Warum mich die Meta Quest 3 mit Virtual Reality und Mixed Reality unfassbar begeistert

Wie fange ich mit diesem Artikel nur an? Ich habe bereits 2015 über meine ersten Berührungspunkte mit Virtual Reality (VR) geschrieben. Deshalb kann ich auch sehr exakt die Entwicklung dieser Technologie aus Nutzerperspektive bis heute einordnen bzw. den Sprung, den sie gemacht hat. Meine Faszination für VR hat nie abgenommen. Dennoch waren meine Berührungspunkte damit in den letzten Jahren eher begrenzt. Zuletzt habe ich Ende 2023 in der Bavaria Filmstadt mit der ganzen Familie ein VR-Spiel gespielt. Unfassbar begeistert war ich nicht. Die Entwicklung auf dem Heimmarkt hatte ich jedoch stets im Blick. Nachdem Meta Oculus gekauft hatte, kam auch viel Bewegung in den Markt. Mit der Meta Quest 3 schien die Entwicklung nun so weit fortgeschritten, dass ich mich wieder mehr damit beschäftigen wollte. Mir war der Preis von 700 Euro für das große Modell jedoch zu hoch für nur eine Spielkonsole. Mit der Preisreduzierung auf 550 Euro hatte ich schon eher mit dem Gedanken gespielt, dann wurde auch noch die günstigere Meta Quest 3S eingeführt, welche jedoch ausstattungstechnisch schwächer aufgestellt war. Durch eine Rabattaktion rutschte die Meta Quest 3 512 GB kurzzeitig auf 460 Euro und ich habe spontan den Bestellknopf gedrückt. Zu diesem Zeitpunkt sollte ich noch nicht ahnen, wie sehr sich meine Abendgestaltung seitdem ändern sollte…

Die Meta Quest 3 samt Touch-Plus-Controller

Die Meta Quest 3 samt Touch-Plus-Controller

Meine kurze Geschichte der Videospiele

Um zu verstehen, was die Meta Quest 3 in mir auslöst, muss ich ein wenig weiter ausholen: Schon seit ich denken kann, habe ich eine Faszination für Videospiele (und damit schließe ich PC-Spiele mit ein). Meine ersten Berührungspunkte waren vermutlich LCD-Spiele, welche nur sehr rudimentäre Bewegungsmuster zuließen. Mit 6 Jahren erlebte ich, wie bei Bekannten ein Nintendo Entertainment System (NES) Einzug hielt. Sehr viel gespielt habe ich damit nicht, doch die Faszination war geboren. Wie bei vielen Kindern der 1980er Jahre war für mich der Nintendo Game Boy das Erweckungserlebnis.  Rein geschenketechnisch ist das Weihnachtsfest 1990 bis heute unübertroffen. Es folgte der C64 II von Commodore, mit dem ich nur offiziell Hausaufgaben machte, dann das Super Nintendo Entertainment System (SNES), welches mir komplett neue Welten eröffnete, und schließlich ein PC (Pentium 75), den ich größtenteils zum Spielen nutze. Diese Zeit von 1990 bis 1996 war meine intensivste Videospielzeit. In meinem Artikel „Eine Reise in die Vergangenheit“ habe ich etwas ausführlicher darüber geschrieben. Diese Faszination und Immersion sollte sich danach nie wieder einstellen, dabei habe ich es durchaus versucht.

