Bones – Season 8

Auch wenn ich nach der vorangegangenen Staffel eher ernüchtert war, hat mein Feierabendprogramm noch eine Serie benötigt, der man ohne Weiteres Episode für Episode folgen kann – selbst mit kurzen Schlafpausen. Da ich mich in dem Serienuniversum bereits auskenne, hat es sich angeboten „Bones – Season 8“ weiterzuverfolgen. Ob es sich gelohnt hat, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung…

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Noch weiter als bereits mit der siebten Staffel driftet „Bones“ im achten Jahr immer mehr in Richtung Soap Opera ab. Zudem scheinen die Figuren ihren Biss zu verlieren und es sich in ihren festgefahrenen Rollen nur allzu bequem zu machen. Um es einfach auszudrücken: Den Autoren gehen die Ideen aus. Zwar gibt es theoretisch interessante Ansätze, wie die Geistergeschichte „The Ghost in the Machine“, doch wird selbst solch eine Idee völlig unsinnigen Handlungselementen geopfert.

Recht spannend fand ich – zumindest zu Beginn – den durchgängigen Fall rund um Serienmörder Christopher Pelant sowie ein paar nette Einzelfälle. Insgesamt gesehen waren die 24 Episoden der Staffel jedoch zu den Vorjahren ziemlich redundant, was zur Folge hatte, dass ich tatsächlich öfter mal bei der Sichtung eingeschlafen bin. Aufgrund der prozeduralen Struktur, konnte ich allerdings ohne Probleme beim nächsten Fall wieder einsteigen. Ob das nun positiv zu bewerten ist?

Wie bereits bei der verwandten Serie „The Mentalist“ sehe ich wirklich nicht mehr die Notwendigkeit hier am Ball zu bleiben. Zwar sind mir die Charaktere irgendwie vertraut, doch kommen viele Fälle über Mittelmaß einfach nicht mehr hinaus. Für Fans – ich selbst wende mich nun lieber wieder anderen Serien zu, bei denen ich dann hoffentlich wach bleibe: 6/10 (6.4) Punkte.

8 Gedanken zu “Bones – Season 8

  1. Tapfer, dass du da dran geblieben bist (ich habe da keine einzige Folge von gesehen, was die Serie schon besonders macht). Als Abends-ohne-Stress-Wegguckserie empfehle ich Brooklyn Nine-Nine (damit es mit einem herzhaften Lächeln in die Heia geht) oder Veep (damit es mit einem leicht peinlich berührtem Lächeln in die Heia geht).

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    • Von „Brooklyn Nine-Nine“ habe ich auch schon viel Gutes gehört. Da Streaming aufgrund von mieser Internetverbindung aktuell keine Option für mich ist (vielleicht nach dem Umzug mit schneller Leitung und Netflix Deutschland?), muss ich auf die DVDs warten. Von „Veep“ steht die erste Staffel übrigens schon im Regal. Kommt demnächst dran. Im Moment genieße ich John Lithgow in „3rd Rock from the Sun“ – großartig!

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  2. Pingback: Tatort: Der Himmel ist ein Platz auf Erden (2015) | Tonight is gonna be a large one.

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