Run, Fatboy, Run (1061)

Nach meinem Halbmarathon gestern, haben wir abends noch den Geburtstag meiner Mutter gefeiert. Danach bin ich noch viel zu lange wach geblieben und war heute früh nicht sonderlich fit. Aber ein kurzer Lauf musste dennoch sein. 🏃‍♂️

Bestes Laufwetter heute morgen

Bestes Laufwetter heute morgen

Distanz: 8.22 km
Zeit: 00:46:41
Anstieg: 59 m
Ø Pace: 5:41 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 569 kcal

2021: 2028 km
September: 29 km
KW 35: 47 km

Ich kam recht gut und entspannt voran. Der Fuß hat mal kurz gezwickt, aber das ging dann wieder vorbei. Und nun? Nun habe ich mein Jahresziel von 2.021 km schon erreicht. Anfang September! Damit ist 2021 jetzt schon mein bestes Laufjahr seit ich laufe. Wo cool ist das denn? ☀😎

Im ersten Ohr: Sneakpod #694 – Prime Time / Jolt
Im zweiten Ohr: Johnossi, blink-182, Jimmy Eat World

Die 5 besten Serien, die in der Wildnis spielen

Nach der Wüste geht es in die Wildnis. Mit dieser Aufgabe hat es mir Gina bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ganz schön schwer gemacht. Tatsächlich ist mir keine klassische Serie eingefallen, die passen würde, weshalb ich mich komplett auf Doku-Serien verlagert habe. Was sagt ihr zu diesem Ansatz? 🌲🦍

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #233 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #233 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #233 lautet:

Die 5 besten Serien, die in der Wildnis spielen

  1. „An Idiot Abroad“ (2010 bis 2012) – In dieser Serie begleiten wir Karl Pilkington dabei, wie er von Ricky Gervais und Stephen Merchant um die Welt geschickt wird. Dabei geht es auch in die Wildnis. Eine andere Art von Reise-Show und extrem unterhaltsam.
  2. „Last Chance to See“ (2009) – Ursprünglich ein Buch von Douglas Adams, setzt die Serie mit Stephen Fry seinen Weg fort und gibt aussterbenden Arten eine Plattform. Erschütternd, humorvoll und stets sehenswert.
  3. „Long Way Round“ (2004) – Die erste Motorrad-Reise-Doku mit Ewan McGregor und Charley Boorman, welche sie auch durch abgelegene Gebiete und damit auch durch die Wildnis führt. Sollte man gesehen haben.
  4. „Planet Erde“ (2006) – Zweifellos die große BBC-Serie, welche einen neuen Hype um fantastisch gefilmte Naturdokumentationen entfacht hat. Unfassbare Bilder, die uns teils ein ganz neues Verständnis von der Natur vermittelt haben.
  5. „Tribe“ (2005 bis 2007) – Diese Dokumentarserie von Bruce Parry hat mich extrem beeindruckt. Nach ihr sollten mit „Amazon with Bruce Parry“ und „Arctic with Bruce Parry“ noch zwei weitere Serien folgen, welche allesamt extrem sehenswert sind und ein gutes Verständnis von der Wildnis und dem Zusammenleben mit ihr vermitteln.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1060)

Auch wenn ich letzte Nacht wieder viel zu spät ins Bett gekommen bin und ich das eine oder andere Bier verköstigen musste, so wollte ich heute direkt den Halbmarathon im September laufen. Gesagt, getan. 🏃‍♂️

Endlich wieder ein wenig blauer Himmel beim Laufen!

Endlich wieder ein wenig blauer Himmel beim Laufen!