Die verbleibenden PC- und Videospiele meiner Jugend in der Vitrine

Die verbleibenden PC- und Videospiele meiner Jugend in der Vitrine

Nach einer längeren Pause (andere Lebensbereiche sind in den Fokus gerutscht), wurde mir gegen 2005 ein Nintendo GameCube geschenkt. Ich steckte mitten im Studium und hatte durchaus Zeit zum Spielen. Auch habe ich mit dem Gerät eine gute Zeit verlebt, doch die Magie des Videospielens sollte sich nicht mehr einstellen. Eine Hochzeit und zwei Kinder später habe ich mir Weihnachten 2018 eine Xbox One S gegönnt. Für knapp zwei Wochen war ich fasziniert von der Technik und den Möglichkeiten, die „GTA V“ oder „Forza Horizon 4“ boten, und habe versucht mich in Spiele wie das neue „Tomb Raider“ oder „Mittelerde: Mordors Schatten“ zu versenken. Doch mehr als 1-2 Stunden habe ich damit nie verbracht. Inzwischen habe ich den Großteil der Spiele wieder verkauft und die Konsole fristet ein trauriges Dasein. 2020 hielt dann die Nintendo Switch bei uns Einzug, welche mir tatsächlich ein paar wundervolle Spielerlebnisse schaffte. Allerdings nie alleine, sondern immer zusammen mit dem Zwergofanten. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle das wundervolle „It Takes Two“, das vermutlich der beste Couch-Coop-Titel ist, den ich je gespielt habe. Darüber hinaus nutzt der Zwergofant die Switch inzwischen hauptsächlich zum „Fortnite“-Zocken mit seinen Freunden.

Die Meta Quest 3 hat die Magie neu entfacht

Wir springen wieder in die Gegenwart: Die Meta Quest 3 ist frisch angekommen (Ende Oktober, sprich gerade einmal vor einem guten Monat) und ich setze sie erstmals auf. Durch unzählige YouTube-Videos (empfehlenswert ist z.B. der Kanal „Die Zockstube VR“) war ich darauf vorbereitet, was mich erwarten würde, und doch wurde ich komplett umgehauen. Alleine die unfassbare Technik, dass Fenster fest fixiert mitten im Raum schweben. Echtzeit-Tracking ohne Latenz oder Ruckler. Alleine das grenzt für mich schon an Magie. Kein Wunder, habe ich doch vor knapp 20 Jahren meine Diplomarbeit über Matchmoving (bzw. Kamera-Tracking) geschrieben und weiß, wie komplex korrektes Tracking ohne Verrutschen ist. Nach dem ersten Aha-Effekt habe ich das vorinstallierte Mixed-Reality-Spiel (MR) „First Encounters“ getestet. Es ist einfach unfassbar: Mitten in deinem Wohnzimmer landet ein Raumschiff, dir wird eine futuristische Waffe in die Hand gedrückt und plötzlich fangen die Wände deines Wohnzimmers an auseinanderzufallen. Kleine, außerirdische Wesen brechen durch die Wände und du musst diese abschießen. Dabei bewegst du dich im kompletten Raum. Virtuelle und reale Elemente verschmelzen zu einem einzigen Erlebnis. All das ohne High-End-PC im Hintergrund, sondern völlig autark in der VR-Brille ohne Kabel oder sonstiges Zubehör gerendert. Unfassbar. Ich habe euch hier ein Video (Quelle: WudiPlays YouTube-Kanal) eingebunden, welches das Prinzip sichtbar macht, das Erlebnis jedoch nicht auch nur annähernd zu vermitteln weiß:

Über die folgenden Tage und Wochen habe ich immer wieder ein paar Demos und Spiele heruntergeladen und getestet. Es gibt unzählige Apps für die Meta Quest 3, teils kostenlos, teils zum Vollpreis. Momentan gibt es das Spiel „Batman: Arkham Shadow“ als Beigabe zur VR-Brille dazu; normalerweise kostet es knapp 50 Euro. Das ist jedoch die Ausnahme. Im Schnitt habe ich zwischen 5 und 15 Euro für eine App gezahlt, was mehr als nur fair ist. Von kompletten VR-Spielen, welche die Umgebung komplett ausblenden, bis hin zu weiteren Mixed-Reality-Erlebnissen ist alles dabei. Seit ich die Meta Quest 3 habe, schmeiße ich diese jeden Tag zumindest einmal an – und sei es nur, um im Feierabend noch eine Runde Tischtennis im Wohnzimmer zu spielen (die Ballphysik ist unfassbar real). Das Eintauchen in die virtuellen Welten begeistert mit ungebrochen und ich habe schon so viele innovative Spielprinzipien gesehen, dass ich die alte Magie wieder spüre. Wer hätte das gedacht?

