Run, Fatboy, Run (530)

Der dritte Tag laufen in Folge. Ich muss auch vorbauen, da ich im kommenden Urlaub wohl nicht so viel zum Laufen kommen werde. Zudem hat mich moep0r motiviert, mich heute nach Grillen und Kuchen bei den Schwiegereltern doch noch einmal aufzuraffen. Geht ja nicht an, dass der Herr mehr Kilometer auf der Uhr stehen hat… 😉

Im Wald oder im Dampfbad?

Im Wald oder im Dampfbad?

Distance: 6.33 km
Duration: 00:35:00
Elevation: 82 m
Avg Pace: 5:32 min/km
Avg Speed: 10.85 km/h
Heart Rate: 159 bpm
Stride Frequency: 145 spm
Energy: 523 kcal

Mit über 30 °C war es eigentlich viel zu warm, doch das was ja keine Überraschung. Insofern habe ich heute nur eine kurze Runde durch den Wald gewählt, was aber leider kaum Abkühlung brachte. Entsprechend fertig war ich auch nach dem Lauf. Wie viel kann ein Mensch eigentlich schwitzen? 😅

Im ersten Ohr: Nerdtalk Episode 514
Im zweiten Ohr: blink-182

Run, Fatboy, Run (529)

Nach einem regelrechten Wolkenbruch habe ich heute die Chance genutzt und bin sogleich in meine Laufklamotten gesprungen. Leider etwas zu spät, denn die Sonne stand schon wieder am Himmel. Dennoch war es viel angenehmer als z.B. noch beim gestrigen Lauf – und das trotz der hohen Luftfeuchtigkeit:

Die Kirche im Nachbardorf nach dem Gewitter...

Die Kirche im Nachbardorf nach dem Gewitter…

Distance: 10.56 km
Duration: 00:58:51
Elevation: 112 m
Avg Pace: 5:34 min/km
Avg Speed: 10.77 km/h
Heart Rate: 158 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 872 kcal

Ich bin einmal wieder eine neue 10-km-Runde gelaufen, was ziemlich nett war. Wie üblich sind ein paar Höhenmeter zusammengekommen, dennoch war ich insgesamt erstaunlich flott unterwegs. Es mag aber auch daran liegen, dass es „nur“ noch 27 °C hatte. Man muss sich ja schon über die kleinen Dinge freuen… 😉

Im ersten Ohr: Sneakpod #547 – Suburbicon
Im zweiten Ohr: blink-182

Run, Fatboy, Run (528)

Ich war diese Woche erst einmal laufen, doch es wäre aufgrund von Hitze und anderweitigen Verpflichtungen auch nicht anders gegangen. Normalerweise gehe ich auch in der Mittagspause eine ca. 4-km-Runde spazieren, doch konnte ich das meinen Kollegen danach nicht antun, weshalb ich lieber durchgearbeitet habe und immer etwas früher gegangen bin. So auch heute. Da keine Wetterbesserung in Sicht ist, habe ich mich also bei 35 °C zu einem Lauf aufgemacht:

Knalliger Sonnenschein und 35 °C

Knalliger Sonnenschein und 35 °C

Distance: 10.14 km
Duration: 00:59:10
Elevation: 150 m
Avg Pace: 5:49 min/km
Avg Speed: 10.28 km/h
Heart Rate: 163 bpm
Stride Frequency: 145 spm
Energy: 812 kcal

Keine Frage, es war viel zu heiß. Meine Frau hat mich für verrückt erklärt und vermutlich bin ich das auch etwas. Doch ein Lauf unter erschwerten Bedingungen ist immer noch besser als gar kein Lauf. Also mag ich nicht über die Hitze jammern, sondern bin froh, im August nun immerhin 10 km auf der Uhr stehen zu haben. Mal sehen, vielleicht kann ich mich ja am Sonntag aufraffen, früh aufzustehen… 😉

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 130: Lebenslauf – Konstanze Klosterhalfen
Im zweiten Ohr: blink-182

Sons of Anarchy – Season 7

Vor gut fünf Monaten bin ich nach Charming aufgebrochen. Nun geht mein Aufenthalt in diesem, inzwischen nicht mehr ganz so idyllischen, Städtchen zu Ende. Hatte ich zu Beginn meiner Reise die einzelnen Staffeln teils innerhalb von zwei Wochen verschlungen, hat sich die Verweildauer pro Staffel gegen Ende deutlich erhöht. Für „Sons of Anarchy – Season 7“ habe ich zwei Monate benötigt, was größtenteils auch dem verlockenden Wetter zuzuschreiben ist. Die Sommermonate sind einfach keine gute Zeit für Filme und Serien. Spoiler sind zu erwarten.