Distanz: 21.41 km
Zeit: 02:04:54
Anstieg: 170 m
Ø Pace: 5:50 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 1568 kcal

2021: 2019 km
September: 21 km
KW 35: 39 km

So richtig Lust hatte ich auf keine der üblichen Strecken, also habe ich mir eine zumindest teilweise neue gesucht. Hat mir ziemlich gut gefallen! Insgesamt kam ich auch ganz gut voran und bin mit der 5:50er Pace auch recht zufrieden. Nun neigt sich der Urlaub leider dem Ende entgegen, doch ein paar Läufe abseits der Mittagspause sind davor bestimmt noch drin. 😅

Achja, die 2.000 km für das Jahr habe ich mit diesem Lauf auch geknackt! 🎉

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 148: Anekdoten mit Sammy von den Broilers

Shadow in the Cloud (2020)

Nach einem recht ereignislosen und leider auch verregneten Tag, hatte ich abends noch Lust auf einen Film. Da habe ich mich daran erinnert, dass „Shadow in the Cloud“, den ich ohnehin sehen wollte, auf Prime Video läuft. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde kam mir die knackige Laufzeit von gerade einmal 83 Minuten auch recht. Ob der Genre-Mix den Erwartungen gerecht werden konnte? 🛩👹

Shadow in the Cloud (2020) | © Capelight (Alive)

Shadow in the Cloud (2020) | © Capelight (Alive)

Gute Grundidee, leider nichts draus gemacht

Ich mag es ja, wenn Genres miteinander verknüpft werden. Völlig egal, ob Gangsterfilm und Vampir-Splatter in „From Dusk Till Dawn“ oder Kriegs- und Zombiefilm in „Operation: Overlord“. Nun also Kriegs- und Monsterfilm. Die Entstehungsgeschichte von „Shadow in the Cloud“ war turbulent und aufgrund eines #MeToo-Skandals gab es etliche Überarbeitungen des Drehbuchs. Viele Bälle also in der Luft. Leider dann doch zu viele. Dabei startet der Film recht vielversprechend und ich mochte die Begrenzung auf nur einen winzigen Schauplatz und das konsequente Dranbleiben an der Hauptfigur, gespielt von Chloë Grace Moretz (u.a. bekannt aus „Let Me In“). Die Atmosphäre war hier schön dicht und der Film hätte sich in jede Richtung entwickeln können. Dann jedoch der erste große Fehler: Das Monster (ein Gremlin) wird bereits viel zu früh in ganzer Pracht gezeigt. Nichts von „Der weiße Hai“ gelernt?

Je länger der Film voranschreitet, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass „Shadow in the Cloud“ nur existiert, weil die Macher irgendwie Zugang zu einer alten B-17 hatten. Und das Drehbuch dann halt irgendwie um diesen Fakt herum geschrieben wurde. Man sieht keine totalen Außenaufnahmen (nicht einmal beim Absturz) und auch sonst ist das Flugzeug-Set der einzige Handlungsort. Versteht mich nicht falsch, das hätte gut funktionieren können, doch leider wird nichts daraus gemacht. Das Drehbuch ist zudem größtenteils wirklich schwach und der Gremlin? Was sollte der eigentlich? „Shadow in the Cloud“ inszeniert ihn weder als bedrohliches oder gar gruseliges Monster, noch als mögliches Hirngespinst. Er ist irgendwie einfach da. Und dann der Ellen-Ripley-Gedächtnismoment am Ende. Ich weiß ja nicht. Das sah für mich alles nach erzwungenem Female-Empowerment-Motiv aus, ohne dass dieses jedoch in der Figur oder der Handlung spürbar gewesen wäre. Dazu passt auch der Abspann, der mindestens ebenso aufgesetzt wirkt. Wirklich schade.

Fazit

Ich mochte die erste Hälfte des Films recht gerne. Auch die effiziente Art der Inszenierung und die Atmosphäre. Es stört mich auch nicht, dass man versucht hat, das wohl geringe Budget zu übertünchen. Nur leider hat man es anscheinend einzig und allein auf eine seltsam egale CGI-Figur geschmissen und dafür an Autoren gespart. Ich hätte den Film sehr gerne gemocht, so ist er bestenfalls durchschnittlich: 5/10 Punkte.