Die innovativen Touch-Plus-Controller der Meta Quest 3

Die innovativen Touch-Plus-Controller der Meta Quest 3

Ist VR oder MR ein isolierendes Erlebnis?

Ich habe weiter oben schon geschrieben, dass mich zuletzt nur gemeinsame Spielerlebnisse begeistern konnten. Wenn man eine Brille auf dem Kopf hat, und nur alleine die Spielwelt wahrnimmt, dann ist das doch ein isolierendes Erlebnis. In Teilen stimmt das leider auch. Ideal wären bestimmt zwei Brillen, doch das ist alleine aufgrund der Kosten nicht realistisch. Man kann die Inhalte der Meta Quest allerdings sehr einfach auf ein anderes Gerät (z.B. Smartphone oder Tablet) spiegeln. So wechseln wir uns beim Spielen meistens ab und sehen, was die andere Person gerade erlebt. Es ist also auch eine geteilte Erfahrung möglich, was viel Spaß bringt. Im Gegensatz zu normalen Videospielen ist man auch stets in Bewegung. Es gibt Spiele, bei denen kommt man durchaus ins Schwitzen. Selbst solche, bei denen man eher ruhig die Umgebung erkundet, haben immer Bewegungselemente, sprich man steht bzw. geht und führt Aktionen durch Bewegungen der Hände und Arme aus. Das unterstützt die Immersion enorm und gibt mir auch ein besseres Gefühl, als nur auf dem Sofa zu sitzen.

Die Meta Quest 3 mit ihren Kameras und Sensoren von vorne

Die Meta Quest 3 mit ihren Kameras und Sensoren von vorne

Wie geht es mit VR und MR nun weiter?

Ich bin nun mehr denn je davon überzeugt, dass VR bzw. MR eine der Technologien der Zukunft sein wird. Die Entwicklung der vergangenen 10 Jahre ist gigantisch und in weiteren 10 Jahren werden sich virtuelle Element völlig nahtlos in unsere Umwelt einfügen können. Schon heute ist die Meta Quest 3 ein unfassbares Stück Technik, das auch noch zu einem erschwinglichen Preis verkauft wird. Spätestens mit der Meta Quest 3S, welche ca. 300 Euro kostet, ist VR bzw. MR im Massenmarkt angekommen. Eine moderne Xbox oder PlayStation kostet mindestens genauso bis doppelt so viel. Ein komplett neues Erlebnis können diese allerdings nicht bieten. Die Meta Quest ermöglicht das. Ich bin davon so beeindruckt und begeistert, wie ich es seit meiner Kindheit nicht mehr war. Ich wiederhole mich: Neben AI (und vermutlich auch in Kombination damit) wird VR und MR eine der bahnbrechenden Technologien der Zukunft werden. Davon von ich überzeugt.

Der Blick in die Meta Quest 3 plus für meine Sehstärke angepasste Linsen

Der Blick in die Meta Quest 3 plus für meine Sehstärke angepasste Linsen

Am Anfang des Artikels habe ich mich noch gefragt, wie ich ihn starten bzw. gestalten soll. Kauftipps für Zubehör? Die Top 10 der Meta-Quest-Spiele? Letztendlich habe ich mich für einen sehr persönlichen Erfahrungsbericht entschieden. Ob ich noch mehr darüber schreiben werde? Das liegt auch an euch: Interessiert ihr euch für VR/MR? Habt ihr selbst schon Erfahrungen damit gemacht? Oder gar selbst eine Brille? Welche Aspekte reizen euch sonst noch? Schreibt es gerne in die Kommentare!