Sons of Anarchy – Season 7 | © Twentieth Century Fox

Sons of Anarchy – Season 7 | © Twentieth Century Fox

A good father and a good outlaw can’t settle inside the same man.

Deutlich mehr, als noch in den vorangegangenen Staffeln, fällt der düsterere Ton auf. Gerade Jax‘ stetes Abgleiten in nihilistische Rachefantasien ließ mich den Rest an Grundsympathie vermissen, die dem ambivalenten Charakteren bisher innewohnte. Seit dem Finale der sechsten Staffel existiert für Gemma, und nun auch immer mehr für Jax, keine Grauzone mehr. Dies hat bei mir für eine deutlich größere Distanz gesorgt, auch wenn die Figuren schon davor alles andere als Heilige waren. Gerade die ersten zwei Drittel der Staffel sind geprägt von unreflektierten Gewaltexplosionen und lassen wenig Raum für die bisher stets eingestreuten, und für die Serie so wichtigen, zwischenmenschlichen Szenen.

Die Handlung ist immer noch sehr packend und mitreißend, jedoch war ich emotional nicht mehr so stark involviert, wie in den vorangegangenen Staffeln. In den letzten vier Episoden wird das unausweichliche Ende vorbereitet, was auch den Charakteren wieder mehr Menschlichkeit verleiht. Ab diesem Zeitpunkt hatte mich die Serie auch wieder. Bis zum Finale, das ich zumindest brauchbar fand, aber eben auch extrem vorhersehbar. Hier hätte ich mir mehr Konsequenz gewünscht – nicht nur für Jax, sondern für SAMCRO insgesamt. Emotional durchaus mitreißend, inhaltlich wird dieser Schritt für die dargestellte Welt aber kaum weitreichende Auswirkungen haben. Hier hätte ich mir mehr gewünscht, als einen überinszenierten Märtyrertod.

We can’t allow our hearts to be louder than our reason.

An dieser Stelle möchte ich noch kurz auf die Struktur der Serie eingehen, welche ich durchaus bemerkenswert finde. Auch wenn es sich inhaltlich angeboten hätte, wird komplett auf Rückblenden verzichtet. Man befindet sich stets im Hier und Jetzt und ist nahe an den Figuren dran. Zusammen mit mit der realitätsnahen Inszenierung, und der Entscheidung für einen Soundtrack bzw. dem Verzicht auf einen Score, entsteht ein Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Man erkennt eine Handschrift, was die sieben Staffeln wie aus einem Guss wirken lässt. Das ist bestimmt bei einigen Serien so, doch bei kaum einer ist es mir so bewusst aufgefallen, wie bei „Sons of Anarchy“.

Wie bereits angedeutet, war die finale Staffel der Serie für mich die schwächste. Weit davon entfernt schlecht zu sein, doch weniger mitreißend und inhaltlich auch nicht mehr so ausgefeilt, wie ich es von den Vorjahren gewohnt war. Für mich ergibt sich somit folgendes Ranking, wobei ich die erste Staffel nachträglich definitiv höher als die sechste einordnen würde:

  1. „Sons of Anarchy – Season 5“ (9.5 Punkte)
  2. „Sons of Anarchy – Season 4“ (9.2 Punkte)
  3. „Sons of Anarchy – Season 3“ (8.9 Punkte)
  4. „Sons of Anarchy – Season 2“ (8.8 Punkte)
  5. „Sons of Anarchy – Season 6“ (8.6 Punkte)
  6. „Sons of Anarchy – Season 1“ (8.5 Punkte)
  7. „Sons of Anarchy – Season 7“ (8.1 Punkte)

Fazit

Beinahe ein halbes Jahr habe ich mit den „Sons of Anarchy“ verbracht. Eine lange Zeit und wohl einer meiner letzten großen Serien-Marathons. Schon alleine deshalb wird die Serie für mich stets in besonderer Erinnerung bleiben. Gerade die mittleren drei Staffeln boten großartige Unterhaltung. Aufgrund von leichten Schwächen gegen Ende hat es die Serie nicht komplett unter meine Lieblingsserien geschafft, doch das macht auch nichts. Insgesamt lohnt sich der Ausflug nach Charming definitiv und ich werde beim noch in diesem Jahr startenden Spin-off „Mayans MC“ auf jeden Fall auch reinschauen: 8/10 (8.1) Punkte.