Urkel habe ich erkannt bzw. wollte ich noch nachschauen, ob er das wirklich ist. Damit hast du das nun aufgelöst. Danke dir! 🙂
Ich hoffe auch noch, dass es weitergeht. 100% sicher ist es wohl noch nicht. Mal sehen. Würde mich mehr freuen als z.B. eine zweite Staffel von „Ahsoka“ (obwohl ich die auch nicht schlecht fand). Überlege noch, ob ich „The Acolyte“ nun noch nachholen soll. Hast du die gesehen?
LikeLike
Ja, habe ich gesehen und ich fand sie gar nicht schlecht.
LikeGefällt 1 Person
Dann schau ich vermutlich auch mal rein.
LikeLike
Pingback: Media Monday #709 – Krankes Zappelinchen, „Das Duell um die Welt“ und Filmpreise | moviescape.blog
Pingback: What We Do in the Shadows – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 6) | moviescape.blog
Pingback: Mein Serienjahr 2025 mit 48 gesehenen Staffeln | moviescape.blog