Run, Fatboy, Run (1915)

Eine unfassbar anstrengende Woche ist gestern mit der Firmenweihnachtsfeier zu Ende gegangen. Die war zwar nett, doch hat mir der Abend und die vielen Menschen noch einmal mehr Energie gezogen. Die Nacht war auch wieder kurz, da der Samstag volles Programm bietet. Deshalb habe ich mittags nur zu einem kurzen und schnellen Lauf aufgemacht. Wobei schnell Ansichtssache ist. Im Regen natürlich. 🌧️

Regenlauf an viel zu vollgestopftem Samstag

Regenlauf an viel zu vollgestopftem Samstag

Distanz: 10.11 km
Zeit: 00:59:28
Anstieg: 99 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 834 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 79%

2024: 2375 km
Dezember: 44 km
KW 49: 35 km

Ich bin einigermaßen okay vorangekommen. Der Regen hat mich heute etwas genervt, aber das war nach ein paar Kilometern dann auch egal. Insgesamt bin ich ganz gut vorangekommen. Mich hat eher der zeitliche Druck genervt, denn während ich das tippe, steht in 15 Minuten schon der nächste Programmpunkt an. Und nicht der letzte für heute, geschweige denn für das Wochenende. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #853 – Deadpool & Wolverine
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner, blink-182

Run, Fatboy, Run (1914)

Die vergangenen zwei Tage war ich im Büro und bin deshalb nicht zum Laufen gekommen. Sie waren sowohl beruflich als auch privat sehr anstrengend. Obwohl heute Abend Weihnachtsfeier ist, bin ich im Home Office geblieben. Somit war auch ein Mittagslauf im Regen drin. 🌧️

Kurzer Regenlauf am Freitag

Kurzer Regenlauf am Freitag

Distanz: 8.14 km
Zeit: 00:48:32
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 129 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur:7.2 °C
Kalorien: 599 kcal

2024: 2365 km
Dezember: 33 km
KW 49: 25 km

Ich habe die Runde durch unser Städtchen gewählt, um nicht zu sehr im Matsch zu versinken. Ich kam ganz gut voran. Mein Rücken beim Laufen ist besser, doch im Alltag schmerzt er noch. Heute Abend geht es für mich noch auf die Weihnachtsfeier. Die Lust hält sich in Grenzen. Dann endlich Wochenende. Bitter nötig und wieder recht vollgepackt. Dennoch freue ich mich darauf. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #853 – Deadpool & Wolverine
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Frank Turner

Meine 5 liebsten Darstellerinnen und ihre besten Rollen

Nach meinen liebsten Romanfiguren springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG mit meinen liebsten Darstellerinnen und ihre besten Rollen auch schon in den Dezember. Wir hatten diese Aufgabe schon mehrfach und doch konnte ich ihr auch dieses Mal neue Aspekte abgewinnen. Viel Spaß damit! 👩👩‍🦰👩‍🦳

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #388 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #388 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #388 lautet:

Meine 5 liebsten Darstellerinnen und ihre besten Rollen

  1. Frances McDormand – Ich freue mich immer, wenn ich Frances McDormand sehe. Am meisten wird sie für mich jedoch stets mit Marge Gunderson aus „Fargo“ verknüpft sein. Darin liebe ich sie wirklich. Dennoch muss ich auch zugeben, dass sie in „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ ganz großartig war. Von unzähligen kleineren Auftritten gar nicht zu sprechen.
  2. Julia Louis-Dreyfus – Eine der lustigsten Frauen ist für mich eindeutig Julia Louis-Dreyfus: Schon als Elaine in „Seinfeld“ hat sie sich ihren Platz in der Hall-of-Fame der Comedy-Schauspielerinnen gesichert. Spätestens mit „Veep“ jedoch konnte sie auch dramatischere Aspekte herausarbeiten, um im nächsten Moment wieder schreiend komisch zu sein. Ich liebe sie. Natürlich darf auch ihre fantastische Nebenrolle in „Schöne  Bescherung“ nicht vergessen werden.
  3. Natalie Portman – Schon als Mathilda in „Léon: Der Profi“ hat Natalie Portman eine beeindruckende Performance hingelegt. Weiterhin konnte sie in „Beautiful Girls“ überzeugeb, bevor sie mit „Mars Attacks!“ und „Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ kurzzeitig ins Blockbuster-Fach gewechselt ist. Ich liebe sie auch als Sam in „Garden State“ und ihre Darstellung in „V for Vendetta“ hat mir auch extrem gut gefallen. Sympathisch finde ich, dass sie sich selbst für Fantasy-Quatsch wie „Your Highness“ nicht zu schade ist.
  4. Sigourney Weaver – Natürlich fällt mir bei Sigourney Weaver als erstes Ellen Ripley ein, die sie in „Alien“, „Aliens“, „Alien 3“ und „Alien: Die Wiedergeburt“ famos verkörpert hat. Allerdings möchte ich auch ihre Rolle in „Galaxy Quest“ nicht unerwähnt lassen, in der sie ihre komödiantischen Fähigkeiten voll auszuspielen weiß. Von „Ghostbusters“ samt Fortsetzung und unzähligen anderen Auftritten einmal ganz abgesehen.
  5. Zoe Saldana – Wenn ich an neuere Filme denke, dann springt mir direkt Zoe Saldana in den Kopf, die mit Neytiri in „Avatar“ und „Avatar: The Way of Water“ sowie als Gamora in den „Guardians of the Galaxy“-Filmen zwei große Franchises geprägt hat. Damit hat sie zwei meiner Lieblingsfiguren der letzten Jahre zum Leben erweckt und ich freue mich schon auf alles weitere, das noch von ihr kommen wird.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1913)

