Media Monday #374

Nach 830 km auf deutschen Straßen, bin ich froh, wieder in der Heimat angekommen zu sein. Es ist unglaublich, wie schnell der Urlaub doch vergangen ist. Wir haben so viel erlebt, dass es eine wahre Freude ist. Jeden Tag etwas Neues. Ich kann die nächsten sechs Monate damit verbringen, nur Artikel zu unserem Nordseeurlaub zu schreiben. Wie klingt das für euch? Um nicht die letzten Leser zu vergraulen (die Aufrufzahlen sind so gering wie nie zuvor), wende ich mich jedoch zunächst den aktuellen Fragen des Medienjournals zu. Viel Spaß beim Lesen! 🙂

Media Monday #374

  1. Der Song „Don’t Stop Believin'“ von Journey ist für mich ja unweigerlich verknüpft mit dem Finale von „The Sopranos“.
  2. Stapel ungelesener Bücher (SuB), ungesehener Filme (SuF) oder einfach „Pile of Shame“ – ich persönlich komme ja bei zurzeit jeglichem Medienerzeugnis kaum hinterher, alles zu konsumieren, was ich gerne würde, denn Urlaub, Kinder, sommerliches Wetter, Sport usw. haben stets Vorrang.
  3. Der hohe Norden hat es mir durchaus angetan, jedoch war es auch schön, wieder nach Hause zu kommen.
  4. Im Moment beschäftige ich mich ja ausgiebig mit meiner neuen Kamera (Lumix DMC-FZ1000) und bin ziemlich begeistert; Bilder folgen, unten findet ihr schon einen Schnappschuss.
  5. Immer wieder interessant, dass man in Filmen quasi nie sieht, wie Protagonisten die alltäglichsten Dinge tun, doch das wäre ja auch langweilig, oder?
  6. Jeff Vandermeers „Annihilation“ oder „Auslöschung“ war ein richtig tolles Buch, denn es hat durch seine Sprache einen ganz eigenen Horror erzeugt.
  7. Zuletzt habe ich 11 Stunden im Auto verbracht und das war mit der Zeit ziemlich anstrengend, weil viel Verkehr und viele Baustellen das Vorankommen erschwert haben.

Zwei Seehunde vor Langeneß (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

61 Gedanken zu “Media Monday #374”

  1. Die Seehunde sind ja putzig. Leider habe ich weder an der Ostsee noch in Dänemark welche gesichtet, und das führt mich zu Frage 1, weil ich in Dänemark den absoluten Hammerstrand entdeckt habe.

    1. Der Song „Kiss the dirt (falling down the mountain)“ von INXS ist für mich ja unweigerlich verknüpft mit der Hitzewelle dieses Sommers, meiner Vorliebe für schnelles Fahren und meiner Wanderung über den endlos breiten Strand der dänischen Insel Rømø. Wenn ich mir den bei gleißender Sonne, tiefblauem Himmel und ohne die ganzen Wohnmobile vorstelle, könnte man hier glatt eine Neufassung des Videos drehen.

    LG
    Ulrike

    • Dänemark ist bestimmt auch sehr schön. Wir waren ja kurz vor der Grenze. Klingt so als hättest du einen fantastischen Urlaub mit famoser musikalischer Untermalung gehabt… 😊

      • Das frühkindliche Trauma ist auch nur deshalb ausgeblieben, weil wir zum Glück vernünftige Schallplatten im Haushalt hatten. Mein Vater war Swing- und Jazz-Fan. Da gab’s dann öfters auch mal Glenn Miller, Benny Goodman und Louis Armstrong auf die Ohren.

      • Das klingt gut. Musikalisch wurde ich durch das Elternhaus gar nicht geprägt, habe mir aber über die Jahre einen eigenen Geschmack zurechtgezimmert… 😉

      • Ich kaufe mir ja auch ab und zu noch neue LPs. Die letzten beiden waren 1) das aktuelle Album von Loreena McKennitt und 2) eins von der Band Chvrches.

      • Ups. da habe ich den falschen Kommentar beantwortet. Das mit dem Jazz galt jemand anderem. Was meine Musikauswahl in Dänemark angeht, habe ich eine ziemlich große Auswahl dabeigehabt: Pink, The Script, INXS, Runrig, Depeche Mode, Zola Jesus, ABBA… und einen spannenden Thriller namens „Ghost“ als Hörbuch.

