Raus aus dem Teich – OT: Migration (2023)

Wir befinden uns gerade in dieser seltsamen Zeit zwischen den Jahren. Alle haben sich heute mit ihren Geschenken beschäftigt, der Zwergofant und ich haben LEGO gebaut und die Stimmung im Haus war etwas angespannt. Abends haben sich dann dennoch alle auf dem Sofa eingefunden, um mit „Raus aus dem Teich“ einen Animationsfilm zu schauen, den wir auch am liebsten im Kino gesehen hätten. Übrigens mein 80. Film in diesem Jahr und damit vermutlich auch einer der letzten 2024. 🦆

Raus aus dem Teich (2023) | © Universal Pictures Germany GmbH

Raus aus dem Teich (2023) | © Universal Pictures Germany GmbH

Ein wirklich witziges Animationsabenteuer

Ich mag die simple Prämisse von „Raus aus dem Teich“ sehr gerne. Meist sind dies ja die besten Filme, wenn inhaltlich kein riesengroßes Fass aufgemacht wird. Einfach eine Familie von Enten, die sich zum ersten Mal in ihrem Leben als Zugvögel versucht. Dabei erleben sie allerlei Abenteuer und es steckt natürlich eine positive Botschaft dahinter: Nicht die Angst das Leben diktieren lassen, sondern offen für Abenteuer und neue Begegnungen sein. Da habe ich mich doch direkt ertappt gefühlt. Weiterhin sind die einzelnen Charaktere wunderbar ausgearbeitet und jedes Familienmitglied nimmt eine mehr oder weniger klischeehafte Rolle ein. Dieses Setup funktioniert einfach und trägt den Film auch über weite Strecken.

Während ihrer Reise lernt unsere Entenfamilie etliche andere Figuren kennen. Das sind nette Begegnungen, welche den Abenteuerfaktor verstärken. Durch die  häufigen Schauplatzwechsel wirkt „Raus aus dem Teich“ ein wenig episodenhaft, was aber nicht weiter schlimm ist. Das einzige Element, was für mich nicht so gut funktioniert hat, war der böse Koch, der die Enten letztendlich mit einem Hubschrauber jagt. Diese doch recht persönliche Fehde zwischen Mensch und Tier hat für mich nicht so recht in die uns präsentierte Welt gepasst. Aber nun gut. Es ist eben ein Animationsfilm und die Regeln der Welt wurden auch nie glasklar definiert. Der Unterhaltungswert ist dennoch in jedem Moment gegeben. Bis hin zum schönen Finale, das uns mit einem wohligen Gefühl aus dem Film entlässt.

Fazit

Es ist schon immer ein sehr gutes Zeichen, wenn die Kinder laut bei einem Film lachen. Speziell der Zwergofant ist teils aus dem Kichern nicht mehr rausgekommen, was direkt ansteckend war. Nach ca. 80 Minuten ist das Abenteuer auch schon wieder vorbei, was den Animationsfilm zu einem wunderbaren Filmsnack macht. Wie nachhaltig dieser ist, muss sich erst noch zeigen: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

10 Gedanken zu “Raus aus dem Teich – OT: Migration (2023)

  1. Den kenne ich jetzt noch nicht, kann aber „Der wilde Roboter“ als weiteren Animationsfilm empfehlen. Falls der dir noch nicht untergekommen sein sollte. Für mich sogar noch vor „Alles steht Kopf 2“ der beste Film aus dem Genre.

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  2. Den wollte der kleine Sohn unbedingt im Kino sehen, aber wir haben es einfach nicht geschafft. Gut, dass du mich daran erinnerst. Vielleicht noch eine schöne Idee für einen Filmabend, nachdem wir gestern nun Endgame gesehen haben und meine Motivation als nächstes mit der Loki Serie weiter zu machen ist gerade etwas gedämpft…

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    • Der Film ist perfekt für einen Filmabend mit jüngeren Kindern. Da werdet ihr bestimmt Spaß mit haben. Oh und ihr seid durch mit „Avengers: Endgame“. Cool! Wie ist er denn angekommen? Bei uns ist gerade Marvel-technisch auch etwas die Luft raus: Wir schauen schon seit Monaten „WandaVision“ aber kommen gerade nicht weiter. Danach wären auch noch ein paar Serien inklusive „Loki“ dran, bevor es mit den Filmen weitergeht. Irgendwann 2025 aber bestimmt.

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      • Klar ist es episch, was bei Endgame passiert und der Sohn hat das tatsächlich besser weggesteckt als ich dachte (und auch als ich, die wieder schluchzend auf dem Sofa saß)… Laut der Chrono auf Disney+ käme jetzt Loki und Wanda, dann Shang Chii und dann noch äääähm… was war es… Ah die Serie mit dem neuen Captain America und Wintersoldier (wobei mich die nicht so mitgerissen hat)… na mal sehen… Und Eternals, auf den ich mich ja nun so gar nicht freue. Danach wird es wieder interessanter …

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      • Ach, du hast die Serien auch schon einmal komplett gesehen? Ich kenne bisher nur die Filme bis Shang-Chi und danach bin ich dann ausgestiegen. Möchte nun aber weitermachen und zumindest auch die wichtigsten Serien schauen.

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      • Ja, kenne eigentlich alle Serien. Dadurch, dass der Mann und ich Abends immer auf dem Sofa sitzen, ergibt sich das so, wenn was Neues kommt. Auch die ganzen neuen Star Wars Serien usw… aber nicht alles, was neu kommt, ist halt auch gelungen. Dennoch finde ich es toll, wie die Universen (auch aus unserer Kindheit) immer mehr wachsen.

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      • Ist bei uns ähnlich, doch wir schauen auch viele „alte“ Serien, d.h. sind meist erst später mit neuen Werken dran. Von „Star Wars“ kenne ich auch fast alles (bis auf die letzten beiden neuesten Serien), doch Marvel hatten wir aus irgendeinem Grund immer ausgeklammert. Die schauen wir ja gemeinsam mit den Kids und da ist TV-Zeit, abgesehen vom Filmabend, eher selten momentan.

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