Der heutige Tag ist direkt wunderbar gestartet: Ich bin zum Zahnarzt geradelt, um mir meine kaputte Füllung erneuern zu lassen. Örtliche Betäubung, dann alte Füllung rausgebohrt und festgestellt, dass darunter doch Karies war und zudem ein Haarriss im verbleibenden Zahn. Yeah! Die Zahnärztin ist guter Dinge, dass die neue Füllung erst einmal ausreicht. Immerhin. Danach zurück geradelt, ein wenig gearbeitet und mittags für ein wenig Bewegung raus an die frische Luft. 😬

Bewusst langsam für den angeschlagenen Rücken

Bewusst langsam für den angeschlagenen Rücken

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:54:51
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 6:23 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 709 kcal

2024: 2357 km
Dezember: 25 km
KW 49: 17 km

Ich bin extrem vorsichtig gelaufen, da mein Rücken heute morgen leider nicht besser war. Es lief erstaunlich gut, doch ein schnelleres Tempo war nicht drin. Die Bewegung hat aber gut getan. Hoffe ich. Nun gilt es noch schnell ein paar wichtige Themen für morgen vorzubereiten und dann steht auch schon der Geburtstag der Nichte auf dem Programm. Wie gerne hätte ich längere Tage, um alles Wichtige unterzubringen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 347: Johanna Ehrenklau
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Run, Fatboy, Run (1912)

Was für ein Start in diese Woche. Mein ganzer Zeitplan bricht zusammen. Aber nun gut. Mittags habe ich mich zu einer kurzen Runde aufgemacht, um zumindest meinen Kopf ein wenig sortiert zu bekommen. Es war kalt und teils auch rutschig. 🥶

Nasskalter Montagslauf mit Rückenschmerzen (schon wieder)

Nasskalter Montagslauf mit Rückenschmerzen (schon wieder)

Distanz: 8.56 km
Zeit: 00:51:34
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 6:01 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 2.2 °C
Kalorien: 690 kcal

2024: 2348 km
Dezember: 17 km
KW 49: 8 km

Die ersten 6 km liefen fabelhaft und ich war mit einer Pace von 5:50 min/km unterwegs. Dann jedoch kam ein glatte Stelle und ich rutschte minimal weg. Zack. Schon habe ich es wieder im Rücken gespürt. Die restlichen 2 km bin ich fast nach Hause geschlichen. Genau das hat mir in dieser Woche noch gefehlt. Das Möbel rumtragen vom Wochenende zollt seinen Tribut. Oder ich bin einfach nur alt. Zu alt fürs Laufen? 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 347: Johanna Ehrenklau
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, The Weakerthans, Frank Turner