        Am Ende hab ich mich dann aber dabei erwischt, wie ich immer die gleichen zwei CDs habe laufen lassen.

        LG
        Ulrike

      • Klingt wirklich nach einem famosen Urlaub. Ich hatte keine Zeit zum Lesen, für Hörbücher usw. Aber so hat eben jede Zeit und jeder Abschnitt seine Vor- und Nachteile… 🙂

      • Das Hörbuch war ein einmaliger Versuch, den ich mir beim Autofahren gegönnt habe. Brauche ich aber so schnell auch nicht wieder.

      • Hörbücher funktionieren für mich auch nicht wirklich. Ich bin zu schnell abgelenkt. Mit Podcasts oder Musik fahre ich da viel besser.

      • Ich bin mir uneins, ob das Finale von Six Feet Under nicht doch noch einen Ticken besser ist. Aber der Preis für die beste Musikauswahl in einem Serienfinale geht auf jeden Fall an die Sopranos, Ich liebe diesen Song einfach.

      • Ja, das stimmt. Beide Finale zählen zweifellos zu den ganz Großen der Serienwelt. Ich könnte nun auch nicht sagen, welches ich gelungener finde.

      • Wahrscheinlich sind sie auch einfach zu gegensätzlich, um sie wirklich vergleichen zu können. Six Feet Under liefert einfach das perfekte Ende der Geschichte, während The Sopranos Raum für Spekulationen lässt. Ich finde es jedenfalls immer wieder toll, wie unterschiedlich und gleichzeitig famos Serien beendet werden können.

      • Das stimmt wohl, wobei für mich das Ende von „The Sopranos“ sehr eindeutig ist. Aber natürlich lädt es auch zur Spekulation ein, keine Frage.

      • Für mich ist es auch eindeutig, was das Ende bedeuten soll. Aber es wird eben doch nicht gezeigt. Eigentlich schon stark, ein offenes und dennoch eindeutiges Ende zu schaffen.

      • Ich hab die Serie erst deutlich später gesehen und den Hype darum nicht mehr live mitbekommen. Aber allein die Tatsache, dass wir es über zehn Jahre später immer noch als eines der besten Serienfinals ever bezeichnen, sagt eigentlich schon alles.

      • Ich war ja auch „late to the party“, aber habe mich damals dennoch viel damit auseinandergesetzt. Gibt ganz tolle Analysen dazu. Und das muss ein Finale erst einmal schaffen.

  2. @6: Spontan habe ich mich gefragt, ob die Sprache so schlecht war, dass es wirklich gruselig war. Aber vermutlich meinst Du das nicht. 😉 Ich kenne nur die Verfilmung, und bei der weiß ich heute noch nicht, wie ich die fand.

  3. Wenn es dich tröstet, wir haben gestern auch Stau – Hopping gemacht. Einer nach dem Anderen 🙁
    Auch wir im Norden haben schöne Ecken 🙂
    Die Seehunde sind schon cool. Dreimal habe ich damals die Seehundtour von Fedderwardersiel aus gemacht.

    • Glaube ich dir gerne. Seid ihr also auch wieder zurück? Sieht bei euch auch herrlich aus. Muss deine Einträge noch kommentieren… 😊

      Bei uns war es nur eine Tour. Aber wir haben auch abseits davon Seehunde gesehen. 👍😃

      • Gestern zurück gekommen. Die ersten 3 Berichte sind schon online, die fehlenden zwei kommen bis heute Abend.
        Seehunde so in „freier Wildbahn“ ist schon was anderes als im Zoo.

      • So schnell werde ich nicht sein… 😉
        Muss erst einmal 600 Fotos sichten und bearbeiten. Deine Berichte werde ich mir noch anschauen! 🙂

  4. Ich für meinen Teil freue mich auf Nordsee-Fotobeiträge! 😀

    „Don’t Stop Believing“ verbinde ich ja mehr mit „Glee“. Aber *hust* ich habe ja „The Sopranos“ nie gesehen… 😉

  5. Pingback: Media Monday #374 | Buch- und Comichighlights – Trallafittibooks

    • Freut mich, dass dir der Beitrag gefallen hat. Du musst deinen Link übrigens nicht extra hier posten, da bei Wulf direkt alle Links gesammelt werden und dein Blog über dein Profil verlinkt ist… 🙂

  6. Pingback: Songs, Highlights & Telefonistinnen | Media Monday #374 | josiajourdan.ch

Schreibe einen Kommentar