Media Monday #701 – Adventszeit, Theaterbesuch und Christkindlesmarkt

Das Wochenende ist vorbei. Eine mega anstrengende Woche steht vor der Tür. Doch zunächst zum Vorweihnachtscountdown: Drei Wochen gilt es noch durchzuhalten. Wird hart, aber es geht vorwärts. Wie war mein Wochenende? Freitagabend stand wieder im Zeichen von Karate. Am Samstag habe ich mit dem Zwergofanten zusammen die Außenbeleuchtung im Garten angebracht, was jedes Jahr eine schöne Tradition ist. Viel besser als das Abhängen im Januar. Danach hat sich der Rest der Familie in alle Himmelsrichtungen verkrümelt, nur ich bin zu Hause geblieben. Zunächst ging es zu einem sonnigen, langen Lauf und danach habe ich Garten und Terrasse endgültig winterfest gemacht, sprich Gartenmöbel geputzt und im Keller verstaut. Schon war es abends. Am Sonntag stand ein kurzer Lauf auf dem Plan und danach sind wir mit der Großfamilie nach Nürnberg ins Theater gefahren, um das Nikolausgeschenk der fünf Kinder („Ronja Räubertochter“ im Theater Pfütze; sehr empfehlenswert!) einzulösen. Danach ging es noch kurz auf den Christkindlesmarkt (siehe Foto unten) und anschließen nach Hause. Die Beantwortung der aktuellen Fragen des Medienjournals ist die letzte Aktion für heute. Euch einen guten Wochenstart in die Adventszeit! 🕯️

Media Monday #701

  1. Wo jetzt offiziell die Vorweihnachtszeit gestartet ist fangen auch die vorweihnachtlichen Konzerte, Auftritte und Feierlichkeiten an, was bedeutet dass so gut wie jeder Abend bis Weihnachten verplant ist.
  2. Die Politik arbeitet sich leider immer wieder an denselben Themen ab und versäumt es wirklich in die Zukunft zu schauen und tatsächlichen Herausforderungen, wie der Klimakrise, sinnvoll zu begegnen.
  3. Wenn es nicht in letzter Zeit immer öfter passiert wäre dass wir uns als Menschheit rückwärts entwickeln (siehe nur diverse Wahlergebnisse), dann hätte ich durchaus Hoffnung für die Zukunft gehabt.
  4. Mein Energielevel dürfte den Zenit längst überschritten haben, spätestens in den Weihnachtsferien werde ich daran arbeiten, ihn wieder aufzufüllen.
  5. Ich will ja nichts heraufbeschwören, aber ich fürchte ein wenig dass ich dieses Jahr nicht mehr mit meinen Urlaubsberichten aus Nordholland fertig werde und „Strandspaziergänge rund um Callantsoog“ einer der letzten in diesem Jahr bleiben wird.
  6. Jeder der verantwortlichen Autor:innen ist wirklich begnadet, wenn es darum geht meinen fünf liebsten Romanfiguren Leben einzuhauchen.
  7. Zuletzt habe ich „Vergessene Welt: Jurassic Park“ und „Jurassic Park III“ gesehen und das war bester Eskapismus, weil Dinos einfach immer gehen.

Der obligatorische Besuch auf dem Christkindlesmarkt war wieder sehr schön (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1911)

Heute sind wir mit einem ausführlichen Adventsfrühstück in den Tag gestartet. Danach habe ich mich zu einem kurzen Lauf aufgemacht. Es war knackig frisch und ich bin nur sehr langsam vorangekommen. 🥶

Frostiger Lauf am ersten Advent

Frostiger Lauf am ersten Advent

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:52:56
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 6:09 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 0.0 °C
Kalorien: 694 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 97%

2024: 2339 km
Dezember: 8 km
KW 48: 56 km

Nun geht es noch mit den drei Neffen und Nichten ins Theater, was eine feste Vorweihnachtstradition ist. Darauf freue ich mich schon. Die Laufwoche habe ich mit 56 km beendet und das hätte ich zu Beginn nicht für möglich gehalten. Gut so, denn die kommende Woche wird arbeitstechnisch noch einmal anspruchsvoller. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #852 – Das fantastische Leben des Ibelin
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Rancid